Janine Studhalter

Lernende im 1. Lehrjahr

Hoi zäme,

Mein Name ist Janine Studhalter. Im Sommer 2021 habe ich meine Lehre als Mediamatikerin bei der Opacc begonnen.

Ich mag es zu singen und zu tanzen. Ausserdem bin ich gerne kreativ, sei es beim Zeichnen, Geschichtenschreiben oder Fotografieren. Wenn ich also nicht gerade in der Opacc oder in der Schule bin, mache ich meistens etwas davon, oder treffe mich mit meinen Freunden.

Für die Ausbildung zur Mediamatikerin habe ich mich entschieden, weil mir die vielseitigen Tätigkeiten dieses Berufs sehr gefallen und mich der Beruf in Zukunft weiterbringen wird. Die Opacc ist dazu einer der besten Arbeitgeber, denn mit ihr und diesem tollen Team werde ich bestimmt noch weit kommen. In unserem Blog findest du heraus, was wir hier alles machen und was die Opacc gerade so spannend macht. Viel Spass beim Lesen.

Mattia Wespi

Lernender im 1. Lehrjahr

Sali zäme,
Ich heisse Mattia Wespi, bin 15 Jahre alt und habe im Sommer 2021 meine Lehre als Mediamatiker bei der Opacc begonnen.

Ich fahre ich in meiner Freizeit gerne Ski oder unternehme etwas mit Freunden. Kreative Themen wie Musik oder Kunst finde ich auch sehr interessant.

Ich mag den Mediamatiker als Lehrberuf so, weil er mir viele Wege für die Zukunft offenhält.
Zudem überschneiden sich viele der Tätigkeiten, die ich hier in der Opacc machen darf, mit meinen persönlichen Interessen. Wenn du mehr erfahren möchtest, schaue in unserem Blog vorbei.

Geplant, gefilmt, geschnitten

Praktisches Projektmanagement

Im 1. sowie im 3. Lehrjahr besuchen wir Mediamatiker*innen (Bildungsverordnungen <2019) das Schulfach «Projektmanagement». Hier lernen wir den Umgang mit Zielsetzungen, wie man effizient im Team arbeitet, eine sinnvolle Aufgabenplanung zu führen, und vieles mehr. Im ersten Halbjahr des vergangenen Schuljahres lernten wir vor allem Theorie zu Arbeitsplanungen wie die «ALPEN-Methode», das «Time-Boxing», oder etwa die «Ivy-Lee-Methode».
Doch im zweiten Halbjahr stand dann ein praktisches Projekt an, in welchem wir beweisen durften, wieviel wir nun von Arbeitsplanung verstehen.
Wir durften grosszügigerweise selbst entscheiden, um was für eine Art Projekt es sich handeln soll, da die Arbeitsweise, Aufgabenmanagement sowie Dokumentation im Vordergrund standen.

Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, entschieden uns, drei kurze Videos über die Berufslehren Metallbauer*in EFZ, Metallbaupraktiker*in EBA, sowie Metallbaukonstrukteur*in EFZ bei der Firma Wasta AG in Stans zu drehen. Fabio’s Vater Beat arbeitet bei der Wasta und kam mit diesem Vorschlag vor einiger Zeit zu Fabio. Die Videos sollten die Online-Präsenz der Lernenden verbessern und auf Lehrstellen aufmerksam machen. Fabio und ich freuten uns, ein Filmprojekt realisieren zu können, da uns das Filmen, Schneiden und Animieren sehr gut gefällt.

Jeweils zwei Lektionen pro Woche arbeiteten wir nun während dem gesamten 6. Semester an der Planung und der Umsetzung der Videos. Wir besuchten im Februar die Wasta AG, um alles mit Beat zu besprechen und kurz nach den Osterferien fuhren wir an einem Samstag nach Stans und filmten den gesamten Vormittag. Es entstanden tolle Aufnahmen beim Schweissen, Bohren, Stanzen, Biegen und vielem mehr. Die drei Lernenden der Wasta AG waren eifrig bemüht, ihre Lehre so interessant wie möglich zu präsentieren, was man in jeder Szene erkennen konnte.

Während der restlichen Zeit haben wir dann die Videos geschnitten, das Intro animiert und den Videos den finalen Schliff gegeben, ehe wir alles pünktlich abgeben konnten. Jeder Arbeitsschritt musste, während dem Projekt detailliert dokumentiert werden. Dies war sehr wichtig, da die Dokumentation erheblich zur Benotung beitrug.

Unsere Arbeit lohnte sich, denn am Ende waren alle Beteiligten zufrieden und uns gefiel das Endprodukt ebenfalls sehr. Wir freuen uns, dass die Wasta AG die Videos in Kürze auf ihrer Webseite aufschalten wird.

Von «Hello, World!» zur eigenen Webseite

Programmieren lernen mit Codecademy

Stell dir vor, du kannst deine eigene Webseite realisieren. Vom Aufbau der Webseite über die Gestaltung bis hin zu interaktiven Elementen kannst du alles selber machen. Klingt cool, nicht?

Dieser Themenbereich ist ein Teil der Lehre als Mediamatiker*in. Bei Opacc wird dieser von jetzt an mit dem «Projekt Codecademy» umgesetzt, welches sich über die gesamte Lehrzeit zieht.

Codecademy ist eine Online-Plattform, welche interaktive Kurse zu allen möglichen Programmiersprachen anbietet. Für dieses Projekt besuchen wir Lernenden Kurse zu HTML, CSS, JavaScript, etc.  und erarbeiten uns die Grundlagen, angefangen mit dem Schreiben von «Hello, World!», selbständig. Ziel ist bis am Ende der Lehrzeit das Gelernte umzusetzen und damit eine Webseite über sich selbst (Portfolio) zu realisieren. Darauf können unter anderem Projekte, welche während der Lehre gemacht werden, gezeigt werden und die Webseite kann nach der Lehre zum Bewerben eingesetzt werden.

Für die Kurse wird uns jeden Monat Zeit zur Verfügung gestellt oder wir machen sie, wenn gerade nicht so viel Arbeit in der jeweiligen Abteilung vorhanden ist. So können wir mindestens einmal im Monat die Arbeit der jeweiligen Abteilung durch das Arbeiten an den Kursen oder Projekten eintauschen. Da der zeitliche Ablauf nur grob vorgegeben ist, können wir in unserem eigenen Tempo und unterschiedlicher Intensität daran arbeiten. Wir Lernenden absolvieren das Projekt gemeinsam und der gegenseitige Austausch und Unterstützung soll uns so weiterbringen. Ich freue mich sehr auf das Projekt und denke, dass wir dabei viel Spannendes lernen.

365 Tage Mediamatikerin

Erstes Lehrjahr

Ich bin nun seit einem Jahr bei der Opacc und mein erstes Lehrjahr ist zu Ende. Ich durfte in diesem Jahr sehr viel Neues lernen, dies in der Opacc sowie auch in der Berufsschule und in Überbetrieblichen Kursen.

Der Wechsel von der Oberstufe in die Berufswelt brachte verschiedene Veränderungen mit sich. Zum einen ist die Berufsschule anspruchsvoller als die Oberstufe und man muss mehr lernen und selbständig an Projekten arbeiten. Zum anderen ist das Arbeiten in einem Betrieb etwas ganz Neues,

Ich finde jedoch, dass der Ausgleich von 2 Tagen in der Woche Berufsschule und 3 Tage arbeiten im Betrieb sehr gut ist, da man so praktisch wie auch in der Theorie sehr schnell viel Neues lernen kann.

In den beiden Abteilungen Administration und Systemtechnik, welche ich in meinem 1. Lehrjahr besuchen durfte, lernte ich verschiedenste Abläufe und Tätigkeiten kennen.

In der Administration lernte ich Telefonanrufe der Kunden entgegenzunehmen, den Ablauf der Kreditoren und Debitoren und vieles mehr. In der Systemtechnik lernte ich unter anderem PCs und Surface aufzusetzen und selbständig technische Probleme von Mitarbeitenden zu lösen.

Es war ein sehr interessantes und gelungenes Jahr für mich und ich freue mich auf die weiteren 3 Lehrjahre und auf weitere Herausforderungen in anderen Abteilungen.

Vier Jahre Mediamatikerlehre

Vitus spricht über seine Lehrzeit

Nach vier Jahren hat Vitus diesen Sommer seine Lehre als Mediamatiker EFZ mit Berufsmatura abgeschlossen. Vitus Leu erzählt euch nun, wie er seine Lehre bei Opacc erlebt hat.

Was waren die grössten Highlights für dich?

Im ersten Jahr war das OpaccFun das beste Ereignis. Im 2. Lehrjahr war es die Zeit in der IT. Das war auch meine Lieblingsabteilung und hat mir sehr viel Spass gemacht. Im 3. Lehrjahr hatte ich meinen Erstabschluss, den ich erfolgreich bestanden habe und mich deshalb sehr darüber freue. Im 4. Lehrjahr war das Highlight natürlich die QV-Prüfung.

Was wirst du nach deiner Ausbildung machen?

Nach meiner Ausbildung werde ich versuchen, eine Ausbildung zum Cybersoldaten beim Militär zu beginnen. Dies würde mir für mein weiteres Studium sehr helfen. Mein grösstes Ziel ist es, Cybersicherheit zu studieren und danach in diesem Bereich zu arbeiten.

Wurden deine Erwartungen an die Ausbildung erfüllt?

Die Erwartungen, die ich an die Ausbildung hatte, wurden alle mit Bravour erfüllt. Opacc ist ein super Arbeitgeber und ich habe mich in diesem Ausbildungsbetrieb wohl gefühlt.

Wie war es für dich bei Opacc?

Meine Zeit bei Opacc war sehr lustig und interessant. Ich habe viel gelernt und konnte mich mit vielen tollen Menschen anfreunden.

Welche Abteilung hat dir besonders gut gefallen?

Wie ich bereits erwähnt habe, war die interne Technik meine Lieblingsabteilung, weil sie mich am meisten interessiert hat. Wenn man in diesem Bereich arbeiten möchte, kann man in dieser Abteilung eine Menge lernen. Im Webshop-Team konnte ich viele Erfahrungen sammeln, die mir in der Zukunft definitiv helfen werden.

Gibt es noch etwas, das du gerne teilen möchtest?

Ich möchte mich bei allen Mitlernenden und Mitarbeitenden bedanken, die mir während dieser Zeit bei Opacc zur Seite standen und mit denen ich tolle und interessante Gespräche führen konnte. Alles in allem war Opacc die richtige Entscheidung für mich und ich werde meine Zeit bei Opacc sicher vermissen.

KICKOSIP – Multimediaprojekttage

Kampagne für ein fiktives Getränk erstellen

Während dem QV-Unterbruch durften Elias und ich, Fabio Krieger, vier Tage lang ein Multimediaprojekt mitgestalten. Diese Projekte werden jährlich mit den Lernenden im dritten Lehrjahr durchgeführt. In dieser Zeit arbeiten die Lernenden in einem Team von 2 – 3 Personen an einem zufällig zugeteilten Projekt und erstellen diverse Multimedia-Produkte dazu. Dieses Jahr war das Thema fiktive Getränke.

Die Lernenden im vierten Lehrjahr haben im Unterricht ein Konzept für ein fiktives Getränk erstellt. Dazu gehörte die Idee vom Getränk, ein kleines Briefing und ein kurzer Pitch. Je nach Gruppe wurde mehr oder weniger definiert, was beispielsweise das CI (Corporate Identity) oder die Anforderungen betrifft.

Elias, Samuel Pechmann (Klassengspändli) und mir wurde das Getränk KICKOSIP zugeteilt. Ein koffeinhaltiges Getränk mit Kaktusfeige, welches für Ausgänger und Partyhelden gedacht ist. Unser «Kunde» hat uns das Produktdesign, Schriften, Farben, Logo und Illustrationen vorgegeben, sowie auch diverse Anforderungen an die Endprodukte (Interaktives PDF, Video, Rollup-Plakat, kreatives Mailing) gestellt. Im Voraus haben wir ein Konzept erstellt, welches jedes Produkt grob beschreibt und Designvorschläge sowie auch allfällige Änderungen an den Angaben des Kunden beinhaltet.

Gleich am ersten Projekttag wollten wir alle Fotos und Filmaufnahmen im Kasten haben, deswegen haben wir schon am Morgen unsere Sachen gepackt und uns mobilisiert. Mit den selbst erstellten Prototypen gingen wir dann in die Beach-Bar in Nottwil und machten diverse Fotos. Am Nachmittag haben wir dann noch die Filmaufnahmen im Schulhaus gemacht. In den folgenden Tagen haben wir mit den Fotos und Videos die verschiedenen Produkte erstellt und konnten das Projekt sogar frühzeitig abgeben. Zudem haben wir einen eigenen Instagram-Account erstellt und dort einige Inhalte hochgeladen. Den Instagram-Account findet ihr hier. www.instagram.com/kickosip_switzerland

Uns hat dieses Projekt sehr grossen Spass bereitet, da man so eine ungefähre Ahnung hat, wie die Arbeit als Mediamatiker und der Kundenkontakt im zukünftigen Berufsleben aussehen könnte.

Abschlussprüfung im 2. Lehrjahr

Französisch Delf B1

Zwei Jahre sind nun durch und die Hälfte ist geschafft. Doch mit dem Ende des zweiten Lehrjahres steht die erste für die Berufsmatura relevante Abschlussprüfung auf dem Programm. Bei der Diplomprüfung «DELF Niveau B1» werden die mündlichen und schriftlichen Französischkenntnisse der Lernenden auf die Probe gestellt. Dieses Jahr war ich, Manuel von Wyl, an der Reihe.

Der mündliche Teil besteht aus einem Dialog, einem Monolog und einer Argumentation. Der schriftliche Teil aus einem Aufsatz, einem Hör- und einem Leseverständnis.

Bereits ab der ersten Französischlektion der Ausbildung beginnt die Vorbereitung auf diese Prüfung. Der wichtigste Faktor für die Vorbereitung ist jedoch der Fremdsprachaufenthalt in der französischen Stadt Montpellier. Dieser ist aber leider, wie schon letztes Jahr, virusbedingt ersatzlos ausgefallen.

Deshalb hat sich die Vorbereitung mehr auf den Unterricht verlagert. Mit unserer Französischlehrerin haben wir einige alte DELF-Prüfungen gelöst, um uns mit den Aufgabentypen vertraut zu machen, Grammatikregeln zu repetieren und unser Vokabular aufzufrischen. Für den Monolog im mündlichen Teil der Prüfung habe ich eine kurze Biografie verfasst und diese auswendig gelernt.

Gut vorbereitet bin ich dann am Samstag, 12. Juni 2021 zum mündlichen Teil der DELF Diplomprüfung angetreten. Zu Beginn hatte ich zehn Minuten Zeit, um mich auf die Argumentation vorzubereiten. Ich konnte zwischen drei Themen wählen, musste anschliessend den Text analysieren und meine Gedanken dazu notieren.
Nach der Vorbereitung begab ich mich in ein anderes Zimmer zu zwei Experten. Als erstes habe ich mich mit Hilfe meiner auswendig gelernten Biografie vorgestellt und einige Fragen beantwortet. Dann wurden mir drei Situationen vorgelegt. Ich habe ein Szenario ausgewählt und mit einem der Experten ein Gespräch darüber geführt. Schliesslich musste ich noch meine Argumentation vortragen. Abgesehen von wenigen kleinen Aussetzern war ich zufrieden mit meiner Leistung und konnte den Raum mit einem guten Gefühl verlassen.

Eine Woche später, am 19. Juni 2021, stand dann die schriftliche Prüfung an. Da ich vertraut mit der Art der Aufgaben war, hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl. Das Hörverständnis bereitete mir keine grossen Schwierigkeiten. Beim Leseverständnis hatte ich etwas mehr Mühe, da die Texte anspruchsvoll waren. Das Thema des Aufsatzes war zu Beginn etwas unverständlich, doch mit ein wenig Interpretation hat auch das Schreiben des Texts funktioniert. Nach 90 Minuten durfte ich den heissen Raum erleichtert und mit einem guten Gefühl verlassen und mich mit einem Glace abkühlen.

Drei Wochen später erhielt ich dann meine Prüfungsergebnisse: «BESTANDEN!» So konnte ich entspannt in die Sommerferien.

Informatiker*in Plattformentwicklung

Die Opacc bildet neu auch Informatiker*innen aus

Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt, Opacc bildet ab 2022 auch Informatiker*innen-Plattformentwicklung aus. Aus diesem Grund haben wir ein Interview mit dem zukünftigen Ausbildner, Michael Jossi, geführt.

Wer bist du, kannst du dich kurz vorstellen?

Ich bin Michael Jossi und arbeite in der Systemtechnik. Ich bin auch der Betreuer der Lernenden in der Systemtechnik und ab Sommer 2022 bin ich der Ausbilder der Informatiker*innen-Plattformentwicklung hier bei Opacc.

Was verbindet dich mit dem Informatiker?

Ich habe selbst eine Ausbildung als Informatiker gemacht und ein grosser Teil meiner Arbeit ist immer noch Informatik.

Warum wird nun eine zweite Lehre angeboten?

Opacc ist gewachsen und wir haben jetzt die Kapazität, einen zweiten Beruf auszubilden.

Welche Abteilungen werden während der Lehre besucht?

Das steht noch nicht zu 100% fest, aber die Ausbildung wird grösstenteils in der Systemtechnik stattfinden, da das ein grosser Teil der Arbeit ist. Ein Teil der Zeit wird auch im Support verbracht und vielleicht auch in der Entwicklung, da Entwickeln und Programmieren ein Bestandteil der Lehre ist.

Wie würde es sich auf das Gesamtbild der Opacc Lernenden auswirken?

Ich denke nicht, dass es eine grosse Veränderung geben wird, da Opacc eine grosse Familie ist und da es immer noch ein sehr ähnlicher Job ist und im Opacc Lernenden Team willkommen sein wird.

Warum sollte jemand eine Ausbildung bei Opacc machen?

Opacc ist ein toller Arbeitgeber und wir können den Auszubildenden viel beibringen, nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. Ausserdem wird ihnen viel Verantwortung übertragen, sie werden integriert und wie bereits erwähnt sind wir eine grosse Familie.

Bots im Opacc-Netz

IPA von Vitus

Wissen, was sich alles so auf ihren Servern treibt, ist sehr wichtig für eine Firma. Genau aus diesem Leitgedanken entstand die Idee meiner IPA-Arbeit.

Nun galt es, ein Konzept für diese Idee aufzustellen, um dieses schlussendlich von den Experten gegenprüfen zu lassen. Nachdem die Idee mit Hilfe von Skizzen und anschliessend von Adobe XD zu einem fertigen Mockup entwickelt wurde, war es so weit. Doch um was geht es?

Ich habe mich in meiner IPA für das Erstellen einer Webseite entschieden, welche Infos zur Anzahl Bots (maschinell erzeugter Internetverkehr) gibt und diese visuell veranschaulicht. So ist es für die Systemtechnik einfacher ihre Serveraktivität im Auge zu behalten und zu wissen, was sich denn auf diesen genau abspielt.

Nachdem mein Antrag vom Chefexperten angenommen wurde, galt es abzuwarten, bis die Arbeit beginnt. Das sind 90 Stunden, in einem bestimmten Zeitraum, die sich der Kandidat selbst einteilen kann. Das ist ein wichtiger Teil der IPA, denn ein gut geplantes Projekt ist alles!

Nachdem ich meine Planung erstellt hatte, war ich bereit für die Prüfungszeit. Ich habe mir das Projekt so eingeplant, dass ich mit dem HTML angefangen habe und dann dieses mithilfe von CSS stylte. Damit die Webseite lebendiger wurde, ergänzte ich sie mit JavaScript.

Während der Umsetzung des praktischen Teils der IPA gab es auch noch den theoretischen Teil, nämlich die Dokumentation. Sie dient als Anleitung und als Leitlektüre um meine Arbeitsweise und meine Arbeitsschritte nachvollziehen zu können. Diese wurde während der Umsetzung des praktischen Teiles geschrieben.

Nachdem die Webseite umgesetzt und einsatzbereit und die Dokumentation gebunden war, war es an der Zeit, meine IPA abzugeben. Ich schickte also meinen Code für die Webseite und die dazugehörige Dokumentation an die Chefexperten, damit diese die Arbeit bewerten konnten. Nachdem ich die Arbeit abgeschickt hatte, war die IPA aber noch lange nicht vorbei. Bevor ich meine Note bekam, musste ich die IPA den Chefexperten noch präsentieren. Diese Präsentation war auch ein Teil der IPA, zählte also auch zu der daraus resultierenden Bewertung. Diese Präsentation dauerte ca. 20 Minuten und wurde mit einem Fachgespräch mit den Chefexperten ergänzt. In diesem ging es darum, meine Gedankengänge besser zu verstehen und nachvollziehen zu können, wie ich während dem Projekt vorgegangen bin. Nach diesem Gespräch war die IPA abgeschlossen.

Wie die Projektarbeit benotet wird? Erfährt man leider erst beim Lehrabschluss. Bis dahin gilt es, gespannt zu bleiben und weiterhin aufregende Projekte umzusetzen.