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Ein kleines Netzwerk in Betrieb nehmen

Netzwerke aufbauen, das lernte ich im ÜK5

Angefangen hatte der Kurs am Montagmorgen um 08:30. Wie gewohnt fuhr ich mit dem Bus nach Adligenswil zu unserm ÜK-Zentrum. Dort wurden wir in der Mensa kurz dem Kursleiter vorgestellt, der uns die Kursregeln näherbrachte. Gestartet haben wir mit trockener Theorie. Wir schauten uns das OSI-Modell mit den sieben Layern genauer an und lernten wie man IP-Adressen berechnet. Diese Phase zog sich über zwei Tage. Dann kam die Gruppenbildung. Ich bildete meine Gruppe mit Arno. Wir starteten mit dem physikalischen Einrichten unseres Netzwerkes. Hauptsächlich ist das das Verbinden von Clients (Personal Computers) mit einem Switch und unserem Server mithilfe von RJ45 Kabeln.

Nach dem «handwerklichem» kamen wir zum technischen Teil. Wir mussten jetzt alle Clients ins selbe Netzwerk bringen. Dies erledigten wir erst noch manuell per Systemsteuerung. Um den Router einzurichten, mussten wir einem Client eine IP aus dem gleichen IP-Range wie der Router geben. Anschliessend konnten wir per Webinterface den Router zu unseren Gunsten einrichten. Wir änderten seine IP-Adresse so, dass er von nun an in unserem Netzwerk. So konnten wir auf unserem Windows Server einen DHCP-Server(Dynamic Host Configuration Protocol) einrichten. Dieses ermöglichte uns unseren Clients automatisch IPs zuzuweisen, um beliebig viele neue Clients in das Netzwerk einzubinden.

Mit der AD (Active Directory) verwalteten wir unsere Benutzer. Ausserdem konnte man per AD lokale und globale Gruppen erstellen. Diese benutzten wir, um Berechtigungen zu verteilen. Man konnte Ordner den gewünschten Usern freigeben und es anderen verweigern. Ausserdem konnten wir Passwörter, Username etc. auf der AD verwalten und nach Belieben wechseln.

Abgeschlossen haben wir das Einrichten unseres Netzwerkes mit einem funktionierenden Drucker. Diesen haben wir gleich wie den Router per Webinterface in unser Netzwerk eingebunden.

Der ÜK hat mir persönlich sehr gefallen und auch die Arbeitsatmosphäre war sehr angenehm. Neben den verlorenen Nerven eignete ich mir viel Wissen an. Hauptsächlich lag das an dem «Wieso funktioniert das ned? Ich hans doch rechtig gmacht?»-Effekt. Dieses Wissen wird mir in Zukunft im Berufsalltag sicherlich weiterhelfen.

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