Schwierigkeiten aus dem Homeoffice, gelöst im Campus

Arbeiten in der Systemtechnik in Zeiten von Corona

Wir Lernenden in der Systemtechnik gehören zu den Wenigen, welche trotz der Homeoffice Verordnung des Bundes noch vor Ort arbeiten durften. Trotzdem unterscheidet sich unsere Arbeit massgeblich. So konnten uns die Mitarbeitenden ihre Probleme nicht mehr direkt an ihrem Arbeitsplatz zeigen, stattdessen brauchte es mehrere Telefongespräche und E-Mails zur Verständigung. Immer wieder traten Netzwerkprobleme auf. Wenn wir diese im Campus lösen konnten, war das bei den Mitarbeitenden im Homeoffice schwieriger, da wir keinen Einfluss auf das private Netzwerk hatten. Grundsätzlich würde ich sagen, hat sich unsere Arbeit verschoben. Der Anteil an Schwierigkeiten mit VPN nahm stark zu, dafür gab es im Campus selbst nicht mehr so viele Probleme, wie zum Beispiel Drucker, denen die Farbe ausging. Immer mehr kristallisierte sich während dieser Zeit Microsoft Teams als wichtigstes Kommunikationsmittel heraus. Neben der Chatfunktion wurde auch vermehrt damit telefoniert und die Funktion «Bildschirm teilen» wurde aktiv genutzt. Dementsprechend gab es auch da vermehrt Schwierigkeiten. Alles in allem nahm das Arbeitsvolumen aber eher ab. So starteten Manuel und ich beide mit online Programmierkursen von Codecademy, um die freie Zeit sinnvoll zu nutzen. Diese kann ich übrigens allen, welchen es während der Coronazeit langweilig wird, empfehlen.

Fotoshooting im Campus

Termine organisieren statt improvisieren

Für die Anwerbung von neuen Mitarbeitenden hat die Opacc seit 2019 eine eigene Webseite namens jobs.opacc.ch. Dort befinden sich die aktuellen Stellenausschreibungen und viele Informationen zum Arbeitgeber Opacc. Damit diese Webseite etwas dynamischer wirkt, habe ich, Elias Schmid, Lernender im Marketing, den Auftrag erhalten, einige Bilder auf der Webseite zu ersetzen.

Ich begann mir zu überlegen, wer sich für ein Foto begeistern lassen könnte. Dazu musste ich beachten, dass ich eine ausgeglichene Mischung aus «jung und älter» sowie männlich und weiblich erhalte. Danach sprach ich die Auserwählten direkt an und es funktionierte ganz gut. Innerhalb von einer Stunde hatte ich 14 Kandidaten. Nun konnte ich die Kandidatinnen und Kandidaten in einer Excel-Liste eintragen und bereits den Fototag planen.

Doch dann kam alles ganz anders. Aufgrund der neuen Massnahmen des Bundes mit der zwingenden Homeoffice-Pflicht geriet meine Planung ins Schwanken. All zu schlimm war es dann doch nicht. Da etwa die Hälfte der Kandidatinnen und Kandidaten aus Support, Systemtechnik und Vertrieb waren, galt für sie keine Homeoffice-Pflicht, weil ihre Arbeit nicht bedingungslos aus dem Homeoffice erledigt werden kann. Die anderen werden zu einem späteren Zeitpunkt fotografiert.

Gemeinsam mit Marco Stuber, Lernendenverantwortlicher und Hobby-Fotograf, ging ich dann die Anwesenden an einem Morgen im Campus fotografieren. Dazu durften sich die Models ihren eigenen Foto-Ort aussuchen, das Sujet sollte «mein Lieblingsplatz in der Opacc» sein. Nach dem Fotoshooting führte ich (gem. Bild) mit diesen Mitarbeitenden ein kleines Interview durch. Spannende Aussagen werden zitiert und unter ihrem Bild auf der Webseite platziert.

Am Nachmittag schnitt ich die besten Bilder auf eine webfreundliche Grösse zu und bearbeitete diese anschliessend. Ich hellte (Zähne) auf, erhöhte leicht den Kontrast und sorgte dafür, dass das Bild stimmig wirkt. Die Bildbearbeitung machte mir am gesamten Projekt am meisten Spass. Da sich meine Zeit in der Abteilung Marketing dem Ende zuneigt, werden die anderen Mitarbeitenden von Lino Lenherr, 2. Lehrjahr, fotografiert.

Neues OpaccLernende-Logo

Was macht ein gutes Logo aus?

Seit Dezember beschäftigen sich vor allem Fabio Krieger, 3. Lehrjahr, und ich, Elias Schmid, ebenfalls 3. Lehrjahr, mit einem eigenen Webauftritt der OpaccLernenden. Dazu aber ein andermal mehr. Heute dreht sich alles um das neue Logo der OpaccLernenden, welches ich entwickelt habe.

Was macht ein modernes Logo aus? Meiner Meinung nach besteht ein gutes Logo aus einem Schriftzug samt einer speziellen Form (bekannte Beispiele: Nike mit dem Swoosh, Starbucks mit der Meerjungfrau und Twitter mit ihrem Vögelchen). Dies passte gut, da Opacc selbst eine Form hat, nämlich einen «Rhombus». «Rhombus» deswegen, da es eigentlich gar kein Rhombus ist, sondern die Seite eines Würfels. Der Einfachheit halber, werde ich hier im Text «Rhombus» als Ausdruck für die Logoform verwenden.

Ich begann den Rhombus auf verschiedene Arten auf Papier zu skizzieren. Ich dachte an etwas jung-wirkendes, etwas, was gut zu den Lernenden passen könnte. Dann kam mir die Idee mit dem «unfertig-ausgemalten Rhombus.» So etwas ähnliches hatte ich zuvor auf einem Plakat eines Willisauer Schmuckwarenhändlers gesehen. Die Skizze gefiel mir gut. Ich startete das Grafikdesignprogramm Adobe Illustrator und nannte die neu erstellte Datei «OpaccLernende_Logo_experimentell».

Zuerst baute ich den gewöhnlichen Rhombus mit einem dunkelgrauen Rahmen und einer orangen Füllung. Mit einigen Effekten bekam ich einen Rhombus, der nur teilweise ausgemalt war. Diesen Look wollte ich. Das Logo wirkt jung, kreativ und alternativ. Diese orange Zick-Zack-Füllung kann gut als Verlauf der Lehre repräsentiert werden. Es sollte im positiven Sinne «nicht ganz fertig» wirken. Nun noch den «OpaccLernenden» Schriftzug neben die Form platzieren und fertig war das neue Logo.

Meinen Vorschlag zeigte ich den anderen Lernenden. Dieser schien allen gut zu gefallen, denn alle waren damit einverstanden, diesen Vorschlag den Ausbildnern und dem Marketing zu präsentieren. Wir mussten sie zuerst überzeugen, gemeinsam mit der Bedeutung gefiel ihnen aber die Idee.

Also konnten wir mit unserem Projekt weiterfahren, welches zusammen mit dem Logo nun Form annimmt.

Michael Breiter

Lernenden Alumni Story

2002 ist nicht nur der Jahrgang der Lernenden im dritten Lehrjahr, sondern auch das Jahr, in dem die Opacc Software AG begann, Mediamatiker auszubilden. Seither hatte die Opacc jedes Jahr mindestens eine*n neue*n Lernende*n aufgenommen. Die Opacc wurde mittlerweile mit der Auszeichnung des kununu bestbewerteten Schweizer Ausbildungsort belohnt. Die Lehre als Allrounder*in öffnet viele Türen und die Wege der Abgänger*innen sind sehr unterschiedlich. Die Geschichten der Abgänger*innen erzählen wir in den Blogbeiträgen «OpaccLernende Alumni Stories».

Buchstäblich «verantwortlich für den Erfolg» sind die Ausbildner*innen. Den Hauptverantwortlichen Marco Stuber, haben wir im November mit einem Beitrag vorgestellt.

Einige der ehemaligen Lernenden arbeiten immer noch in der Opacc. Dabei wandten sie sich den unterschiedlichen Aufgaben und Themengebieten wie der Systemtechnik, der Kommunikations- oder der Bestandeskunden-Betreuung zu.

Für diesen Beitrag folgten wir den Fährten eines ganz besonderen Lehrabgängers Michael Breiter. In einem Interview stellten wir dem Jungunternehmer einige Fragen:

Wer bist Du?

Michael Breiter, 29 Jahre jung, bei Opacc von 2008-2012

Warum hast Du die eine Lehre als Mediamatiker gemacht?

Ich wollte schon relativ früh auf meinen eigenen Beinen stehen und Geld verdienen. Mit der Kantonsschule hätte ich zwar einen akademischen Werdegang einschlagen können, jedoch war mir die Berufserfahrung wichtiger für meine Zukunft.

Was hast Du beruflich nach der Lehre gemacht?

Ich habe die Firmen Braincept AG & Calopad AG mitgegründet und nebenbei meinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik an der HSLU absolviert.

Was sind das für Firmen?

Braincept’s Kernkompetenz liegt in der strategischen Planung und operativen Umsetzung innovativer Geschäftsideen. Wir lieben es, neue Ideen zu kreieren und in der Praxis zu verwirklichen. Kurz gesagt fungiert die Braincept AG als ein sogenannter „Company Builder“.

Calenso ermöglicht online Terminvereinbarungen zwischen einem Unternehmen und dessen Kunden für Einzeltermine, Gruppenbuchungen oder auch Ressourcen wie Räume, Fahrzeuge, Parkplätze und vieles mehr. Das intelligente Tool berechnet nicht nur alle freien Termine durch einen Abgleich von mehreren Kalendern, sondern erinnert selbstverständlich die Kunden auch an bevorstehende Termine. Aktuell haben wir über 10’000 Kunden in der DACH Region. Nun gehen wir in den englischsprachigen Raum rein.

Calopad ist das effizienteste und effektivste Wärmepflaster der Welt, welches chronische Rückenschmerzen und Nackenverspannung gezielt und effektiv da bekämpft, wo sie bestehen. Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, stimuliert Calopad die schmerzende Stelle punktuell an den Triggerpunkten. Durch die Kombination von Wärme und der Triggerpunkt-Position können Muskelregionen gezielter durchblutet, regeneriert, entspannt und entschlackt werden. Die Wirkung von Calopad wurde klinisch bewiesen und zertifiziert. (CE als Medizinprodukt, ISO13485). Nach 4 Jahren Entwicklungs- und Zertifizierungszeit beginnt der Markteintritt Anfangs Februar 2021.

Was waren die Höhepunkte Deiner Lehre, was hat Dich am meisten geprägt?

Ich fand die gesamte Lehrzeit bei Opacc super. Was ich immer sehr geschätzt habe, ist, dass ich bereits zu Beginn ziemlich viel Verantwortung übernehmen durfte. In der Opacc wurde man nie wirklich als «Lernender» angesehen, sondern als Teil des Teams.

Die Ausbildungsverantwortlichen hatten immer ein offenes Ohr haben sich super um die Lernenden gekümmert.

Neben den anspruchsvollen Tätigkeiten, welche ich als Lernender in verschiedensten Fachbereichen (Support, Entwicklung, Administration, Systemtechnik, Vertrieb, etc.) übernehmen durfte, kam der Humor mit meinen Lernendengspändli sowie mit allen anderen Mitarbeitenden nie zu kurz.

Höhepunkte:

  • Tolle Lernendengspändli
  • Tolle, kompetente und sozialengagierte Bildungsverantwortliche
  • Alle Mitarbeitenden (immer sehr nett, zuvorkommend und hilfsbereit)
  • Alle Opacc-Events (CheckIn, OpaccFun, etc.)
  • Gesamte Arbeitsatmosphäre

Wie half Dir die Lehre als Mediamatiker, Deine eigene Firma zu gründen?

Als Mediamatiker konnte ich in viele verschiedene Fachbereiche hineinschauen und so für mich herausfinden, mit welchen Themen ich mich in Zukunft beschäftigen möchte. Durch die breite Berufserfahrung, die ich in allen Abteilungen sammeln durfte, konnte ich ein breites Knowhow aneignen. Dies war vor allem fürs vernetzte Denken wichtig

Des Weiteren konnte ich mir in meiner Lehrzeit verschiedene Skills aneignen:

  • Administration
  • Systemtechnik
  • Designarbeiten
  • Entwicklungsarbeiten
  • Vertrieb & Support
  • Projektmanagement
  • Etc.

Alle diese Skills, Erfahrungen und Momente haben dazu beigetragen, dass ich mich für die Selbständigkeit entschieden habe.

War eine eigene Firma immer Dein Ziel oder hat sich dies aufgrund der Lehre ergeben?

Ich wollte schon immer eine eigene Firma gründen. Jedoch wurde dies erst im Verlauf der Lehre konkreter, da ich mit meinem Bruder als Hobby mit der Entwicklung von Calenso angefangen habe. Aus diesem «Hobby» wurde 2016 schlussendlich meine eigene Firma.

Was kannst Du aus Deiner Erfahrung den heutigen Lernenden mitgeben?

  • Hört auf eure Bildungsverantwortlichen, sie haben zu 99% recht 🙂
  • Sammelt in allen Themenbereichen so viele Erfahrungen wie möglich
  • Lernt nicht nur für die Schule und fürs Geschäft, sondern für euch persönlich

Eignet euch neue Skills an, absolviert nebenbei Online-Kurse. Jede einzelne Erfahrung und jeder neue Skill ist für die Zukunft Gold wert!

  • Überlegt euch, was euch Spass macht. Welche Themen möchte ich in Zukunft verfolgen? Wie sieht mein «ich» in 10 Jahren aus?
  • Erstellt persönliche Ziele und fokussiert euch darauf
  • Bleibt höflich, bodenständig, wissensdurstig, humorvoll und respektvoll
  • Geniesst die Zeit bei Opacc in vollen Zügen! Denn eine bessere Firma gibt’s für Lernende nicht – immer im Hinterkopf behalten.

Gibt es noch was das Du hier erwähnen willst?

Die gesamte Lehrzeit bei Opacc hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich konnte wirklich viel lernen und es hat mich zu dieser Person gemacht, die ich heute bin.

Auf diesem Weg möchte ich mich sehr gerne nochmals bei allen Bildungsverantwortlichen, meinen Mitlernenden und allen anderen Mitarbeitenden für die prägende und tolle Zeit bedanken.

Alle Erfahrungen und Momente, die ich mit der Opacc erleben durfte, werden immer Teil meines Lebens bleiben.

Neue Mitarbeitende stellen sich per Video vor

Videos planen und umsetzen

Jeden Januar findet der interne Event «Opacc CheckIn» statt. Während eines Nachmittags werden die Mitarbeitendenumfragen von einem bis zwei Lernenden präsentiert, Ziele und Erzieltes besprochen und die Gesichter der neuen Mitarbeitenden vorgestellt. Diese Vorstellung der Mitarbeitenden wird per Kurzvideo gemacht, wo die Neuen alle dieselben Fragen beantworten. Es dreht sich um den Wohnort, die Hobbies und die Tätigkeiten in der Opacc.

Lino Lenherr aus dem zweiten Lehrjar und ich, Elias Schmid aus dem dritten Lehrjahr, bekamen die Aufgabe, alle Gesichter zu filmen. Normalerweise ist ein Lernender allein für die Videos zuständig. Aufgrund des diesjährigen Rekord-Zuwachs von 24 neuen Mitarbeitenden entschied man sich, eine Ausnahme zu machen. Lino und mir war bewusst, dass wir ein klares System verwenden mussten, um nicht den Überblick zu verlieren. Wir trafen uns Ende September bereits zu einem Meeting, wo wir unser Umsetzungskonzept ausarbeiteten. Dazu verwendeten wir die Microsoft-Programme OneNote fürs «Tipps & Tricks» notieren und Excel zur Erstellung einer Liste, welche Mitarbeitenden, an welchen Drehorten, wann, gefilmt werden. Nach Austausch mit Vorgesetzten und Videoerfahrenen in der Opacc, teilten Lino und ich das überarbeitete Konzept Walter Dettling, Leiter der OpaccAcademy und  dem Host des CheckIns mit.

Nun begannen wir mit dem Abarbeiten unserer Liste. Wir erwischten einen guten Start im Oktober und konnten bereits viele Mitarbeitenden und ihre Vorstellungen filmen, bevor die zweite Welle der Pandemie uns ordentlich dazwischenfunkte. Ansteckungen, Homeoffice, Spitalbesuche und Quarantäneweisungen (auch gegen uns selbst) zwangen uns dazu, ständig umzuplanen. Den Überblick konnten wir dank unserer stets aktuell gehaltenen Liste wahren, jedoch wurden wir planmässig etwas zurückgeworfen.

Glücklicherweise hatten wir im Oktober bereits ausreichend gefilmt, dass wir trotz den Schwierigkeiten noch eine angemessene Menge Zeit fürs Schneiden und Bearbeiten der Rohdaten hatten. Wir arbeiteten mit der vielseitigen Adobe Palette. Mit InDesign und Illustrator erstellten wir ein Logo, welches wir mit AfterEffects animierten. Mit PremierePro wurde der Videoschnitt und die Farbenkorrektur durchgeführt. Stetig feilten wir mit Audition an der Audioqualität und dessen Rauschminderungsprozessen.

Mit einer Woche Verspätung wurden wir dann fertig. Bis zum CheckIn ging es nochmals drei Wochen, deswegen war das nicht tragisch. So konnten Lino und ich doch noch unsere Videos präsentieren.

Das Filmen hat definitiv Spass gemacht und das ständige Umplanen war zwar sehr mühsam, hat es aber auch irgendwie spannend gemacht.

Livestream am OpaccCheckIn

Präsentation vor 160 Mitarbeitenden

Am jährlichen CheckIn präsentieren die Lernenden aus dem dritten Lehrjahr die Auswertung der Mitarbeitendenumfrage. Dieses Jahr waren Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, an der Reihe.

Normalerweise findet das CheckIn in unseren drei Schulungsräumen statt, die, dank Schiebewänden zu einem einzigen, grossen Saal erschlossen werden können. Aus aktuellem Anlass wurde das CheckIn jedoch wie die OpaccConnect (www.opacc.ch/events/opaccconnect-2020) live gestreamt. Somit standen Fabio und ich nicht vor 160 Mitarbeitenden, sondern vor einer Kamera.

Die Planung begann anfangs Dezember.  Die notwendigen Infos wurden gesammelt und danach konnten wir beginnen, die Umfrage aufs Jahr 2021 anzupassen und freizugeben. Nach Neujahr folgten die Auswertung und das Darstellen der Daten in einer Powerpoint-Präsentation, welche wir dann viele Male übten.

Eine Woche später fand bereits das CheckIn statt. Wir haben im Vorfeld bereits bei der Schule ein Urlaubsgesuch gestellt, damit wir am Nachmittag in die Opacc fahren konnten. In den Schulungsräumen war am Morgen ein kleines TV-Studio aufgebaut worden. Regie führte Ramon Wüest, Kommunikations-Manager bei Opacc. Nach einem kurzen Briefing, wie das ganze ablaufen wird und wo wir stehen sollten, begann der Event. Fabio und ich waren gleich zu Beginn dran.

Obwohl wir nur vor einer Kamera standen, waren wir doch beide erheblich nervös. So viele Menschen hatten uns noch nie gleichzeitig zugehört. Nach den ersten beiden Folien verflog jedoch die Nervosität. Wir konnten beide sehr gut ausblenden, das «hinter» der Kamera ein Publikum sitzt. Es lief sehr gut und am Ende waren wir erleichtert, dass wir es geschafft hatten.

Wir hoffen natürlich, dass es nächstes Jahr wieder wie gewohnt im Schulungsraum stattfindet. Dann sind nämlich Manuel und Lino dran. 🙂

Zwischen Sport und Virus

Corona-Update der HSG Nordwest

Opacc ist seit der Saison 2018/19 Hauptsponsor der U19 Elite. Die Massnahmen, die zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen werden mussten, treffen insbesondere auch Sportleistungszentren wie beispielsweise die HSG Nordwest hart. Es sei eine grosse Herausforderung «adäquate Möglichkeiten anzubieten, um bestmögliche Trainings unter diesen Bedingungen durchzuführen», schreibt CO-Präsident Phillip Hauser in einem Update der HSG. Grosses Lob ginge dabei an alle Beteiligten, welche sich tagtäglich damit auseinandersetzten. Das Erstellen von Schutzkonzepten und die ständigen Anpassungen an geänderten Rahmenbedingungen sind erforderlich.

Ebenso schwierig sei auch, mit dem Ausfallen von Mitgliedern aufgrund von Quarantäneweisungen und Infektionen umzugehen. Es muss also eine Gratwanderung zwischen dem Erhalt des Handballsports und der Gesundheit der Spieler und dem Staff begangen werden.

Die HSG bedankt sich für das zahlreiche positive Lob für ihre Bemühungen. Es wird als «grosse Motivation und Bestätigung für unsere Arbeit» gesehen. Weiter bedankt sich die HSG für die Unterstützung bei Gönnern und Sponsoren. 

Weiterhin möchte die HSG die Zusammenarbeit mit den beiden Nationalliga-Clubs der Region TVB und RTV verstärken. Die hervorragende Zusammenarbeit mit anderen regionalen Vereinen bleibe weiterhin von zentraler Bedeutung, so Hauser.

Wir von den OpaccLernenden wünschen der HSG alles Gute in der Zukunft und fiebern auf die Rückkehr des gewöhnlichen Handballsports hin.

Mehr Informationen: www.handball-nordwest.ch/u19-elite.ch

Webauftritt erstellen und veröffentlichen

Umgang mit HTML und CSS

Am 25.11 begann für mich, Mara Kiener, 1. Lehrjahr, der erste ÜK in Adligenswil zum Thema: Webauftritt erstellen und veröffentlichen.

Da wir alle noch kein grosses Vorwissen im Bereich HTML und CSS hatten, lernten wir die ersten drei Tage mehrheitlich Theorie, bevor wir dann mit unserem eigenen Projekt starten durften.

Im ersten Theorieteil lernten wir die wichtigsten HTML und CSS Grundlagen kennen. Dazu bekamen wir jeweils eine Einführung und konnten anschliessend eine Übung zum gelernten lösen. Ebenfalls wurde uns der Aufbau einer Webseite mit allen Fachbegriffen genauer erklärt, damit wir wissen, worauf wir uns später bei unserer eigenen Arbeit achten müssen. Zum Thema Webseitengestaltung und Usability bereiteten wir uns jeweils in Zweiergruppen auf eine kurze Präsentation vor.

Nach den Präsentationen wurde uns der letzte Teil der Theorie erklärt. In diesem Theorieteil befassten wir uns u.a. mit den Themen Flexbox und Grid. Da lernten wir, wie man eine Webseite responsive machen kann. Das heisst, wie man eine Webseite programmieren kann, damit sie auf verschieden grossen Bildschirmen problemlos angezeigt werden kann.

Am Nachmittag des zweiten Tages bekamen wir den genauen Auftrag für die Webseite. Wir bildeten Zweierteams und suchten gemeinsam ein Thema, zudem wir die Webseite gestalten wollten.  Anschliessend konnten wir mit dem Erstellen des Konzepts für unsere Webseite beginnen.

Die letzten zwei Tage hatten wir Zeit, unsere Webseite zu erstellen. Wir waren kreativ und lernten durch die praktische Anwendung sehr viel über HTML und CSS dazu. Es war nicht immer einfach, gewisse Sachen so umzusetzen, wie man sie gerne hätte. Jedoch finde ich, können wir mit unserem Endprodukt zufrieden sein. Denn unsere Webseite läuft problemlos und ist responsive.

Der ÜK gefiel mir sehr gut und ich konnte viel Neues dazulernen.

Ein grünes Wunder erleben

Wie Green-Screens in Marketing-Videos funktionieren

Im November besuchten Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, den von der Schule organisierten Videoworkshop. Wir beide freuten uns, da Video uns beide interessiert. Geleitet wurde der Kurs von unserer Marketing- und Projektmanagementlehrerin, Aline Bühler. Sie führt mit ihrem Ehemann eine Foto- und Videoproduktions-Firma und kennt sich daher bestens mit der Materie aus.

Im Workshop lernten wir die Arbeit mit dem Green-Screen kennen. Im Prinzip ist ein Green-Screen eine grosse grüne Fläche, die man als Video-Hintergrund benutzt. Die schrille grüne Farbe kann in der «Post-Production» (Videobearbeitung) gänzlich entfernt und durch jeden beliebigen Inhalt ersetzt werden. Green-Screens waren zuerst besonders bei Spielfilmen mit aufwendigen Szenerien im Gebrauch. Mittlerweile werden sie auch in Nachrichtensendungen und Webvideoproduktionen für beispielsweise Youtube etc. verwendet.

Unser Green-Screen-Setup wurde in einem Klassenzimmer aufgebaut. Von Aline lernten wir die How-Tos in Sachen Marketingvideos. Sie zeigte uns die richtige Beleuchtung, wie man das Mikrofon richtig verkabelt und wie man sich professionell für die Kamera schminken lässt.

Wir verwendeten den Green-Screen um einen sogenannten Elevator-Pitch zu drehen. Beim Elevator-Pitch klärt eine Person möglichst neutral und sachlich über ein Projekt auf. Da wir im Fach Projektmanagement aktuell an einem grösseren Projekt arbeiten, konnten wir dieses vorstellen. Mehr zum Projekt gibt’s im Januar.

In der Post-Production mussten wir nun mit Adobe After Effects das Grün herauseditieren und mit einem Hintergrund unserer Wahl ersetzen. Ich entschied mich, unsere missratenen Aufnahmen aus dem Projektmanagement-Videoprojekt zu einer kleinen Outtakes-Folge zusammenzuschneiden und in den Hintergrund zu legen. Danach erstellte ich noch eine sogenannte Bauchbinde mit meinem Namen. Eine Bauchbinde ist ein Element, das als Layer im Video eingeblendet wird. Zum Schluss wurden noch Farben und Audio angepasst und schon hatte ich meinen eigenen Elevator-Pitch, gefilmt mit einem Green-Screen.

Weihnachtsgrüsse für die Kunden

Unser erstes grosses Projekt in der Lehre

Als es draussen noch 30 Grad warm war, bekamen wir bereits die Einführung zu den Weihnachtskarten von Manuel. Da dies so früh stattfand, hatten wir genügend Zeit uns Gedanken zur Planung zu machen. Noch am gleichen Tag überlegten wir uns, was alles gemacht werden muss und bestellten das dazu benötigte Material.

Als das Material eintraf, konnten wir direkt mit dem Zusammenstellen und Etikettieren der Weihnachtskarten beginnen. Für diese Fleissarbeitnahmen wir uns einige Nachmittage Zeit. Währenddessen haben wir unser System zur Auslegung ausgefeilt. Da das System vom letzten Jahr mit den Karten, die nach Alphabet sortiert waren, nicht ganz ausgearbeitet war, haben wir dieses übernommen und noch etwas ausgebaut. Zusätzlich dazu haben wir die Karten noch alphabethisch sortiert. Dadurch konnten sich die Mitarbeiteneden die Nummern bereits am Arbeitsplatz aus der Liste rausschreiben. So waren sie schneller beim Unterschreiben und es gab keine Menschenansammlungen. Unser System war daher Corona freundlich.

Nachdem wir die Karten im 3. Stock auf den Pulten eines freien Arbeitsbereiches in 30-er Stapeln schön ausgelegt hatten, haben wir die Mitarbeiter informiert, dass sie mit dem Unterschreiben beginnen können. Doch wie immer lief nicht alles nach Plan. Nur drei Tage nachdem das Unterschreiben begonnen hatte, mussten wir die Karten in die Bibliothek umplatzieren. Durch das Ansteigen der Corona Fallzahlen, wurden die Teams aufgeteilt und die Arbeitsplätze im 3. Stock benötigt.

Bis Mitte November können die Karten unterschrieben werden. Danach verpacken wir die Karten und wünschen euch allen jetzt schon Frohe Weihnachten.