Unsere Lehre im Rückblick
Was sind eure Erinnerungen an den Lehrstart?
Aline: Unser Lehrstart war definitiv speziell. Statt den ersten Tag im Büro zu verbringen, ging es für uns gemeinsam auf die Rigi. So konnten wir unsere Fachvorgesetzten und die anderen Lernenden ganz entspannt kennenlernen und sind direkt gut ins Team gestartet.
Daria: Wenn ich an unseren Lehrstart zurückdenke, denke ich sofort an den gemeinsamen Tag auf der Rigi. Die gemeinsame Zeit auf der war eine tolle Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Durch die vielen Gespräche und Aktivitäten entstand schnell eine lockere Stimmung, die den Einstieg in die Lehre für mich angenehm gemacht hat.
Maurice: An unseren ersten Arbeitstag vor vier Jahren erinnere ich mich noch gut. Gemeinsam verbrachten wir den Tag auf der Rigi, wo wir von unseren zukünftigen Praxis- und Berufsbildnern Schritt für Schritt in die Arbeitswelt bei Opacc eingeführt wurden. Bei einer gemütlichen Wanderung, einem Grillplausch und vielen spannenden Gesprächen lernten wir uns und das Unternehmen bereits am ersten Tag besser kennen.
Welche Abteilung hat euch am besten gefallen?
Aline: Die Marketingabteilung hat mir am besten gefallen, weil ich dort meine kreativen Ideen einbringen konnte und die Aufgaben sehr vielseitig waren. Besonders spannend fand ich, dass ich an unterschiedlichen Projekten mitarbeiten durfte und immer wieder Neues dazugelernt habe. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich nach meiner Lehre in dieser Abteilung weiterarbeiten darf.
Daria: Am besten hat mir das OCS gefallen. Ich habe in dieser Zeit sehr viel neues gelernt und konnte viele tolle Erfahrungen sammeln. Ich durfte erste Arbeiten für Kunden erledigen und die Mitarbeitenden bei Kundenbesuchen begleiten.
Maurice: Mit Abstand am besten gefallen hat mir das Marketing. Die kreative Arbeit war einer der Hauptgründe, weshalb ich mich für die Ausbildung als Mediamatiker entschieden habe. Umso mehr freut es mich, dass ich auch nach dem Lehrabschluss im Marketingteam von Opacc weiterarbeiten darf.
Gab es einen Moment, in dem ihr besonders stolz auf euch wart?
Aline: Da gibt es für mich zwei Momente. Der erste war, als ich meine IPA vor den Experten präsentieren durfte. In diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich den ersten grossen Meilenstein auf dem Weg zum Lehrabschluss geschafft hatte. Der zweite Moment war nach der letzten BM-Prüfung. Als ich das Prüfungszimmer verlassen habe, ist der ganze Druck der vergangenen vier Jahre von mir abgefallen. Zu wissen, dass ich es geschafft hatte, war ein sehr schönes Gefühl.
Daria: Das war auf jeden Fall meine Lehrabschlussfeier, als ich mein EFZ abholen konnte. Nach vier Jahren Ausbildung mit vielen Höhen und Tiefen war es ein schönes Gefühl zu sehen, dass sich die ganze Arbeit und das Durchhalten gelohnt haben.
Maurice: Der stolzeste Moment war definitiv die Lehrabschlussfeier. Nach vier intensiven Jahren war es ein schönes Gefühl, den erfolgreichen Abschluss gemeinsam mit Familie, Freunden und den anderen Lernenden feiern zu dürfen.
Was waren für euch die spannendsten Projekte?
Aline: Eines meiner spannendsten Projekte war die Produktion der Spielerinnenvorstellung für die Spono Eagles. Ich durfte die Videos von den Aufnahmen mit Greenscreen bis zur Bearbeitung in Adobe Premiere Pro mitgestalten und dabei meine Kreativität voll ausleben. Besonders cool war es, die fertigen Videos später vor den Spielen in der Halle auf den Bildschirmen zu sehen.
Daria: Mein spannendstes Projekt war meine IPA. Dabei durfte ich die Lernenden Umgebung „Padawan“ neu aufbauen und nach meinen Vorstellungen gestalten. So entstand eineinterne Test- und Übungsumgebung, in der zukünftige Lernende neue Dinge ausprobieren und den Umgang mit den Systemen erlernen können, ohne dass es bei produktiven Systemen zu Unterbrüchen kommt.
Maurice: Besonders spannend war die Umsetzung des Opacc Campus Videos im Rahmen meiner IPA. Ebenso bleiben mir die vielen Events wie das Opacc Sommerfest oder die Opacc Connect in Erinnerung. Auch die Produktion von Videos, Animationen und Bildern für das Sponsoring der Spono Eagles Nottwil war ein abwechslungsreiches und spannendes Projekt.
Welche Tipps würdet ihr neuen Lernenden mit auf den Weg geben?
Aline: Hab keine Angst davor, Fragen zu stellen oder Hilfe anzunehmen. Niemand erwartet, dass man von Anfang an alles kann, denn genau dafür ist die Lehre da, um Neues zu lernen.
Daria: Lasst euch von Fehlern nicht entmutigen. Sie gehören zur Ausbildung dazu und helfen euch, neue Erfahrungen zu sammeln und euch weiterzuentwickeln.
Maurice: Lasst euch nicht entmutigen, wenn eine Aufgabe anfangs schwierig oder unmöglich erscheint. Mit der Zeit sammelt ihr Erfahrungen und merkt, dass ihr viel mehr könnt, als ihr euch zu Beginn zugetraut hättet.
Wie verlief euer Lehrabschluss?
Aline: Im ersten Semester stand die IPA, also die praktische Abschlussarbeit im Betrieb, auf dem Programm. Gleichzeitig haben wir in der Berufsmaturität die schriftliche BM-Arbeit verfasst. Im zweiten Semester folgten dann noch die BM-Abschlussprüfungen.
Daria: Zuerst stand meine IPA an. Mit dem anschliessenden Tech Jam schlossen wir die letzten Module ab, bevor die ABU-Abschlussprüfungen den Lehrabschluss abrundeten.
Maurice: Der Lehrabschluss besteht aus mehreren Teilen. Einige Berufsmaturitätsfächer werden bereits während der Ausbildung abgeschlossen. Im vierten Lehrjahr folgen die Abschlussprüfungen sowie das Qualifikationsverfahren (QV) für das EFZ. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die Individuelle Praktische Arbeit (IPA), bei der, während 80 Stunden ein eigenständiges Projekt umgesetzt wird
Vier Jahre voller spannender Projekte, neuer Herausforderungen und wertvoller Erfahrungen liegen hinter uns. Wenn wir heute auf unsere ersten Projekte zurückblicken, müssen wir schmunzeln. Es ist schön zu sehen, wie viel wir in dieser Zeit lernen durften. Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich haben wir uns enorm weiterentwickelt.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns während dieser vier Jahre unterstützt, motiviert und begleitet haben.
Ein besonderer Dank geht an Ramon, der Maurice und mich, Aline, während der IPA mit viel Engagement unterstützt hat. Ebenso möchten wir Marco Reiter danken, unserem Berufsbildner der MediamatikerInnen der uns während der gesamten Lehrzeit begleitet und gefördert hat. Auch Michi möchten wir herzlich danken. Er hat Daria als Berufsbildner begleitet und sie besonders während der IPA tatkräftig unterstützt.