Lehrstellenparcour 2021

Besuch von Jugendlichen der 2. Sekundarstufe

Im Rahmen des Lehrstellenparcours der Sekundarschule Rothenburg besuchten uns am 16. September zwei Gruppen von Sekundarschülern. Das Ziel hierbei war es, den Mediamatik-Beruf und auch die Opacc kennenzulernen. Dieses Jahr durften Mara und ich, Valeria, unserem Berufsbildner Marco bei dieser Aufgabe helfen. Um 8 Uhr traf die erste von zwei Gruppen bei der Opacc ein. Nachdem wir uns, die anderen Lernenden und die Fachvorgesetzten vorgestellt hatten, erklärte Marco als erstes, was die IPA ist. Die IPA (Individuelle Praktische Arbeit) ist die praktische Abschlussarbeit, welche die Lernenden im 4. Lehrjahr erstellen. Rund 90 Stunden stehen dazu zur Verfügung. Dazu zeigte Marco als Beispiel das Video vom Opacc Campus, welches Flavio 2019 gemacht hatte. Anschliessend folgte der wichtigste Teil: Wir erklärten den Jugendlichen was ein Mediamatiker genau macht. Angefangen mit den Tätigkeiten, über die Chancen und Veränderungen, welche dieser Beruf mit sich bringt, bis hin zu den Einsatzgebieten. Als kleines Highlight zeigten wir an dieser Stelle den SRF mySchool Film über den Mediamatiker, welcher vor zwei Jahren bei uns gedreht wurde. Als nächstes stellten wir die verschiedenen Abteilungen mit ihren Tätigkeiten vor. Beim Quiz testeten wir nun, ob die Jugendlichen gut aufgepasst hatten. Wer alle Fragen richtig beantwortete, hatte sogar noch die Chance etwas zu gewinnen. Gegen Ende informierte Marco noch, wie es jetzt weitergeht für alle, die Interesse am Beruf Mediamatiker bei der Opacc haben. Nachdem nun alle Fragen geklärt wurden, verabschiedeten wir uns von dieser Gruppe, welche jetzt weiter zu einem anderen Lehrbetrieb zog.

Es war ein sehr spannender Morgen und wir hoffen den einen oder anderen im Frühling beim Schnuppertag wiederzusehen.

BGM-Tagung 2021

Ein Tag Berufsbildungsprofi

Am 1. September 2021 fand die nationale Tagung für betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) statt und ich, Manuel, durfte dabei sein. Das Thema dieses Jahr war «BGM für junge Arbeitnehmende». Mit meinem Leiter Berufsbildung Marco Stuber und der Erziehungswissenschaftlerin Corinne Joho leitete ich an der Tagung einen Vertiefungsworkshop.

Obwohl sich die Covid-Situation bei uns in der Opacc wieder etwas beruhigt hat und die Homeoffice-Pflicht aufgehoben wurde, ist das Durchführen einer Tagung mit über 500 Personen vor Ort immer noch schwierig. Deshalb hat die Gesundheitsförderung Schweiz speziell für diesen Anlass eine virtuelle Tagungsplattform auf die Beine gestellt. Wir konnten uns also die Reise nach Bern ersparen und durften aus einem unserer Sitzungszimmer an der Tagung teilnehmen.

Also traf ich mich am 1. September um 9.30 Uhr mit Marco und Corinne in unserem Meetingraum «Tim» und kurz darauf startete die Tagung. Von ca. 9.45 Uhr bis 11 Uhr gab es einige Vorlesungen von Spezialisten zum Thema BGM für junge Arbeitnehmende. Richtig spannend wurde es für mich jedoch erst im Anschluss.

Um 11 Uhr ging es in die erste von zwei Workshoprunden. Unser Kurs behandelte das Erfolgserlebnis einer Berufslehre in einem KMU. Die Idee war, dass wir in unserem Workshop drei Perspektiven bieten können: Lernender, Forschung und Berufsbildung. Eine erfolgreiche Berufslehre haben wir in drei Phasen aufgeschlüsselt: Ankommen, Einleben und Identifizieren.

Unbewusst hat die Vorbereitung für diesen Workshop schon vor zwei Jahren begonnen. Im ersten Lehrjahr haben wir nämlich in den ersten Tagen, nach der Probezeit, nach dem ersten Bildungsbericht und nach Ende des Lehrjahres jeweils in einem kurzen Video ein paar Fragen beantwortet. Diese Videos konnten wir perfekt auf unser drei Phasen-Modell anwenden und sie boten uns einen optimalen Leitfaden für die Schulung. Neben den Videos und meinen Ergänzungen gab es noch einige Inputs von Corinne und Marco und eine Diskussionsrunde. Der wahrscheinlich wichtigste Part kam jedoch zum Schluss. Von Marco erhielt ich die Aufgabe, sechs Tipps an die Ausbildungsbetriebe und die Berufsbildner auszuarbeiten und eine «Gebrauchsanleitung für ein Gelingen im Berufsalltag» zusammenzustellen. Diese Gebrauchsanleitung durfte ich dann am Workshop präsentieren.

Leider sind beim ersten Workshop keine Teilnehmer aufgetaucht. Deshalb nutzten wir die Zeit für eine Hauptprobe und um uns auf den Kurs am Nachmittag vorzubereiten. Mit einer feinen Pizza im Bauch ging es um 13 Uhr in die zweite Workshoprunde. Diesmal «verirrten» sich fast zehn Teilnehmer in unseren virtuellen Kursraum. Gefestigt durch die Hauptprobe konnten wir den Workshop erfolgreich durchführen und erhielten von allen Teilnehmern eine perfekte Bewertung.

Anschliessend ging es noch mit einigen Vorlesungen weiter und um 15.20 Uhr war die Nationale Tagung für betriebliches Gesundheitsmanagement zu Ende.

Unser Workshop war rückblickend ein voller Erfolg. Natürlich hätte ich mehr profitieren können, wenn ich vor Ort präsentiert hätte, aber ich konnte trotzdem viel von diesem Tag mitnehmen.

OpaccSommerfest 2021

Fun im OpaccCampus

Normalerweise ist Ende August die Vorfreude in der Opacc gross – das OpaccFun steht vor der Tür. Doch in den letzten zwei Jahren machte uns das Virus einen Strich durch die Rechnung. Das OpaccFun ist für uns «Opäccler» eines der wichtigsten Events des Jahres und sehr wichtig für die Teambildung. Deshalb wurde dieses Jahr ein einmaliges Sommerfest auf die Beine gestellt.

Am 3. September 2021 war es so weit. Um 17 Uhr versammelte sich die Opacc im Festzelt zum Apéro. Es gab verschiedene Getränke und Häppchen. Doch wir mussten uns den Hunger aufsparen. Nach einer Ansprache von Beat waren ab 19.30 Uhr die Essenstände eröffnet. Das Catering war eine kulinarische Weltreise. Von Deutschland mit Grillware über italienisches Risotto zu Burritos aus Mexiko und Thai-Nudeln.

Ein weiteres Highlight des Abends war der übergrosse Töggelikasten und die anderen Aktivitäten. Im vier gegen vier konnten es die Opacc-Mitarbeiter beim Tischfussball miteinander aufnehmen. An der Dartscheibe und der Pétanque-Bahn konnte ihre Präzision gemessen werden.

Der ganze Abend wurde von mehreren Opacc-DJs begleitet. Von Techno über 90s bis zu Hiphop war alles dabei. Das OpaccSommerfest war ein voller Erfolg und eine super Alternative für das ausgefallene OpaccFun.

Online Schnuppertag bei der Opacc

Schnuppern während Corona

Juhuu! Schnuppern ist trotz Corona möglich. Meine Freude war gross, als ich zum virtuellen Schnuppertag als Mediamatikerin eingeladen wurde. Die Opacc hat ein sehr spannendes Onlineprogramm zusammengestellt.

Um 08.30 Uhr ging es los. Das Opacc Team hat 15 Schnuppernde freundlich empfangen. Ramon Wüest nahm uns auf einen virtuellen Rundgang mit. Er zeigte uns den OpaccCampus. Der Eingangsbereich war sehr einladend und auch der Rest des Gebäudes war offen und hell. Cool, was der Campus alles bietet: Tolle Arbeitsplätze, spezielle Sitzungszimmer, ein gemütliches Bistro, fortgeschrittene Technik, einen riesigen Aussenbereich und vieles mehr. Ein Ort, an dem man sich sofort wohlfühlt.

Obwohl der Rundgang einen richtig guten Einblick ins Gebäude gab, wäre es schön, den OpaccCampus irgendwann live zu sehen.

Im Anschluss gingen wir zu dritt in einen virtuellen Raum. Dort wurden uns die Abteilungen vorgestellt. Am Schluss jeder Abteilung gab es spannende Aufgaben zu lösen.

Zu Beginn war ich in der Abteilung Systemtechnik. Meine Aufgabe war es, einen Büroarbeitsplatz einzurichten. Ich machte mich im Internet schlau, was es dafür alles braucht: Computer, einen bequemen Bürostuhl, Headset, Drucker und vieles mehr. Ein Büro mit meinen Ideen einzurichten, hat mir grossen Spass gemacht. In Gedanken habe ich bereits darin gearbeitet.

Nach 45 Minuten stand bei mir die Abteilung E-Commerce/WAS auf dem Programm. Mit Vitus Leu durfte ich eine Website programmieren. Direkt zu sehen, wie sich die Website entwickelt, fand ich motivierend.

In der Administration war viel Fantasie gefragt. Wir gründeten eine Firma und überlegten uns, welches Produkt diese herstellt. Schnell hatte ich viele Ideen im Kopf und bin sofort in meine eigene Welt eingetaucht.

Nach dem Mittag erhielt ich in der Abteilung Support einen Einblick ins Programmieren. Jetzt galt es, scharf zu überlegen. Meine Aufgabe war, eine Katze mit Programmier-Bauklötzen ins Ziel zu bringen. Als diese über die Ziellinie marschierte, war ich richtig stolz. Davon hätte ich süchtig werden können.

Im Marketing begaben wir uns als Online-Detektive auf eine virtuelle Schnitzeljagd. Quer durchs Internet haben wir Antworten für das richtige Lösungswort gesucht und dieses in den Teams-Chat geschrieben. Natürlich darf Social Media in dieser Abteilung nicht fehlen. Auf Instagram habe ich selbst einen Account. Vielleicht war mir deshalb der Auftrag, eine Story zu erstellen, sofort vertraut. Sowieso war die Marketingabteilung mein persönlicher Favorit des Schnuppertages. Um 16.30 Uhr war ein spannender Tag vorbei. Vom Beruf der Mediamatikerin bin ich überzeugt. Diese Ausbildung ist genau mein Ding. Von Opacc habe ich einen tollen Eindruck erhalten. Dort einmal zu arbeiten ist ein Traum von mir.

Erstellt durch Aline Feer, Teilnehmerin des Schnuppertages

Livestream am OpaccCheckIn

Präsentation vor 160 Mitarbeitenden

Am jährlichen CheckIn präsentieren die Lernenden aus dem dritten Lehrjahr die Auswertung der Mitarbeitendenumfrage. Dieses Jahr waren Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, an der Reihe.

Normalerweise findet das CheckIn in unseren drei Schulungsräumen statt, die, dank Schiebewänden zu einem einzigen, grossen Saal erschlossen werden können. Aus aktuellem Anlass wurde das CheckIn jedoch wie die OpaccConnect (www.opacc.ch/events/opaccconnect-2020) live gestreamt. Somit standen Fabio und ich nicht vor 160 Mitarbeitenden, sondern vor einer Kamera.

Die Planung begann anfangs Dezember.  Die notwendigen Infos wurden gesammelt und danach konnten wir beginnen, die Umfrage aufs Jahr 2021 anzupassen und freizugeben. Nach Neujahr folgten die Auswertung und das Darstellen der Daten in einer Powerpoint-Präsentation, welche wir dann viele Male übten.

Eine Woche später fand bereits das CheckIn statt. Wir haben im Vorfeld bereits bei der Schule ein Urlaubsgesuch gestellt, damit wir am Nachmittag in die Opacc fahren konnten. In den Schulungsräumen war am Morgen ein kleines TV-Studio aufgebaut worden. Regie führte Ramon Wüest, Kommunikations-Manager bei Opacc. Nach einem kurzen Briefing, wie das ganze ablaufen wird und wo wir stehen sollten, begann der Event. Fabio und ich waren gleich zu Beginn dran.

Obwohl wir nur vor einer Kamera standen, waren wir doch beide erheblich nervös. So viele Menschen hatten uns noch nie gleichzeitig zugehört. Nach den ersten beiden Folien verflog jedoch die Nervosität. Wir konnten beide sehr gut ausblenden, das «hinter» der Kamera ein Publikum sitzt. Es lief sehr gut und am Ende waren wir erleichtert, dass wir es geschafft hatten.

Wir hoffen natürlich, dass es nächstes Jahr wieder wie gewohnt im Schulungsraum stattfindet. Dann sind nämlich Manuel und Lino dran. 🙂

Kreativ-Wettbewerb organisieren

Was alles hinter einem Wettbewerb steckt.

Im Juni haben die OpaccLernenden einen Wettbewerb veranstaltet. Während 30 Tagen konnten die Teilnehmenden ein kreatives Video an uns schicken, wie sie die Corona-Zeit überstanden haben.

Als aktueller Lernender in der Abteilung Marketing bin ich für den Social Media-Auftritt der OpaccLernenden verantwortlich. Dazu gehört nicht nur das Posten von Bildern, sondern auch das Managen und Analysieren der Accounts. In einer Besprechung mit meinem Vorgesetzten sind wir auf die Idee mit dem Wettbewerb gekommen.

Als erstes sammelt man viele Ideen. Um die Idee auszubauen, habe ich mir folgende Fragen gestellt: Was kann man gewinnen? Wie macht man mit? Was ist unser Ziel? Und noch viele mehr. Nachdem man die Grundidee genügend gut zusammengestellt hat, kann man mit dem Erstellen eines Konzepts beginnen.

Im Konzept habe ich mir zu einigen Punkten Gedanken gemacht und anschliessend genau definiert. Solche Punkte sind beispielsweise: Idee, Ziel, Zielgruppe, Zeitrahmen, Thema, Vorschriften, usw. In mehreren Besprechungen mit meinem Vorgesetzten habe ich das Konzept laufend angepasst.

Nachdem das Konzept fertig war dieses abgenommen wurde, konnte ich mit dem Design des Wettbewerbs beginnen. Ich habe eine Webseite erstellt, welche alle nützlichen Informationen für die Teilnehmenden beinhaltet. Natürlich habe ich auch den Beitrag, welcher auf den SocialMedia-Kanälen gepostet wird, erstellt. Auch nach diesem Schritt gab es wieder ein Meeting, in dem wir die letzten Anpassungen definierten. Nach diesem Schritt war die Vorbereitung fertig und der Wettbewerb konnte gestartet werden.

Wir gratulieren Jan Fellmann (@jn.fllmnn) zum ersten Platz in unserem Kreativ-Wettbewerb. Auf dem zweiten Platz sind Chantale & Marion Renggli (@chantale_re @marion_29308), dicht gefolgt von David Blöchliger (@daxid.lu) auf dem dritten Platz. Ausserdem danken wir allen Teilnehmenden, welche ihr Video an uns geschickt haben.

Online Schnuppertag bei der Opacc

Trotz Corona wird geschnuppert!

An OpaccSchnuppertagen haben wir für die Schnupperlernenden einen Wettbewerb veranstaltet. Sie hatten die Möglichkeit, einen eigenen Blogbeitrag zu schreiben und an uns zu schicken. Janine Studhalter hat den Wettbewerb mit dem nachfolgenden Text gewonnen.

Am 20. Mai 2020 hat die Opacc den Schnuppertag für den Beruf Mediamatiker EFZ Online durchgeführt. Die angemeldeten Schüler*Innen konnten sich von Zuhause aus über den Mediamatiker und dessen Tätigkeiten informieren lassen. Mithilfe von Zoom (einer Videokonferenz App) wurde der Schnuppertag durchgeführt.

Nach einer Begrüssung und einigen Erklärungen ging es schliesslich los. Die Schnupperlehrlinge wurden in einzelne Gruppen eingeteilt und arbeiteten an verschiedenen Posten.

  • Posten 1: Administration
  • Posten 2: IT
  • Posten 3: Support
  • Posten 4: Marketing und VID (Vertriebsinnendienst)
  • Posten 5: Abteilung WAS (WebApplicationService)/ E-Commerce

Die Posten wurden von jeweils einem oder zwei Lernenden geleitet. Sie stellten den Schnuppernden einen gewissen Fachbereich, der Teil der 4-jährigen Lehre des Mediamatikers ist, vor. Von Anfang bis Ende, alles wurde erklärt. Natürlich war jederzeit die Möglichkeit den Lernenden Fragen zu stellen, die sie auch jedem beantworten konnten. Nebst den Posten, spannenden Aufgaben und informativen Kahoots, die die Schnupperlehrlinge machen konnten, wurde auch sehr viel und oft gelacht. Sehr vieles konnte kennengelernt werden. Wie zum Beispiel die Programme HTML und CSS oder Kara, der programmierbare Marienkäfer.

Sicher ist, alle Schnupperlehrlinge haben sich super miteinbringen können und hatten Spass mit den anderen. Wenn auch nicht persönlich, es war ein unglaublich toller Schnuppertag. Nach so einem schönen, jedoch auch anstrengenden Tag, waren sich alle sicher, die Opacc ist auf jeden Fall ein super Ort, um seine Mediamatiker Lehre zu absolvieren.

Vielen Dank liebes Opacc-Team für einen so spannenden Tag.

OpaccElternabend

OpaccElternabend – einander kennenlernen

Das Ganze war Marcos Idee. Er ist der Lehrlingsverantwortliche in der Opacc. Ausserdem leitet er die IT. Er fand es schade, dass man die Eltern der Lernenden nur zweimal in der ganzen Lehrzeit sieht. Nämlich beim Unterzeichnen des Lehrvertrages und an der Diplomübergabe. Deshalb rief er das Projekt «OpaccElternabend» ins Leben. Dies sollte ein Event werden, an dem sich alle Eltern treffen können, um die Berufsbildner und den anderen Lernenden kennenzulernen.. Der Event soll von den Lernenden für die Eltern sein und von Vitus, aktueller Lernender im Marketing, organisiert werden. Vitus begann mit der Einladung, die an die Eltern gehen sollte. Diese wurde simpel designt und dann, nach mehreren Nachbearbeitungen, an die Eltern versendet. Darauf waren die wichtigsten Infos und ein großartiges Bild von allen Lernenden. Anschliessend stand der Ablauf des Abends an. Was wollen wir überhaupt machen? Was wollen wir unseren Eltern zeigen? Diese Fragen stellte sich Vitus. Aus den Antworten ergab sich schliesslich das Abendprogramm. Dieses beinhaltete neben einer Vorstellungsrunde der Lernenden auch ein Abendessen und ein spontanes Vorstellen der Eltern.  Nun ging es an die Detailplanung. Als erstes musste Vitus eine Liste erstellen, mit allem was er brauchte, um anschliessend alles zu organisieren. Fürs Abendessen entschied sich Vitus für ein Raclette. Und wer hat schon kein Raclette-Öfeli Zuhause rumstehen? Zum Raclette gab es Kartoffeln. Die Herausforderung dabei war die Beschaffung von elektrischen Herdplatten. Vitus sorgte dafür, dass alles, was an diesem Abend benötigt wurde, von den Lernenden mitgenommen wurde.

Am Mittwoch, 29. Januar, war es dann so weit. Um 18:30 sollten die Eltern eintreffen. Nun musste nur noch eingekauft werden. Diese Aufgabe übernahmen Marco und Vitus. Sie gingen am Mittag in den Coop und besorgten dort alles was auf Vitus Einkaufsliste stand. Nach dem Mittag tischte Vitus auf. Es musste sichergestellt werden, ob die Sicherung es aushält, wenn alle Raclette-Öfeli voll aufgedreht werden. Da Vitus nicht alle Raclette-Öfeli auf eine Dose einstecken konnte, musste er Verlängerungskabel ins Büro der Administration verlegen. Nachdem alles eingerichtet und bereit war, fand das finale Briefing der Lernenden statt. Dort händigte Vitus allen nochmals einen Programmplan aus und ging den ganzen Abend mit den Lernenden durch. Jegliche Fragen der Lernenden wurden geklärt. Alle waren nun bereit die Eltern zu empfangen.

Die Eltern trudelten ca. um 18:20 ein. Elias war zuständig für den Empfang der Eltern.  Er nahm ihnen die Jacken ab und gab ihnen ihre Namensschilder. Danach wurden die Eltern von Manuel ins Bistro geleitet, wo der Apéro stattfand. Leider konnten wir aus wettertechnischen Gründen das Apéro nicht wie geplant draussen machen, sondern mussten es nach drinnen verlegen.

Nach dem Apéro verlagerte sich das Programm in den Schulungsraum. Dort stellten sich alle Lernenden mit einer PowerPoint vor. Wie sie diese Aufgabe umsetzten, war ihnen überlassen. Die Vorstellungen wurden mit Video, Audio und Bild umgesetzt. Nach der Vorstellung der Lernenden, waren nun die Eltern dran. Diese wurden von den Lernenden vorgestellt. Dies funktionierte nur, da sie vorher 15min Zeit hatten, um sich austauschen. Die Präsentation wurde mit dem Schlusswort von Marco abgeschlossen. Anschliessend begaben sich alle ins Bistro, wo das Znacht bereitstand. Dort assen wir alle zusammen Raclette und tauschten uns aus. Alles in allem war es ein super Abend. Die Eltern konnten uns besser kennenlernen und umgekehrt. Neben den vielen spannenden Gesprächen gab es auch immer wieder etwas zum Lachen.

Abschliessend kann man den OpaccElternabend als vollen Erfolg sehen.

IT-Lehrlingsfilm

IT Vorstellung per Video

Anlässlich des ersten OpaccElternabends drehten Tanja Neckermann, Manuel von Wyl und ich, Elias Schmid, ein Video zur Vorstellung unserer gemeinsamen Abteilung, der IT.
Das kleine Projekt fand seinen Anfang in einem unserer vielen schönen Sitzungszimmern. Auf der grossen Wandtafel notierten wir uns, was wir zeigen möchten, um die IT möglichst sympathisch und authentisch präsentieren zu können.
Ziel des Videos war, die Arbeiten in der IT humorvoll zu präsentieren. Tanja kam auf die Idee, ein typisches Klischee unter Lernenden zu porträtieren. Nämlich, dass die Oberstiften gerne die ganze Arbeit den Unterstiften delegieren.
So entstand unser Konzept. Manuel, unser Lernender im ersten Lehrjahr, sollte bei vielen IT-Arbeiten gefilmt werden. Dies sollte den Eltern einen Einblick in den Alltag in der IT geben. Tanja und ich verbrachten diese Zeit in einem Sitzungszimmer, wo wir uns beim «Faulenzen» filmten.
In unserem Video wechselten wir nun immer von Manuels Arbeit zu Tanjas und meinem «Nichtstun» und wieder zurück.

Dieser Kontrast wurde zusätzlich von wechselnder Musik unterstützt. Damit gelang uns, zwei unterschiedliche Atmosphären zu erzeugen.
Gefilmt und geschnitten wurde an einem einzigen Tag. Dazu zogen sich Manuel und ich in ein sogenanntes Projektbüro zurück, dort wählten wir die passenden Szenen aus, entschieden uns für die Musik und schnitten alles zusammen.
Am Elternabend präsentierten wir das knapp 2-minütige Video. Es schien gut angekommen zu sein, denn die Eltern amüsierten sich. Die Szene, wo Manuel tüchtig den Geschirrspüler ausräumt, brachte vor allem Manuels Eltern zum Lachen. Woran das wohl lag …?