Goldener Schnitt im goldigen Morgenlicht

Fotoworkshop zum Thema Portraits

Nachdem Mara und ich, Valeria, im Dezember in eisiger Kälte den ersten Fotoworkshop absolvieren durfte, genossen wir beim zweiten Teil des Workshops die warmen Sommertemperaturen. Das Thema dieses Workshops: Portraits.

Um das weiche Morgenlicht optimal zu nutzen, starteten wir bereits um 7:00 Uhr mit einem kurzen Input von Marco und legten mit dem Fotografieren gleich los. Dabei versuchten wir, das im ersten Teil über Bildgestaltung Gelernte, auch dieses Mal anzuwenden.

Nachdem wir mit der Kamera warm gelaufen waren und schon einige Portraits geschossen hatten, überfielen wir Ramon auf dem Weg zur Arbeit. Obwohl er sich den Start in den Tag sicherlich anders vorgestellt hatte, bewies er seine Qualitäten als Model und uns gelangen einige gute Fotos.

Nachdem dieser Spass vorbei war, zogen wir weiter zu einer Unterführung und versuchten Portraits aus verschiedenen Perspektiven zu erstellen. Dabei blendete die Sonne jedoch so stark, dass auf dem einen oder anderen Foto geblinzelt wurde. Also suchten wir uns noch einen schattigeren Spot, bevor wir dann zurückkehrten und die Fotos gemeinsam besprachen. Dabei stellten wir etwas spannendes fest: Die besten Fotos entstanden aus dem Hinterhalt und die Person schaute oft nicht mal in die Kamera.

Der Fotoworkshop hat bei uns beiden die Freude am Fotografieren nochmals geweckt und wir konnten von den Inputs und dem Ausprobieren viel lernen.

Stretch, Bounce und Squeeze

Einen animierten Erklärfilm erstellen

In der Berufsschule im Modul «Digitale Animation produzieren» erstellte ich, Valeria, einen 3-minütigen Animationsfilm, der zukünftigen Lernenden bei Opacc das Projekt Codecademy erklären soll.

Im Februar, in den ersten Lektionen dieses Moduls, lernte ich die Grundlagen des Animierens kennen. Dabei ging es darum, Animationen möglichst plastisch, also wie im echten Leben zu gestalten. So sollten zum Beispiel Elemente, die grösser werden als erstes ein bisschen schrumpfen, bevor sie dann wachsen. Dabei lernte ich auch Adobe After Effects und Premiere Pro kennen, die Software-Programme, mit denen ich den Animationsfilm umsetzen werden.

Vor den Osterferien legte ich dann mit dem Projekt los. Zuerst erarbeitete ich ein Shootingboard, indem ich die einzelnen Bilder und Animationen skizzierte. Dabei entwarf ich auch den Sprechertext. Mit diesen Grundlagen konnte ich mit dem spannendsten Teil anfangen: dem Animieren. Dabei stellte ich fest, dass dieser Teil sehr aufwendig und zeitintensiv war. Am Ende hinterlegte ich dem ganzen Film noch Musik und machte den Feinschliff. Jetzt ist der Film bereit für die Lernenden, die im August mit der Lehre beginnen.

Das Projekt hat mir viel Spass gemacht und das Modul hat mir bis jetzt in der Berufsschule am besten gefallen.

Kaffee, Kreide & Design

Die erste Podcast-Folge ist in Produktion

Mitte Mai war es so weit, Manu, Elias und ich (Mara) durften den ersten Podcast aufnehmen. Da Elias als IPA das Konzept des Podcasts geschrieben hatte, war das Thema des ersten Podcasts seine IPA. 

Der Podcast ist jeweils so aufgebaut, dass die beiden Marketing-Lernenden den Lead übernehmen und mit einer dritten Person über ein Thema rund um den Mediamatiker sprechen. In unserem Fall tragen Manu und ich den Lead, wären Elias der «Gast» ist.

Am Morgen bauten wir gemeinsam das Audio-Equipment auf. Das dauerte länger als gedacht, da die Einstellungen noch nicht optimal waren und wir uns mit der Hardware noch etwas vertrauter machen müssen. Es dauerte eine Zeit, bis wir das Rauschen aus den Testaufnahmen rausbekamen. Nachdem alles funktionierte und richtig eingestellt war, konnten wir mit dem Podcast beginnen. Manu und ich stellten Elias verschiedene Fragen zu seiner IPA und er gab uns spannende Antworten und teilte seine Erfahrungen. Mehr dazu jedoch im Podcast!

Natürlich ist mit der Aufnahme allein nicht alles gemacht. Da es der erste Podcast war, mussten wir ein Intro und Outro festlegen, welches zukünftig bei jedem Podcast zu hören sein wird. Wir hatten viele verschiedene Ideen, was uns den Entscheid nicht ganz einfach machte.

Nachdem die Aufnahmen gemacht und das Intro und Outro festgelegt waren, begann ich,  den Podcast zu schneiden. Schon bald wird unser Podcast auf Spotify zu hören sein, seid gespannt!

Hinter so einem Podcast steckt mehr Arbeit als man denkt. Es war jedoch eine tolle Erfahrung, einen eigenen Podcast aufzunehmen.

Spitzt die Ohren!

Podcast-Konzept als IPA

Bereits im ersten Lehrjahr fragte ich, Elias, mich, was ich wohl für eine IPA (Individuelle Praktische Arbeit / Abschlussarbeit) machen würde. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich einen eigenen Podcast ins Leben rufen würde, hätte ich vermutlich die Stirn gerunzelt.

Doch genau das habe ich in 90 Stunden gemacht. Um genau zu sein, habe ich ein Konzept geschrieben, die die Produktion des zukünftigen OpaccLernenden-Podcast regelt. Richtig gelesen! Die OpaccLernenden bekommen ihren eigenen Podcast! Die Idee dazu kam während einem Teams-Meeting mit Marco Stuber, Bildungsverantwortlicher bei Opacc. Wir unterhielten uns, welche Podcasts wir während der Pandemie gehört haben, als die Idee zum eigenen OpaccLernenden-Podcast kam.

Nun, ein halbes Jahr später, durfte ich während knapp vier Wochen dieses Konzept umsetzen. Da es sich um eine benotete Abschlussarbeit handelt, musste ich im Voraus einen Zeitplan erarbeiten. Während der Umsetzung war es obligatorisch, täglich seine Arbeiten zu rapportieren und eine Dokumentation zu schreiben.

Am ersten Tag meiner IPA erstellte ich ein Mind-Map mit allem, was mir zum Thema «Podcast» einfiel. Danach recherchierte ich zu den aufgeschriebenen Punkten und kopierte die interessantesten Blog-Artikel, Anleitungen, etc. in mein OneNote. Die vier Kapitel, die ich geplant hatte, waren «Organisation», «Folgen-Konzept», «Produktion und Audiotechnik» sowie «Marketing und Distribution». In den ersten 22 Stunden erarbeitete ich das Kapitel «Organisation». Darin legte ich wichtige Rahmenbedingungen fest wie beispielsweise die Verantwortlichen, die Organisierenden, die Gesprächsthemen usw. Im Kapitel «Folgen-Konzept» legte ich fest, wie die Folgen ablaufen sollen. Im Kapitel «Produktion und Audiotechnik» erstellte ich Anleitungen für die bestellte Hardware und die evaluierte Audiosoftware. Im letzten Kapitel legte ich die Eingliederung des Podcasts in die Social-Media-Präsenz der OpaccLernenden ein und dokumentierte die Distribution über Spotify und unsere Webseite.

Während der Erarbeitung setzte ich mich immer wieder unserem Kommunikations Manager, Ramon Wüest, unserem Bildungsverantwortlichen, Marco Stuber, zusammen, um meine Arbeit und meine Fortschritte zu besprechen. Dieses Feedback hielt mich während den gesamten 90 Stunden auf Kurs. Zum Schluss durfte ich das fertige Konzept den Fachvorgesetzten vorstellen. Die IPA werde ich als intensive, aber interessante Arbeit in Erinnerung behalten und ich freue mich darauf, meine Arbeit den Prüfungsexperten vorzustellen und zu gerne würde ich diese Arbeit meinem «Ich-im-ersten-Lehrjahr» vorstellen, ich denke es hätte mir gefallen.

packsy – THE BAG FOR EVERYONE

Marketingkampagne für einen Taschenhersteller

Im Rahmen eines Projektmanagement-Moduls in der Berufsschule erstelle ich, Manuel, mit drei Klassenkammeraden momentan eine Marketingkampagne für den fiktiven Taschenhersteller «packsy». Die Kampagne setzt sich aus einem animierten Key Visual, Produktbildern und einem Video zusammen. Das Ganze soll ansprechend auf einer Webseite präsentiert werden.

Der Claim von «packsy» lautet «THE BAG FOR EVERYONE». Dieser Slogan war auch die Ausgangslage für das Konzept des Videos. Wir wollten dieselbe Tasche verschiedenen Personen zeigen, um die Vielseitigkeit des Dufflebags hervorzuheben. Wir hatten die Idee, dies mit sogenannten Match-Cuts umzusetzen. Ein Match-Cut ist eine Art von Videoschnitt und entsteht, wenn das Sujet wechselt, der Hintergrund aber gleichbleibt. Aufgrund dieser Idee erstellten wir ein Storyboard. In den Osterferien trafen wir uns dann, um die Aufnahmen für das Video zu erstellen.

Am Mittwoch, 27. April 2022, versammelten wir uns um 10:00 Uhr am Bahnhof in Luzern. Nachdem wir uns kurz über den Tagesablauf abgesprochen hatten, suchten wir einen Ort, um die Produktbilder zu schiessen, da die Sonne für die Videoaufnahmen noch zu tief stand. Eine gemütliche Bank in der Altstadt schien optimal.

Nachdem die Fotos im Kasten warnen, machten wir uns an die Videoaufnahmen. Dafür benötigten wir eine neue Location. Wir hatten zwar im Vorhinein über Google Maps mögliche Drehorte herausgesucht, diese funktionierten jedoch nicht. Glücklicherweise sind wir aber im Vorbeigehen über den perfekten Ort gestolpert. Da ich der Hauptverantwortliche für die Webseite bin, habe ich beim Dreh vor allem als Darsteller agiert und den Kameramann unterstützt. Das Erstellen der Aufnahmen für die Match-Cuts fiel uns nicht besonders schwer. Ein Problem war jedoch, dass wir immer wieder Passanten im Bild hatten und neu aufnehmen mussten.

Gestärkt nach einer Glacé-Pause machten wir uns auf die Suche nach einer zweiten Location, um die Aufnahmen für das Ende des Videos zu erstellen. Dabei hatten wir weniger Schwierigkeiten als zuvor. Auch das Filmen ging einiges schneller, da dieser Drehort etwas weniger belebt war.

Rückblickend war der Tag ein voller Erfolg. Wir konnten alle Aufnahmen machen und sind nun im Projekt ein grossen Schritt weiter. Meine Projektpartner, Sven und Tobias, die für den Videoteil der Kampagne zuständig sind, werden als nächsten Schritt die Produktbilder aufbereiten und das Video schneiden. Das Mockup (Skizze) der Webseite habe ich bereits erstellt. Für mich gilt es nun, die Homepage mit HTML, CSS und Javascript umzusetzen.

Mathi-Mittwoch

Die Mathematik-Selbsthilfegruppe der OpaccLernenden

Da die Mathematik in der Berufsmatura recht anspruchsvoll ist, hat Marco, der Leiter Berufsbildung, zusammen mit uns OpaccLernenden neu den Mathi-Mittwoch eingeführt.

Der Mathi-Mittwoch ist dazu da, aktuelle Probleme in Mathematikthemen zusammen anzuschauen und zu lösen. Dabei können wir Lernenden uns bei Schwierigkeiten gegenseitig unterstützen und unsere Mathematikkenntnisse aufbessern, ohne Nachhilfe zu nehmen. Zudem unterstützt uns Christian in Themen, falls bei einem Problem niemand der Lernenden weiterhelfen kann.

Damit wir uns im Voraus gut auf die Mathematikthemen der anderen Lernenden vorbereiten können, haben wir alle ein gemeinsames OneNote-Notizbuch, wo wir unsere Themen oder Beispielaufgaben, welche uns schwer fallen bis eine Woche vor dem Mathi-Mittwoch einschreiben können.

Die Lernenden im vierten Lehrjahr haben keine Mathematik mehr. Mathe ist eins der Fächer, welches schon im dritten Lehrjahr abgeschlossen wird. Trotzdem sind die Lernenden vom vierten Lehrjahr auch dabei, da sie mit der Mathe-Abschlussprüfung Erfahrung haben und die Mathethemen alle schon kennen.

Marco erklärte uns die Projektidee so: «Einerseits ist es die Mathematik, welche bei unseren Lernenden immer wieder zu Nachhilfebedarf führt und andererseits der Gedanke, dass sich die Lernenden gegenseitig unterstützen sollen. So kam der Gedanke zum MaMi Projekt. Priorität hat Mathematik, es sollen aber auch andere Themen wie zum Beispiel Codecademy Platz finden.»

Unser erster Mathi-Mittwoch war am 23. März 2022. Es lief recht erfolgreich. Wir besprachen zuerst in der Gruppe alle Probleme und teilten anschliessend auf, wer wem helfen wird. Wir konnten alle Probleme dann in kleineren Gruppen anschauen und lösen. Ab sofort werden wir einmal im Monat einen solchen Mathi-Mittwoch im Schulungsraum bei uns in der Opacc durchführen. Das Ziel des Projekts ist, dass sich unser Verständnis und unsere Noten in der Mathematik verbessern. Wir werden schauen, wie sich das entwickelt, sind jedoch jetzt schon der Meinung, dass sich das Projekt lohnen wird.

One Day at Opacc

Produzieren eines Recruiting-Videos für die Jobs-Kampagne der Opacc

Als Abschlussarbeit in der Berufslehre als Mediamatiker EFZ habe ich, Fabio, ein neues Recruiting-Video für die Jobs-Kampagne der Opacc produziert. Im Oktober 2021 startete das Projekt, indem ich die Projekteingabe gemeinsam mit meinem Fachvorgesetzten Ramon definierte und somit die Rahmenbedingungen für das gesamte Projekt festlegte. Anfangs November 2021 erstellte ich einen Projektplan. Darin steht, für welche Meilensteine wie viel Stunden verwendet werden und wann diese einzelnen Meilensteine erreicht sein sollten. Dieser Projektplan half mir durch die ganze IPA als Orientierung.

Am 3. März 2022 startete meine IPA und ich setzte das gesamte Projekt in 90 Stunden im Lehrbetrieb um. Das Projekt startete mit der Erstellung einer Shotliste, in der ich die einzelnen Shots für jede Szene definiert habe. Die Shotliste dient nachher als roter Faden, an dem man sich beim Dreh und beim Schnitt orientiert. Nachdem ich diese Shotliste mit den Verantwortlichen besprochen hatte, konnte ich mit dem Dreh starten. Während zwei Arbeitstagen habe ich diverse Aufnahmen aus verschiedenen Szenarien gemeinsam mit einem Kameragehilfen aufgenommen. Nach den Drehtagen startete die Videobearbeitung, in der ich das aufgenommene Material mit dem Schnittprogramm Adobe Premiere Pro zu einem Video umsetzte. Nach dem Schnitt, diversen Farbanpassungen und dem Gestalten eines Sound Designs konnte ich das fertige Endprodukt anschliessend der Geschäftsleitung und dem Marketingteam präsentieren. Das fertige Recruiting-Video ist auf YouTube und der Jobs-Webseite der Opacc zu sehen. Die gesamte Arbeit habe ich in der Dokumentation schriftlich dokumentiert und die Fortschritte täglich in einem Arbeitsjournal festgehalten. Nach dem Ende der Arbeit im Lehrbetrieb folgt eine Präsentation gegenüber den Experten im ICT Berufsbildungszentrum Zentralschweiz.

«Elektromobilität – der Motor gerät ins Stocken»

BM-Arbeit von Fabio und Elias

Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, befinden uns im letzten Lehrjahr unserer Ausbildung zum Mediamatiker EFZ. Da wir beide die Berufsmaturität Typ Wirtschaft und Dienstleistung absolvieren, mussten wir eine sogenannte interdisziplinäre Projektarbeit (kurz IDPA) schreiben. Die Arbeit ist auch umgangssprachlich als «BM-Arbeit» bekannt. Es handelt sich dabei um eine schriftliche Arbeit, die verschiedene Berufsmaturafächer miteinander verknüpfen soll.

Die Auswahl des Themas kann man unter gewissen Vorgaben selbst bestimmen. Unsere Arbeit trägt den Titel: «Elektromobilität – der Motor gerät ins Stocken: Hürden auf dem Weg zur ökologischen Fortbewegung.» Die Vorbereitungen dazu begonnen bereits in der ersten Woche nach den Sommerferien. Vor zwei Wochen haben wir die Arbeit abgegeben. Gerne blicke ich auf das Projekt zurück. 

Wie der Name verrät, thematisieren Fabio und ich in unserer Arbeit die Problematik mit der steigenden Elektromobilität anhand eines Fallbeispiels. Bei uns war das Fallbeispiel ein Wohnkomplex in Horw. Wir führten insgesamt drei Experteninterviews, stellten eigene Recherchen an, lasen uns Studien und Berichte durch und befragten 434 Menschen per Online-Umfrage. 

Fabio und ich sind ein eingespieltes Team, man konnte sich auf den anderen verlassen und die Zusammenarbeit hat wie immer Spass gemacht. Wir sind mit unserer Arbeit sehr zufrieden. 

Von der Schule in die Berufswelt

Fotoshooting und Videodreh zum Thema Friendly Workspace

Im Auftrag der Gesundheitsförderung Schweiz kamen kürzlich ein Journalist und ein Fotograf bei uns im Campus vorbei. Sie führten mit Marco ein Interview zum Thema «Wohlbefinden am Arbeitsplatz.» Ein wichtiger Punkt war dabei das Wohlbefinden bei den Lernenden, sowie deren Übertritt von der Schule ins Berufsleben. Dazu durften wir, Valeria und Mara, im Vorhinein Statements zu unseren persönlichen Erfahrungen zum Übertritt ins Berufsleben schreiben.

Am Interviewtag bekamen wir die Möglichkeit persönlich mit dem Journalisten über unsere Lehre zu sprechen und ihm seine Fragen zu beantworten. Zudem machte der Fotograf an verschiedenen Orten im Campus zu verschiedenen Arbeitssituationen Fotos von uns. Dabei achtete er sich sehr darauf, dass die dargestellten Situationen realistisch und authentisch wirken.

Ein paar Wochen später kam ein Filmteam im Auftrag der Gesundheitsförderung vorbei, um ein kurzes Video zu drehen, welches zusammen mit dem Beitrag in der Zeitung veröffentlicht werden soll. Als erstes wurden mit Marco und mir Interviews geführt und gefilmt. Anschliessend wurden Clips während der Arbeit am Arbeitsplatz, während Meetings und während der Pause aufgenommen. Es war eine spannende Erfahrung einmal vor der Kamera zu stehen und mitanzusehen, wie solche Werbevideos und Zeitungsbeiträge entstehen.

Für das Video hier klicken

Eine Stadt namens valeria.local

Eine Serverumgebung aufbauen

Begriffe wie Domäne oder Backup sind dir nicht ganz klar? Auch bei mir herrschten so einige Fragezeichen, als ich im Sommer in die Systemtechnik kam. Um dem entgegenzuwirken, haben Flavio und Michi, die beiden Fachvorgesetzten in der Systemtechnik, dieses Projekt realisiert. Mit einem leeren Server und einer Dokumentation wagte ich, Valeria, mich an das Projekt.

Um meine eigene Serverumgebung aufzubauen, brauchte ich zuerst einen Server. In diesen baute ich die benötigten Komponenten wie Festplatten oder Netzteil ein. Danach versorgte ich meinen Server mit Strom und Internet und konnte ihn einschalten.

Der nächste Schritt war das Installieren des Windows-Betriebssystems. Als ich mich über Umwege das erste Mal anmelden konnte, hatte ich die erste Hürde schon fast geschafft.

Da eine Serverumgebung aus mehr als einem Server besteht, ging es im nächsten Schritt darum, zwei virtuelle Server (sogenannte VMs) zu erstellen. Eine VM funktioniert gleich wie ein Server, nur das diese auf einem physischen Server, dem sogenannten Host, läuft und den Speicherplatz und die Prozessorleistung davon bezieht.

Jetzt konnte ich meine eigene Domäne erstellen. Eine Domäne kann man sich vorstellen wie eine Stadt. Darin werden Häuser und Bewohner zusammengefasst. Dabei entsprechen die Häuser den PCs und Server in einer Domäne und die Bewohner sind die Benutzer. Damit diese Stadt funktioniert, braucht es ein Regierungsgebäude. Für meine Serverumgebung machte ich darum einen der virtuellen Server zum Domänencontroller. Sobald dieser bestand, konnte ich die anderen Server in meine «Stadt» aufnehmen und gleich ein paar Benutzer erstellen.

Um Sicherzustellen, dass meine Stadt bei einem Grossbrand nicht ausgelöscht wird, funktionierte ich den zweiten virtuellen Server zum Backupserver um. Mithilfe einer Software kopiert dieser Server zweimal täglich alle Daten von meinen Servern. Falls ich also irgendwann etwas lösche oder verändere, das nicht sein sollte, kann ich das vom Backup zurückholen.

Durch dieses Projekt konnte ich vor allem im Bereich Netzwerktechnik dazulernen und es hat mir viel Spass gemacht, mein eigenes kleines Reich zu errichten.