Campus Chaos Control

Alltägliche keine Ärgernisse in Szene gesetzt

Für unser nächstes Videoprojekt mit dem Titel „Campus Chaos Control“ machten sich Mattia und Maurice an die Arbeit. Die beiden entwickelten die Idee, alltägliche kleine Ärgernisse humorvoll in Szene zu setzen – etwa, wenn die Abwaschmaschine in der Opacc mal wieder nicht ausgeräumt wird oder andere typische Situationen aus dem Büroalltag für leichtes Chaos sorgen.

Nach vielen Ideen und dem Schreiben des Storyboards stand der Plan fest: 8 Folgen «Campus Chaos Control» sollten produziert werden. Mit vollem Elan konnte der Videodreh starten. Mattia und Maurice begannen mit dem Aufnehmen der einzelnen Clips.

Im nächsten Schritt wurden die einzelnen Folgen geschnitten und editiert. Anschliessend wurden die Videos für die Mitarbeitenden im Intranet veröffentlicht. Das Feedback war sehr positiv, was uns Lernende und das Marketing freute.

Nun kam die Idee auf, auch am Standort Münchenstein zu drehen. Also hiess es für Maurice und mich, Noemi, einen Tag in Münchenstein zu filmen. Mit verschiedenen Mitarbeitenden als Statisten hatten wir einen erfolgreichen Drehtag.

Nun werden auch diese Folgen geschnitten. Die Mitarbeitenden können also gespannt sein, welche spannenden Videos noch auf sie zukommen.

Vom Prototyp zum fertigen Webshop

User Testing für den neuen Kunden Online-Shop

Im August durften Avery, Maurice und ich, Aline, das UX-Team bei einem spannenden Projekt unterstützen. Gemeinsam mit einem Kunden arbeitet die Opacc daran, einen Webshop neu zu gestalten. Ziel ist es, den Online-Einkauf für alle Nutzerinnen und Nutzer einfacher, übersichtlicher und verständlicher zu machen.

Damit dies gelingt, hat unser UX-Team einen Prototyp erstellt – also eine Art Vorab-Version des neuen Webshops. Dieser zeigt bereits das geplante Design, die Navigation und die wichtigsten Funktionen, ist aber nicht ausprogrammiert. Doch bevor der Webshop online gehen kann, muss überprüft werden, ob er in der Praxis auch funktioniert.

Dafür haben wir ein sogenanntes User Testing durchgeführt. Man kann es sich wie eine Generalprobe vorstellen. Ausgewählte Testpersonen, die typische Kunden von Diwisa repräsentieren, probierten den Prototyp aus. Dabei wird genau beobachtet, wie sie mit dem Webshop umgehen. Finden sie die wichtigsten Informationen schnell? Sind die Symbole und Icons verständlich? Funktioniert der Ablauf von der Produktauswahl bis zur Bestellung reibungslos?

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden sind für uns besonders wertvoll. Sie zeigen uns, wo noch Stolpersteine bestehen und was bereits gut funktioniert.

Die Tests fanden online via Microsoft Teams statt und dauerten jeweils rund eine Stunde. Von Opacc waren immer zwei Personen beteiligt. Rebekka oder Dave, die den Prototyp entwickelt hatten und die Interviews durchführten, sowie eine Protokollführerin oder ein Protokollführer, das waren jeweils Avery, Maurice oder ich. Während die Interviewenden die Fragen stellten und die Teilnehmenden durch den Test begleiteten, hielten wir alle Beobachtungen sorgfältig fest.

Am Ende hat das User Testing klar aufgezeigt, welche Bereiche des Prototyps bereits sehr gut verständlich sind und wo noch nachgebessert werden muss. Genau diese Erkenntnisse helfen uns, den neuen Diwisa-Webshop so zu gestalten, dass er am Ende intuitiv, benutzerfreundlich und klar strukturiert ist.

Ein neuer Abschnitt beginnt

Unsere ersten Eindrücke von der Lehre und Schule

Gion und ich, Ria, haben unsere Lehre am 11. August 2025 als MediamatikerIn bei der Opacc gestartet. Um 10:15 Uhr wurden wir von Avery, Moni und Marco herzlich empfangen. Mit einem kurzen Vorstellungsspiel lernten wir uns näher kennen. Später gab Moni uns einen kleinen Rundgang durch den Campus. Am Mittag grillierten wir mit allen Lernenden. Danach bekamen wir unseren Laptop und die wichtigsten Infos über die Programme und Webseiten. Marco gab uns alle wichtigen Informationen über die Lehre und das Berufsleben.

Am nächsten Morgen ging es für Gion in die Abteilung Systemtechnik. In der ersten Woche half er, beim Computer aufsetzen, Tickets bearbeiten und erledigte seine ersten Bestellungen.

Ich startete in der Administration, dort konnte ich Kreditoren erfassen, Telefone entgegennehmen und andere administrative Arbeiten erledigen.

Am Montag, 18. August 2025 begann unsere Berufsschule, im BBZW Sursee. Nach einer Rede vom Schulleiter in der Aula starteten wir mit unserem ersten Modul.

Am Dienstag ging es los mit der Berufsmatura. Nachdem wir das Schulzimmer für das Fach Deutsch gefunden hatten, gab es ein weiteres Mal viele Infos und eine Vorstellungsrunde mehr. Durch den ganzen Tag besuchten wir die Fächer Deutsch, Wirtschaft und Recht, Englisch, Französisch, Mathematik und zu guter Letzt das Fach Sport.

Wir sind gespannt was in den nächsten vier Jahren noch auf uns zu kommt.

Startklar für die Lehre?

Tipps für den ersten Arbeitstag und den Einstieg in die Berufsschule

Im August starten in der Schweiz viele Jugendliche ins Berufsleben. Auch bei uns in der Opacc beginnen dieses Jahr Gion und Ria ihre Mediamatik-Lehre. Damit der Einstieg gelingt, haben wir hier ein paar hilfreiche Tipps für den ersten Arbeitstag und für den Start in der Berufsschule.

Merk dir: Fragen stellen ist kein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil, wer fragt, zeigt Interesse. Niemand erwartet, dass du schon alles kannst. Lieber einmal zu viel fragen als später etwas falsch machen. Trotzdem werden dir Fehler passieren und das ist okay. Allen passieren Fehler. Wichtig ist, wie du damit umgehst: offen kommunizieren, daraus lernen und weitermachen. Dafür sind deine Fachvorgesetzten da. Ihre Aufgabe ist es, deine Fragen zu beantworten und dich zu unterstützen. Und genau das machen sie auch gerne.

Vielleicht hast du auch schon Horrorgeschichten gehört von Noten, die in der Lehre angeblich massiv schlechter werden. Lass dich davon nicht verunsichern. Ja, es kann sein, dass deine Noten im Vergleich zur obligatorischen Schulzeit etwas tiefer ausfallen. Aber die Noten brechen nicht einfach plötzlich ein. Mit regelmässigem Lernen und einer guten Struktur kommst du gut mit.

Trotz allem darf der Ausgleich nicht zu kurz kommen. Vergiss deine Hobbys nicht und, nimm dir bewusst Zeit für Pausen. Wenn du abends müde bist, dann geh raus, trefft dich mit Freunden, mach Sport oder entspann dich einfach. Auch mal nichts zu tun, gerade am Wochenende, ist völlig okay. Pausen sind kein Zeichen von Faulheit, sondern wichtig, damit du langfristig motiviert und gesund bleibst.

Weitere hilfreiche Tipps findet ihr in unserer Podcastfolge «Berufsschulguide».

Mit Codecademy durchstarten

Programmieren, das Spass macht.

Während der Mediamatik-Ausbildung hat man viele Berührungspunkte mit verschiedenen Programmiersprachen. Von HTML bis PHP ist alles dabei. Um gut vorbereitet zu sein für die Module in der Berufsschule, arbeiten wir in der Opacc mit Codecademy.

Codecademy ist eine interaktive Online-Lernplattform, die es uns erleichtert, all die Programmiersprachen zu lernen. Die Plattform bietet verschiedenste Kurse für die jeweiligen Programmiersprachen an. Was Codecademy zu einer besonders guten Lernplattform macht, ist die praxisnahe Umsetzung während man die Theorie erlernt.

Das Konzept von Codecademy sieht wie folgt aus:
Zuerst erhält man eine kleine Zusammenfassung über den Kurs, den man gerade absolviert. Anschliessend folgen mehrere Praxisaufgaben, in denen man die Theorie mit Hilfe von praktischen Aufgaben erlernt. So macht es Spass, Theorie zu büffeln. Am Ende von jedem Kurs muss man noch ein Quiz mit Multiple-Choice Aufgaben zum Kurs machen, um zu prüfen, ob man die Theorie wirklich versteht.

Die Kombination aus Theorie, Praxis und direktem Feedback von Codecademy hilft uns, das Gelernte zu festigen und gleich anzuwenden. Besonders hilfreich ist auch, dass alle in ihrem Tempo arbeiten und sich die Zeit nehmen können, die sie benötigen. Wer schneller vorankommt kann sich zusätzliche Inhalte freischalten und sein Wissen vertiefen.

Insgesamt ist Codecademy ein sehr wertvolles Tool für Mediamatiker/innen. Es ist nicht nur eine effiziente Option das Programmieren zu erlernen, sondern macht auch Spass und ist sehr abwechslungsreich. Die Ergebnisse aus manchen Codes zu sehen ist echt erstaunlich und spornt einen noch mehr an weiter zu lernen.
Besonders für uns Mediamatiker/innen ist Codecademy eine ideale Ergänzung zum schulischen Unterricht. So können wir uns Wissen aneignen, das wir im Betrieb und in den Modulen der Berufsschule benötigen.

Unsere Sommerferien

Erlebnisse und Highlights

Nach einem intensiven Schuljahr haben wir Lernenden uns alle sehr auf die Sommerferien gefreut. Hier erzählen wir, wo wir unsere Ferien verbracht haben und was wir alles erlebt haben.

Anja: Meine Ferien verbrachte ich in Italien am Meer. Dort genoss ich besonders das feine italienische Essen und verbrachte viel Zeit am Pool. Insgesamt waren es ruhige und sonnige Tage, genau die richtige Erholung nach einem intensiven Lehrjahr.

Avery: In den Sommerferien war ich mit meiner Familie in Holland. Wir verbrachten viel Zeit am Meer und besuchten Städte wie Amsterdam, Alkmaar und Den Helder. Das Highlight war definitiv die unberührte Natur in Holland, die mich immer wieder fasziniert.

Mateo: In meinen Ferien habe ich die ersten vier Tage am Meer in Novi Vindodolski, Kroatien verbracht. Danach reiste ich gemeinsam mit meiner Familie nach Bosnien, um dort meine Verwandten zu besuchen. Nach einer Woche kehrte ich nach Kroatien zurück und verbrachte die restliche Zeit am Meer.

Luana: Ich verbrachte meine Sommerferien auf Sardinien, wo ich Sonne, Meer und das italienische Dolce Vita geniessen konnte. Besonders schön waren die Abende mit Freunden, die Sonnenaufgänge am Meer und die Zeit, die ich auf dem Boot verbrachte.

Noemi: Den ersten Teil meiner Sommerferien verbrachte ich in Barcelona mit meiner Kollegin. Anschliessend reiste ich mit meiner Familie weiter nach Cavallino in Italien, wo wir erholsame Strandferien verbrachten.

Aline: Ich durfte einen Teil meiner Ferien in Holland am Meer verbringen. Nach zwei Wochen Campingferien reiste ich mit Kollegen nach Porto und genoss die Sonne.

Maurice: Meine Sommerferien verbrachte ich in den Niederlanden und in Portugal. Zwei Wochen machten wir Familienurlaub an der Nordsee, bevor ich eine Woche mit meinen Freunden am Strand von Porto verbrachte. Anstelle von E-Mails und Pendenzen, bestand mein Alltag aus Sonne, Meer und Strand.

Daria: Ich habe meine Ferien in meiner Heimat verbracht. Die erste Woche war ich mit meiner Familie in Bosnien, besuchte Verwandte und erkundigte die schöne Natur. Danach ging es weiter nach Zadar, Kroatien mit meiner Freundin. Dort sonnten wir uns jeden Tag bei hohen Temperaturen und tauchten zur Erfrischung im Meer.

Von Lernenden zur Legacy

Wie Janine und Mattia in den letzten vier Jahren ihre Spuren in der Opacc hinterliessen

Was sind eure Erinnerungen an den Lehrstart?

Beide: Unseren ersten Arbeitstag, mittlerweile fast 4 Jahre her, verbrachten wir auf der Krienseregg. Zusammen mit Moni, Marco, Christian und Valeria wurden wir während einer Wanderung in die Berufswelt und die Opacc eingeführt. Besonders erinnern wir uns an das Grillieren am Mittag und Christians Fähigkeit, mit den lokalen Schweinen zu kommunizieren. Über diesen Tag verfassten wir anschliessend gemeinsam unseren ersten Blogbeitrag.

Welche Abteilung hat euch am besten gefallen?

Beide: Grundsätzlich gefiel uns die Diversität zwischen den verschiedenen Themenbereichen sehr. Während der letzten vier Jahre konnten wir Einblicke in sechs Abteilungen erhalten und dadurch ein sehr breites Wissen aneignen. Während dieser Zeit haben sich unsere Interessen am meisten mit der Abteilung Marketing gedeckt. Trotzdem konnten wir auch in den anderen Teams viel lernen und hatten auch dort Spass.

Gab es einen Moment, in dem ihr besonders stolz auf euch wart?

Janine: Für mich gab es zwei sehr prägende Momente während der Lehrzeit –beide fanden im vierten Lehrjahr statt. Der erste war am 14. Mai, als ich meine IPA meinen beiden Experten präsentierte. Dabei wurde mir bewusst, wie viel ich in diese gesamte Arbeit eigentlich investiert hatte und dass ich darauf stolz sein kann. Der zweite Moment war, als wir gemeinsam als Klasse während der Abschlussreise erfuhren, dass wir alle die Berufsmatura bestanden haben.

Mattia: Ich habe im Rahmen eines Schulprojekts mit drei Schulkollegen einen eigenen Onlineshop für Poster erstellt. Vom Shop über die darin angebotenen Poster bis zum Social -Media-Auftritt haben wir alles selbständig umgesetzt. Es ist entsprechend auch ausserhalb der Schule viel Zeit und Herzblut in dieses Projekt geflossen.

Der Shop wurde nach knapp einem Jahr wegen des grossen Aufwands und der laufenden Kosten vom Netz genommen.

Ein ähnliches, stolzes Gefühl hatte ich nach der Abgabe der IDPA-Arbeit. Auch dort flossen viel Leidenschaft, Energie und Zeit in das Erarbeiten. Das Resultat der Zweierarbeit ist KUBUS, ein Konzept für eine neuartige Erholungsklinik für Burnout-Betroffene.

Was waren für euch die spannendsten Projekte?

Mattia: Für mich war das Erarbeiten des Designprojektes im E-Shop eines der spannendsten Projekte während der Lehre. Ich durfte dabei eine App gemäss dem Opacc-eigenen UX-Prozess entwickeln. Unter anderem war das Durchführen von User-Testings ein Teil davon, wo ein bestehender Prototyp von Testpersonen unter die Lupe genommen wurde. Das machte mir besonders Spass – doch auch der Restliche Prozess war sehr interessant.

Janine: Für mich war das Videoprojekt in der Berufsschule, das wir im 3. Lehrjahr machen durften, sehr cool. In Dreiergruppen erarbeiteten wir ein Werbevideo für das Restaurant meiner Mutter. Es machte Spass das alles zu planen und das Videomaterial zu schneiden. Am meisten gefiel mir jedoch das Aufnehmen der einzelnen Shots – vor allem, weil wir dort noch einmal richtig gute Ideen hatten und diese dann gleich umsetzen konnten.

Welche Tipps würdet ihr neuen Lernenden mit auf den Weg geben?

Beide: Zu scheitern ist nicht schlimm. Wichtig ist, dass man den Mut hat, sich unterstützen zu lassen. Besonders die Berufsmatura kann zum Teil sehr anspruchsvoll sein. Trotz diesem Druck aus Schule und Arbeit darf man seine Freizeit nicht vergessen oder längerfristig vernachlässigen. Gerade wenn es mit Schule und Arbeit mal etwas streng wird, ist es umso wichtiger, einen Ausgleich zu haben. Freizeit ist kein Nice-to-have, sondern absolut notwendig, um durchzuhalten und nicht den Spass zu verlieren.

Auch das Befassen mit den eigenen Interessen ist sehr wichtig. Man sollte sich immer wieder selbst fragen, was einem in der Ausbildung Spass macht. Mit dieser Erkenntnis kann man sich konkrete Pläne für die Zukunft schmieden.

Wie verlief euer Lehrabschluss?

Mattia: Als erstes BM-Fach schliesst man Französisch schon nach dem zweiten Lehrjahr mit dem DELF-Diplom ab. Im dritten folgen dann Englisch und Mathematik. Im letzten der vier Jahre stehen nur noch Abschlussprüfungen für Deutsch, Wirtschaft & Recht und Finanz- & Rechnungswesen an. Zusätzlich haben wir im 7. Semester eine Interdisziplinäre Projektarbeit verfasst.

Janine: Neben dem Abschluss der Berufsmatura erarbeiteten wir im vierten Lehrjahr beide die IPA. Dabei geht es darum, eine Arbeit, welche für den Lehrbetrieb einen Nutzen hat, innert 80 Stunden umzusetzen. Ich habe mich gemeinsam mit Ramon dazu entschieden, ein Handout für unseren internen Fotoworkshop zu gestalten, in dem alle Fotografie-Grundlagen enthalten sind.

Durch die lehrbegleitende Berufsmatura entfällt der Allgemeinbildungsunterricht und die damit verbundene Abschlussprüfung. Die Berufsschule ist also mit dem Abschluss der IPA und den Modulen, die jeweils am Ende jedes Semesters abgeschlossen werden, fertig.

Über 7600 Arbeitsstunden später schauen wir mit einem Schmunzeln auf unsere ersten Designversuche und Projekte zurück. Wir sind beide unglaublich stolz auf das, was wir in dieser Zeit erreicht haben. Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich konnten wir uns in den letzten vier Jahren enorm weiterentwickeln. Wir wurden ein Stück weit bei der Opacc erwachsen. Ein herzliches Dankeschön deshalb an alle, die uns während dieser Zeit begleitet haben. Ein besonderer Dank geht an Ramon, der uns beide während der IPA unterstützt hat und an Marco Stuber, der uns in den ersten zwei Jahren als Berufsbildner beigestanden ist und uns die Lehrstelle angeboten hatte. Weiter auch Marco Reiter, unseren jetzigen Berufsbilder, der uns beim Lehrabschluss tatkräftig unterstützt hat. Wir sind jetzt gespannt auf die Zukunft und welche Herausforderungen noch auf uns warten. Wir werden die Opacc leider beide Ende Juli verlassen. Merci, Opacc, für diese unvergessliche Zeit der persönlichen und beruflichen Entwicklung!

Von der Lücke zum Schutzschild

Mein letzter ÜK in IT-Sicherheitsmassnahmen

In den letzten zwei Wochen war ich, Daria, in meinem letzten ÜK zum Thema „M185 Sicherheitsmassnahmen für KMU IT analysieren & implementieren“. In diesem Kurs ging es vor allem darum, wie kleine und mittlere Unternehmen ihre IT-Infrastruktur besser schützen können – also konkret, wie man Risiken erkennt, bewertet und passende Sicherheitsmassnahmen umsetzt.

Ein zentraler Bestandteil des ÜK’s war es, typische Schwachstellen in IT-Infrastrukturen zu erkennen und zu verstehen, wie Angreifer diese ausnutzen können – sei es durch Phishing, Ransomware oder Zero-Day-Exploits. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig es ist, Sicherheitslücken frühzeitig zu identifizieren und geeignete Schutzmassnahmen zu implementieren.

Wir haben uns mit typischen Bedrohungen auseinandergesetzt, die gerade für KMU eine Gefahr darstellen, wie z.B. unsichere Netzwerke, veraltete Systeme oder unzureichende Zugriffskontrollen. Besonders spannend fand ich, wie man mit einfachen Mitteln schon viel bewirken kann – z. B. durch saubere Passwort-Richtlinien, regelmässige Updates oder klare Prozesse bei der Benutzerverwaltung.

Zum Abschluss des ÜK’s mussten wir ein Audit machen, bei dem wir die Sicherheit einer simulierten IT-Umgebung überprüften. Ziel war es, potenzielle Risiken zu finden und geeignete Verbesserungsmassnahmen vorzuschlagen. Das Audit war eine spannende und praxisnahe Aufgabe, bei der ich das erlernte Wissen direkt anwenden konnte.

Nach sieben lehrreichen ÜK’s in den letzten drei Jahren bin ich froh, dieses Kapitel in meiner Ausbildung auch abgeschlossen zu haben. Bei der Opacc kann ich das, was ich bisher gelernt habe, super einsetzen. Ich freue mich schon, das neue Wissen aus dem ÜK direkt anzuwenden.

Vollgas auf der Kart Bahn

Unser Lernenden Event

Der nächste Lernenden-Event steht an. Dieses Mal ging es für uns auf die Kartbahn nach Roggwil. Unterwegs wurde viel gelacht und die Erwartungen ausgetauscht: Wer wird der oder die Schnellste sein?

Kaum angekommen, ging es schon los: Helme montieren, Schmuck ausziehen – und schon durften wir Platz nehmen. Nach einer kurzen Einführung starteten wir direkt mit der ersten Probefahrt. Die Strecke war für die Anfänger:innen unter uns eher anspruchsvoll: nicht zu schnell in die Kurven, schlau überholen und vieles mehr. Aus der eigentlich lockeren Testrunde wurde rasch ein heisser Wettkampf. Man überrundete oder wurde überrundet.

Nach zwei Übungsrunden wurde es ernst: 3, 2, 1, GO! Und los ging das Rennen. Schweissperlen auf der Stirn, die Hände fest am Lenkrad – wir fuhren Runde um Runde. Am Ende holte Michi den verdienten Sieg.

Mit knurrenden Mägen machten wir uns schliesslich auf ins «Hans im Glück». Dort tauschten wir uns über die Highlights aus und genossen feine Burger. Der Lernenden-Event war somit ein super Erlebnis.

Top 3:

1. Michi
2. Maurice
3. Mattia

Hineinschnuppern, Staunen, Mitmachen – Mein Tag bei der Opacc

Opacc Schnuppertag

Ich bin Jara und durfte am 07.05.2025 am Mediamatik-Schnuppertag der Opacc teilnehmen. Stattgefunden hat der Schnuppertag in Rothenburg. In diesem Blog erzähle ich euch, wie der Tag abgelaufen ist und was wir alles erleben konnten. Also, seid ihr Ready?

Gestartet haben wir um 8:30 Uhr mit einer Vorstellungsrunde und Begrüssung. Danach wurden wir in kleine Gruppen eingeteilt und erhielten unseren ersten Auftrag: Wir mussten Satzteile in die richtige Reihenfolge bringen, das förderte gleich zu Beginn unser logisches Denken und weckte unsere Konzentration. Kurz darauf folgte eine spannende Führung durch das Opacc-Gebäude, bei der wir erste Einblicke in die verschiedenen Abteilungen erhielten.

Im Anschluss begannen wir mit einem Postenlauf durch die Bereiche, welche die Mediamatiker in der Lehre durchlaufen. Beim Marketing-Posten durften wir Fotos machen und daraus einen eigenen Instagram-Beitrag gestalten. Besonders cool war auch der Posten «Hack the Web»: Dort knobelten wir an kleinen Aufgaben auf einer Webseite und testeten spielerisch unser IT-Verständnis. Es wurde nie langweilig, weil wir bei jedem Posten selbst mitdenken und mitmachen durften.

Am Nachmittag arbeiteten wir die restlichen Stationen ab, bevor der Tag langsam ausklang. Und übrigens – auch für unser leibliches Wohl wurde gesorgt: Am Morgen gab’s frische Gipfeli, und zum Mittagessen durften wir sogar unsere Pizza selbst bestellen. Alles in allem war der Tag bei Opacc super spannend, lehrreich und abwechslungsreich. Ich bin jetzt sicher, dass ich Mediamatikerin werden will.