Valeria von Däniken

Lernende Alumni Story

Wer bist du?

Ich bin Valeria, 21 Jahre alt und habe vor ziemlich genau zwei Jahren mein Lehre als Mediamatikerin bei Opacc erfolgreich abgeschlossen.

Was machst du beruflich?

Nach meinem Lehrabschluss durfte ich bei Opacc bleiben und arbeite seither als Frontend-Entwicklerin. Heisst: ich programmiere Online Shops für unsere Kunden. Da mir «nur» Arbeiten zu langweilig ist, studiere ich seit letztem Herbst berufsbegleitend an der Hochschule Luzern. Dank der Berufsmatura während der Lehre konnte ich mich direkt für den Studiengang «Artificial Intelligence & Machine Learning» einschrieben.

Wie war deine Lehre, was hat dir gefallen?

Ein auf und ab. Die regelmässigen Wechsel machten die Lehre so richtig spannend. Ich würde behaupte, dadurch kenne ich die Firma jetzt besser als viele andere Mitarbeitende. Manchmal war ich wehmütig, wenn ich eine Abteilung verlassen musste, in anderen Semestern konnte ich es kaum erwarten weiterzuziehen. Im letzten Semester durfte ich in dieser Abteilung arbeiten, in der ich noch immer arbeite. Da wusste ich, ich bin angekommen.

Gibt es etwas, das dir nicht gefiel?

In meinen Bildungsberichten stand jedes Semester der gleiche Punkt drin: «Man sieht dir an, wenn dir eine Arbeit keine Freude macht.» Anders gesagt habe ich während der Lehre auch herausgefunden, was ich beruflich nie mehr machen möchte. Und noch schlimmer als mühsame Arbeit, ist gar keine Arbeit.

Würdest du nochmals eine Lehre als Mediamatiker bei Opacc machen?

Schwierige Frage, aber ich denke ja. Auch wenn ich heute nicht mehr als Mediamatikerin arbeite, habe ich sehr viel mitgenommen. Vor allem die Berufsschule habe ich in guter Erinnerung: coole Leute und interessante Projekte, die wir fast komplett selber in der Hand hatten.

Lustige Momente?

Ich erinnere mich an eine Zeit, während der wir Lernende jeden Mittag gemeinsam Hay Day gespielt haben. «Hed öpper no Baumwolle? Ech ha deför en Sahnetorte» 😊

Gute Erinnerungen?

An meine Ober-, Neben- und Unterstiftinnen, Praxisbildner und an Marco (the Legend), unseren damaligen Berufsbildern. Ich erinnere mich an viele unterhaltsame Mittagspausen, lustige Blogbeitrag-Meetings und spannende Lernenden Events.

Unsere Sommerferien

Erlebnisse und Highlights

Ria: Zusammen mit meinen Eltern und meiner Kollegin verbrachte ich 10 Tage am Meer in Jesolo, Italien. Neben entspannten Tagen am Strand genossen wir das warme Wetter und machten auch kleine Ausflüge, wie zum Beispiel nach Venedig.

Gion: Ich war die ersten 5 Tage meiner Ferien in Biarritz. Dort habe ich das schöne Wetter genossen und Zeit am Strand verbracht. Danach war ich im Unihockey-Trainingslager in Prag. Im Anschluss an die Trainings nahmen wir als Team noch an den «Czech Open» teil.

Anja: Während meinen Sommerferien machte ich einen Sprachaufenthalt in Malta. Neben den verschiedenen Wassersportarten, die ich ausprobieren konnte, waren die vielen neuen Leute, die ich kennenlernen durfte, definitiv mein Highlight.

Mateo: Während meiner Ferien war ich drei Wochen in Novi Vinodolski in Kroatien. Dort habe ich viel Zeit am Meer verbracht, mich erholt und die Ferien mit meiner Familie und Freunden genossen.

Avery: In meinen Sommerferien reiste ich mit meiner Familie nach Holland. Besonders genoss ich das Meer, die weiten Landschaften und das leckere Essen. Ausflüge in Städte wie Amsterdam und Haarlem boten zudem die perfekte Gelegenheit, viele tolle Schnappschüsse zu machen.

Noemi: Die erste Woche meiner Sommerferien verbrachte ich mit meiner Familie in Caorle, Italien. In der zweiten Woche ging ich mit meiner Kollegin nach Mallorca und konnte dort die Sonne, das Meer und die gemeinsame Zeit geniessen.

Luana: Meine Sommerferien verbrachte ich erneut auf Sardinien, wo ich zwei Wochen lang Sonne, Meer und die italienische Atmosphäre geniessen konnte.

Besuch am Standort Münchenstein

Ein spannender Einblick in die Infrastruktur und Arbeitsumgebung unseres zweiten Standorts

Am Freitag, 10. Juli durften Aline und ich, Ria, zusammen mit Michi nach Basel zu unserem zweiten Standort, welcher sich in Münchenstein befindet.

Unser Hauptziel war, die Infrastruktur zu checken und Anpassungen vorzunehmen. Dazu gehörten Aufgaben wie Headsets updaten, freie Arbeitsplätze testen oder auch Sitzungszimmer kontrollieren.

Der Standort in Münchenstein ist so aufgebaut, dass man zwei Grossraumbüros hat. Eines, in dem man in normaler Lautstärke miteinander über Projekte, Probleme oder Verbesserungen sprechen kann, und das andere für Mitarbeitende, die eher in Ruhe arbeiten möchten. Zusätzlich gibt es ein kleineres Büro und zwei Sitzungszimmer. Auch ein Aufenthaltsraum, den man gleichzeitig als Sitzungszimmer buchen kann, ist vorhanden.

Beim Renovieren des Büros achtete man darauf, dass die Innenausstattung wie Gestelle, Bistrostühle und Sitzungszimmer gleich aussehen wie im Campus in Rothenburg, was ihnen auch sehr gelungen ist. Obwohl der Standort kleiner ist als der Campus in Rothenburg, bietet er alles, was für den Arbeitsalltag benötigt wird. Dadurch wirkt der Standort vertraut und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild von Opacc ein.Für Aline und mich war dies ein sehr spannender Einblick in einen weiteren Standort unseres Unternehmens. Es war interessant, die Räumlichkeiten kennenzulernen und praktische Erfahrungen bei der Überprüfung der Infrastruktur zu sammeln. Insgesamt war es ein lehrreicher und abwechslungsreicher Tag.

Mission EFZ erfolgreich abgeschlossen

Unsere Lehre im Rückblick

Was sind eure Erinnerungen an den Lehrstart?

Aline: Unser Lehrstart war definitiv speziell. Statt den ersten Tag im Büro zu verbringen, ging es für uns gemeinsam auf die Rigi. So konnten wir unsere Fachvorgesetzten und die anderen Lernenden ganz entspannt kennenlernen und sind direkt gut ins Team gestartet.

Daria: Wenn ich an unseren Lehrstart zurückdenke, denke ich sofort an den gemeinsamen Tag auf der Rigi. Die gemeinsame Zeit auf der war eine tolle Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Durch die vielen Gespräche und Aktivitäten entstand schnell eine lockere Stimmung, die den Einstieg in die Lehre für mich angenehm gemacht hat.

Maurice: An unseren ersten Arbeitstag vor vier Jahren erinnere ich mich noch gut. Gemeinsam verbrachten wir den Tag auf der Rigi, wo wir von unseren zukünftigen Praxis- und Berufsbildnern Schritt für Schritt in die Arbeitswelt bei Opacc eingeführt wurden. Bei einer gemütlichen Wanderung, einem Grillplausch und vielen spannenden Gesprächen lernten wir uns und das Unternehmen bereits am ersten Tag besser kennen.

Welche Abteilung hat euch am besten gefallen?

Aline: Die Marketingabteilung hat mir am besten gefallen, weil ich dort meine kreativen Ideen einbringen konnte und die Aufgaben sehr vielseitig waren. Besonders spannend fand ich, dass ich an unterschiedlichen Projekten mitarbeiten durfte und immer wieder Neues dazugelernt habe. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich nach meiner Lehre in dieser Abteilung weiterarbeiten darf.

Daria: Am besten hat mir das OCS gefallen. Ich habe in dieser Zeit sehr viel neues gelernt und konnte viele tolle Erfahrungen sammeln. Ich durfte erste Arbeiten für Kunden erledigen und die Mitarbeitenden bei Kundenbesuchen begleiten.

Maurice: Mit Abstand am besten gefallen hat mir das Marketing. Die kreative Arbeit war einer der Hauptgründe, weshalb ich mich für die Ausbildung als Mediamatiker entschieden habe. Umso mehr freut es mich, dass ich auch nach dem Lehrabschluss im Marketingteam von Opacc weiterarbeiten darf.

Gab es einen Moment, in dem ihr besonders stolz auf euch wart?

Aline: Da gibt es für mich zwei Momente. Der erste war, als ich meine IPA vor den Experten präsentieren durfte. In diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich den ersten grossen Meilenstein auf dem Weg zum Lehrabschluss geschafft hatte. Der zweite Moment war nach der letzten BM-Prüfung. Als ich das Prüfungszimmer verlassen habe, ist der ganze Druck der vergangenen vier Jahre von mir abgefallen. Zu wissen, dass ich es geschafft hatte, war ein sehr schönes Gefühl.

Daria: Das war auf jeden Fall meine Lehrabschlussfeier, als ich mein EFZ abholen konnte. Nach vier Jahren Ausbildung mit vielen Höhen und Tiefen war es ein schönes Gefühl zu sehen, dass sich die ganze Arbeit und das Durchhalten gelohnt haben.

Maurice: Der stolzeste Moment war definitiv die Lehrabschlussfeier. Nach vier intensiven Jahren war es ein schönes Gefühl, den erfolgreichen Abschluss gemeinsam mit Familie, Freunden und den anderen Lernenden feiern zu dürfen.

Was waren für euch die spannendsten Projekte?

Aline: Eines meiner spannendsten Projekte war die Produktion der Spielerinnenvorstellung für die Spono Eagles. Ich durfte die Videos von den Aufnahmen mit Greenscreen bis zur Bearbeitung in Adobe Premiere Pro mitgestalten und dabei meine Kreativität voll ausleben. Besonders cool war es, die fertigen Videos später vor den Spielen in der Halle auf den Bildschirmen zu sehen.

Daria: Mein spannendstes Projekt war meine IPA. Dabei durfte ich die Lernenden Umgebung „Padawan“ neu aufbauen und nach meinen Vorstellungen gestalten. So entstand eineinterne Test- und Übungsumgebung, in der zukünftige Lernende neue Dinge ausprobieren und den Umgang mit den Systemen erlernen können, ohne dass es bei produktiven Systemen zu Unterbrüchen kommt.

Maurice: Besonders spannend war die Umsetzung des Opacc Campus Videos im Rahmen meiner IPA. Ebenso bleiben mir die vielen Events wie das Opacc Sommerfest oder die Opacc Connect in Erinnerung. Auch die Produktion von Videos, Animationen und Bildern für das Sponsoring der Spono Eagles Nottwil war ein abwechslungsreiches und spannendes Projekt.

Welche Tipps würdet ihr neuen Lernenden mit auf den Weg geben?

Aline:  Hab keine Angst davor, Fragen zu stellen oder Hilfe anzunehmen. Niemand erwartet, dass man von Anfang an alles kann, denn genau dafür ist die Lehre da, um Neues zu lernen.

Daria: Lasst euch von Fehlern nicht entmutigen. Sie gehören zur Ausbildung dazu und helfen euch, neue Erfahrungen zu sammeln und euch weiterzuentwickeln.

Maurice: Lasst euch nicht entmutigen, wenn eine Aufgabe anfangs schwierig oder unmöglich erscheint. Mit der Zeit sammelt ihr Erfahrungen und merkt, dass ihr viel mehr könnt, als ihr euch zu Beginn zugetraut hättet.

Wie verlief euer Lehrabschluss?

Aline: Im ersten Semester stand die IPA, also die praktische Abschlussarbeit im Betrieb, auf dem Programm. Gleichzeitig haben wir in der Berufsmaturität die schriftliche BM-Arbeit verfasst. Im zweiten Semester folgten dann noch die BM-Abschlussprüfungen.

Daria: Zuerst stand meine IPA an. Mit dem anschliessenden Tech Jam schlossen wir die letzten Module ab, bevor die ABU-Abschlussprüfungen den Lehrabschluss abrundeten.

Maurice: Der Lehrabschluss besteht aus mehreren Teilen. Einige Berufsmaturitätsfächer werden bereits während der Ausbildung abgeschlossen. Im vierten Lehrjahr folgen die Abschlussprüfungen sowie das Qualifikationsverfahren (QV) für das EFZ. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die Individuelle Praktische Arbeit (IPA), bei der, während 80 Stunden ein eigenständiges Projekt umgesetzt wird

Vier Jahre voller spannender Projekte, neuer Herausforderungen und wertvoller Erfahrungen liegen hinter uns. Wenn wir heute auf unsere ersten Projekte zurückblicken, müssen wir schmunzeln. Es ist schön zu sehen, wie viel wir in dieser Zeit lernen durften. Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich haben wir uns enorm weiterentwickelt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns während dieser vier Jahre unterstützt, motiviert und begleitet haben.

Ein besonderer Dank geht an Ramon, der Maurice und mich, Aline, während der IPA mit viel Engagement unterstützt hat. Ebenso möchten wir Marco Reiter danken, unserem Berufsbildner der MediamatikerInnen der uns während der gesamten Lehrzeit begleitet und gefördert hat. Auch Michi möchten wir herzlich danken. Er hat Daria als Berufsbildner begleitet und sie besonders während der IPA tatkräftig unterstützt.

Unser LernendenEvent 2026

Adrenalin, Spass und neue gemeinsame Erinnerungen

Am 1. Juli 2026 fand unser Lernenden-Event im Europapark statt. Am Morgen trafen wir uns beim Inseli in Luzern, um gemeinsam mit dem Car loszufahren. Nach knapp zweieinhalb Stunden konnten wir von der Autobahn aus bereits die Silver Star am Horizont erkennen. Die Vorfreude stieg und die Müdigkeit vom frühen Aufstehen war sofort vergessen.

Aufgeregt liefen wir Richtung Eingang und steuerten direkt die Voltron an, die neueste Achterbahn des Europaparks. Nach dieser rasanten Fahrt waren wir definitiv alle wachgerüttelt. Natürlich liessen auch die anderen Attraktionen nicht lange auf sich warten, und so konnten wir eine Achterbahn nach der anderen abhaken.

Mit einem späten Mittagessen gegen 14.30 Uhr stärkten wir uns im skandinavischen Themenbereich mit Schnitzel, Pommes und Burgern. Anschliessend begaben wir uns auf eine Reise durch Batavia, bei der die Geschichte eines Piraten erzählt wird. Die Wasserbahnen zwischendurch sorgten bei den sommerlichen Temperaturen für die perfekte Abkühlung. Zum Abschluss durfte natürlich auch eine Fahrt mit der Silver Star nicht fehlen. Der perfekte Abschluss, bevor wir uns wieder auf den Weg zum Car machten.

Zurück beim Car liessen wir uns erschöpft, aber glücklich in unsere Sitze fallen und tauschten uns über die Erlebnisse des Tages aus. Gegen 21.00 Uhr kamen wir wieder sicher in Luzern an und machten uns auf den Heimweg.

Es war ein rundum gelungener und erlebnisreicher LernendenEvent. Ein herzliches Dankeschön geht an Luana und Noemi für die Organisation sowie an Michi, Marco und Ramon, die uns an diesem Tag begleitet haben. Ein weiterer Dank gilt auch Opacc, die uns jedes Jahr einen so unvergesslichen gemeinsamen Tag ermöglicht.

Es war ein erlebnisreicher Tag mit unvergesslichen Momenten!

Wiedersehen in der Pilatus Arena

Opacc Alumni Event 2026

Das Opacc Alumni Event bietet ehemaligen Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich wiederzusehen, Erfahrungen auszutauschen und einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen bei Opacc zu erhalten. Auch dieses Jahr fand der Anlass wieder statt.

Dieses Mal waren wir in der neuen Pilatus Arena in Kriens zu Gast. Bereits beim Ankommen fielen die moderne Architektur und die Grösse der Arena auf. Nach der Begrüssung folgte eine Präsentation mit aktuellen Informationen rund um die Opacc. Maurice und ich, Aline, durften ebenfalls einen Teil des Programms mitgestalten. Wir stellten unsere IPA-Projekte vor und gaben den Alumni einen Einblick in unsere Ausbildung sowie in die Inhalte und Ergebnisse unserer Abschlussprojekte.

Als MediamatikerIn gehörte es zudem zu unseren Aufgaben, den gesamten Event mit der Kamera zu begleiten und die wichtigsten Momente fotografisch festzuhalten.

Anschliessend ging es weiter mit einer Führung durch die neue Handballarena. Dabei konnten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und Bereiche wie die Garderoben und den Fitnessraum besichtigen, die normalerweise nicht zugänglich sind. Es war spannend zu erfahren, wie die Arena geplant wurde, welche Anforderungen beim Bau eine Rolle spielten und wie sie genutzt wird.

Im Verlauf des Abends fand ein persönlicher Austausch mit dem Sportchef Nik Tominec statt. In einer offenen und entspannten Gesprächsrunde berichtete er zunächst über die vergangene Saison. Er sprach über zentrale Momente, Herausforderungen und Erkenntnisse aus dem Team. Anschliessend gab er einen spannenden Ausblick auf die kommende Saison und erläuterte, welche Ziele gesetzt wurden und welche Entwicklungen im Verein geplant sind. Zum Schluss nahm er sich Zeit, um Fragen aus dem Publikum zu beantworten und direkt auf die Anliegen und Interessen der Teilnehmenden einzugehen.

Zum Abschluss des Abends wurden wir in der VIP-Lounge mit einem feinen Nachtessen verwöhnt. In entspannter Atmosphäre bot sich die Gelegenheit für weitere Gespräche und den Austausch zwischen aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden. So liessen wir den gelungenen Abend gemeinsam ausklingen.

Teamwork vor und hinter der Kamera

Unser Weg durch das Videomodul

Luana und ich, Noemi, haben ein weiteres Modul erfolgreich abgeschlossen. Während des gesamten dritten Lehrjahres haben wir uns in der Berufsschule mit den Themen Videoproduktion und Projektmanagement auseinandergesetzt.

Nach einer Einführung in das Modul startete das Projekt bereits mit einer ersten Herausforderung: die Gruppeneinteilung. Alle hatte verschiedenste Ideen und waren überzeugt davon, wie diese umgesetzt werden sollten. Nach einer langen Besprechung haben sich schliesslich aber passende Gruppen gebildet.

Ich arbeitete in einer Dreiergruppe und wir konnten uns schnell auf ein Thema einigen. Adidas.

Anschliessend begann die Planungsphase. Mit viel Motivation sammelten wir unsere Ideen und präsentierten diese in einem Pitch. Danach folgten verschiedene Analysen sowie das Erstellen unseres Storyboards.

Als die Drehtage festgelegt waren, waren wir alle etwas aufgeregt. Funktioniert alles wie geplant? Haben wir gutes Wetter? Insgesamt planten wir drei Drehtage. Der erste in der Allmend, der zweite in der Stadt Luzern und der letzte in Rothenburg.

Die Drehtage sind problemlos verlaufen und wir konnten unsere Ideen gut umsetzen. Danach begann die Postproduction. Beim Schneiden tauschten wir uns regelmässig aus, gaben einander Feedback und konnten schlussendlich alle einen zufriedenen Rohschnitt abgeben.

Doch damit war die Arbeit noch nicht erledigt. Parallel dazu entstand die Videodokumentation. Während des gesamten Projekts hatten wir B-Roll-Aufnahmen aufgenommen. Zusätzlich interviewten wir einander und sprachen über unsere Erfahrungen und Learnings. So hatten wir auch da unser Footage zusammen und konnten mit dem Schnitt beginnen.

Die Zeit verging jedoch schneller als erwartet, und es gab noch vieles zu erledigen: Color Grading, Voice-over-Aufnahmen und die Audiooptimierung, das Hinzufügen von Effekten sowie die Fertigstellung der Videodokumentation. Wir teilten die Aufgaben sinnvoll auf und machten uns an die Arbeit.

Schlussendlich sind wir alle rechtzeitig mit unseren Tasks fertig geworden. Die drei Werbevideos, die Videodokumentation, wie auch die schriftliche Doku konnten wir erfolgreich abgeben. Zum Abschluss durften wir im Kino vom Verkehrshaus die Videos der anderen Gruppen anschauen.

Ich denke, dieses Modul hat uns allen viel gebracht und wir konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.

Ein wichtiger Schritt Richtung Lehrabschluss

Individuelle Praktische Arbeit erfolgreich abgeschlossen

Im 4. Lehrjahr steht die IPA (Individuelle Praktische Arbeit) an. Sie ist die Abschlussarbeit der Lehre, bei der ein eigenes Projekt geplant und umgesetzt wird. Während zehn Arbeitstagen haben wir intensiv an unserem Projekt sowie an der dazugehörigen Dokumentation gearbeitet.

Bevor wir aber unser EFZ in den Händen halten dürfen, stehen noch einige Herausforderungen vor uns, beispielsweise die BM-Abschlussprüfungen. Eine grosse Hürde haben wir jedoch bereits gemeistert: die IPA (Individuelle Praktische Arbeit), welche wir Ende März abgeschlossen haben.

Ich, Aline, habe im Rahmen meiner IPA eine Broschüre zum UX-Designpfad gestaltet und umgesetzt. Ziel des Projekts war es, den UX-Prozess verständlich, strukturiert und visuell ansprechend darzustellen. Dabei gehörten unter anderem die Planung und Strukturierung des Projekts, die Gestaltung und visuelle Ausarbeitung, die Erstellung von Designs und Layouts, die Organisation und Koordination einzelner Arbeitsschritte sowie die Qualitätssicherung und Überarbeitung der Inhalte zu meinen Aufgaben. Neben der praktischen Umsetzung musste auch der gesamte Arbeitsprozess dokumentiert werden. Dazu gehörten tägliche Arbeitsjournale, Projektdokumentationen sowie die schriftliche Festhaltung aller wichtigen Entscheidungen und Arbeitsschritte. Am Ende der IPA wurde das gesamte Projekt vor externen Experten präsentiert und bewertet. Diese Präsentation bildete den Abschluss einer intensiven, aber auch sehr spannenden und lehrreichen Zeit.

Ich, Maurice, habe im Rahmen meiner IPA ein Campus-Video für die Opacc Software AG konzipiert und produziert. Ziel des Projekts war es, potenziellen Bewerbenden einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag, die Unternehmenskultur sowie die verschiedenen Standorte der Opacc zu bieten. Dabei gehörten die Planung und Konzeption des Videos, die Erstellung von Storyboard und Shotliste, die Organisation und Durchführung der Dreharbeiten sowie die komplette Postproduktion zu meinen Aufgaben. Zusätzlich war ich für den Videoschnitt, die Audiobearbeitung, das Colorgrading sowie die Integration grafischer Elemente gemäss dem Corporate Design verantwortlich. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der IPA war die Dokumentation des gesamten Arbeitsprozesses. Dazu gehörten tägliche Arbeitsjournale, Projektdokumentationen sowie die schriftliche Festhaltung wichtiger Entscheidungen und Herausforderungen während der Produktion. Zum Abschluss präsentierte ich das fertige Projekt vor externen Experten.

Ich, Daria, habe im Rahmen meiner IPA eine Lernumgebung für InformatikerInnen in der Opacc erstellt. Ziel war es, die bestehende Umgebung zu verbessern und so aufzubauen, dass Lernende selbständig damit arbeiten können. Dabei habe ich eine zentrale Umgebung aufgebaut und festgelegt, wie Lernende ihre eigenen Übungsumgebungen erstellen. Ausserdem habe ich eine Basis-VM erstellt, damit alle mit den gleichen Voraussetzungen starten können. Ein wichtiger Teil war auch das Erstellen von Aufgaben inkl. Lösungen, damit Lernende Schritt für Schritt wichtige Themen üben können, zum Beispiel das Einrichten einer eigenen Domäne oder das Arbeiten mit Benutzern. Während der Umsetzung gab es verschiedene Probleme, zum Beispiel bei der Installation oder im Netzwerk. Diese habe ich analysiert und gelöst, damit die Umgebung am Ende zuverlässig funktioniert. Am Schluss habe ich alles getestet und mein Projekt vor Experten präsentiert. Die IPA war ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zum Lehrabschluss und hat uns nochmals gezeigt, wie viel wir während unserer Ausbildung bereits lernen und umsetzen konnten. Jetzt blicken wir motiviert auf die letzten bevorstehenden Prüfungen und freuen uns darauf, schon bald unser EFZ in den Händen zu halten.

TechJam

24 Stunden. Ein Ziel. Ein Team. Eine Challenge.

Um alle Module rechtzeitig abzuschliessen, wurde für die Informatik-Abschlussklassen der sogenannte „TechJam“ organisiert, an dem ich, Daria, teilnahm. Alles begann im Modul 241, in dem wir die gesamte Planung machten. Dafür bildeten wir Gruppen: Jede Plattformentwickler-Gruppe arbeitete mit einer Applikationsentwickler-Gruppe zusammen. Wir sammelten verschiedene Ideen und entschieden uns am Schluss für ein gemeinsames Projekt .

Im nächsten Modul (M245) startete die Umsetzung. Wir setzten Server auf und richteten virtuelle Maschinen (VMs) ein. Gleichzeitig begannen die Applikationsentwickler bereits mit der Programmierung unserer Webseite.

Danach kam der eigentliche TechJam. Am Freitag um 12:00 Uhr trafen sich alle Abschlussklassen in der Schule. Nach einer kurzen Einführung ging es direkt an die Arbeit. Zusammen mit den Applikationsentwicklern bearbeiteten wir die Aufgaben und stellten unser Projekt Schritt für Schritt fertig.

Das gemeinsame Abendessen verbesserte die Stimmung im Team richtig gut. Um 22:00 Uhr gingen die ersten nach Hause, um zu schlafen. Einige blieben jedoch in der Schule und übernachteten dort. Am nächsten Morgen mussten wir schon um 07:00 Uhr wieder bereit sein, um unseren Pitch fertig vorzubereiten.

Die Präsentationen starteten um 10:00 Uhr. Jede Gruppe stellte ihr Projekt vor und danach wurden die Awards verteilt. Meine Gruppe hat den Award für das beste Produkt gewonnen, worauf wir sehr stolz sind. Am Samstag um 12:00 Uhr war alles vorbei und wir haben alle Module erfolgreich abgeschlossen.

Schnuppertag als Mediamatikerin bei Opacc

Auf dem Weg zur Lehrstelle

Heute habe ich, Malin, in den Beruf Mediamatikerin bei Opacc geschnuppert und es hat mir mega gefallen!

Nachdem ich angekommen bin, habe ich als Erstes die Lernenden Mediamatiker und Mediamatikerinnen kennengelernt. Alle sind mega sympathisch und ein super Team. Auch wir Schnuppernden haben uns vorgestellt. Danach gab es einen Rundgang, bei dem ich das Gebäude besser kennengelernt habe. Es gefällt mir sehr gut, weil es modern und gross ist. Es hat ausserdem viele coole Räume wie zum Beispiel einen Ruheraum, in dem man schlafen kann, oder eine Lounge, in der man Billard spielen kann.

Nach dem Rundgang wurden wir in Gruppen aufgeteilt und haben die verschiedenen Abteilungen kennengelernt. Ich dachte zuerst, dass ich nur dasitzen und zuhören muss, aber wir haben viele lustige Aufgaben und Spiele zusammen gemacht. Zum Beispiel haben wir eine Insta-Story erstellt und ein Podcast-Intro aufgenommen. Das hat mega Spass gemacht! Währenddessen hatten wir jede Menge Zeit, Fragen zu stellen und uns zu informieren. Zwischendurch gab es auch Pausen, in denen wir einen Apfel oder ein Gipfeli essen konnten. Das war toll, denn so konnten wir uns besser kennenlernen.

Am Mittag haben wir uns alle eine Pizza bestellt und sie zusammen gegessen. Sie war richtig lecker! Nachdem wir uns die letzte Abteilung angesehen hatten, mussten wir uns schon wieder verabschieden. Der Tag ist richtig schnell vorbeigegangen und hat mir sehr viel Spass gemacht! Ich empfehle den Schnuppertag jedem, der kreativ ist und sich für eine Lehre als Mediamatiker interessiert!