Auf der Rigi in die Lehre starten

Der erste Arbeitstag

Am 18.08.2022 begann für Aline, Maurice und mich, Daria, unsere Berufslehre in der Opacc. Für uns alle ist das ein neuer Lebensabschnitt, welcher nun angefangen hat. Unser Start verlief ganz anders als erwartet. Wir gingen auf eine Wanderung auf die Rigi. Wir trafen uns mit Marco, Flavio, Moni, Christian, Mara und Mattia um 08:00 Uhr beim Bahnhof in Luzern. Dort mussten wir alles Essen, welches Marco und Christian gekauft haben, aufteilen.

Um auf die Rigi zu kommen, nahmen wir erstmal den Zug nach Arth Goldau, stiegen dort auf die Zahnradbahn um und fuhren schlussendlich mit der Gondelbahn nach Scheidegg. Vor der Station trafen wir auf einen Hund und zwei nette Damen, welche dieses Gruppenbild von uns geschossen haben. Die Damen schlugen uns ein kleines Restaurant vor, wo wir unsere erste Pause verbrachten. In diesem Restaurant starteten wir mit einer Vorstellungsrunde. Jeder durfte eine Frage beantworten und danach ein Legostein platzieren. So entstand unsere eigene, sehr lustige Figur.

Nach einer kleinen Stärkung liefen wir los. Es entstanden spannende und lustige Gespräche, bei denen wir uns noch besser kennenlernten. Als wir ca. 20 Minuten gewandert waren, erklärte uns Moni das Teamreglement und andere wichtige Informationen rund um das Verhalten während der Lehre bei Opacc. Bei sehr angenehmen Temperaturen nahmen wir Schritt für Schritt. Bei der nächsten Pause erklärten uns Mara und Mattia mit welchen Abteilungen wir es in der Lehre zu tun haben. Mattia zeigte uns auf, wie die ÜKs funktionieren und informierte uns über das Programm «Codecademy». Mit dieser Plattform kann man einfach Programmieren lernen.

Nach knapp 2 Stunden Wanderzeit kamen wir in Rigi Kaltbad an. Wir alle verspürten grossen Hunger nach diesem anstrengenden Marsch. Das Mittagessen an diesem Tag war schon etwas aussergewöhnlich. Wir hatten die Möglichkeit in einer Berghütte zu speisen, in welcher uns Flavios Vater Pius erwartete. Als wir die Hütte betraten, begrüsste uns Pius mit seinem Hund Gino. In der Hütte knisterte ein Feuer im Ofen. Es hat sich gelohnt, das ganze Essen mitzuschleppen. Es gab leckere Karottensuppe, Brot, Fleisch, Käse und vieles mehr.

Nach der Stärkung bekamen wir Lernende einen Auftrag. Wir sollen eine Seite im Gästebuch der Hütte verfassen. Und das haben wir auch getan. Daria, Aline und Mara haben ein farbenfrohes «Opacc» ins Buch gemalt, während ich, Maurice, und Mattia Goethe nachgeeifert haben und ein kurzes Gedicht verfasst haben. Danach gab es erneut einen kleinen Input von Mara und Mattia. Sie erklärten uns kurz und knapp alles wichtige zur Berufsschule und zur Berufsmatura. Anschliessend wurde es ernst. Nun startete das «Christian Quiz». Nach anfänglichen technischen Problemen funktionierte es schlussendlich und Mattia triumphierte. Er gewann ein exklusives Mittagessen mit Christian.

Nach dem Quiz war Aufbruch angesagt. Alle halfen beim Aufräumen und danach verliessen wir auch schon die schöne Berghütte. Daraufhin ging es für uns bergabwärts. Wir bestiegen die Gondelbahn nach Weggis und genossen während der Fahrt die schöne Aussicht. In Weggis angekommen mussten wir uns etwas beeilen, um unser nächstes Transportmittel zu erwischen: Das Dampfschiff. Auf halbem Weg in Weggis verabschiedeten wir uns von Flavio. Er konnte gemütlich zu seinem zu Hause in Weggis laufen. Für uns anderen ging es ab aufs Schiff. Während der Schifffahrt war nicht mehr viel los. Es wurde noch etwas geplaudert, gescherzt und teilweise mit mehr oder weniger Erfolg versucht, die übrigen Nahrungsmittel loszuwerden. Dann legten wir in Luzern an. Am Bahnhof verabschiedeten wir uns voneinander. Wir alle gingen unserer Wege und sagten auf Wiedersehen, bis wir uns wieder in der Opacc in Rothenburg begegnen werden. Was war das für ein erster Arbeitstag!

«Was macht mein Kind täglich in der Lehre?»

Elternabend bei Opacc

Am Mittwoch, 07. September, ging der Elternabend nach vielen Virus bedingten Verschiebungen in die zweite Runde. Doch zuerst musste noch einiges für das Apéro und Abendessen vorbereitet, bestellt und eingekauft werden. Mara, Marco und Valeria besorgten die Einkäufe und holten das Fleisch beim Metzger ab. Gegen 16:30 Uhr ging es dann an die letzten Vorbereitungen. In einem kurzen Meeting unter den Lernenden wurde noch mal der ganze Abend besprochen, bevor es dann mit den Vorbereitungen des Apéros losging.

Um circa 17:20 kamen dann bereits die ersten Eltern. Mattia und Janine waren zuständig, sie in der Opacc willkommen zu heißen und die Namenskärtchen zu verteilen. Anschliessend wurden die Eltern nach draussen begleitet, wo wir ein kleines Apéro vorberietet hatten. Nach dem dann alle Eltern angekommen waren, erklärte Marco, wie es mit dem Abend weiter geht.

Gestärkt vom Apéro teilten wir die Eltern in vier Gruppen auf, in welchen Sie einen Parcours durch die Opacc und die Mediamatiker Lehre erhielten. Dies waren insgesamt sechs Posten zu den jeweiligen sechs Abteilungen, die wir während den 4 Jahren Lehrzeit besuchen.

Bei jedem Posten wurden dann innerhalb von 10 Minuten die wichtigsten Arbeiten und das Team vorgestellt. Ausserdem wurden Projekte, die wir Lernenden im letzten halben Jahr in der Schule oder der Opacc erarbeiten durften, vorgestellt. Ich, Lino durfte zusammen mit Sami das Wichtigste zum Support erklären. Nach diesen 10 Minuten gingen die Eltern mithilfe eines Wegbeschreibungs-Videos zum nächsten Posten. Gegen 19 Uhr ging es dann zum letzten Programmpunkt des Abends, nämlich dem gemeinsamen Fajita-Plausch und anschliessendem Dessert. Zusammenfassend kann man sagen, dass diese ein sehr gelungener Abend war, an dem viel ausgetauscht und gelacht worden ist.

20 Jahre OpaccLernende

«Was war dein lustigster Arbeitstag während der Lehre?»

Seit genau 20 Jahren werden in der Opacc Lernende ausgebildet. Passend zu diesem Jubiläum planen wir Lernenden verschiedene Blogbeiträge, Events und anderes rund um die letzten 20 Jahre.

Vor genau 20 Jahren fing der erste Lernende bei der Opacc seine Lehre zum Mediamatiker in Kriens an. Seither hat sich viel verändert. Zum einen hat sich der Mediamatik-Beruf laufend weiterentwickelt, zum anderen hat sich aber auch die Opacc stark verändert. Nebst dem Standortwechsel von Kriens nach Rothenburg, ist die Firma in den letzten 20 Jahren stark gewachsen.

Dieser Zuwachs der Firma bietet den Mediamatik-Lernenden die Möglichkeit, während der Lehre sechs verschiedene Abteilungen zu durchlaufen. Dazu gehören: Administration, Systemtechnik, Vertrieb, Marketing, Support und das eShop Team.

Durch die Veränderungen am Beruf Mediamatiker ist es spannend, mit ehemaligen Lernenden von verschiedenen Jahrgängen über ihre Lehrzeit zu sprechen und von ihren Erlebnissen zu erfahren.

Mit diesem Blogbeitrag und dem dazugehörigen Video, welches wir am Alumni-Event mit dreiehemaligen Lernenden zum Thema «lustigster Arbeitstag während der Lehre» drehen durften, beginnt unsere Kampagne.

Ihr könnt euch auf weitere grossartige News von uns freuen.

974 Tage Lehre

Lehrrückblick von Elias und Fabio

Am 17. August 2018 haben Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, unsere Lehre zum Mediamatiker EFZ bei Opacc begonnen. Heute, 974 Arbeitstage später, am 01.07.2022, findet mein letzter Arbeitstag statt. Doch wie geht es für uns weiter? Fabio wird noch bis im Dezember bei Opacc bleiben, bevor er den militärischen Dienst antritt. Ich werde gleich am 04.07.2022 meinen Dienst antreten.

974 Arbeitstage lang habe ich von einer super Lehre profitieren können. In sieben(!) verschiedenen Abteilungen durfte ich meine Stärken und meine Schwächen kennenlernen. Stets wurde ich dabei von den Fachvorgesetzten und den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Gerne blicke ich in diesem Beitrag kurz auf diese 974 Arbeitstage zurück.

An einem sonnigen Freitag im August durften Fabio und ich die OpaccLernenden (damals Flavio Waser, Tanja Neckermann, Loris Belfiglio, Vitus Leu), Stefan Maurer und Marco Stuber beim Lernenden-Event begleiten. Bei einer angenehmen Wanderung lernten wir das Team kennen. Wir fühlten uns sofort wohl und bereit für unseren ersten Arbeitstag.

Meine erste Abteilung war die Systemtechnik, damals noch am Standort in Kriens. Gleich in den ersten Wochen durfte ich beim Umzug nach Rothenburg mitanpacken. Besonders gut kann ich mich an das Verkabeln der Arbeitsplätze im neuen Opacc Campus erinnern. Im Frühling 2019 wechselten Fabio und ich die Abteilungen. Er kam in die Systemtechnik und ich nahm seinen Platz in der Administration ein. Hier lernte ich den Umgang mit Kunden am Telefon und am Empfang, die Grundlagen der Geschäftskorrespondenz und das Erfassen von Kreditoren. Danach folgten nochmals sechs Monate in der Systemtechnik. Nach den ersten Wochen fiel es mir immer leichter, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihren IT-Problemen zu unterstützen.

Ich war frisch im Vertriebsinnendienst als eine Zeit anbrach, die meine Lehre etwas auf den Kopf stellte. Denn natürlich muss in einem Rückblick von 2018-2022 die Corona-Pandemie erwähnt werden, auch wenn die meisten diese Zeit wahrscheinlich lieber vergessen möchten. Denn im April 2020 war es erstmal vorbei mit dem Präsenzunterricht. Die Berufsschule stellte auf Online-Unterricht um. Unsere lang ersehnten Fremdsprachenaufenthalte in Montpellier (FRA) und Paignton (GBR) wurden ersatzlos gestrichen. Auch Opacc musste sich der neuen Situation anpassen. Zwischen 2020 und 2022 war ich immer mal wieder mehrere Wochen im Homeoffice.

Im Vertriebsinnendienst lernte ich unseren Vertrieb kennen und durfte die «Vertriebler» bei ihren Arbeiten unterstützen. Ich half mit bei der Aufsetzung der Lösungsvorschläge und den Verträgen der Kunden. Zwischenzeitlich unterstütze ich die Administration aufgrund der Corona-Pandemie. Im Marketing verpasste ich leider einige externe Einsätze (bspw. Messen), durfte aber trotzdem wahnsinnig profitieren in Sachen Content-Creation, Social-Media-Marketing und der Erstellung von Inseraten. Ab Anfang 2021 hatte ich zum ersten Mal seit der Administration wieder direkten Kundenkontakt. Im Support behandelte ich die Fragen unserer Kunden betreffend unserer ERP Anwendung. Besonders gut gefiel mir hier das Team, das sich immer für meine Fragen Zeit genommen hat. Meine Lehre neigte sich bereits dem Ende zu, als ich in die Abteilung WAS kam. Parallel zum Coden von Webseiten mit HTML, CSS und JavaScript arbeiteten Fabio und ich an unserer IDPA (interdisziplinäre Projektarbeit). Von August 2021 bis Januar 2022 erforschten wir die Auswirkungen des Elektroautobooms in den Schweizer Wohnquartieren.

Mit dem Beginn der IPA (Individuelle Praxisarbeit) begann auch gleichzeitig der Endspurt der Lehre. Während 90 Stunden erarbeitete Fabio ein cooles Recruiting-Video aus der Ich-Perspektive, während ich mit einem Konzept für einen Podcast der OpaccLernenden die Online-Präsenz der OpaccLernenden um ein weiteres Medium ergänzte. Die letzten Wochenenden der Lehre verbrachte im mit zugezogenen Gardinen in meinem Zimmer. Unzählige ausgebreitete Papierstapel bedeckten meinen gesamten Zimmerboden so, dass nur zwischen wenigen Schlitzen der hellbraune Parkettboden zu sehen war. Es hat sich jedoch gelohnt, frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen. Die Vorbereitung lief so, wie ich mir das erwünscht hatte. Die Erleichterung nach der letzten QV-Prüfung (Qualifikationsverfahren) war unbeschreiblich.

Nun neigt sich auch mein letzter Arbeitstag dem Ende zu. Ich habe in dieser Lehre nicht nur wahnsinnig viel gelernt, sondern auch richtige Freunde gefunden in der Schule sowie bei Opacc. Von ihnen Abschied zu nehmen finde ich sehr schade. Andererseits freue ich mich umso mehr, ihnen irgendwann wieder zu begegnen. Abschliessend möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Opacc für 974 spannende, aufregende und abwechslungsreiche Arbeitstage bedanken!

Fabio und Elias haben ihre Lehre mit Berufsmaturität mit Bravour bestanden. Somit stehen ihnen viele verschiedene Möglichkeiten für die berufliche Zukunft offen und sie sind dafür bestens gerüstet. Wir sind stolz auf euch!

Wer wird 2023 die Lehre starten?

Praxistag bei der Opacc

Am Mittwoch in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien fand der Praxistag für die beiden Lehrstellen als MediamatikerIn EFZ mit Beginn im Sommer 2023 statt.

Wir hatten 5 interessierte Bewerbende bei uns zu besuch, welche einen Tag lang ihr Können bei verschiedenen Aufgaben in den jeweiligen Abteilungen beweisen konnten. Die Jugendlichen wussten, dass wir am Ende des Tages leider nur zwei Lehrstellen vergeben konnten.

Am Morgen früh stellten sich die Jugendlichen den Fachvorgesetzten mithilfe einer Flipchart-Präsentation vor. Um sich gegenseitig kennenzulernen, stellten sich auch die Fachvorgesetzten kurz vor. Weiter ging es mit einer Führung durch den Opacc Campus  

Schliesslich fing der Hauptteil an. Die Bewerbenden wurden den Fachvorgesetzten zugeteilt. Jeweils für eine Stunde erhielten sie Einblick in die verschiedenen Abteilungen, bevor es zur nächsten Station ging. . Während in der Administration Kreditoren im System eingegeben wurden, bewiesen die Jugendlichen im Marketing bei der Erstellung eines Flyers ihre Kreativität. Im Vertriebsinnendienst mussten die Bewerbenden ihre Rechenkünste unter Beweis stellen. Die IT erläuterte die interne Gebäudeverkabelung, während man im E-Shop Team einen eigenen Webshop gestalten durfte. Die Problemlösungskompetenz der Jugendlichen wurde im Support auf die Probe gestellt. Die Aufgaben waren wie die Lehre an sich: unterschiedlich und vielseitig.

Nach dem die Bewerbenden alle Abteilungen besucht hatten, ging der Tag mit einer Abschlussrunde durch Marco, unserem Berufsbildner, und durch die Fachvorgesetzten zu Ende.

Der wahrscheinlich schwerste Teil des Tages stand jedoch noch bevor. In einer Besprechung der Fachvorgesetzten wurde entschieden, welche beiden Bewerbenden die Lehrstelle bekamen. Es war wie jedes Jahr keine leichte Entscheidung, da alle Bewerbenden auf ihre eigene Art überzeugend waren.

Die Entscheidung ist gefallen. Allen anderen, denen leider eine Absage erteilt wurde, wünschen wir weiterhin viel Erfolg bei der Lehrstellensuche.

Schnuppertag bei Opacc

Einblick in den Alltag eines Mediamatiklernendens

Am 4. und 11. Mai 2022 fanden die Schnuppertage der Opacc statt und ich durfte dabei sein. Um 8:30 des 4. Mais wurden wir von den Lernenden im Bistro des Campus herzlich begrüsst.

Anschliessend wurden wir in den großen Konferenzsaal gebracht, in dem mir und den restlichen 13 Schülern und Schülerinnen der Ablauf des Tages geschildert wurde. Nach dieser kurzen Einführung ging es dann direkt auf einen kurzen Rundgang, auf dem uns das ganze Gebäude Stock für Stock gezeigt wurde.

Nach dem Rundgang wurden wir in Gruppen aufgeteilt und durften auf einem Postenlauf alle Abteilungen der Mediamatik-Ausbildung genauer kennlernen. Von der Administration bis zum Marketing tauchten wir in alle Tätigkeiten des Mediamatikers ein und durften viele spannende Eindrücke mitnehmen.

In der Mittagspause gab es leckere Pizza im Innenhof des Campus. Nach dem Essen durften wir mit den Lernenden in der Lounge Billiard und Tischkicker spielen. Nach der Mittagspause ging es dann aber direkt wieder los mit dem Erkunden der verschiedenen Abteilungen.

Bei jedem Posten waren wir immer circa eine Stunde, in der uns von einem Lernenden auf spannende Weise (zum Beispiel mit einem Spiel) erklärt wurde, was die Tätigkeiten und Herausforderungen eines Mediamatikers in dieser Abteilung sind.

Nachdem alle Fragen beantwortet waren, bekamen wir am Ende jedes Postens eine spannende Aufgabe, die wir im Team oder allein lösen durften.

Am Ende des Tages wurden wir nochmal in den Konferenzsaal gebeten, in dem wir von Marco Stuber, dem Berufsbildner, Informationen über das weitere Vorgehen erhielten.

Abschliessend kann ich sagen, dass mir der Schnuppertag bei der Opacc sehr viel Spass gemacht hat. Das Team war sehr offen und hat den ganzen Tag sehr gut zu uns Schnupperlernenden geschaut. Ich habe sehr viel Neues gelernt. Der Beruf des Mediamatikers ist extrem vielseitig und abwechslungsreich. Bei Opacc eine Lehre zu machen, fände ich großartig, doch bis dahin wartet noch ein anspruchsvoller Weg auf mich.

Erstellt durch Emil Küchler, Teilnehmer des Schnuppertages

MediamatikerIn – Das Sprungbrett in die Berufswelt

Deine Möglichkeiten nach der Lehre

Während einer Ausbildung zur Mediamatikerin oder zum Mediamatiker erhältst Du einen Einblick in viele spannende Bereiche wie zum Beispiel dem Marketing, der Administration oder der Systemtechnik. Dementsprechend sind auch die Möglichkeiten nach einer abgeschlossenen Lehre sehr vielseitig.

Mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) und drei Jahren Berufserfahrung kann man sich über eine Berufsprüfung beispielsweise zum Techno-Polygraf oder zur Cyber Security Spezialistin weiterbilden. Höhere Fachschulen bieten unter anderem Lehrgänge zur diplomierten Technikerin Fachrichtung Medien oder zum diplomierten Marketingmanager an. Die höhere Fachprüfung ermöglicht zum Beispiel ein Diplom als ICT-Managerin oder als Web Project Manager.

Bei der Opacc wird von Dir erwünscht, dass Du während Deiner Lehre die Berufsmaturität (BM) machst. Dies öffnet Dir weitere Türen, denn mit einer abgeschlossenen BM hast du Zugang zu zahlreichen Fachhochschulen. An diesen Fachhochschulen kannst Du ein Bachelor- (BSc) oder sogar ein Master-Studium (MSc) in verschiedensten Bereichen absolvieren. Ramon Wüest hat zum Beispiel vor kurzem einen Bachelor of Science in Business Communications an der HWZ Zürich abgeschlossen. Linus Niederer hingegen macht momentan an der HSLU einen BSc in Information and Cyber Security.

Eine Passarelle, welche ein Jahr dauert, ermöglicht sogar den Zugang an Universitäre Hochschulen. Pascal Amrein hat beispielsweise nach der Passarelle an der Pädagogischen Hochschule studiert und unterrichtet nun als Sekundarlehrer.

Bis anhin haben alle OpaccLernenden ihren eigenen Weg gefunden. Sei es nun als System Engineer bei Opacc wie Lukas Obertüfer, oder als CEO eines Medizinaltechnik Unternehmens wie Michael Breiter. Finde auch Du Deinen Weg und bewerbe Dich jetzt für eine Lehrstelle zum Mediamatiker oder zur Mediamatikerin bei Opacc.

Ein halbes Jahr bei Opacc

Janine und Mattia blicken auf ihr erstes Semester zurück

Mattia

Das erste Semester meiner Lehre habe ich, Mattia, in der Systemtechnik verbracht. Dort habe ich von meinem Fachvorgesetzten Michael, aber auch von den anderen Arbeitskollegen sehr viel gelernt und wurde ideal in die Berufswelt eingeführt.

Unter anderem gehörten zu meinen täglichen Aufgaben das Aufsetzen von Computern, zum Beispiel für neue Mitarbeitende, deren Sitzplätze so einzurichten, dass sie ohne Schwierigkeiten arbeiten können und technische Probleme von Mitarbeitenden zu lösen.

Zwischendurch konnte ich auch an etwas grösseren Projekten arbeiten. Ich habe zum Beispiel in der Adventszeit mit meiner Mitlernenden Janine die Weihnachtskarten organisiert und verschickt. Mehr dazu gibts im Blog dazu.

Nebenbei besuche ich zwei Tage pro Woche die Berufsschule in Sursee. Dort lerne ich in zahlreichen neuen Fächern fremde Themen kennen und löse spannende Aufgabenstellungen.

Alles in allem bin ich mit dem ersten Semester meiner Lehre sehr zufrieden.

Janine

Seit August 2021 bin ich, Janine, hier in der Opacc. Die Zeit verging wie im Flug und jetzt steht bald mein erster Abteilungswechsel vor der Tür. Ich werde in die Systemtechnik gehen, wo ich Mattia, mein Mitlernender, ablöse.

Die letzten sechs Monate habe ich in der Administration verbracht. Dort habe ich viel zum Thema Buchhaltung dazugelernt.
Meine Hauptaufgaben waren es, die Kunden am Eingang zu empfangen, Telefone entgegenzunehmen und diese weiterzuleiten, die Post zu machen oder Rechnungen zu erfassen. Falls ich mal Fragen hatte, waren Monika und Melanie stehts bereit mir diese zu beantworten. Dafür bin ich meinen Arbeitskolleginnen sehr dankbar.

Auch der Spass hat in der Opacc nicht gefehlt. Es fanden verschiedene Events statt, wie zum Beispiel unser internes Sommerfest oder das Weihnachtsapéro, welche trotz Corona im kleinen Rahmen stattfinden konnten.

Alles in allem war mein erstes halbes Jahr bei der Opacc ein voller Erfolg und ich freue mich auf weitere schöne und lehrreiche Momente.

OpaccERP Kurs

Mit 16 Jahren bereits die eigene Firma «gegründet»

Der erste Kurs in der Mediamatik Lehre. Für Mattia und mich, Janine, war das der ERP Kurs, den jeder Lehrling in seinem ersten Lehrjahr besucht. Viele neue Mitarbeitende hatten ebenfalls die Möglichkeit an dem ERP Kurs teilzunehmen. Am ersten Kurstag stellte sich allerdings heraus, dass Mattia und ich die einzigen waren, die ihn besuchten. So hatten wir jedoch optimale Betreuung. Die beiden Lehrer, Christian Kunz und Sami Wyssen, waren durch die geringe Schüleranzahl auch etwas gelassener.

Als Vorbereitung durften Mattia und ich unsere eigene Firma «gründen».

Wir hatten den Auftrag, ein kleines Logobanner zu erstellen, zu erklären was unsere Firma macht, fünf Mitarbeiter und ihre Funktionen vorzustellen und Kunden sowie Lieferanten unserer Firma aufzulisten. Grillbedarf Holle und World Cosmetics, das waren die beiden Firmen die wir «gegründet» haben.

Mit diesen Vorbereitungen konnten wir optimal in den ersten Kurstag starten. Unsere ersten Aufgaben waren es, neue Adressen zu erfassen, wie z.B. Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten. Jede Adresse musste anschliessend passend eröffnet werden. In meinem Fall eröffnete ich den Laden Manor als meinen Kunden. Im Verlauf des Tages lernten wir noch viel rund um den Verkauf.

Am zweiten Kurstag ging es dann zum Einkauf und das Lager. Auch dieser Tag verging wie im Flug.

Zu guter Letzt kam der dritte Kurstag, an welchem wir noch das MIS, den Service (Rapportierung von Dienstleistungen), den Adresspool und den Opacc Explorer genauer unter die Lupe nahmen.

Es waren drei spannende Tage. Meine Highlights bleiben jedoch die gemeinsamen Mittagessen im Restaurant und die tollen Gespräche, die sich dabei ergeben haben. Die zukünftigen Lernenden können sich sehr auf diese drei Tage freuen.

Ausflug auf die Oana Citywave

Citysurf als Ferienabschluss

Im Frühling besuchte Aline Feer einen unserer Mediamatik-Schnuppertage. Im Rahmen eines Wettbewerbs schrieb sie einen Blogbeitrag über den Tag und gewann so einen Oana Citywave-Gutschein. Ausserdem hat es nicht nur für einen Gutschein gereicht, sondern auch gleich für eine Lehrstelle als Mediamatikerin für 2022 bei Opacc. In diesen Herbstferien löste sie diesen Gutschein ein und schrieb freiwillig einen Blogbeitrag darüber:

Am 14. Oktober 2021 durfte ich einen abwechslungsreichen Nachmittag auf der Oana Citywave in Ebikon verbringen. Die perfekte Beschäftigung in diesen Herbstferien. Mit zehn anderen Anfängern hatte ich 45 Minuten Spass auf der Welle. 

Nachdem wir uns alle umgezogen hatten, erhielten wir eine kurze Einführung im Trockenen. Dabei wurde uns gezeigt, wie man sich auf dem Brett richtig verhält. Zum Beispiel wo man die Füsse richtig platzieren muss oder wie man sich in die Welle fallen lässt, wenn man sich auf dem Brett nicht mehr halten kann. Der Sog hinter der Welle sieht heftig aus, ist aber mit der richtigen Technik nicht gefährlich.

Dann ging es ab zum Pool. Um ein Gefühl für diesen Sport zu bekommen, gingen wir der Reihe nach ins Wasser. Beim ersten Versuch war ich noch sehr unsicher und nervös. Die grosse Welle machte mir richtig Eindruck. Doch nachdem ich das erste Mal vom Brett gefallen war, merkte ich, dass es überhaupt nicht schlimm ist und ich keine Angst haben muss. Mit der Zeit getraute ich mich immer mehr und konnte länger auf dem Brett stehen. Schnell waren die 45 Minuten wieder vorbei und wir zogen uns die nassen Helme und Anzüge wieder ab.

Anschliessend kamen dann die Profis. Ihnen zuzuschauen war sehr beeindruckend. Sie tanzten auf der Welle herum, als ob es Nichts wäre.

Für mich ist klar: Surfen im Internet ist definitiv einfacher als auf einer Welle. Obwohl es eine grossartige Erfahrung war, werde ich wohl keine Profisurferin.