Vier Jahre Mediamatikerlehre

Vitus spricht über seine Lehrzeit

Nach vier Jahren hat Vitus diesen Sommer seine Lehre als Mediamatiker EFZ mit Berufsmatura abgeschlossen. Vitus Leu erzählt euch nun, wie er seine Lehre bei Opacc erlebt hat.

Was waren die grössten Highlights für dich?

Im ersten Jahr war das OpaccFun das beste Ereignis. Im 2. Lehrjahr war es die Zeit in der IT. Das war auch meine Lieblingsabteilung und hat mir sehr viel Spass gemacht. Im 3. Lehrjahr hatte ich meinen Erstabschluss, den ich erfolgreich bestanden habe und mich deshalb sehr darüber freue. Im 4. Lehrjahr war das Highlight natürlich die QV-Prüfung.

Was wirst du nach deiner Ausbildung machen?

Nach meiner Ausbildung werde ich versuchen, eine Ausbildung zum Cybersoldaten beim Militär zu beginnen. Dies würde mir für mein weiteres Studium sehr helfen. Mein grösstes Ziel ist es, Cybersicherheit zu studieren und danach in diesem Bereich zu arbeiten.

Wurden deine Erwartungen an die Ausbildung erfüllt?

Die Erwartungen, die ich an die Ausbildung hatte, wurden alle mit Bravour erfüllt. Opacc ist ein super Arbeitgeber und ich habe mich in diesem Ausbildungsbetrieb wohl gefühlt.

Wie war es für dich bei Opacc?

Meine Zeit bei Opacc war sehr lustig und interessant. Ich habe viel gelernt und konnte mich mit vielen tollen Menschen anfreunden.

Welche Abteilung hat dir besonders gut gefallen?

Wie ich bereits erwähnt habe, war die interne Technik meine Lieblingsabteilung, weil sie mich am meisten interessiert hat. Wenn man in diesem Bereich arbeiten möchte, kann man in dieser Abteilung eine Menge lernen. Im Webshop-Team konnte ich viele Erfahrungen sammeln, die mir in der Zukunft definitiv helfen werden.

Gibt es noch etwas, das du gerne teilen möchtest?

Ich möchte mich bei allen Mitlernenden und Mitarbeitenden bedanken, die mir während dieser Zeit bei Opacc zur Seite standen und mit denen ich tolle und interessante Gespräche führen konnte. Alles in allem war Opacc die richtige Entscheidung für mich und ich werde meine Zeit bei Opacc sicher vermissen.

Informatiker*in Plattformentwicklung

Die Opacc bildet neu auch Informatiker*innen aus

Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt, Opacc bildet ab 2022 auch Informatiker*innen-Plattformentwicklung aus. Aus diesem Grund haben wir ein Interview mit dem zukünftigen Ausbildner, Michael Jossi, geführt.

Wer bist du, kannst du dich kurz vorstellen?

Ich bin Michael Jossi und arbeite in der Systemtechnik. Ich bin auch der Betreuer der Lernenden in der Systemtechnik und ab Sommer 2022 bin ich der Ausbilder der Informatiker*innen-Plattformentwicklung hier bei Opacc.

Was verbindet dich mit dem Informatiker?

Ich habe selbst eine Ausbildung als Informatiker gemacht und ein grosser Teil meiner Arbeit ist immer noch Informatik.

Warum wird nun eine zweite Lehre angeboten?

Opacc ist gewachsen und wir haben jetzt die Kapazität, einen zweiten Beruf auszubilden.

Welche Abteilungen werden während der Lehre besucht?

Das steht noch nicht zu 100% fest, aber die Ausbildung wird grösstenteils in der Systemtechnik stattfinden, da das ein grosser Teil der Arbeit ist. Ein Teil der Zeit wird auch im Support verbracht und vielleicht auch in der Entwicklung, da Entwickeln und Programmieren ein Bestandteil der Lehre ist.

Wie würde es sich auf das Gesamtbild der Opacc Lernenden auswirken?

Ich denke nicht, dass es eine grosse Veränderung geben wird, da Opacc eine grosse Familie ist und da es immer noch ein sehr ähnlicher Job ist und im Opacc Lernenden Team willkommen sein wird.

Warum sollte jemand eine Ausbildung bei Opacc machen?

Opacc ist ein toller Arbeitgeber und wir können den Auszubildenden viel beibringen, nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. Ausserdem wird ihnen viel Verantwortung übertragen, sie werden integriert und wie bereits erwähnt sind wir eine grosse Familie.

Abteilungswechsel

Von der Internen Systemtechnik in den Vertriebsinnendienst

Ende Semester erhalten wir OpaccLernende nicht nur die Zeugnisse, sondern rotieren auch unsere Abteilungen. Also bin ich, Manuel, Anfang März in die Abteilung Vertriebsinnendienst gewechselt. Jedoch lief dieser Wechsel aufgrund der momentanen Homeoffice-Pflicht etwas anders ab.

Vor einem Abteilungswechsel ist es bei uns in der Opacc üblich, dass man von dem Lernenden eingeführt wird, der momentan in der jeweiligen Abteilung ist. In meinem Fall war das Lino. Da wir uns nicht vor Ort treffen durften, machte mich Lino über Teams mit den wichtigsten Prozessen und Abläufen des Vertriebsinnendienstes vertraut und gab mir einige Tipps und Tricks mit auf den Weg.

Nach zwei Onlinebriefings wechselte ich in den Vertriebsinnendienst zu meinem neuen Fachvorgesetzten Stefan. Doch auch wir durften uns nur von zuhause aus, durch unsere Webcams austauschen. Obwohl die Technik nicht immer mitspielte und das stundenlange in den Bildschirm Starren mit der Zeit anstrengend wurde, konnte Stefan mich gut in die neue Abteilung einarbeiten. Sehr hilfreich bei der Einarbeitung war die Teams-Funktion «Bildschirm teilen». Mit diesem Tool konnte Stefan mir beispielsweise einen Arbeitsablauf auf seinem Bildschirm erklären oder ich konnte ihm zeigen, wie ich bei einer Aufgabe vorging. Die grösste Schwierigkeit beim Arbeiten zuhause war die Infrastruktur.

Obschon die Homeoffice-Pflicht meinen Abteilungswechsel nicht gerade erleichtert hat, denke ich, dass ich gut von der internen Systemtechnik in den Vertriebsinnendienst wechseln konnte. Ich habe schon viele Prozesse kennengelernt und kann mittlerweile sehr selbstständig arbeiten.

Alumni-Story

Lukas Obertüfer spricht über seine Lehrzeit

Wer bist du?

Lukas Obertüfer, 31, habe die Lehre als Mediamatiker mit kaufm. Berufsmaturität von 2006 – 2010 bei Opacc absolviert und arbeite heute noch hier. Bald bin ich 15 Jahre bei Opacc dabei. Meine Freizeit verbringe ich gerne so gut es geht fern von Computern, z.B. in den Bergen oder in geselliger Runde.

Nach der Lehre habe ich diverse Fachkurse und kleinere Weiterbildungen absolviert, sowie im letzten Jahr den Dipl. Techniker HF Informatik erfolgreich abgeschlossen.

Was machst du beruflich?

Ich arbeite als Systemtechniker bei Opacc und betreue mit unserem Team die IT-Infrastruktur unserer Kunden und dem OpaccCampus sowie das OpaccCloudCenter.

Ein Schwerpunkt meiner persönlichen Arbeit wurde in den letzten Jahren der technische Teil des OpaccOXAS. Hier bin ich für das Team Systemtechnik einer der Experten und arbeite eng mit anderen Abteilungen und Teams zusammen.

Wie war deine Lehre, was hat dir gefallen?

Uff, das ist schon so lange her. Bestens in Erinnerung geblieben sind mir die Fachvorgesetzten, mit denen ich in den vier Lehrjahren zusammenarbeiten durfte (alle arbeiten übrigens auch heute noch bei Opacc). Speziell gefallen hat mir die Zeit im Team der internen Systemtechnik zusammen mit Marco Stuber. Das war auch einer der Hauptgründe, weshalb ich nach der Lehre bei Opacc bleiben wollte.

Gibt es etwas das dir nicht gefiel?

Nichts Grösseres, an das ich mich 10.5 Jahre später noch erinnern könnte. Somit würde ich sagen, nein.

Würdest du nochmals die Lehre als Mediamatiker bei Opacc machen?

Bei Opacc ja, auf jeden Fall! Wir sind ein Top-Lehrbetrieb, der jungen Menschen den Start ins Berufsleben ermöglicht und diese dann noch weiterbringt, wie man an meinem Beispiel gut sehen kann.

Der Mediamatiker, wie er 2021 ausgebildet wird, wäre aber nicht mehr das, was ich mir als Erstausbildung als Teenager aussuchen würde. Eine Lehre als Informatiker Fachrichtung Systemtechnik (oder wie auch immer das heute genau heisst) wäre aber bei Opacc eine sehr gute Möglichkeit. Ich hoffe, wir können diese Ausbildung demnächst auch anbieten.

Lustige Momente?

In allerbester Erinnerung sind die zahlreichen Anlässe ausserhalb der Arbeitszeit wie unser Firmenwochenende «OpaccFun» oder der alljährliche legendäre Weihnachtsapéro. Die lustigsten Geschichten dabei sind aber nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Gute Erinnerungen?

Die vielen grossartigen Menschen bei Opacc machen die Arbeit hier, auch in Corona Zeiten, im Grossen und Ganzen zu einem sehr positiven Erlebnis. Das ist eine Beschreibung der Opacc, die ich seit Beginn meiner Berufslehre im Jahr 2006 bis heute jederzeit so unterschreiben würde. Danke allen, die ihren Anteil dazu beitragen!

LernendeQuestions

Die gleichen Fragen an verschiedene Lernende #5

Wer bist du?

Valeria: Ich bin Valeria von Däniken, 15 Jahre alt und wohne in Rothenburg. In meiner Freizeit spiele ich Handball oder fahre Snowboard. Zurzeit bin ich in der Administration.

Mara: Mein Name ist Mara Kiener. Ich bin 15 Jahre alt und komme aus dem Entlebuch. Meine Hobbys sind Volleyball, Skifahren und Snowboarden. Ich bin momentan in der Systemtechnik.

Wie bist du zur Opacc gekommen?

Valeria: Ich kenne die Opacc durch meinen Vater, da er ebenfalls hier arbeitet und durch ihn habe ich auch vom Schnuppertag gehört.

Mara: Die Opacc ist mir schon länger ein Begriff, weil mein Vater ein langjähriger Mitarbeiter ist und da es im Raum Luzern nicht viele Stellen als Mediamatiker*in gibt, habe ich mich bei der Opacc beworben.

Was gefällt dir am Mediamatiker?

Valeria: Mir gefällt vor allem die Mischung aus Informatik und Marketing. Ausserdem finde ich es grossartig, dass mit der neuen Bildungsverordnung mehr Webdesign integriert wird.

Mara: Mir gefällt die Vielseitigkeit des Berufs im Vergleich zu anderen Lehren. Ich habe zum Beispiel eine Schnupperlehre als KV gemacht, die fand ich aber eher eintönig.

Welches war deine grösste/schwierigste Aufgabe?

Valeria: Die jährlichen Weihnachtskarten.

Mara: Ich denke, die Planung und Umsetzung der Weihnachtskarten, damit sie pünktlich verschickt werden können, war eine meiner größten Aufgaben.

Ist die Lehre gemäss deinen Erwartungen?

Valeria: Ja, ich finde schon und ich freue mich auf die noch kommende Zeit.

Mara: Mehr oder weniger wie erwartet.

Würdest du nochmals die Lehre als Mediamatiker bei der Opacc machen?

Valeria: Ja, es gefällt mir sehr gut bei der Opacc, weil man sehr unterstützt und respektiert wird.

Mara: Ja, definitiv.

Schwierigkeiten aus dem Homeoffice, gelöst im Campus

Arbeiten in der Systemtechnik in Zeiten von Corona

Wir Lernenden in der Systemtechnik gehören zu den Wenigen, welche trotz der Homeoffice Verordnung des Bundes noch vor Ort arbeiten durften. Trotzdem unterscheidet sich unsere Arbeit massgeblich. So konnten uns die Mitarbeitenden ihre Probleme nicht mehr direkt an ihrem Arbeitsplatz zeigen, stattdessen brauchte es mehrere Telefongespräche und E-Mails zur Verständigung. Immer wieder traten Netzwerkprobleme auf. Wenn wir diese im Campus lösen konnten, war das bei den Mitarbeitenden im Homeoffice schwieriger, da wir keinen Einfluss auf das private Netzwerk hatten. Grundsätzlich würde ich sagen, hat sich unsere Arbeit verschoben. Der Anteil an Schwierigkeiten mit VPN nahm stark zu, dafür gab es im Campus selbst nicht mehr so viele Probleme, wie zum Beispiel Drucker, denen die Farbe ausging. Immer mehr kristallisierte sich während dieser Zeit Microsoft Teams als wichtigstes Kommunikationsmittel heraus. Neben der Chatfunktion wurde auch vermehrt damit telefoniert und die Funktion «Bildschirm teilen» wurde aktiv genutzt. Dementsprechend gab es auch da vermehrt Schwierigkeiten. Alles in allem nahm das Arbeitsvolumen aber eher ab. So starteten Manuel und ich beide mit online Programmierkursen von Codecademy, um die freie Zeit sinnvoll zu nutzen. Diese kann ich übrigens allen, welchen es während der Coronazeit langweilig wird, empfehlen.

Fotoshooting im Campus

Termine organisieren statt improvisieren

Für die Anwerbung von neuen Mitarbeitenden hat die Opacc seit 2019 eine eigene Webseite namens jobs.opacc.ch. Dort befinden sich die aktuellen Stellenausschreibungen und viele Informationen zum Arbeitgeber Opacc. Damit diese Webseite etwas dynamischer wirkt, habe ich, Elias Schmid, Lernender im Marketing, den Auftrag erhalten, einige Bilder auf der Webseite zu ersetzen.

Ich begann mir zu überlegen, wer sich für ein Foto begeistern lassen könnte. Dazu musste ich beachten, dass ich eine ausgeglichene Mischung aus «jung und älter» sowie männlich und weiblich erhalte. Danach sprach ich die Auserwählten direkt an und es funktionierte ganz gut. Innerhalb von einer Stunde hatte ich 14 Kandidaten. Nun konnte ich die Kandidatinnen und Kandidaten in einer Excel-Liste eintragen und bereits den Fototag planen.

Doch dann kam alles ganz anders. Aufgrund der neuen Massnahmen des Bundes mit der zwingenden Homeoffice-Pflicht geriet meine Planung ins Schwanken. All zu schlimm war es dann doch nicht. Da etwa die Hälfte der Kandidatinnen und Kandidaten aus Support, Systemtechnik und Vertrieb waren, galt für sie keine Homeoffice-Pflicht, weil ihre Arbeit nicht bedingungslos aus dem Homeoffice erledigt werden kann. Die anderen werden zu einem späteren Zeitpunkt fotografiert.

Gemeinsam mit Marco Stuber, Lernendenverantwortlicher und Hobby-Fotograf, ging ich dann die Anwesenden an einem Morgen im Campus fotografieren. Dazu durften sich die Models ihren eigenen Foto-Ort aussuchen, das Sujet sollte «mein Lieblingsplatz in der Opacc» sein. Nach dem Fotoshooting führte ich (gem. Bild) mit diesen Mitarbeitenden ein kleines Interview durch. Spannende Aussagen werden zitiert und unter ihrem Bild auf der Webseite platziert.

Am Nachmittag schnitt ich die besten Bilder auf eine webfreundliche Grösse zu und bearbeitete diese anschliessend. Ich hellte (Zähne) auf, erhöhte leicht den Kontrast und sorgte dafür, dass das Bild stimmig wirkt. Die Bildbearbeitung machte mir am gesamten Projekt am meisten Spass. Da sich meine Zeit in der Abteilung Marketing dem Ende zuneigt, werden die anderen Mitarbeitenden von Lino Lenherr, 2. Lehrjahr, fotografiert.

Erfolgsstory Michael Breiter

Warum Mediamatiker/in EFZ werden

2002 ist nicht nur der Jahrgang der Lernenden im dritten Lehrjahr, sondern auch das Jahr, in dem die Opacc Software AG begann, Mediamatiker auszubilden. Seither hatte die Opacc jedes Jahr mindestens eine*n neue*n Lernende*n aufgenommen. Die Opacc wurde mittlerweile mit der Auszeichnung des kununu bestbewerteten Schweizer Ausbildungsort belohnt. Die Lehre als Allrounder*in öffnet viele Türen und die Wege der Abgänger*innen sind sehr unterschiedlich. Die Geschichten der Abgänger*innen erzählen wir in den Blogbeiträgen «OpaccLernende Alumni Stories».

Buchstäblich «verantwortlich für den Erfolg» sind die Ausbildner*innen. Den Hauptverantwortlichen Marco Stuber, haben wir im November mit einem Beitrag vorgestellt.

Einige der ehemaligen Lernenden arbeiten immer noch in der Opacc. Dabei wandten sie sich den unterschiedlichen Aufgaben und Themengebieten wie der Systemtechnik, der Kommunikations- oder der Bestandeskunden-Betreuung zu.

Für diesen Beitrag folgten wir den Fährten eines ganz besonderen Lehrabgängers Michael Breiter. In einem Interview stellten wir dem Jungunternehmer einige Fragen:

Wer bist Du?

Michael Breiter, 29 Jahre jung, bei Opacc von 2008-2012

Warum hast Du die eine Lehre als Mediamatiker gemacht?

Ich wollte schon relativ früh auf meinen eigenen Beinen stehen und Geld verdienen. Mit der Kantonsschule hätte ich zwar einen akademischen Werdegang einschlagen können, jedoch war mir die Berufserfahrung wichtiger für meine Zukunft.

Was hast Du beruflich nach der Lehre gemacht?

Ich habe die Firmen Braincept AG & Calopad AG mitgegründet und nebenbei meinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik an der HSLU absolviert.

Was sind das für Firmen?

Braincept’s Kernkompetenz liegt in der strategischen Planung und operativen Umsetzung innovativer Geschäftsideen. Wir lieben es, neue Ideen zu kreieren und in der Praxis zu verwirklichen. Kurz gesagt fungiert die Braincept AG als ein sogenannter „Company Builder“.

Calenso ermöglicht online Terminvereinbarungen zwischen einem Unternehmen und dessen Kunden für Einzeltermine, Gruppenbuchungen oder auch Ressourcen wie Räume, Fahrzeuge, Parkplätze und vieles mehr. Das intelligente Tool berechnet nicht nur alle freien Termine durch einen Abgleich von mehreren Kalendern, sondern erinnert selbstverständlich die Kunden auch an bevorstehende Termine. Aktuell haben wir über 10’000 Kunden in der DACH Region. Nun gehen wir in den englischsprachigen Raum rein.

Calopad ist das effizienteste und effektivste Wärmepflaster der Welt, welches chronische Rückenschmerzen und Nackenverspannung gezielt und effektiv da bekämpft, wo sie bestehen. Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, stimuliert Calopad die schmerzende Stelle punktuell an den Triggerpunkten. Durch die Kombination von Wärme und der Triggerpunkt-Position können Muskelregionen gezielter durchblutet, regeneriert, entspannt und entschlackt werden. Die Wirkung von Calopad wurde klinisch bewiesen und zertifiziert. (CE als Medizinprodukt, ISO13485). Nach 4 Jahren Entwicklungs- und Zertifizierungszeit beginnt der Markteintritt Anfangs Februar 2021.

Was waren die Höhepunkte Deiner Lehre, was hat Dich am meisten geprägt?

Ich fand die gesamte Lehrzeit bei Opacc super. Was ich immer sehr geschätzt habe, ist, dass ich bereits zu Beginn ziemlich viel Verantwortung übernehmen durfte. In der Opacc wurde man nie wirklich als «Lernender» angesehen, sondern als Teil des Teams.

Die Ausbildungsverantwortlichen hatten immer ein offenes Ohr haben sich super um die Lernenden gekümmert.

Neben den anspruchsvollen Tätigkeiten, welche ich als Lernender in verschiedensten Fachbereichen (Support, Entwicklung, Administration, Systemtechnik, Vertrieb, etc.) übernehmen durfte, kam der Humor mit meinen Lernendengspändli sowie mit allen anderen Mitarbeitenden nie zu kurz.

Höhepunkte:

  • Tolle Lernendengspändli
  • Tolle, kompetente und sozialengagierte Bildungsverantwortliche
  • Alle Mitarbeitenden (immer sehr nett, zuvorkommend und hilfsbereit)
  • Alle Opacc-Events (CheckIn, OpaccFun, etc.)
  • Gesamte Arbeitsatmosphäre

Wie half Dir die Lehre als Mediamatiker, Deine eigene Firma zu gründen?

Als Mediamatiker konnte ich in viele verschiedene Fachbereiche hineinschauen und so für mich herausfinden, mit welchen Themen ich mich in Zukunft beschäftigen möchte. Durch die breite Berufserfahrung, die ich in allen Abteilungen sammeln durfte, konnte ich ein breites Knowhow aneignen. Dies war vor allem fürs vernetzte Denken wichtig

Des Weiteren konnte ich mir in meiner Lehrzeit verschiedene Skills aneignen:

  • Administration
  • Systemtechnik
  • Designarbeiten
  • Entwicklungsarbeiten
  • Vertrieb & Support
  • Projektmanagement
  • Etc.

Alle diese Skills, Erfahrungen und Momente haben dazu beigetragen, dass ich mich für die Selbständigkeit entschieden habe.

War eine eigene Firma immer Dein Ziel oder hat sich dies aufgrund der Lehre ergeben?

Ich wollte schon immer eine eigene Firma gründen. Jedoch wurde dies erst im Verlauf der Lehre konkreter, da ich mit meinem Bruder als Hobby mit der Entwicklung von Calenso angefangen habe. Aus diesem «Hobby» wurde 2016 schlussendlich meine eigene Firma.

Was kannst Du aus Deiner Erfahrung den heutigen Lernenden mitgeben?

  • Hört auf eure Bildungsverantwortlichen, sie haben zu 99% recht 🙂
  • Sammelt in allen Themenbereichen so viele Erfahrungen wie möglich
  • Lernt nicht nur für die Schule und fürs Geschäft, sondern für euch persönlich

Eignet euch neue Skills an, absolviert nebenbei Online-Kurse. Jede einzelne Erfahrung und jeder neue Skill ist für die Zukunft Gold wert!

  • Überlegt euch, was euch Spass macht. Welche Themen möchte ich in Zukunft verfolgen? Wie sieht mein «ich» in 10 Jahren aus?
  • Erstellt persönliche Ziele und fokussiert euch darauf
  • Bleibt höflich, bodenständig, wissensdurstig, humorvoll und respektvoll
  • Geniesst die Zeit bei Opacc in vollen Zügen! Denn eine bessere Firma gibt’s für Lernende nicht – immer im Hinterkopf behalten.

Gibt es noch was das Du hier erwähnen willst?

Die gesamte Lehrzeit bei Opacc hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich konnte wirklich viel lernen und es hat mich zu dieser Person gemacht, die ich heute bin.

Auf diesem Weg möchte ich mich sehr gerne nochmals bei allen Bildungsverantwortlichen, meinen Mitlernenden und allen anderen Mitarbeitenden für die prägende und tolle Zeit bedanken.

Alle Erfahrungen und Momente, die ich mit der Opacc erleben durfte, werden immer Teil meines Lebens bleiben.

Porträt

Marco Stuber, Lernenden-Verantwortlicher bei der Opacc

Wer bist du?

Ich bin Marco Stuber, Jahrgang 1975. Gerne unternehme ich etwas mit meiner Familie. Ich habe einen Sohn, er ist zehn Jahre alt. Ich bike gerne, gehe Wandern, Musik allgemein, fotografieren und auch Heimwerken. Ich bin seit 1998 bei der Opacc. Ich helfe seit Beginn an mit, die Lernenden der Opacc auszubilden. 2002 begannen wir mit der Ausbildung von Lernenden Mediamatikern. Ich durfte von Anbeginn im Bereich Systemtechnik mit anpacken. Mit der Zeit konnte ich immer mehr Verantwortung übernehmen, bis ich schliesslich 2010 Hauptverantwortlicher der Lernenden wurde.

Warum wolltest du Lernenden-Verantwortlicher werden?

Mir gefiel von Anfang an die Arbeit mit den Jungen und ihnen etwas weitergeben zu können. Dies entwickelte sich dann zu meiner Passion. Ich durfte dann auch ausserhalb der Opacc immer mehr Verantwortungen im Ausbildungswesen übernehmen. Beispielsweise in der Kurskommission vom ÜK-Center und jetzt seit ein paar Jahren im Vorstand der ICT-Berufsbildung Zentralschweiz. Da mir das alles so gut gefiel, entschied ich mich vor ein paar Jahren dazu, vermehrt Weiterbildungen im Ausbildungswesen, statt in der Systemtechnik zu machen.

Wie wird man Lernenden-Verantwortlicher bei der Opacc?

Der eigentliche «Lehrmeister-Kurs», wie er früher hiess, geht ja nur fünf Tage. Dort wird eigentlich nur die Basis, dass man überhaupt ausbilden darf, vermittelt. Diesen Kurs machen bei uns alle Fachvorgesetzten. Ich entschied mich damals zusätzlich noch den Ausbildner im Lehrbetrieb zu absolvieren. Mittlerweile habe ich mich auch im Bereich des Erwachesenen-Bildners weitergebildet.

Was gefällt dir am besten am Ausbildner-Dasein?

Die Zusammenarbeit mit den Jungen. Mir werden immer wieder andere Perspektiven und andere Denkweisen gezeigt. Das hält extrem jung. Meine Hauptmotivation ist es, mit den jungen Leuten zusammenzuarbeiten und sie weiterzubringen. Auch wenn ich schon ein klein wenig älterer Knochen bin, gibt’s doch immer wieder Gelegenheiten, bei denen ich etwas auf den Weg der Lernenden mitgeben kann.

Welches war deine grösste/schwierigste Aufgabe?

Die grösste und schwierigste Aufgabe als Ausbildner kehrt jedes Jahr zurück. Nämlich dann, wenn die Selektion von den Bewerbern auf die beiden Lehrstellen stattfindet. Danach muss ich den Mitfavoriten anrufen und sagen, dass es leider nicht gereicht hat. Es braucht jedes Jahr ein Stück Überwindung zum Hörer zu greifen.

Was sind die Herausforderungen als Lernenden-Verantwortlicher in Gegenwart und Zukunft?

Der Beruf Mediamatiker lebt, geht vorwärts, entwickelt sich ständig weiter. Unsere Herausforderung dabei ist es, den Ausbildungsplan stets à jour zu halten. Wir vom ICT-Verband müssen die richtigen Entscheidungen treffen, damit der Mediamatiker nicht von der Zeit überholt wird. Diesen Plan dann in der Opacc umzusetzen, ist dann eine weitere Herausforderung.

Gab es lustige Momente oder andere gute Erinnerungen seit deinem Beginn als Lernenden-Verantwortlicher?

Es gibt viele lustige Momente… Wir haben es super miteinander. Nichtsdestotrotz muss man natürlich ab und zu den Hebel etwas anziehen. Ich denke aber bei der Opacc die Ausbildung zu machen, bietet immer wieder Platz, es gemeinsam lustig zu haben. Ich finde es wichtig, dass man neben seinen täglichen Aufgaben auch ein Umfeld hat, wo man Spass haben kann.

OpaccERP Workshop für Lernende

Auch der Umgang mit dem eigenen Produkt will geübt sein.

Am 26. August fand der erste Teil des OpaccERP Workshops für Lernende statt. In diesem Kurs erhalten die Lernenden einen Überblick über OpaccERP, um die warenwirtschaftlichen Zusammenhänge der Software kennenzulernen.

An dieser dreiteiligen Schulung nehmen normalerweise nur die Lernenden im ersten Ausbildungsjahr teil. Letztes Jahr fand der Kurs jedoch nicht statt. Deshalb durften neben Valeria und Mara auch Lino und ich, Manuel von Wyl, am Workshop teilnehmen. Zusätzlich war noch Jamelia, die Lehrtochter eines Kunden, dabei. Sie ist im ersten Lehrjahr als Kauffrau und arbeitet in ihrer Ausbildung oft mit OpaccERP.

Zur Vorbereitung auf den Kurs hat jede*r Lernende ein fiktives Unternehmen gegründet. Unter anderem überlegten wir uns Lieferanten, Kunden, Mitarbeitende, Artikel und Dienstleistungen. Diese Daten haben wir dann im Verlauf der Schulung in unsere individuellen Testinstallationen implementiert. Generell durften wir im Workshop sehr viel praktisch arbeiten.

Eingestiegen in den Kurs sind wir mit ein wenig Theorie. Im Anschluss richteten alle ihren individuellen Mandanten ein. Einfach gesagt haben wir unsere Firma im ERP erfasst und die Benutzeroberfläche angepasst. Nachdem alle ihre Mandanten erstellt hatten, lernten wir einige Workspaces kennen. In diesen haben wir unsere Adressen und Artikel erfasst und einige Übungen gemacht. Im OpaccERP gibt es viele verschiedene Dokumentketten und Zusammenhänge. Diese wurden uns ausführlich erklärt und anhand von Beispielen verdeutlicht.

Grundsätzlich war der erste Teil der Schulung sehr spannend und informativ. Der Kurs ist aber auf Lernende im ersten Jahr zugeschnitten, die noch nicht gross mit der Software gearbeitet haben. Deshalb war für Lino und mich vieles Repetition. Doch auch für uns kam Neues dazu.

Nun bin ich gespannt, was uns an den zwei weiteren Kurstagen erwartet.