Ein Blick hinter die Linse

Mein Alltag als Mediamatikerin bei Opacc

Viele wissen nicht genau, was sich hinter der Lehre als Mediamatiker/in verbirgt und was wir bei Opacc den ganzen Tag machen. Nach diesem Blogbeitrag habt ihr einen klaren Einblick in meinen Arbeitsalltag.

Ich, Avery, bin momentan in der Ausbildung zur Mediamatikerin im 2. Lehrjahr. Gerne nehme ich euch mit durch einen typischen Arbeitstag von mir.

Jeden Tag starte ich mit dem Lesen von E-Mails und neuen Blogs in unserem Intranet, um informiert und wieder auf dem neusten Stand zu sein. Anschliessend schreibe ich mir eine To-Do Liste, was ich alles zu erledigen habe und plane es mir in meinem Kalender ein. Eine gute Organisation ist entscheidend, um den Überblick zu behalten.

Wiederholende Aufgaben von mir sind das Fotografieren und Bearbeiten von Bildern, die Organisation unseres Newsletters sowie die Betreuung unserer Social-Media-Kanäle. Zudem plane ich Events und Sitzungen und halte unsere Lernenden-Webseite aktuell. Neben diesen wiederkehrenden Tätigkeiten arbeite ich auch an spannenden Projekten. Beispielsweise an der Gestaltung einer Osterkarte für unsere Mitarbeitenden oder an Portraitfotos neuer Teammitglieder.

Mein Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich und lehrreich. Durch die unterschiedlichen Aufgabenbereiche lerne ich täglich Neues dazu. Gerade deshalb ist eine sorgfältige Planung besonders wichtig.

Sobald der Tag langsam zu Ende geht, reflektiere ich meinen Tag im Lernjournal und trage meine Arbeitszeit in unserem System ein. Der Laptop wird heruntergefahren und ich mache mich auf den Heimweg, gespannt, was am nächsten Tag auf mich warten wird.

So sieht ein typischer Tag als Mediamatikerin bei Opacc aus. Könntest du dir einen solchen Alltag vorstellen? Dann ist eine Lehre als Mediamatiker/in bei Opacc vielleicht genau das Richtige für dich!

Mehr als nur Programmieren

So sieht mein Alltag als Lernender Informatiker bei Opacc aus

Viele Menschen denken, Informatiker sitzen den ganzen Tag nur vor dem Computer und programmieren. Doch der Alltag ist viel abwechslungsreicher, als man erwartet.

Ich, Mateo, bin Lernender Informatiker mit Fachrichtung Plattformentwicklung und möchte euch meinen Alltag als Informatiker ein wenig näherbringen. Mein Arbeitstag beginnt damit, dass ich meinen Computer starte und meinen Arbeitsplatz zurechtrichte. Anschliessend prüfe ich meine E-Mails und schaue nach, ob neue Tickets erfasst wurden. Tickets sind IT-Anfragen von Mitarbeitenden – aber dazu später mehr.

Ich arbeite regelmässig im First-Level-Support, damit bin ich die erste Anlaufstelle bei IT-Problemen im ganzen OpaccCampus. Entweder erfassen die Mitarbeitenden ein Ticket mit einer klaren Problemstellung oder sie kommen im Büro direkt auf mich zu. Die Probleme sind recht unterschiedlich, beispielsweise ist von Druckerproblemen bis zu Netzwerkstörungen oder Softwarefehlern alles dabei. Bei solchen Problemen ist es immer wichtig, ruhig zu bleiben und logisch zu denken, um die Ursache des Problems zu finden.

Neben dem Support installiere ich Programme, richte neue Arbeitsplätze ein oder unterstütze bei Projekten wie Backup-Kontrollen.

Besonders spannend finde ich, dass ich jeden Tag etwas Neues lerne. Die Informatik entwickelt sich ständig weiter, weshalb man immer am Ball bleiben muss. Mir gefällt besonders, dass ich mit meiner Arbeit anderen helfen kann und sehe, wie am Ende alles wieder funktioniert.

Ich hoffe, ihr könnt euch jetzt besser vorstellen, wie mein Alltag als Informatiker aussieht – und wer weiss, vielleicht entscheidet ihr euch auch für eine Informatik-Lehre bei der Opacc.

Bewerbungstipps

Alles, was Du unbedingt wissen musst

Auf unserer Webseite kann man sich ab jetzt für die Schnuppertage bewerben.
Aber wie geht so etwas überhaupt und worauf muss man dabei achten?

Mit dieser Frage habe ich, Anja, mich beschäftigt. Da es schon länger her ist, seit ich meine letzte Bewerbung geschrieben habe, habe ich auch Marco, Berufsbildner bei der Opacc, der unter anderem die Bewerbungen auf die Lehrstellen bei uns auswertet, um seine besten Tipps gefragt.

Zu Beginn solltest Du ganz genau durchlesen, was alles von Dir verlangt wird.
Anschliessend ist es wichtig, all diese Dokumente wie Zeugnisse, Stellwerktests etc. zusammenzusuchen.

Sobald das erledigt ist, kannst Du damit starten, den Lebenslauf zu schreiben. Wichtig ist, dass man alle Informationen schnell findet.

Wenn auch dieser Schritt geschafft ist, kommt es zu dem, was meiner Meinung nach das Schwierigste von allem ist: Das Motivations-/Bewerbungsschreiben.

Besonders im Zeitalter von künstlicher Intelligenz, sollte man das nicht einfach von einer KI wie ChatGPT schreiben lassen, sondern selbstständig schreiben. Denn das Motivationsschreiben sollte möglichst persönlich sein.

Achte zusätzlich darauf, dass es prägnant, authentisch und fehlerfrei ist.
Um die Firma von dir zu überzeugen, ist es von Vorteil, diesen auf jede Firma und Stelle anzupassen.

Falls Du Dich für einen Beruf wie MediamatikerIn entscheidest, lohnt es sich, bereits bei Deiner Bewerbung Deine kreative Ader und Deine gestalterischen Fähigkeiten zu zeigen und das Dokument dementsprechend zu gestalten.

Noch vor dem Schicken deiner Bewerbung ist es hilfreich, nochmals alles Verlangte durchzugehen, damit wirklich nichts vergessen geht.

Für weitere Tipps kannst Du gerne unsere Podcast Folge #13 Bewerbungsratgeber anhören.

Ich hoffe, dass Du mit diesen Tipps eine super Bewerbung schreiben wirst, und wünsche viel Glück bei der Lehrstellensuche.

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Du bald Teil des OpaccLernenden Team’s wirst.

Weltraumreisen: Von der Idee zur Plattform

Designprojekt Odyssey

Im September durfte ich, Aline, in der Abteilung Enterprise Shop starten. Mit dem Wechsel in die neue Abteilung begann auch mein Projekt Odyssey.

Im E-Shop-Team entwickeln die Mitarbeitenden Onlineshop-Lösungen für unterschiedliche Kunden. Als Lernende haben wir dabei die Möglichkeit, uns zwischen zwei Lernpfaden zu entscheiden: Design (DES) oder Entwicklung (DEV). Während des Semesters im E-Shop-Team dürfen wir uns gezielt in einer dieser Richtungen vertiefen.

Da mich Gestaltung besonders interessiert und mir dieser Bereich auch mehr liegt, entschied ich mich für den Designpfad. Ziel meines Projekts war es, den gesamten Webdesign-Prozess von der ersten Idee bis zum fertigen Design kennenzulernen.

Zu Beginn wählte ich ein fiktives Projekt aus, an dem ich diesen Prozess durchspielen konnte: Operation Odyssey. Dabei handelt es sich um ein fiktives Unternehmen aus dem Jahr 2358, das Reisen ins Weltall anbietet. Für dieses Unternehmen sollte eine neue Webplattform entstehen, über die Kundinnen und Kunden ihre Weltraumreisen buchen können.

Nach der Projektplanung startete ich mit der Erstellung von Personas. Diese stellen typische Nutzerinnen und Nutzer der Plattform dar und helfen dabei, deren Bedürfnisse, Erwartungen und mögliche Schwierigkeiten besser zu verstehen. Auf dieser Grundlage konnte ich die Anforderungen an die Buchungsplattform gezielt ableiten.

Anschliessend folgte die konzeptionelle Phase. In einem Prototyp legte ich fest, wie die Webseite aufgebaut sein soll und welche Inhalte an welchen Stellen erscheinen. Der Prototyp zeigte die erste grobe Struktur der Webseite sowie die Anordnung der einzelnen Inhalte.

Ein zentraler Bestandteil dieser Phase war das User-Testing: Mehrere Personen testeten den Prototyp, klickten sich durch die Seiten und äusserten Rückmeldungen. Insgesamt führte ich Tests mit neun Mitarbeitenden der Opacc durch, was mir wertvolle Erkenntnisse lieferte.

Die Resultate dieser Tests zeigten mir klar auf, wo Anpassungen nötig waren und in welche Richtung ich das Projekt weiterentwickeln sollte. Dadurch konnte ich den Prototyp gezielt optimieren.

Nach der Finalisierung des Prototyps begann die Phase des Visual Designs. Dabei definierte ich Farben, Schriften, Formen und Bildwelten für die Webseite. Wichtig war, die Gestaltung nicht nur optisch ansprechend, sondern auch funktional sinnvoll umzusetzen. Jede Designentscheidung musste begründet werden: Welche Elemente sollen auffallen? Wo befindet sich die Hauptaktion? Wie unterstützen Farben und Typografie die Nutzerführung? Das Design sollte dabei nicht vom Inhalt ablenken, sondern die Nutzer klar durch den Buchungsprozess leiten.

Während des gesamten Projekts wurde ich von Dave, unserem Praxisbildner, sowie von Rebekka aus dem UX-Team begleitet. In regelmässigen Meetings erhielt ich wertvolle Inputs und Unterstützung bei offenen Fragen oder Herausforderungen.

Zum Schluss erstellte ich noch ein Projektplakat, welches das gesamte Projekt zusammenfasst.

Insgesamt arbeitete ich rund drei Monate an Operation Odyssey. Das Projekt war für mich nicht nur sehr spannend, sondern auch besonders lehrreich, da ich den gesamten Designprozess selbstständig durchlaufen und vertiefen konnte.

CheckIn Insights

Unsere Arbeit hinter den Kulissen

Luana und ich, Noemi, waren dieses Jahr für die Präsentation der Mitarbeiterumfrage am CheckIn zuständig. Das CheckIn fand zu Beginn des Jahres mit allen Mitarbeitenden in der Viscose Eventhalle in Emmenbrücke statt und sorgte wie jedes Jahr für einen spannenden Start ins neue Jahr. Dabei wurde gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und ein Ausblick auf die Ziele und Schwerpunkte des neuen Jahres gegeben.

Bereits im November fand das Kick-Off Meeting statt, bei welchem unsere Verantwortlichkeiten klar definiert wurden. Am CheckIn werden jeweils auch die neuen Mitarbeitenden in einem kurzen Video vorgestellt. Auch diese Aufgabe lag in unserer Verantwortung.

Nach dem Meeting starteten wir mit der Planung der Videos. Mit der Unterstützung von Mara, ehemalige Mediamatikerin bei der Opacc, konnten wir die vier Drehtage im Dezember organisieren und die Mitarbeitenden entsprechend einladen. An den verschiedenen Locations stellten sich die Mitarbeitenden gegenseitig Fragen und beantworteten diese.

Nach den vielen Dreharbeiten folgte die Postproduktion. Wir wählten passende Sequenzen aus, schnitten Unnötiges heraus, passten die Belichtung an und führten das Color Grading durch. Anschliessend exportierten wir die Videos und konnten diese noch vor Weihnachten erfolgreich fertigstellen.

Nach den Festtagen haben wir die Auswertung der Mitarbeiterumfrage erhalten. Nun war volle Konzentration angesagt. Wir filterten die häufigsten Kommentare – positiv, negativ wie auch neutral. Berechneten die Zahlen und stellten diese in Diagrammen dar. Gemeinsam probten wir die Präsentation mehrere Male, bis es schliesslich Freitag war. Die Präsentation ist gut verlaufen und wir sind dankbar, bereits in der Lehre eine solche Erfahrung machen zu dürfen.

Lernende Questions

Die gleichen Fragen an unsere Lernenden #9

Wer bist du?

Ria: Ich heisse Ria Ottiger und bin 16 Jahre alt. Mein Hobby ist Geräteturnen. Wenn ich nicht gerade in der Turnhalle stehe, organisiere ich gerne einen Ausflug oder einen gemütlichen Nachmittag mit meinen Kolleginnen. Zurzeit bin ich im 1. Lehrjahr in der Abteilung Administration bei der Opacc.

Gion: Mein Name ist Gion Oberli und ich bin 15 Jahre alt. Im Sommer 2025 habe ich meine Lehre als Mediamatiker bei der Opacc begonnen. In meiner Freizeit spiele ich sehr gerne Unihockey oder unternehme etwas mit Kollegen.

Wie bist du zur Opacc gekommen?

Ria: Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich denke, dass ich über das Internet auf die Opacc aufmerksam geworden bin. Danach habe ich angerufen, um mich darüber zu informieren, wie das Schnuppern und der Bewerbungsprozess ablaufen.

Gion: Zu Beginn hatte ich nicht viele Schnupperlehren als Mediamatiker absolviert. Bei der Suche nach weiteren Möglichkeiten bin ich im Internet auf die Webseite der Opacc gestossen. Dadurch kam ich in den ganzen Bewerbungsprozess und schlussendlich zur Lehrstelle.

Was gefällt dir am Beruf Mediamatiker?

Ria: Mir gefällt vor allem, dass ich meine Kreativität ausleben kann, aber trotzdem noch Dinge aus dem IT-Bereich lerne. Zum Beispiel lerne ich, Laptops aufzusetzen oder die Arbeitsplätze von neuen Mitarbeitenden einzurichten.

Gion: Ich finde die Vielseitigkeit des Berufs sehr interessant. Dadurch, dass wir in der Opacc immer wieder die Abteilung wechseln, sammelt man viele unterschiedliche Erfahrungen und lernt ständig Neues dazu.

Welches war bisher deine grösste/schwierigste Arbeit?

Ria: Unser Weihnachtskarten Projekt war bisher meine grösste Arbeit. Es hat mir sehr Spass gemacht den Ablauf zu planen und das Ergebnis am Schluss in der Hand zu haben. Mit dem Projekt wurde mir auch bewusster wie viele Kunden die Opacc hat und dass jeder Einzelne geschätzt wird.

Gion: Die grösste Arbeit bisher war sicher das Weihnachtskarten Projekt. Dabei mussten wir viele Dinge organisieren und sicherstellen, dass die Weihnachtskarten rechtzeitig abgeschickt wurden.

Ist die Lehre gemäss deinen Erwartungen?

Ria: Ja, bis jetzt schon. Es wurde an den Schnuppertagen und am Praxistag gut darüber informiert, dass man in der Abteilung Administration vor allem Rechnungen erfasst, Anrufe entgegennimmt und sich ums Bistro kümmert. Ich bin gespannt was sonst noch für Projekte und Aufgaben auf mich zukommen.

Gion: Ja, die Lehre entspricht meinen Erwartungen. Ich konnte bis jetzt schon viel erleben und freue mich auf die weiteren spannenden Abteilungen.

Ein Einblick in unser Opacc Cloud Center Team

Mein spannendes Semester zwischen Technik, Teamwork und neuen Erfahrungen

Zum ersten Mal durfte eine Lernende der Opacc ein Semester im OCC-Team verbringen und ich, Daria, hatte die Ehre, in meinem dritten Lehrjahr mein Wissen dort zu erweitern.

Das OCC-Team ist für unsere Kunden in der Opacc Cloud da. Während meines Semesters konnte ich die Mitarbeitenden bei ihren täglichen Aufgaben unterstützen und dabei viele spannende Erfahrungen sammeln.

Zu Beginn schrieb ich Skripte, die unseren Mitarbeitenden halfen, wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren und so Zeit zu sparen. Dabei lernte ich, wie wichtig saubere Strukturen, klare Abläufe und eine gute Dokumentation sind. Ich durfte auch Firewalls einrichten und konfigurieren. Zu Beginn benötigte ich dabei noch Unterstützung, doch nach einigen Installationen / Konfigurationen konnte ich diese bereits selbständig einrichten. Dies freute mich besonders, weil ich so meine Fortschritte sah.

Eine weitere spannende Aufgabe war das Updaten von OXAS-Umgebungen. Am Anfang habe ich mir dafür eine eigene Anleitung geschrieben, um genau zu wissen, welche Schritte ich jeweils machen muss. Mit dieser Anleitung konnte ich dann selbständig arbeiten und wurde dabei immer sicherer. Ich fand es interessant zu sehen, wie wichtig sorgfältiges Arbeiten ist, damit am Ende alles reibungslos verläuft.

Ein weiteres interessantes Projekt war die Gestaltung einer Login-Seite. Ich bekam dafür eine Vorlage und durfte das Design – von den Farben bis zum Aufbau – komplett selbst bestimmen. Dabei konnte ich kreativ sein und gleichzeitig mein technisches Wissen einsetzen. Am meisten freute mich, dass die Seite schlussendlich auch produktiv eingesetzt wurde.

Neben diesen Projekten lernte ich auch viele andere Dinge – zum Beispiel, wie man Fehler richtig analysiert, Systeme überwacht und mit verschiedenen Tools effizient arbeitet. Ich erhielt zudem Einblicke in Themen, die man sonst im Alltag nicht so oft sieht – etwa Serververwaltung, Netzwerkaufbau oder Sicherheitskonzepte. Dadurch bekam ich ein viel besseres Verständnis dafür, wie alles miteinander zusammenspielt.

Die Zeit im OCC-Team war für mich sehr lehrreich. Ich konnte mein technisches Wissen erweitern, neue Tools kennenlernen und lernen, wie wichtig Teamarbeit und saubere Prozesse im Alltag sind. Ich bin dankbar für die grossartige Unterstützung und die spannenden Aufgaben, die ich übernehmen durfte.

Modul Marketing und Projektmanagement

Von der Idee zur fertigen Kampagne

Im Rahmen der Module M280 und M306 im dritten Lehrjahr der Mediamatik Ausbildung arbeiteten wir in Gruppen an einem umfassenden Marketingprojekt. Ziel war es, eine bestehende Marke von Grund auf zu rebranden und den gesamten Prozess von – der ersten Idee bis zum fertigen Marketingprodukt – selbst zu durchlaufen. Der Schwerpunkt lag bewusst nicht auf der Technik, sondern auf dem Konzept und der Organisation.

Während wir in früheren Modulen vor allem gelernt hatten, wie man ein gutes Plakat oder Social Media Asset technisch erstellt, fokussierten wir uns in diesem Projekt auf die Strategie. Wir analysierten, planten und entschieden.

Unsere Gruppe wählte Seetal Tourismus als Marke. Nach einer umfangreichen Ausgangsanalyse und einem Wettbewerbsvergleich entwickelten wir ein neues Markenbild. Kernfragen begleiteten uns dabei: Welche Geschichte soll die Marke erzählen? Welche Werte vermittelt sie? Welche Zielgruppen sprechen wir an und über welche Touchpoints erreichen wir sie?

Wir definierten Zielgruppen und Customer Journeys, erarbeiteten eine Neupositionierung, planten den Projektablauf und legten Markenwerte, Tonalität und visuelle Gestaltung fest. Unser Ergebnis: Das Seetal soll als nahe, familiäre und moderne Freizeitregion wahrgenommen werden, die gut erreichbar ist und authentische Natur- und Gemeinschaftserlebnisse bietet.

Für die Umsetzung entschieden wir uns für eine responsive Landingpage, eine App, ein Corporate Design sowie Social Media Inhalte und Plakate. Nach der Konzeptphase folgte die Umsetzung. Jedes Teammitglied war für ein Produkt verantwortlich. Ich selbst erstellte das Mockup für die Landingpage. Die grösste Herausforderung lag darin, über verschiedene Kanäle und Medien hinweg einen einheitlichen Look und eine konsistente Markenbotschaft sicherzustellen. Dies erforderte viel interne Abstimmung, klare Rollen und regelmässige Reviews. Das Resultat ist eine stimmige Kampagne mit einem homogenen und authentischen Markenauftritt.

Rückblickend war dieses Modul eines der anspruchsvollsten unserer Ausbildung. Es verlangte viel fachliches Denken, Kreativität und Teamarbeit. Gleichzeitig habe ich enorm profitiert. Besonders die Bedeutung einer sauber aufgebauten Konzept- und Planungsphase wurde mir bewusst. Diese Erfahrung wird mich in zukünftigen Projekten begleiten.

Wer einen detaillierten Einblick in das Rebranding von Seetal Tourismus möchte, findet weiter unten die klickbaren Prototypen der App und der Landingpage.

Wer zusätzlich die vollständige Dokumentation mit allen Analysen, Konzeptteilen und Marketingprodukten sehen möchte, kann sich gerne per Mail an lernende@opacc.ch melden. Viel Freude beim Entdecken.

Licht, Kamera, Action!

Von Portraits bis zu Perspektiven

Im August durfte ich, Avery, gemeinsam mit allen Mediamatik-Lernenden die IPA-Arbeit von Janine testen. In Form eines Workshops haben wir den Umgang mit der Kamera kennengelernt und geübt. Gestartet sind wir um 08:00 Uhr beim Bahnhof in Luzern. Dort wurden wir in Gruppen eingeteilt und machten uns auf den Weg, ein schönes Ambiente für unsere ersten Schnappschüsse zu finden.

Janine hatte in ihrer IPA verschiedene Aufgaben vorbereitet, die wir lösen sollten, um das Fotografieren Schritt für Schritt zu erlernen. Nachdem wir alle Aufgaben abgeschlossen hatten, nutzten wir die Gelegenheit, frei in der Stadt zu fotografieren. Dabei entstanden einige richtig coole Bilder.

Zu Mittag assen wir gemeinsam in der Pizzeria Mamma Leone und unterhielten uns über das Gelernte und unsere schönsten Aufnahmen. Am Nachmittag ging es für uns zurück zur Opacc, um die Portrait-Fotografie zu üben. Wir fotografierten Mitarbeitenden-Portraits und testeten unterschiedliche Arten, unsere Gesichter zu beleuchten, um zu sehen, wie sie wirken.

Als der Tag langsam endete, setzten wir uns alle zusammen und besprachen welche besonders gut gelungen sind und welche noch Verbesserungspotenzial haben. Zum Abschluss gaben wir Janine eine Rückmeldung und bedankten uns für den spannenden, lehrreichen Workshop mit ihr.

Der Fotoworkshop war für viele von uns ein wichtiger Tag: Wir haben nicht nur viel über den Umgang mit der Kamera gelernt, sondern hatten dabei auch jede Menge Spass.

Ein Blick in die Berufswelt

Berufswahlparcours Rothenburg 2025

Spätestens in der zweiten Oberstufe wird es ernst: Die Berufswahl steht vor der Tür. Um sich für einen passenden Beruf entscheiden zu können, ist es wichtig, möglichst viele Berufe kennenzulernen.

Genau das haben die Schüler der Schule Rothenburg am 11.09.2025 im Berufswahlparcours gemacht. In Rothenburg wird jedes Jahr ein Berufswahlparcours durchgeführt.
Aber was genau ist das?

Beim Berufswahlparcours können die Schülerinnen und Schüler einen halben Tag lang in die verschiedensten Berufe hineinschnuppern. Dort durften Avery und ich, Anja, ihnen den Beruf MediamatikerIn bei Opacc für eine Stunde näherbringen.

Die Planung war sehr herausfordernd, da der Beruf MediamatikerIn so vielseitig ist und es schwer ist alle wichtigen Informationen in dieser kurzen Zeit zu vermitteln. Doch schon bald stand das Programm fest, und wir freuten uns darauf, den Schülern unseren Alltag näherzubringen.

Als alle eingetroffen waren, stellten wir Opacc und die verschiedenen Abteilungen vor, die MediamatikerInnen durchlaufen. Darunter auch das Marketing, bei dem wir den Schülern und Schülerinnen zeigten, wie man Fotos mit einer Kamera macht. Daran hatten die meisten besonders viel Spass.

Zum Abschluss spielten wir ein Kahoot, bei dem der Gewinner einen kleinen Preis erhielt.

Wir hoffen, dass die Schüler und Schülerinnen wertvolle Einblicke gewinnen konnten, und freuen uns, vielleicht einige von ihnen bald als zukünftige Lernende bei Opacc begrüssen zu dürfen.