Ein Blick hinter die Linse

Mein Alltag als Mediamatikerin bei Opacc

Viele wissen nicht genau, was sich hinter der Lehre als Mediamatiker/in verbirgt und was wir bei Opacc den ganzen Tag machen. Nach diesem Blogbeitrag habt ihr einen klaren Einblick in meinen Arbeitsalltag.

Ich, Avery, bin momentan in der Ausbildung zur Mediamatikerin im 2. Lehrjahr. Gerne nehme ich euch mit durch einen typischen Arbeitstag von mir.

Jeden Tag starte ich mit dem Lesen von E-Mails und neuen Blogs in unserem Intranet, um informiert und wieder auf dem neusten Stand zu sein. Anschliessend schreibe ich mir eine To-Do Liste, was ich alles zu erledigen habe und plane es mir in meinem Kalender ein. Eine gute Organisation ist entscheidend, um den Überblick zu behalten.

Wiederholende Aufgaben von mir sind das Fotografieren und Bearbeiten von Bildern, die Organisation unseres Newsletters sowie die Betreuung unserer Social-Media-Kanäle. Zudem plane ich Events und Sitzungen und halte unsere Lernenden-Webseite aktuell. Neben diesen wiederkehrenden Tätigkeiten arbeite ich auch an spannenden Projekten. Beispielsweise an der Gestaltung einer Osterkarte für unsere Mitarbeitenden oder an Portraitfotos neuer Teammitglieder.

Mein Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich und lehrreich. Durch die unterschiedlichen Aufgabenbereiche lerne ich täglich Neues dazu. Gerade deshalb ist eine sorgfältige Planung besonders wichtig.

Sobald der Tag langsam zu Ende geht, reflektiere ich meinen Tag im Lernjournal und trage meine Arbeitszeit in unserem System ein. Der Laptop wird heruntergefahren und ich mache mich auf den Heimweg, gespannt, was am nächsten Tag auf mich warten wird.

So sieht ein typischer Tag als Mediamatikerin bei Opacc aus. Könntest du dir einen solchen Alltag vorstellen? Dann ist eine Lehre als Mediamatiker/in bei Opacc vielleicht genau das Richtige für dich!

Padel-Action bis zum letzten Punkt

Das vierte Opacc Padel-Turnier findet seine Sieger

Das diesjährige Padel-Turnier ist abgeschlossen. Ich, Noemi, und Luana steckten hinter der Organisation. Schon zum vierten Mal wurde das das Opacc Padel-Turnier im Padelta in Rothenburg durchgeführt. Dieses Jahr erstmals auch in Münchenstein, Basel.

Gespielt wurden vier Vorrunden im Modus zwei gegen zwei. Die Kombinationen erfolgten anhand der Spielstärke, während die Teams ihre Begegnungen selbständig geplant haben. Nach Abschluss jeder Runde wurden neue Teams und Spielpaarungen gebildet, damit neue Konstellationen entstehen.

Im März folgten die Halbfinals, in denen um das Finale gespielt wurde. Die Finalisten standen fest und am Montag, 23. März, war es dann so weit: Das Finale fand in Rothenburg statt und zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer haben ihren Weg ins Padelta gefunden.

Bei einem gemeinsamen Apéro konnten wir die Spiele in vollen Zügen geniessen. Sowohl das grosse als auch das kleine Finale um Platz drei und vier sorgten für spannende Unterhaltung. Mit viel Tempo wurde gespielt, die Ballwechsel waren intensiv und die Spieler zeigten grossen Einsatz.

Die Zuschauer fieberten mit, unterstützten die Spieler und sorgten für zusätzliche Stimmung. Enge Punkte, packende Duelle und zahlreiche sehenswerte Ballwechsel hielten die Spannung bis zum Schluss aufrecht. Am Ende standen die Gewinner fest und wurden im Rahmen einer Rangverkündigung gefeiert. Der gelungene Abschluss zeigte wieder einmal mehr, wie viel Freude und Teamgeist dieses Turnier bereitet. Auch für uns als Organisatorinnen war es ein gelungener und toller Event.

Ein Besuch, der Mut machte

Jugendliche bei der Lehrstellensuche unterstützen

Wie jedes Jahr haben auch wir, Avery und ich, Anja, uns freiwillig gemeldet bei Rent-a-Stift mitzumachen. Das ist ein Angebot des Kantons Luzern. Ziel ist es, dass Lernende im zweiten Lehrjahr Klassen der 2. Oberstufe besuchen und ihre Erfahrungen teilen. Nach einem zweitägigen Workshop waren wir gut darauf vorbereitet, wie wir die Inhalte den Schülern näherbringen können.

Trotzdem war ich nervös, als der erste Schulbesuch näher rückte.
Doch bereits nach den ersten Minuten in den Klassenzimmern merkte ich, wie interessiert alle Schüler waren und dadurch löste sich meine Nervosität wie in Luft auf.

Nach einer kurzen Begrüssung starteten wir mit dem Programm: Wir sprachen über unsere Ängste und vor allem über die Veränderungen, welche die Lehre mit sich bringt.

Ein zentrales Thema war die Wahl des passenden Berufs und Lehrbetriebs. Viele wussten nicht genau, wie sie erkennen können, ob ein Beruf wirklich zu ihnen passt. Deshalb erklärten wir, wie wichtig es ist, in verschiedene Berufe und Unternehmen hineinzuschnuppern – oft merkt man dabei schnell, ob man sich am richtigen Ort fühlt. Zudem betonten wir, dass das Schweizer Bildungssystem viele Möglichkeiten bietet und man sich auch später neu orientieren kann.

Zum Abschluss gab es eine Frage- und Antwortrunde, bei dem wir Tipps gaben, wie man beim «Schnuppern» überzeugen kann. Zum Beispiel, indem man Fragen stellt und so echtes Interesse zeigt.

Das Projekt Rent-a-Stift war für uns sehr vielseitig und spannend. Wir konnten verschiedene Klassen besuchen und erhielten wertvolle Einblicke in die Fragen und Sorgen der Schülerinnen und Schüler rund um die Lehrstellensuche. Wir hoffen, dass unser Besuch ihnen weiterhelfen konnte.

Mehr als nur Programmieren

So sieht mein Alltag als Lernender Informatiker bei Opacc aus

Viele Menschen denken, Informatiker sitzen den ganzen Tag nur vor dem Computer und programmieren. Doch der Alltag ist viel abwechslungsreicher, als man erwartet.

Ich, Mateo, bin Lernender Informatiker mit Fachrichtung Plattformentwicklung und möchte euch meinen Alltag als Informatiker ein wenig näherbringen. Mein Arbeitstag beginnt damit, dass ich meinen Computer starte und meinen Arbeitsplatz zurechtrichte. Anschliessend prüfe ich meine E-Mails und schaue nach, ob neue Tickets erfasst wurden. Tickets sind IT-Anfragen von Mitarbeitenden – aber dazu später mehr.

Ich arbeite regelmässig im First-Level-Support, damit bin ich die erste Anlaufstelle bei IT-Problemen im ganzen OpaccCampus. Entweder erfassen die Mitarbeitenden ein Ticket mit einer klaren Problemstellung oder sie kommen im Büro direkt auf mich zu. Die Probleme sind recht unterschiedlich, beispielsweise ist von Druckerproblemen bis zu Netzwerkstörungen oder Softwarefehlern alles dabei. Bei solchen Problemen ist es immer wichtig, ruhig zu bleiben und logisch zu denken, um die Ursache des Problems zu finden.

Neben dem Support installiere ich Programme, richte neue Arbeitsplätze ein oder unterstütze bei Projekten wie Backup-Kontrollen.

Besonders spannend finde ich, dass ich jeden Tag etwas Neues lerne. Die Informatik entwickelt sich ständig weiter, weshalb man immer am Ball bleiben muss. Mir gefällt besonders, dass ich mit meiner Arbeit anderen helfen kann und sehe, wie am Ende alles wieder funktioniert.

Ich hoffe, ihr könnt euch jetzt besser vorstellen, wie mein Alltag als Informatiker aussieht – und wer weiss, vielleicht entscheidet ihr euch auch für eine Informatik-Lehre bei der Opacc.

Bewerbungstipps

Alles, was Du unbedingt wissen musst

Auf unserer Webseite kann man sich ab jetzt für die Schnuppertage bewerben.
Aber wie geht so etwas überhaupt und worauf muss man dabei achten?

Mit dieser Frage habe ich, Anja, mich beschäftigt. Da es schon länger her ist, seit ich meine letzte Bewerbung geschrieben habe, habe ich auch Marco, Berufsbildner bei der Opacc, der unter anderem die Bewerbungen auf die Lehrstellen bei uns auswertet, um seine besten Tipps gefragt.

Zu Beginn solltest Du ganz genau durchlesen, was alles von Dir verlangt wird.
Anschliessend ist es wichtig, all diese Dokumente wie Zeugnisse, Stellwerktests etc. zusammenzusuchen.

Sobald das erledigt ist, kannst Du damit starten, den Lebenslauf zu schreiben. Wichtig ist, dass man alle Informationen schnell findet.

Wenn auch dieser Schritt geschafft ist, kommt es zu dem, was meiner Meinung nach das Schwierigste von allem ist: Das Motivations-/Bewerbungsschreiben.

Besonders im Zeitalter von künstlicher Intelligenz, sollte man das nicht einfach von einer KI wie ChatGPT schreiben lassen, sondern selbstständig schreiben. Denn das Motivationsschreiben sollte möglichst persönlich sein.

Achte zusätzlich darauf, dass es prägnant, authentisch und fehlerfrei ist.
Um die Firma von dir zu überzeugen, ist es von Vorteil, diesen auf jede Firma und Stelle anzupassen.

Falls Du Dich für einen Beruf wie MediamatikerIn entscheidest, lohnt es sich, bereits bei Deiner Bewerbung Deine kreative Ader und Deine gestalterischen Fähigkeiten zu zeigen und das Dokument dementsprechend zu gestalten.

Noch vor dem Schicken deiner Bewerbung ist es hilfreich, nochmals alles Verlangte durchzugehen, damit wirklich nichts vergessen geht.

Für weitere Tipps kannst Du gerne unsere Podcast Folge #13 Bewerbungsratgeber anhören.

Ich hoffe, dass Du mit diesen Tipps eine super Bewerbung schreiben wirst, und wünsche viel Glück bei der Lehrstellensuche.

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Du bald Teil des OpaccLernenden Team’s wirst.

Einblick in unsere BM-Arbeit

Von der Recherche, Interviews, Umfrageauswertung bis zur fertigen Arbeit

Maurice und ich, Aline, befinden uns im letzten Lehrjahr unserer Ausbildung als Mediamatiker EFZ. Da wir beide die Berufsmaturität Typ Wirtschaft und Dienstleistung absolvieren, haben wir im Rahmen unserer Ausbildung eine interdisziplinäre Projektarbeit, kurz IDPA, verfasst. Diese Arbeit wird umgangssprachlich auch als «BM-Arbeit» bezeichnet.

Die Auswahl des Themas erfolgt innerhalb bestimmter Vorgaben. Dabei ist erforderlich, dass mindestens zwei Fächer der Berufsmaturität miteinander verknüpft werden. Gemeinsam mit meiner Projektgruppe habe ich, Aline, mich für das Thema entschieden, welchen Einfluss das Verpackungsdesign auf den Kaufentscheid hat. Dabei haben wir die Fächer Deutsch und Wirtschaft miteinander verbunden.

Unsere Arbeit untersucht den Einfluss des Verpackungsdesigns von Kosmetikprodukten auf die Kaufentscheidung von Konsumentinnen und Konsumenten. Die Vorbereitungen begannen bereits in der ersten Woche nach den Sommerferien mit der Themenfindung. Anschliessend eigneten wir uns die theoretischen Grundlagen an. Dazu recherchierten wir Fachinformationen im Internet sowie in literarischen Quellen, vertieften unser Wissen und verfassten den Theorieteil.

Zur Überprüfung und Ergänzung unserer theoretischen Erkenntnisse führten wir zwei Experteninterviews durch. Ziel war es, fachliche Einschätzungen aus der Praxis zu erhalten und zu verstehen, wie Designexpertinnen und Designexperten den Einfluss des Verpackungsdesigns auf den Kaufentscheid beurteilen. Dafür wählten wir zwei Designagenturen aus, die mit unterschiedlichen Marken, Branchen und Zielgruppen arbeiten. Ergänzend dazu führten wir eine Umfrage mit Konsumentinnen und Konsumenten durch. Ziel war es, die theoretischen Erkenntnisse und Expertenmeinungen mit der tatsächlichen Wahrnehmung und dem Kaufverhalten der Zielgruppe zu vergleichen.

Zusammenfassend zeigt die Arbeit, dass das Verpackungsdesign einen bedeutenden, jedoch häufig unbewussten Einfluss auf die Kaufentscheidung hat. Die visuelle Gestaltung prägt die Wahrnehmung, Erwartungen und emotionale Bewertung eines Produkts, ist im bewussten Entscheidungsprozess jedoch nur selten der allein ausschlaggebende Faktor.

Meine Gruppe und ich, Maurice, widmeten uns in unserer IDPA dem Thema «Das Verhalten verschiedener Generationen auf Social Media». Dabei untersuchten wir, wie sich Babyboomer, Generation X, Generation Y und Generation Z in ihrer Nutzung, Kommunikation und Wahrnehmung von sozialen Medien unterscheiden. Unser Ziel war es, generationstypische Muster sichtbar zu machen und diese sowohl theoretisch als auch praktisch zu analysieren.

Im Theorieteil setzten wir uns mit bestehenden Studien, Statistiken und Fachliteratur auseinander. Wir definierten zentrale Begriffe rund um Social Media, erläuterten die Merkmale der einzelnen Generationen und arbeiteten heraus, welche Unterschiede in Bezug auf Nutzungsmotive, Sicherheitsgefühl, Selbstpräsentation und Kommunikationsverhalten bestehen. Dabei verknüpften wir gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte mit sprachlichen und kommunikativen Fragestellungen.

Für den praktischen Teil führten wir persönliche Befragungen mit Personen aller vier Generationen durch. Ergänzend dazu analysierten wir ausgewählte Social Media Profile sowie Chatverläufe, um Unterschiede in Sprache, Stil und Auftreten konkret aufzuzeigen. Die erhobenen Daten werteten wir systematisch aus und stellten sie den theoretischen Erkenntnissen gegenüber.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich die Generationen in ihrer Nutzung von Social Media deutlich unterscheiden, insbesondere in Bezug auf Kommunikationsstil, Sicherheitswahrnehmung und Selbstdarstellung. Gleichzeitig wurde jedoch auch sichtbar, dass sich gewisse Muster zunehmend angleichen. Social Media verbindet Generationen, prägt sie jedoch auf unterschiedliche Weise. Die Arbeit hat uns nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weitergebracht, da Social Media ein Thema ist, das uns als angehende Mediamatiker sowohl beruflich als auch privat täglich begleitet.

Weltraumreisen: Von der Idee zur Plattform

Designprojekt Odyssey

Im September durfte ich, Aline, in der Abteilung Enterprise Shop starten. Mit dem Wechsel in die neue Abteilung begann auch mein Projekt Odyssey.

Im E-Shop-Team entwickeln die Mitarbeitenden Onlineshop-Lösungen für unterschiedliche Kunden. Als Lernende haben wir dabei die Möglichkeit, uns zwischen zwei Lernpfaden zu entscheiden: Design (DES) oder Entwicklung (DEV). Während des Semesters im E-Shop-Team dürfen wir uns gezielt in einer dieser Richtungen vertiefen.

Da mich Gestaltung besonders interessiert und mir dieser Bereich auch mehr liegt, entschied ich mich für den Designpfad. Ziel meines Projekts war es, den gesamten Webdesign-Prozess von der ersten Idee bis zum fertigen Design kennenzulernen.

Zu Beginn wählte ich ein fiktives Projekt aus, an dem ich diesen Prozess durchspielen konnte: Operation Odyssey. Dabei handelt es sich um ein fiktives Unternehmen aus dem Jahr 2358, das Reisen ins Weltall anbietet. Für dieses Unternehmen sollte eine neue Webplattform entstehen, über die Kundinnen und Kunden ihre Weltraumreisen buchen können.

Nach der Projektplanung startete ich mit der Erstellung von Personas. Diese stellen typische Nutzerinnen und Nutzer der Plattform dar und helfen dabei, deren Bedürfnisse, Erwartungen und mögliche Schwierigkeiten besser zu verstehen. Auf dieser Grundlage konnte ich die Anforderungen an die Buchungsplattform gezielt ableiten.

Anschliessend folgte die konzeptionelle Phase. In einem Prototyp legte ich fest, wie die Webseite aufgebaut sein soll und welche Inhalte an welchen Stellen erscheinen. Der Prototyp zeigte die erste grobe Struktur der Webseite sowie die Anordnung der einzelnen Inhalte.

Ein zentraler Bestandteil dieser Phase war das User-Testing: Mehrere Personen testeten den Prototyp, klickten sich durch die Seiten und äusserten Rückmeldungen. Insgesamt führte ich Tests mit neun Mitarbeitenden der Opacc durch, was mir wertvolle Erkenntnisse lieferte.

Die Resultate dieser Tests zeigten mir klar auf, wo Anpassungen nötig waren und in welche Richtung ich das Projekt weiterentwickeln sollte. Dadurch konnte ich den Prototyp gezielt optimieren.

Nach der Finalisierung des Prototyps begann die Phase des Visual Designs. Dabei definierte ich Farben, Schriften, Formen und Bildwelten für die Webseite. Wichtig war, die Gestaltung nicht nur optisch ansprechend, sondern auch funktional sinnvoll umzusetzen. Jede Designentscheidung musste begründet werden: Welche Elemente sollen auffallen? Wo befindet sich die Hauptaktion? Wie unterstützen Farben und Typografie die Nutzerführung? Das Design sollte dabei nicht vom Inhalt ablenken, sondern die Nutzer klar durch den Buchungsprozess leiten.

Während des gesamten Projekts wurde ich von Dave, unserem Praxisbildner, sowie von Rebekka aus dem UX-Team begleitet. In regelmässigen Meetings erhielt ich wertvolle Inputs und Unterstützung bei offenen Fragen oder Herausforderungen.

Zum Schluss erstellte ich noch ein Projektplakat, welches das gesamte Projekt zusammenfasst.

Insgesamt arbeitete ich rund drei Monate an Operation Odyssey. Das Projekt war für mich nicht nur sehr spannend, sondern auch besonders lehrreich, da ich den gesamten Designprozess selbstständig durchlaufen und vertiefen konnte.

CheckIn Insights

Unsere Arbeit hinter den Kulissen

Luana und ich, Noemi, waren dieses Jahr für die Präsentation der Mitarbeiterumfrage am CheckIn zuständig. Das CheckIn fand zu Beginn des Jahres mit allen Mitarbeitenden in der Viscose Eventhalle in Emmenbrücke statt und sorgte wie jedes Jahr für einen spannenden Start ins neue Jahr. Dabei wurde gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und ein Ausblick auf die Ziele und Schwerpunkte des neuen Jahres gegeben.

Bereits im November fand das Kick-Off Meeting statt, bei welchem unsere Verantwortlichkeiten klar definiert wurden. Am CheckIn werden jeweils auch die neuen Mitarbeitenden in einem kurzen Video vorgestellt. Auch diese Aufgabe lag in unserer Verantwortung.

Nach dem Meeting starteten wir mit der Planung der Videos. Mit der Unterstützung von Mara, ehemalige Mediamatikerin bei der Opacc, konnten wir die vier Drehtage im Dezember organisieren und die Mitarbeitenden entsprechend einladen. An den verschiedenen Locations stellten sich die Mitarbeitenden gegenseitig Fragen und beantworteten diese.

Nach den vielen Dreharbeiten folgte die Postproduktion. Wir wählten passende Sequenzen aus, schnitten Unnötiges heraus, passten die Belichtung an und führten das Color Grading durch. Anschliessend exportierten wir die Videos und konnten diese noch vor Weihnachten erfolgreich fertigstellen.

Nach den Festtagen haben wir die Auswertung der Mitarbeiterumfrage erhalten. Nun war volle Konzentration angesagt. Wir filterten die häufigsten Kommentare – positiv, negativ wie auch neutral. Berechneten die Zahlen und stellten diese in Diagrammen dar. Gemeinsam probten wir die Präsentation mehrere Male, bis es schliesslich Freitag war. Die Präsentation ist gut verlaufen und wir sind dankbar, bereits in der Lehre eine solche Erfahrung machen zu dürfen.

Lernende Questions

Die gleichen Fragen an unsere Lernenden #9

Wer bist du?

Ria: Ich heisse Ria Ottiger und bin 16 Jahre alt. Mein Hobby ist Geräteturnen. Wenn ich nicht gerade in der Turnhalle stehe, organisiere ich gerne einen Ausflug oder einen gemütlichen Nachmittag mit meinen Kolleginnen. Zurzeit bin ich im 1. Lehrjahr in der Abteilung Administration bei der Opacc.

Gion: Mein Name ist Gion Oberli und ich bin 15 Jahre alt. Im Sommer 2025 habe ich meine Lehre als Mediamatiker bei der Opacc begonnen. In meiner Freizeit spiele ich sehr gerne Unihockey oder unternehme etwas mit Kollegen.

Wie bist du zur Opacc gekommen?

Ria: Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich denke, dass ich über das Internet auf die Opacc aufmerksam geworden bin. Danach habe ich angerufen, um mich darüber zu informieren, wie das Schnuppern und der Bewerbungsprozess ablaufen.

Gion: Zu Beginn hatte ich nicht viele Schnupperlehren als Mediamatiker absolviert. Bei der Suche nach weiteren Möglichkeiten bin ich im Internet auf die Webseite der Opacc gestossen. Dadurch kam ich in den ganzen Bewerbungsprozess und schlussendlich zur Lehrstelle.

Was gefällt dir am Beruf Mediamatiker?

Ria: Mir gefällt vor allem, dass ich meine Kreativität ausleben kann, aber trotzdem noch Dinge aus dem IT-Bereich lerne. Zum Beispiel lerne ich, Laptops aufzusetzen oder die Arbeitsplätze von neuen Mitarbeitenden einzurichten.

Gion: Ich finde die Vielseitigkeit des Berufs sehr interessant. Dadurch, dass wir in der Opacc immer wieder die Abteilung wechseln, sammelt man viele unterschiedliche Erfahrungen und lernt ständig Neues dazu.

Welches war bisher deine grösste/schwierigste Arbeit?

Ria: Unser Weihnachtskarten Projekt war bisher meine grösste Arbeit. Es hat mir sehr Spass gemacht den Ablauf zu planen und das Ergebnis am Schluss in der Hand zu haben. Mit dem Projekt wurde mir auch bewusster wie viele Kunden die Opacc hat und dass jeder Einzelne geschätzt wird.

Gion: Die grösste Arbeit bisher war sicher das Weihnachtskarten Projekt. Dabei mussten wir viele Dinge organisieren und sicherstellen, dass die Weihnachtskarten rechtzeitig abgeschickt wurden.

Ist die Lehre gemäss deinen Erwartungen?

Ria: Ja, bis jetzt schon. Es wurde an den Schnuppertagen und am Praxistag gut darüber informiert, dass man in der Abteilung Administration vor allem Rechnungen erfasst, Anrufe entgegennimmt und sich ums Bistro kümmert. Ich bin gespannt was sonst noch für Projekte und Aufgaben auf mich zukommen.

Gion: Ja, die Lehre entspricht meinen Erwartungen. Ich konnte bis jetzt schon viel erleben und freue mich auf die weiteren spannenden Abteilungen.

Vom Konzept zu den Werbemitteln

Unser Weg durch den letzten ÜK

Luana und ich, Noemi, durften unseren letzten ÜK absolvieren. Dabei ging es darum, Gestaltungsentwürfe zu entwickeln und zu präsentieren. Unsere Instruktorin teilte uns fiktive Organisationen zu: Luana erhielt den Nähladen und das Atelier „Turm und Faden“, ich den Verein „Sterntaler“. Auf Grundlage dieser Vorgaben erstellten wir jeweils ein ausführliches Marketingkonzept und setzten anschliessend verschiedene Produkte um, darunter eine Website, Videos, Printprodukte und den Social-Media-Auftritt.

Zu Beginn wurden die Teams gebildet und ein Zeitplan erstellt, um die einzelnen Arbeitsschritte übersichtlich zu strukturieren. Anschliessend verteilten die Mitglieder die Aufgaben untereinander und begannen mit dem Skizzieren, Schreiben von Texten, Erstellen von Storyboards und der Umsetzung der Produkte. Dabei wurden die verschiedenen Aufgaben innerhalb der Teams aufgeteilt, und uns beiden wurde jeweils das Printprodukt zugeteilt, das wir anschliessend innerhalb unserer Gruppen umsetzten.

Am zweiten Tag begann für zwei Mitglieder unserer Gruppe bereits das Filmen. Alle Szenen für das endgültige Video sowie für die Social-Media-Inhalte wurden umgesetzt. In der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit war das keine leichte Aufgabe, doch trotz der Herausforderungen konnten wir alle geplanten Szenen erfolgreich realisieren.

Von Tag 3-5 ging es um die Umsetzung. Es wurde effizient designt, programmiert, geschnitten, animiert und natürlich auch gelacht. Wir hatten viel Spass im Team und haben uns immer wieder über den aktuellen Stand ausgetauscht.

Schlussendlich sind auch wir noch etwas in Stress geraten, da wir alles rückblickend dokumentieren und sämtliche Produkte sauber abgeben mussten. Trotz allem hat am Ende alles funktioniert, und nach den fünf Tagen konnten wir uns noch die Produkte der anderen Gruppen ansehen und bestaunen. Besonders stolz sind wir auf die Endresultate, die wir in dieser Zeit umgesetzt haben. Dabei haben wir wieder sehr viel gelernt – sowohl in der Zusammenarbeit im Team als auch bei der praktischen Umsetzung der einzelnen Produkte.