HTML, CSS, JavaScript und PHP in einer Kiste

Programmieren eines Webseiten-Formular

Als wäre es nicht schon kompliziert genug… Im Schulfach Informatik haben Elias Schmid und ich, Fabio Krieger, die Aufgabe bekommen, ein Anmeldeformular zu programmieren. Die eingegebenen Daten im Formular müssen kontrolliert werden und sollen am Schluss eine Antwort oder Rückmeldung geben. Dazu benötigen wir vier verschiedene Programmiersprachen, die zusammen interagieren müssen.

Über die Ferien habe ich mich der Aufgabe gestellt. Mittels HTML habe ich das Grundgerüst der Webseite aufgebaut, ein einfaches Formular mit wenigen Fragen. Zudem müssen die Fragen unterschiedlich gestaltet sein. Es müssen Textfelder, Radiobuttons und Checkboxen vorkommen. Hinzu kommt dann das CSS, welches das Aussehen der Seite definiert. Designtechnisch sind wir frei, also kann ich meine Seite nach Belieben gestalten. Soweit so gut. Nun kommt noch das JavaScript dazu. Damit wird die Eingabe im Formular kontrolliert. Zum Schluss sollen die eingegebenen Daten durch PHP auf einer weiteren Seite wieder ausgegeben werden.

Da wir in der Schule viel mit CSS und HTML arbeiten, habe ich diesen Teil ziemlich schnell zusammengebastelt. Jedoch ist JavaScript nicht meine Stärke, aber ich habe mein Bestes gegeben. Mit der Hilfe von Mitarbeitenden und grosser Recherche im Internet habe ich mein Script so konstruiert, damit es fehlerfrei läuft. Das war ganz schön viel Arbeit und dauerte mehrere Stunden. Zum Schluss habe ich dann noch die PHP-Seite programmiert, wobei ich weniger Probleme hatte. Eine Challenge, die mich die ganze Zeit begleitete, war bei so viel Code die Übersicht zu behalten. Ich habe aber mit Kommentaren alles gut beschriftet und eingeteilt. Ordnung ist die halbe Miete.

In den letzten paar Tagen habe ich über 600 Zeilen Code geschrieben, wovon ich definitiv profitieren konnte. Man bringt seine Kenntnisse auf Vordermann und lernt immer mehr dazu. Am meisten Fortschritte habe ich bei JavaScript gemacht, da es auch am meisten Zeit beanspruchte. In Zukunft werde ich ab und zu für mich selbst wieder ein bisschen skripten. Es macht Spass und man freut sich über seine eigenen Fortschritte.

BM-Arbeit von Loris

«Marketing im Fussball»

Im vierten Lehrjahr angelangt, geht es für Tanja und Loris gegen Ende der Lehre zu. Vieles wird im Jahr 2020 bis im Sommer fortlaufend abgeschlossen, darunter auch die interdisziplinäre Projektarbeit, ebenfalls bekannt als Berufsmatura-Arbeit.

Hierbei geht es um die Verfassung einer schriftlichen Arbeit, welche auf Hypothesen oder gestellten Fragen mit regionalem Bezug basiert. Diese Hypothesen oder Fragen sollen mithilfe von Fachliteratur und selbständiger Untersuchungen in einer Gruppenarbeit beantwortet werden. Dabei ist man bei der Wahl des Themas, dem methodischen Vorgehen und der Planung des Arbeitsablaufes völlig frei und darf alles selbst definieren. Tanja untersuchte zusammen mit einer Schulkollegin innovative Konzepte gegen Foodwaste, um herauszufinden, wie noch essbare Lebensmittel vor dem Abfall gerettet werden können. Loris verglich zusammen mit einem Schulkollegen das Marketing von verschiedenen Fussballvereinen.

Hier der Ablauf der Berufsmatura-Arbeit aus der Sicht von mir, Loris Belfiglio:

Zu Beginn ging es darum, dass mein Teampartner und ich das Thema finden und definieren sollten. Dafür haben wir ein Brainstorming gemacht und alle Ideen aufgeschrieben, die uns spontan in den Sinn gekommen sind. Die Richtung der Themen war glücklicherweise schon im Voraus automatisch definiert, da wir beide grosse Fussballfans sind. Weil wir eine Verbindung zu unseren Schulfächern haben mussten, einigten wir uns auf das Thema «Marketing im Fussball». Im Anschluss erstellten wir einen Projektplan, um die Termine festzulegen. Jetzt konnte die Arbeit richtig losgehen und wir vereinbarten die Termine mit unseren Interviewpartnern. Insgesamt wurden drei Interviews durchgeführt. Wir durften mit den Marketingleitern des FC Luzern, FC Hergiswil und Weggiser SC Interviews führen. Nach jedem Interview erstellten wir eine Transkription, die wir zusätzlich in den Anhang gepackt haben. Bei einer Transkription wird das Interview wortwörtlich abgeschrieben. Da wir die Interviews in Schweizerdeutsch führten, mussten wir sie während dem Transkribieren zusätzlich auf Hochdeutsch übersetzen. Des Weiteren erstellten wir eine Online-Umfrage und führten ein Experiment durch, um die Wirkung des Marketings auf Fussballfans zu analysieren. Nach dem alle Daten erhoben waren, ging es ans Schreiben der Arbeit. Dies nahm den grössten Teil der Zeit in Anspruch. Unsere fertige Arbeit umfasst inklusive Anhang 89 Seiten.

Das war allerdings noch nicht alles, denn am 26. März müssen Tanja und Loris mit ihren Teampartnern ihre ganzen Ergebnisse präsentieren. Der nächste Schritt ist nun also die Erstellung der Präsentation.

IT-Lehrlingsfilm

IT Vorstellung per Video

Anlässlich des ersten OpaccElternabends drehten Tanja Neckermann, Manuel von Wyl und ich, Elias Schmid, ein Video zur Vorstellung unserer gemeinsamen Abteilung, der IT.
Das kleine Projekt fand seinen Anfang in einem unserer vielen schönen Sitzungszimmern. Auf der grossen Wandtafel notierten wir uns, was wir zeigen möchten, um die IT möglichst sympathisch und authentisch präsentieren zu können.
Ziel des Videos war, die Arbeiten in der IT humorvoll zu präsentieren. Tanja kam auf die Idee, ein typisches Klischee unter Lernenden zu porträtieren. Nämlich, dass die Oberstiften gerne die ganze Arbeit den Unterstiften delegieren.
So entstand unser Konzept. Manuel, unser Lernender im ersten Lehrjahr, sollte bei vielen IT-Arbeiten gefilmt werden. Dies sollte den Eltern einen Einblick in den Alltag in der IT geben. Tanja und ich verbrachten diese Zeit in einem Sitzungszimmer, wo wir uns beim «Faulenzen» filmten.
In unserem Video wechselten wir nun immer von Manuels Arbeit zu Tanjas und meinem «Nichtstun» und wieder zurück.

Dieser Kontrast wurde zusätzlich von wechselnder Musik unterstützt. Damit gelang uns, zwei unterschiedliche Atmosphären zu erzeugen.
Gefilmt und geschnitten wurde an einem einzigen Tag. Dazu zogen sich Manuel und ich in ein sogenanntes Projektbüro zurück, dort wählten wir die passenden Szenen aus, entschieden uns für die Musik und schnitten alles zusammen.
Am Elternabend präsentierten wir das knapp 2-minütige Video. Es schien gut angekommen zu sein, denn die Eltern amüsierten sich. Die Szene, wo Manuel tüchtig den Geschirrspüler ausräumt, brachte vor allem Manuels Eltern zum Lachen. Woran das wohl lag …?

Opacc verschickt Weihnachtsgrüsse

Die Weihnachtskarten wie jedes Jahr eine spezielle Sache

Weil es in der Opacc mittlerweile Tradition ist, dass die Lernenden des ersten Lehrjahres das Weihnachtskartenprojekt führen, waren dieses Jahr wir, Lino Lenherr und Manuel von Wyl, an der Reihe. Dieses Jahr lief das Ganze aber etwas anders ab. Die Karten wurden nicht mehr an die einzelnen Mitarbeitenden verteilt, sondern zum Unterschreiben aufgelegt. Dies sparte uns den aufwändigsten Arbeitsschritt der Vorjahre. Trotzdem lag ein grosser Haufen Arbeit vor uns.

Aufgrund der stark verspäteten Lieferung der Klarsichtmäppchen, waren wir von Anfang an in Verzug. Nach einem wichtigen Wochenendeinsatz konnten wir die Karten aber dennoch rechtzeitig für das Unterschreiben auslegen. Anschliessend durften wir uns für zwei Wochen zurücklehnen. Neben einigen Etiketten, die nachgedruckt werden mussten und dem täglichen Kontrollieren der Karten, gab es bei den Weihnachtskarten sonst nicht viel zu tun und wir konnten unsere Energie voll und ganz unseren Abteilungen widmen. Leider war unser System beim Auslegen der Karten aber nicht ganz optimal. Die Anordnung war unübersichtlich und es war zum Teil schwierig, eine spezifische Karte zu finden.

Als alle Karten unterschrieben waren, mussten diese noch von Beat Bussmann, unserem CEO, signiert werden. Dies war jedoch mit unserer Unterstützung in wenigen Stunden erledigt. Zum Schluss frankierten und verpackten wir die Karten. Dabei gerieten wir leicht unter Zeitdruck, doch mit Hilfe unserer «Oberstiften» hat auch das schlussendlich problemlos geklappt. Das Verschicken übernahm dann Loris, da wir zum Zeitpunkt der Abholung durch die Post in der Berufsschule waren.

Es war sehr spannend, dieses Projekt bewältigen zu dürfen. Es hat unser Teamverhalten gestärkt und wir haben viel im Bereich Projektmanagement dazugelernt. Obwohl nicht alles perfekt abgelaufen ist, kann man sagen, dass die Weihnachtskarten 2019 ein Erfolg waren.

Opacc Weihnachtsgewinnspiel

Bescherung per Gewinnspiel

Das Gewinnspiel begann am 11.12.19 mit einem Post auf unseren sozialen Medien. Der Beitrag wurde von unseren Lernenden per Story geteilt. So erreichten wir viele Leute, die am Gewinnspiel teilnahmen. Die Idee hinter dem Gewinnspiel war, unsere Kanäle zu pushen. Fokussiert haben wir uns auf Instagram, da das die beliebteste App unter den Jugendlichen ist und somit am meisten genutzt wird. Teilnehmen konnte man vom 11.12 bis zum 20.12, wer in dieser Zeit unserer Instagram Seite folgte oder den Newsletter abonnierte, nahm automatisch am Gewinnspiel teil.

Am 20. Dezember wurde ausgelost. Damit das Ganze auch mit rechten Dingen abläuft und alle wissen, dass das Gewinnspiel gerecht ausgelost wurde, habe ich einen Livestream auf Instagram gemacht. Diesen kündete ich an den Vortagen mehrmals an, damit ich eine hohe Zuschaueranzahl erreichen konnte. Effektiv haben dann ca. 30 Leute zugeschaut. Unter anderem auch der Gewinner Sven Vonesch. Ausgelost wurde mit einem Zufallsgenerator, den ich im Internet fand.

Nach der Auslosung kontaktierte ich Sven per DM (Direct Message). Kurz darauf antwortete er mir und wir fanden ein Datum für die Übergabe. Am 24.12, also passend zur Bescherung, trafen wir uns im OpaccCampus in Rothenburg. Sven kam mit seinem Vater und als sie eintrafen holte ich die Beiden in der Lobby ab.. Fabio Krieger hat mich dabei begleitete, um die Übergabe mit Fotos festzuhalten. Wir begaben uns in die Lounge und quatschten dort. Ich stellte Sven diverse Fragen. Hier die Besten:

Vitus: «Mit 12 Jahren ist ein Handy doch ein etwas grosses Geschenk? Wie ist das für dich?»

Sven: «Ja, ich finde das auch mega cool. Ich hatte bis jetzt nur den alten iPod von meiner Mutter, während die in der Schule schon alle das neuste iPhone haben. Jetzt kann ich auch mit meinem neuen Handy angeben»

Vitus: «Welches Gefühl ging in dir vor als du gewonnen hast?»

Sven: «Also anfangs glaubte ich es kaum, ich habe vorher noch nie ein Gewinnspiel gewonnen und jetzt plötzlich sollte ich ein Handy gewonnen haben? Dann antwortete ich auf deine DM (Direct Message) und wurde mir mit der Zeit immer sicherer, dass das real war. Ich freute mich unglaublich und war ziemlich «näb de Schue» als ich mich heute Morgen bereit machte um das Handy holen zu kommen.»

Wir wünschen Sven viel Spass mit seinem neuen Handy. Besucht unsere Social Media Kanäle regelmässig, um neue Wettbewerbe nicht zu verpassen.