Mehr als nur Programmieren

So sieht mein Alltag als Lernender Informatiker bei Opacc aus

Viele Menschen denken, Informatiker sitzen den ganzen Tag nur vor dem Computer und programmieren. Doch der Alltag ist viel abwechslungsreicher, als man erwartet.

Ich, Mateo, bin Lernender Informatiker mit Fachrichtung Plattformentwicklung und möchte euch meinen Alltag als Informatiker ein wenig näherbringen. Mein Arbeitstag beginnt damit, dass ich meinen Computer starte und meinen Arbeitsplatz zurechtrichte. Anschliessend prüfe ich meine E-Mails und schaue nach, ob neue Tickets erfasst wurden. Tickets sind IT-Anfragen von Mitarbeitenden – aber dazu später mehr.

Ich arbeite regelmässig im First-Level-Support, damit bin ich die erste Anlaufstelle bei IT-Problemen im ganzen OpaccCampus. Entweder erfassen die Mitarbeitenden ein Ticket mit einer klaren Problemstellung oder sie kommen im Büro direkt auf mich zu. Die Probleme sind recht unterschiedlich, beispielsweise ist von Druckerproblemen bis zu Netzwerkstörungen oder Softwarefehlern alles dabei. Bei solchen Problemen ist es immer wichtig, ruhig zu bleiben und logisch zu denken, um die Ursache des Problems zu finden.

Neben dem Support installiere ich Programme, richte neue Arbeitsplätze ein oder unterstütze bei Projekten wie Backup-Kontrollen.

Besonders spannend finde ich, dass ich jeden Tag etwas Neues lerne. Die Informatik entwickelt sich ständig weiter, weshalb man immer am Ball bleiben muss. Mir gefällt besonders, dass ich mit meiner Arbeit anderen helfen kann und sehe, wie am Ende alles wieder funktioniert.

Ich hoffe, ihr könnt euch jetzt besser vorstellen, wie mein Alltag als Informatiker aussieht – und wer weiss, vielleicht entscheidet ihr euch auch für eine Informatik-Lehre bei der Opacc.

Bewerbungstipps

Alles, was Du unbedingt wissen musst

Auf unserer Webseite kann man sich ab jetzt für die Schnuppertage bewerben.
Aber wie geht so etwas überhaupt und worauf muss man dabei achten?

Mit dieser Frage habe ich, Anja, mich beschäftigt. Da es schon länger her ist, seit ich meine letzte Bewerbung geschrieben habe, habe ich auch Marco, Berufsbildner bei der Opacc, der unter anderem die Bewerbungen auf die Lehrstellen bei uns auswertet, um seine besten Tipps gefragt.

Zu Beginn solltest Du ganz genau durchlesen, was alles von Dir verlangt wird.
Anschliessend ist es wichtig, all diese Dokumente wie Zeugnisse, Stellwerktests etc. zusammenzusuchen.

Sobald das erledigt ist, kannst Du damit starten, den Lebenslauf zu schreiben. Wichtig ist, dass man alle Informationen schnell findet.

Wenn auch dieser Schritt geschafft ist, kommt es zu dem, was meiner Meinung nach das Schwierigste von allem ist: Das Motivations-/Bewerbungsschreiben.

Besonders im Zeitalter von künstlicher Intelligenz, sollte man das nicht einfach von einer KI wie ChatGPT schreiben lassen, sondern selbstständig schreiben. Denn das Motivationsschreiben sollte möglichst persönlich sein.

Achte zusätzlich darauf, dass es prägnant, authentisch und fehlerfrei ist.
Um die Firma von dir zu überzeugen, ist es von Vorteil, diesen auf jede Firma und Stelle anzupassen.

Falls Du Dich für einen Beruf wie MediamatikerIn entscheidest, lohnt es sich, bereits bei Deiner Bewerbung Deine kreative Ader und Deine gestalterischen Fähigkeiten zu zeigen und das Dokument dementsprechend zu gestalten.

Noch vor dem Schicken deiner Bewerbung ist es hilfreich, nochmals alles Verlangte durchzugehen, damit wirklich nichts vergessen geht.

Für weitere Tipps kannst Du gerne unsere Podcast Folge #13 Bewerbungsratgeber anhören.

Ich hoffe, dass Du mit diesen Tipps eine super Bewerbung schreiben wirst, und wünsche viel Glück bei der Lehrstellensuche.

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Du bald Teil des OpaccLernenden Team’s wirst.

Einblick in unsere BM-Arbeit

Von der Recherche, Interviews, Umfrageauswertung bis zur fertigen Arbeit

Maurice und ich, Aline, befinden uns im letzten Lehrjahr unserer Ausbildung als Mediamatiker EFZ. Da wir beide die Berufsmaturität Typ Wirtschaft und Dienstleistung absolvieren, haben wir im Rahmen unserer Ausbildung eine interdisziplinäre Projektarbeit, kurz IDPA, verfasst. Diese Arbeit wird umgangssprachlich auch als «BM-Arbeit» bezeichnet.

Die Auswahl des Themas erfolgt innerhalb bestimmter Vorgaben. Dabei ist erforderlich, dass mindestens zwei Fächer der Berufsmaturität miteinander verknüpft werden. Gemeinsam mit meiner Projektgruppe habe ich, Aline, mich für das Thema entschieden, welchen Einfluss das Verpackungsdesign auf den Kaufentscheid hat. Dabei haben wir die Fächer Deutsch und Wirtschaft miteinander verbunden.

Unsere Arbeit untersucht den Einfluss des Verpackungsdesigns von Kosmetikprodukten auf die Kaufentscheidung von Konsumentinnen und Konsumenten. Die Vorbereitungen begannen bereits in der ersten Woche nach den Sommerferien mit der Themenfindung. Anschliessend eigneten wir uns die theoretischen Grundlagen an. Dazu recherchierten wir Fachinformationen im Internet sowie in literarischen Quellen, vertieften unser Wissen und verfassten den Theorieteil.

Zur Überprüfung und Ergänzung unserer theoretischen Erkenntnisse führten wir zwei Experteninterviews durch. Ziel war es, fachliche Einschätzungen aus der Praxis zu erhalten und zu verstehen, wie Designexpertinnen und Designexperten den Einfluss des Verpackungsdesigns auf den Kaufentscheid beurteilen. Dafür wählten wir zwei Designagenturen aus, die mit unterschiedlichen Marken, Branchen und Zielgruppen arbeiten. Ergänzend dazu führten wir eine Umfrage mit Konsumentinnen und Konsumenten durch. Ziel war es, die theoretischen Erkenntnisse und Expertenmeinungen mit der tatsächlichen Wahrnehmung und dem Kaufverhalten der Zielgruppe zu vergleichen.

Zusammenfassend zeigt die Arbeit, dass das Verpackungsdesign einen bedeutenden, jedoch häufig unbewussten Einfluss auf die Kaufentscheidung hat. Die visuelle Gestaltung prägt die Wahrnehmung, Erwartungen und emotionale Bewertung eines Produkts, ist im bewussten Entscheidungsprozess jedoch nur selten der allein ausschlaggebende Faktor.

Meine Gruppe und ich, Maurice, widmeten uns in unserer IDPA dem Thema «Das Verhalten verschiedener Generationen auf Social Media». Dabei untersuchten wir, wie sich Babyboomer, Generation X, Generation Y und Generation Z in ihrer Nutzung, Kommunikation und Wahrnehmung von sozialen Medien unterscheiden. Unser Ziel war es, generationstypische Muster sichtbar zu machen und diese sowohl theoretisch als auch praktisch zu analysieren.

Im Theorieteil setzten wir uns mit bestehenden Studien, Statistiken und Fachliteratur auseinander. Wir definierten zentrale Begriffe rund um Social Media, erläuterten die Merkmale der einzelnen Generationen und arbeiteten heraus, welche Unterschiede in Bezug auf Nutzungsmotive, Sicherheitsgefühl, Selbstpräsentation und Kommunikationsverhalten bestehen. Dabei verknüpften wir gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte mit sprachlichen und kommunikativen Fragestellungen.

Für den praktischen Teil führten wir persönliche Befragungen mit Personen aller vier Generationen durch. Ergänzend dazu analysierten wir ausgewählte Social Media Profile sowie Chatverläufe, um Unterschiede in Sprache, Stil und Auftreten konkret aufzuzeigen. Die erhobenen Daten werteten wir systematisch aus und stellten sie den theoretischen Erkenntnissen gegenüber.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich die Generationen in ihrer Nutzung von Social Media deutlich unterscheiden, insbesondere in Bezug auf Kommunikationsstil, Sicherheitswahrnehmung und Selbstdarstellung. Gleichzeitig wurde jedoch auch sichtbar, dass sich gewisse Muster zunehmend angleichen. Social Media verbindet Generationen, prägt sie jedoch auf unterschiedliche Weise. Die Arbeit hat uns nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weitergebracht, da Social Media ein Thema ist, das uns als angehende Mediamatiker sowohl beruflich als auch privat täglich begleitet.