Weihnachtskarten an die Kunden

zusammenstellen, verpacken, versenden

Weihnachten steht vor der Tür und somit unser erstes eigenes Projekt in der Opacc. Wir verschicken wie jedes Jahr die Weihnachtsarten an alle Kunden, potenziellen Kunden und ehemaligen Mitarbeitenden.

Bereits im Oktober starteten Maurice, Aline und ich, Daria, mit den Weihnachtskarten. Wir hatten einen genauen Zeitplan, welchen wir befolgten. Der erste Schritt war es, die knapp 1000 Karten zu etikettieren und zu nummerieren. Nach dieser langwierigen Arbeit, haben wird alle Couverts in der Bibliothek ausgelegt und alle Mitarbeitenden hatten drei Wochen Zeit bei den Gewünschten Kunden und Mitarbeitenden zu unterzeichnen. Während dieser Zeit kamen immer wieder neue Wünsche der Mitarbeitenden, welche wir für sie neu drucken, etikettieren und auslegen durften.

Nachdem alle Karten unterschrieben waren, ging es los mit dem Verpacken. Jemand fing mit dem Frankieren aller Karten an und die anderen Verpackten sie in die Couverts. Nachdem die Couverts alle verschlossen waren, konnten sie am nächsten Tag der Post zum Versand mitgegeben werden.

Unsere erste eigene Webseite

Programmieren mit HTML und CSS  

Ende November besuchten Maurice und ich, Aline, den ersten ÜK (Überbetrieblicher Kurs) in unserer Ausbildung zum/zur Mediamatiker/in. Wir erstellten in diesen fünf Tagen unsere erste eigene Webseite mit HTML und CSS.

In den ersten drei Tagen erarbeiteten wir wichtiges Grundwissen, damit wir anschliessend in Zweierteams eine eigene Webseite programmieren konnten. Dies beinhaltete die HTML und CSS-Grundlagen, CSS Grids, Responsive Design und Formulare.

Am dritten Tag durften wir dann mit unserer Webseite starten. Maurice erstellte mit seinem Kollegen einen E-Shop. Ich erstellte mit meiner Partnerin eine Webseite, für einen Skiclub. Wir starteten mit der Planung und legten fest, was wir auf unserer Webseite für Informationen veröffentlichen wollen. Dazu erstellen wir Skizzen zum Design. Als erstes zeichneten wir die Startseite. Diese beinhaltete eine Navigation, die eine Unterseite über uns zeigt, sowie eine Galerie mit Fotos und Kontaktdaten. Wichtig war natürlich, das Kontaktformular für interessierte Skifahrer. Darüber können diese den gewünschten Skikurs buchen.

Als nächster Schritt stand dann das Programmieren an. Dies war auch der Schwerpunkt des ganzen ÜKs.

Am fünften und letzten Tag validierten wir zusammen unsere Webseite und führten das Testing durch.  Dabei überprüften wir zum Beispiel, ob alle Links richtig funktionieren und an die richtigen Orte führen oder ob die Ladegeschwindigkeit in Ordnung ist. Die Webseite wurde zudem in verschiedenen Browsern und auf dem Handy getestet.

Nachdem alles getestet war und gut funktionierte, haben wir unsere Webseite auf den Webserver hochgeladen.

Der erste ÜK in unserer Lehre hat Maurice wie auch mir, grossen Spass gemacht. Es war ein voller Erfolg und wir haben viel Neues dazu gelernt, dass wir in unserer weiteren Ausbildung sicher noch oft einsetzen können.

Abteilungsvideo Administration

Telefone entgegen nehmen, Kunden empfangen, Post bearbeiten und vieles mehr

In diesem Video erfährst du, was dich in der Administration alles erwartet.

First-Vorbereitung im Süden von England

Sprachaufenthalt in Brighton

Im Oktober verbrachten Valeria und ich, Mara, zwei Wochen in Brighton an der Südküste von England, um unser Englisch auf First-Niveau zu bringen.

Zusammen mit neun anderen Lernenden aus unserer Klasse und weiteren zwei Klassen flogen wir nach London und reisten von dort aus mit dem Bus nach Brighton. In Brighton angekommen, wurden wir zu unserer Gastfamilie gefahren, welche uns freundlich empfing. Nachdem uns das Haus gezeigt wurde und wir uns eingerichtet hatten, bekamen wir eine Führung durch Brighton.

Am nächsten Morgen ging dann schon die Schule los. Wir wurden in Klassen eingeteilt und besuchten unsere ersten Englisch-Unterrichtsstunden. Um 15:15 war die Schule jeweils aus, ab dann hatten wir Freizeit oder konnten am Freizeitprogramm der Schule teilnehmen. Da Brighton eine schöne Stadt mit Strand, leckeren Restaurants und vielen Einkaufsläden ist, wurde uns nicht langweilig.

Am Wochenende hatten wir zwei Tage schulfrei und konnten unser Programm selbst bestimmen. Wir entschieden uns, mit dem Zug nach London zu fahren und unsere freie Zeit dort zu verbringen. In der zweiten Woche hatten wir verschiedene Prüfungen in der Schule, welche uns auf das First vorbereiten sollten. Zum Schluss konnten wir eine komplette First-Prüfung machen, um zu sehen, ob wir bestehen oder nicht. Glücklicherweise bestanden alle und wir sind nun bereit für unsere richtige First-Diplomprüfung.

30 Stunden «durchhacken»

Teilnahme am Young Talents Hackathon

Ende Oktober fand der zweite Young Talents Hackathon von UMB und der ICT Berufsbildung Zentralschweiz statt. Während 30 Stunden – am Stück – arbeiteten die Lernenden in Gruppen an einem Informatik-Projekt und wurden dabei von Fachpersonen unterstützt. Unter den 50 Teilnehmenden befand sich in diesem Jahr auch eine Mediamatikerin: ich, Valeria.

Am Freitagmittag trafen wir im Neubad in Luzern ein. Das Teilnehmenden-Shirt angezogen, ging es auch schon los. Nach einer kurzen Begrüssung wurden uns die Projekte vorgestellt. Von motorisierten Laserpointern über schwimmende Wasserqualitäts-Messgeräte bis zu automatisierten Games war so ziemlich alles dabei. Ich entschied mich, bei der Entwicklung eines Ferienplanungstools für die Hochschule Luzern mitzuhelfen.

Bald schon folgten die ersten drei Speeches zu interessanten Themen. Anschliessend durften wir Älplermaggeronen zum Znacht geniessen, bevor es dann an die grosse Nachtschicht ging. Koffein und Schokolade warenen die Empfehlung, um die Nacht durchzustehen und das bewährte sich.

Der Hunger am Morgen war trotz Mitternachtssnack gross und nach dem Zmorgen folgten weitere Speeches. Danach ging es in den Endspurt. Obwohl sich die Müdigkeit doch immer mehr bemerkbar machte. Am Nachmittag präsentierten wir unsere Arbeiten und es war spannend zu sehen, was die anderen Gruppen geschafft hatten. Mein Fazit dazu: Wir haben zwar nicht alles erreicht, was wir uns vorgenommen hatten, es hat aber viel Spass gemacht und die Erfahrung war den Schlafmangel wert.

Alles rund um «Lernende stärken»

Herbsthalbtagung der Fachgruppe WBP

Ich, Maurice Dober, durfte am Donnerstag, den 03.11.2022, an der Herbsthalbtagung der Fachgruppe WBP (Wir Berufs- und Praxisbildner/innen) teilnehmen.

So startete für mich am frühen Dienstagmorgen eine Reise nach Zürich. Nach einer guten Stunde war ich in Zürich City angekommen und machte mich auf den Weg zur KV Business School. Als Begrüssung durfte ich mich bei einem Frühstücksbuffet bedienen. Nach dem Essen fand eine kurze Besprechung mit Vera Class, der Organisatorin, und den fünf anderen eingeladenen Lernenden statt. Wir besprachen den ganzen Tagesablauf.

Um Punkt 8:58 Uhr startete die erste von zwei Halbtagungen für Berufs- und Praxisbildner. Das Thema der ganzen Tagung hiess: «Lernende stärken». Das bedeutet, dass die komplette Tagung der Unterstützung von Lernenden in persönlichen sowie wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Krisen sowie der Erhaltung der psychischen Gesundheit von Lernenden gehandelt hat. Während der gesamten Tagung hielten drei Referenten Vorträge zu diesem Thema. Ein Wrap-Up der gesamten Tagung kann, bei Interesse, auf dem Instagram-Account des Kaufmännischen Verbands Zürich (@wirkaufleute) nachgelesen werden.

Der Gedanke der ganzen Tagung war, dass man nicht über die Lernenden, sondern mit den Lernenden über diese Themen sprach. Das war auch der Grund, wieso wir als Lernende dabei waren. Wir durften während der gesamten Tagung immer wieder Fragen beantworten und unsere Meinung preisgeben. Und das vor einem interessierten und aufmerksamen Publikum. Dieser Aspekt hat mir sehr gefallen.

Was ich auch noch erwähnen will, ist, dass die Opacc als positives Beispiel in einem Referat genannt wurde. Konkret wurde der traditionelle erste Arbeitstag in der Opacc, die Wanderung auf die Rigi, als positives Beispiel für den Austausch und die Teambildung zwischen Lernenden und Berufsbildern genannt.

Für mich war dieser Tag ein voller Erfolg. Ich konnte mein Wissen zu diesem Thema erweitern, sowie meine Erfahrungen und Sichtweisen mit anderen Interessierten teilen. Ausserdem haben wir ein kleines Dankeschön erhalten.

Insyde bis OpaccERP

mit Rolf, Mara und Valeria

Was ist ein ERP? Was unterscheidet das OpaccERP von anderen ERPs? Wie veränderte sich das ERP in den letzten 30 Jahren?

20 Jahre OpaccLernende

«Was war dein lustigster Arbeitstag während der Lehre?»

Im zweiten Alumni-Lernenden-Video erzählen Loris, Linus und Luca von ihrem lustigsten Arbeitstag während ihrer Lehre.

Ihr könnt euch auf weitere spannende Videos von ehemaligen Lernenden freuen.

Lehrstellenparcours

Schüler lernen die Berufswelt kennen

Am 15. September fand der Lehrstellenparcours der Schule Rothenburg statt. Wie schon in den vorherigen Jahren konnten Schüler und Schülerinnen die Opacc als Betrieb besuchen.

Gemeinsam haben Janine und ich, Mattia, den insgesamt 18 Schülern und Schülerinnen  die Opacc und den Lehrberuf Mediamatiker nähergebracht.
Kurz vor 8:00 Uhr trafen die ersten Interessierten mit ihrer Begleitperson im Campus ein. Zuerst haben wir uns selbst, unsere Mitlernenden und die Fachvorgesetzten kurz vorgestellt. Danach haben wir erklärt, worum es bei der IPA (Individuelle Praktische Arbeit) geht und dies mit zwei Beispielen von Fabio und Flavio, zwei ehemaligen Lernenden, veranschaulicht. Nach einigen Fakten über den Mediamatiker, seine Chancen und Einsatzgebiete, haben wir den Jungen und Mädchen die fünf ÜKs, die sie während der Ausbildung absolvieren, vorgestellt. Die sechs Abteilungen, die man in der Opacc besucht, haben wir als nächstes präsentiert.

Anschliessend hatten die Jugendlichen die Chance, durch das Beantworten von einigen Fragen einen Überraschungspreis zu gewinnen. Zum Schluss der Präsentation zeigten wir den Schüler und Schülerinnen, wie es bezüglich dem Vergeben der Lehrstellen nun weiter geht.

Ihren Besuch bei uns rundeten wir mit einem lockeren Austausch und einem Kaffee im Bistro ab, bevor die Gruppe zu ihrem nächsten Posten weiter ging. Nach zwei weiteren Sechsergruppen war der Lehrstellenparcours zur Mittagszeit bereits vorbei. Wir hoffen, dass die Jugendlichen viele interessante Eindrücke sammeln konnten, und dass sich der eine oder andere bei uns bewerben wird.

Filmen bei Minustemperaturen und Schnee

Schulprojekt-Werbevideo über das Wandergebiet Hasliberg

gemeinsam mit einer Klassenkameradin ein Werbevideo über das Wandergebiet Hasliberg. Die Planung dafür erfolgte im Unterricht. Das Video, in dem zwei Darstellerinnen beim Wandern im Hasliberg und die Landschaft selbst gezeigt werden, soll rund 40 Sekunden dauern.

Da der Abgabetermin relativ kurzfristig war, fanden wir genau einen Samstag, an dem wir die Aufnahmen gemeinsam machen konnten. Der Wetterbericht für diesen Tag: Minustemperaturen und Schnee. Zum Glück hatten wir das bereits befürchtet und neben der Schönwettervariante noch einen zweiten Plan erarbeitet. So stieg ich am Samstag mit Skijacke und Mütze in den Zug Richtung Hasliberg. Auf dem Weg erfolgte die zweite Planänderung: unsere Darstellerinnen waren beide krank.

Im Hasliberg angekommen, lachten wir erstmal über unser Pech und fuhren mit der Gondel hoch. Wir entschieden uns, uns gegenseitig zu filmen und dank dem Stativ konnten wir auch Aufnahmen von uns zu zweit machen. Mit diesem neuen Plan im Hinterkopf legten wir los und sahen bald schon überall Möglichkeiten für coole Shots. Einen zwischenzeitlichen Schneefall überbrückten wir im Restaurant und als dieser vorbei war, konnten wir sogar noch die Drohne steigen lassen.

Das Filmen hatte schlussendlich viel Spass gemacht und uns ist ein vorzeigwürdiges Endergebnis gelungen.