Teamwork vor und hinter der Kamera

Unser Weg durch das Videomodul

Luana und ich, Noemi, haben ein weiteres Modul erfolgreich abgeschlossen. Während des gesamten dritten Lehrjahres haben wir uns in der Berufsschule mit den Themen Videoproduktion und Projektmanagement auseinandergesetzt.

Nach einer Einführung in das Modul startete das Projekt bereits mit einer ersten Herausforderung: die Gruppeneinteilung. Alle hatte verschiedenste Ideen und waren überzeugt davon, wie diese umgesetzt werden sollten. Nach einer langen Besprechung haben sich schliesslich aber passende Gruppen gebildet.

Ich arbeitete in einer Dreiergruppe und wir konnten uns schnell auf ein Thema einigen. Adidas.

Anschliessend begann die Planungsphase. Mit viel Motivation sammelten wir unsere Ideen und präsentierten diese in einem Pitch. Danach folgten verschiedene Analysen sowie das Erstellen unseres Storyboards.

Als die Drehtage festgelegt waren, waren wir alle etwas aufgeregt. Funktioniert alles wie geplant? Haben wir gutes Wetter? Insgesamt planten wir drei Drehtage. Der erste in der Allmend, der zweite in der Stadt Luzern und der letzte in Rothenburg.

Die Drehtage sind problemlos verlaufen und wir konnten unsere Ideen gut umsetzen. Danach begann die Postproduction. Beim Schneiden tauschten wir uns regelmässig aus, gaben einander Feedback und konnten schlussendlich alle einen zufriedenen Rohschnitt abgeben.

Doch damit war die Arbeit noch nicht erledigt. Parallel dazu entstand die Videodokumentation. Während des gesamten Projekts hatten wir B-Roll-Aufnahmen aufgenommen. Zusätzlich interviewten wir einander und sprachen über unsere Erfahrungen und Learnings. So hatten wir auch da unser Footage zusammen und konnten mit dem Schnitt beginnen.

Die Zeit verging jedoch schneller als erwartet, und es gab noch vieles zu erledigen: Color Grading, Voice-over-Aufnahmen und die Audiooptimierung, das Hinzufügen von Effekten sowie die Fertigstellung der Videodokumentation. Wir teilten die Aufgaben sinnvoll auf und machten uns an die Arbeit.

Schlussendlich sind wir alle rechtzeitig mit unseren Tasks fertig geworden. Die drei Werbevideos, die Videodokumentation, wie auch die schriftliche Doku konnten wir erfolgreich abgeben. Zum Abschluss durften wir im Kino vom Verkehrshaus die Videos der anderen Gruppen anschauen.

Ich denke, dieses Modul hat uns allen viel gebracht und wir konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.

Ein wichtiger Schritt Richtung Lehrabschluss

Individuelle Praktische Arbeit erfolgreich abgeschlossen

Im 4. Lehrjahr steht die IPA (Individuelle Praktische Arbeit) an. Sie ist die Abschlussarbeit der Lehre, bei der ein eigenes Projekt geplant und umgesetzt wird. Während zehn Arbeitstagen haben wir intensiv an unserem Projekt sowie an der dazugehörigen Dokumentation gearbeitet.

Bevor wir aber unser EFZ in den Händen halten dürfen, stehen noch einige Herausforderungen vor uns, beispielsweise die BM-Abschlussprüfungen. Eine grosse Hürde haben wir jedoch bereits gemeistert: die IPA (Individuelle Praktische Arbeit), welche wir Ende März abgeschlossen haben.

Ich, Aline, habe im Rahmen meiner IPA eine Broschüre zum UX-Designpfad gestaltet und umgesetzt. Ziel des Projekts war es, den UX-Prozess verständlich, strukturiert und visuell ansprechend darzustellen. Dabei gehörten unter anderem die Planung und Strukturierung des Projekts, die Gestaltung und visuelle Ausarbeitung, die Erstellung von Designs und Layouts, die Organisation und Koordination einzelner Arbeitsschritte sowie die Qualitätssicherung und Überarbeitung der Inhalte zu meinen Aufgaben. Neben der praktischen Umsetzung musste auch der gesamte Arbeitsprozess dokumentiert werden. Dazu gehörten tägliche Arbeitsjournale, Projektdokumentationen sowie die schriftliche Festhaltung aller wichtigen Entscheidungen und Arbeitsschritte. Am Ende der IPA wurde das gesamte Projekt vor externen Experten präsentiert und bewertet. Diese Präsentation bildete den Abschluss einer intensiven, aber auch sehr spannenden und lehrreichen Zeit.

Ich, Maurice, habe im Rahmen meiner IPA ein Campus-Video für die Opacc Software AG konzipiert und produziert. Ziel des Projekts war es, potenziellen Bewerbenden einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag, die Unternehmenskultur sowie die verschiedenen Standorte der Opacc zu bieten. Dabei gehörten die Planung und Konzeption des Videos, die Erstellung von Storyboard und Shotliste, die Organisation und Durchführung der Dreharbeiten sowie die komplette Postproduktion zu meinen Aufgaben. Zusätzlich war ich für den Videoschnitt, die Audiobearbeitung, das Colorgrading sowie die Integration grafischer Elemente gemäss dem Corporate Design verantwortlich. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der IPA war die Dokumentation des gesamten Arbeitsprozesses. Dazu gehörten tägliche Arbeitsjournale, Projektdokumentationen sowie die schriftliche Festhaltung wichtiger Entscheidungen und Herausforderungen während der Produktion. Zum Abschluss präsentierte ich das fertige Projekt vor externen Experten.

Ich, Daria, habe im Rahmen meiner IPA eine Lernumgebung für InformatikerInnen in der Opacc erstellt. Ziel war es, die bestehende Umgebung zu verbessern und so aufzubauen, dass Lernende selbständig damit arbeiten können. Dabei habe ich eine zentrale Umgebung aufgebaut und festgelegt, wie Lernende ihre eigenen Übungsumgebungen erstellen. Ausserdem habe ich eine Basis-VM erstellt, damit alle mit den gleichen Voraussetzungen starten können. Ein wichtiger Teil war auch das Erstellen von Aufgaben inkl. Lösungen, damit Lernende Schritt für Schritt wichtige Themen üben können, zum Beispiel das Einrichten einer eigenen Domäne oder das Arbeiten mit Benutzern. Während der Umsetzung gab es verschiedene Probleme, zum Beispiel bei der Installation oder im Netzwerk. Diese habe ich analysiert und gelöst, damit die Umgebung am Ende zuverlässig funktioniert. Am Schluss habe ich alles getestet und mein Projekt vor Experten präsentiert. Die IPA war ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zum Lehrabschluss und hat uns nochmals gezeigt, wie viel wir während unserer Ausbildung bereits lernen und umsetzen konnten. Jetzt blicken wir motiviert auf die letzten bevorstehenden Prüfungen und freuen uns darauf, schon bald unser EFZ in den Händen zu halten.

English in everyday life

Zwei Wochen zwischen Schulbank, Gesprächen und neuen Erfahrungen

Der erste Schultag fühlte sich anders an als gewohnt. Neue Umgebung, neue Leute und alles auf Englisch. Und ich, Luana, musste mich direkt darauf einlassen.

Gemeinsam mit vier Berufsschulkolleginnen reiste ich nach St. Julians, wo sich auch unsere Sprachschule, die EC Malta, befand. Unser Apartment lag nur wenige Minuten entfernt, sodass wir uns schnell einleben konnten und der Alltag unkompliziert begann.

In meiner Klasse traf ich auf Teilnehmende aus den unterschiedlichsten Ländern wie Brasilien, Spanien oder Kolumbien. Besonders spannend war der Austausch mit ihnen. Auch wenn nicht immer alles perfekt formuliert war, machte genau das den Reiz aus. Man sprach einfach drauflos und lernte dabei ganz automatisch.

Der Unterricht war wenig theoretisch, dafür umso praxisorientierter. Es ging darum, zu diskutieren, zuzuhören und spontan zu reagieren. Anfangs kostete es etwas Überwindung, doch schon nach wenigen Tagen merkte ich, wie ich sicherer wurde und mich immer freier ausdrücken konnte.

Auch ausserhalb der Schule blieb Englisch ständig präsent. Ob beim Einkaufen, im Restaurant oder im Gespräch mit anderen Teilnehmenden. Man konnte der Sprache kaum ausweichen. Genau das machte den Aufenthalt so wertvoll.

Rückblickend waren es zwei intensive und gleichzeitig sehr bereichernde Wochen. Dank der Unterstützung der Opacc, welche einen grossen Teil der Kosten übernommen hat, konnte ich diese Erfahrung machen. Ich konnte mein Englisch spürbar verbessern und mich gleichzeitig gut auf das Cambridge First Zertifikat vorbereiten, welches mir auch beruflich weiterhelfen wird. Eine Erfahrung, die ich jederzeit wiederholen würde. No doubt!

Einblick in unsere BM-Arbeit

Von der Recherche, Interviews, Umfrageauswertung bis zur fertigen Arbeit

Maurice und ich, Aline, befinden uns im letzten Lehrjahr unserer Ausbildung als Mediamatiker EFZ. Da wir beide die Berufsmaturität Typ Wirtschaft und Dienstleistung absolvieren, haben wir im Rahmen unserer Ausbildung eine interdisziplinäre Projektarbeit, kurz IDPA, verfasst. Diese Arbeit wird umgangssprachlich auch als «BM-Arbeit» bezeichnet.

Die Auswahl des Themas erfolgt innerhalb bestimmter Vorgaben. Dabei ist erforderlich, dass mindestens zwei Fächer der Berufsmaturität miteinander verknüpft werden. Gemeinsam mit meiner Projektgruppe habe ich, Aline, mich für das Thema entschieden, welchen Einfluss das Verpackungsdesign auf den Kaufentscheid hat. Dabei haben wir die Fächer Deutsch und Wirtschaft miteinander verbunden.

Unsere Arbeit untersucht den Einfluss des Verpackungsdesigns von Kosmetikprodukten auf die Kaufentscheidung von Konsumentinnen und Konsumenten. Die Vorbereitungen begannen bereits in der ersten Woche nach den Sommerferien mit der Themenfindung. Anschliessend eigneten wir uns die theoretischen Grundlagen an. Dazu recherchierten wir Fachinformationen im Internet sowie in literarischen Quellen, vertieften unser Wissen und verfassten den Theorieteil.

Zur Überprüfung und Ergänzung unserer theoretischen Erkenntnisse führten wir zwei Experteninterviews durch. Ziel war es, fachliche Einschätzungen aus der Praxis zu erhalten und zu verstehen, wie Designexpertinnen und Designexperten den Einfluss des Verpackungsdesigns auf den Kaufentscheid beurteilen. Dafür wählten wir zwei Designagenturen aus, die mit unterschiedlichen Marken, Branchen und Zielgruppen arbeiten. Ergänzend dazu führten wir eine Umfrage mit Konsumentinnen und Konsumenten durch. Ziel war es, die theoretischen Erkenntnisse und Expertenmeinungen mit der tatsächlichen Wahrnehmung und dem Kaufverhalten der Zielgruppe zu vergleichen.

Zusammenfassend zeigt die Arbeit, dass das Verpackungsdesign einen bedeutenden, jedoch häufig unbewussten Einfluss auf die Kaufentscheidung hat. Die visuelle Gestaltung prägt die Wahrnehmung, Erwartungen und emotionale Bewertung eines Produkts, ist im bewussten Entscheidungsprozess jedoch nur selten der allein ausschlaggebende Faktor.

Meine Gruppe und ich, Maurice, widmeten uns in unserer IDPA dem Thema «Das Verhalten verschiedener Generationen auf Social Media». Dabei untersuchten wir, wie sich Babyboomer, Generation X, Generation Y und Generation Z in ihrer Nutzung, Kommunikation und Wahrnehmung von sozialen Medien unterscheiden. Unser Ziel war es, generationstypische Muster sichtbar zu machen und diese sowohl theoretisch als auch praktisch zu analysieren.

Im Theorieteil setzten wir uns mit bestehenden Studien, Statistiken und Fachliteratur auseinander. Wir definierten zentrale Begriffe rund um Social Media, erläuterten die Merkmale der einzelnen Generationen und arbeiteten heraus, welche Unterschiede in Bezug auf Nutzungsmotive, Sicherheitsgefühl, Selbstpräsentation und Kommunikationsverhalten bestehen. Dabei verknüpften wir gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte mit sprachlichen und kommunikativen Fragestellungen.

Für den praktischen Teil führten wir persönliche Befragungen mit Personen aller vier Generationen durch. Ergänzend dazu analysierten wir ausgewählte Social Media Profile sowie Chatverläufe, um Unterschiede in Sprache, Stil und Auftreten konkret aufzuzeigen. Die erhobenen Daten werteten wir systematisch aus und stellten sie den theoretischen Erkenntnissen gegenüber.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich die Generationen in ihrer Nutzung von Social Media deutlich unterscheiden, insbesondere in Bezug auf Kommunikationsstil, Sicherheitswahrnehmung und Selbstdarstellung. Gleichzeitig wurde jedoch auch sichtbar, dass sich gewisse Muster zunehmend angleichen. Social Media verbindet Generationen, prägt sie jedoch auf unterschiedliche Weise. Die Arbeit hat uns nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weitergebracht, da Social Media ein Thema ist, das uns als angehende Mediamatiker sowohl beruflich als auch privat täglich begleitet.

Vertiefungsarbeit

Auswirkungen von Sozialen Medien auf die Mentale Gesundheit

In den letzten Wochen habe ich, Daria, mich im Rahmen meiner Vertiefungsarbeit intensiv mit dem Thema «Auswirkungen von sozialen Medien auf die mentale Gesundheit» beschäftigt. Für diese Arbeit wollten ich und meine Klassenkameradin herausfinden, wie Plattformen wie Instagram, TikTok, Snapchat oder YouTube das Verhalten, die Gefühle und das Wohlbefinden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeinflussen.

Für die Arbeit habe ich eigene Recherchen durchgeführt und eine Online-Umfrage gestartet, um herauszufinden, welche positiven und negativen Effekte soziale Medien haben. Dabei habe ich untersucht, wie ständiger Vergleich, Likes, Followerzahlen und Cybermobbing das Selbstwertgefühl und die mentale Gesundheit beeinflussen können. Auch die positiven Aspekte, wie soziale Vernetzung, Unterstützung und Zugehörigkeit, wurden berücksichtigt.

Die Ergebnisse haben wir schriftlich zusammengefasst und aufbereitet. Nach der Fertigstellung folgt in den kommenden Monaten noch die Präsentation, die ich vor meinem ABU-Lehrer und meiner Klasse halten werde, um die wichtigsten Erkenntnisse vorzustellen.

Während der Arbeit habe ich gelernt, wie wichtig ein bewusster Umgang mit sozialen Medien ist und wie sehr kleine Veränderungen, wie Pausen oder Reflexion, die eigene mentale Gesundheit beeinflussen können. Ich bin stolz auf das, was ich erarbeitet habe, und hoffe, dass meine Arbeit anderen hilft, das Thema bewusster wahrzunehmen.

Modul Marketing und Projektmanagement

Von der Idee zur fertigen Kampagne

Im Rahmen der Module M280 und M306 im dritten Lehrjahr der Mediamatik Ausbildung arbeiteten wir in Gruppen an einem umfassenden Marketingprojekt. Ziel war es, eine bestehende Marke von Grund auf zu rebranden und den gesamten Prozess von – der ersten Idee bis zum fertigen Marketingprodukt – selbst zu durchlaufen. Der Schwerpunkt lag bewusst nicht auf der Technik, sondern auf dem Konzept und der Organisation.

Während wir in früheren Modulen vor allem gelernt hatten, wie man ein gutes Plakat oder Social Media Asset technisch erstellt, fokussierten wir uns in diesem Projekt auf die Strategie. Wir analysierten, planten und entschieden.

Unsere Gruppe wählte Seetal Tourismus als Marke. Nach einer umfangreichen Ausgangsanalyse und einem Wettbewerbsvergleich entwickelten wir ein neues Markenbild. Kernfragen begleiteten uns dabei: Welche Geschichte soll die Marke erzählen? Welche Werte vermittelt sie? Welche Zielgruppen sprechen wir an und über welche Touchpoints erreichen wir sie?

Wir definierten Zielgruppen und Customer Journeys, erarbeiteten eine Neupositionierung, planten den Projektablauf und legten Markenwerte, Tonalität und visuelle Gestaltung fest. Unser Ergebnis: Das Seetal soll als nahe, familiäre und moderne Freizeitregion wahrgenommen werden, die gut erreichbar ist und authentische Natur- und Gemeinschaftserlebnisse bietet.

Für die Umsetzung entschieden wir uns für eine responsive Landingpage, eine App, ein Corporate Design sowie Social Media Inhalte und Plakate. Nach der Konzeptphase folgte die Umsetzung. Jedes Teammitglied war für ein Produkt verantwortlich. Ich selbst erstellte das Mockup für die Landingpage. Die grösste Herausforderung lag darin, über verschiedene Kanäle und Medien hinweg einen einheitlichen Look und eine konsistente Markenbotschaft sicherzustellen. Dies erforderte viel interne Abstimmung, klare Rollen und regelmässige Reviews. Das Resultat ist eine stimmige Kampagne mit einem homogenen und authentischen Markenauftritt.

Rückblickend war dieses Modul eines der anspruchsvollsten unserer Ausbildung. Es verlangte viel fachliches Denken, Kreativität und Teamarbeit. Gleichzeitig habe ich enorm profitiert. Besonders die Bedeutung einer sauber aufgebauten Konzept- und Planungsphase wurde mir bewusst. Diese Erfahrung wird mich in zukünftigen Projekten begleiten.

Wer einen detaillierten Einblick in das Rebranding von Seetal Tourismus möchte, findet weiter unten die klickbaren Prototypen der App und der Landingpage.

Wer zusätzlich die vollständige Dokumentation mit allen Analysen, Konzeptteilen und Marketingprodukten sehen möchte, kann sich gerne per Mail an lernende@opacc.ch melden. Viel Freude beim Entdecken.

Mein Abenteuer in Brighton

Englischlernen mit Herz

Ich, Noemi, durfte die letzten zwei Wochen in Brighton, England verbringen –ein Sprachaufenthalt zur Vorbereitung auf unser First-Diplom im Fach Englisch.

Gleich zu Beginn der Herbstferien ging es für mich los, ganz allein nach Brighton. Alles lief problemlos: Mein Koffer war nicht zu schwer, die Passkontrolle verlief schnell und der Flieger hob pünktlich ab. In England angekommen, wurde ich herzlich empfangen. Ich wohnte bei zwei netten Männern, die etwas ausserhalb von Brighton in einem typisch englischen Reihenhaus lebten.

Am Montagmorgen begann mein erster Schultag. Ich war alleine in der Klasse, nur ich und mein Lehrer. Zuerst war ich recht überrascht, doch im Nachhinein war es ein grosser Vorteil. Ich hatte zwei Wochen Einzelunterricht und mein Lehrer, Andrew, konnte sich ganz auf mich konzentrieren.

Trotzdem fand ich schnell Anschluss. Bereits am ersten Nachmittag verbrachte ich Zeit mit einer Schweizerin aus der Nebenklasse. Nach und nach lernten wir auch andere Schüler und Schülerinnen kennen – von Saudi-Arabien bis in die Türkei war alles dabei. Es war sehr spannend, so viele verschiedene Kulturen kennenzulernen und gemeinsam die Nachmittage zu verbringen.

Insgesamt waren es zwei sehr erfolgreiche Wochen, die ich jedem weiterempfehlen kann. Ich konnte nicht nur mein Englisch verbessern, sondern auch persönlich viel dazulernen.

Croissants, Konjugationen & kleine Katastrophen

Wie wir in Abstellkammern wohnten, bei der falschen Gastmutter landeten und trotzdem einen unvergesslichen Sprachaufenthalt erlebten

Bonjour, Chaos!

Der Sprachaufenthalt in Nizza begann direkt mal ausserhalb des Lehrplans: Ich, Luana, stieg mit bestem Halbwissen in Französisch bei der falschen Gastmutter aus dem Auto. Alles wirkte richtig – bis auf den Namen auf dem Briefkasten. Mit einem etwas peinlichen Lächeln und einem improvisierten „désolée“ machte ich mich auf den Weg zur richtigen Adresse.

Trois plats, beaucoup de mots

Bei meiner echten Gastmutter angekommen, erwartete mich ein kulinarisches Sprachtraining vom Feinsten: Drei-Gänge-Menüs, begleitet von endlosen Gesprächen, französischem Fernsehen und dem verzweifelten Versuch, beim Zuhören nicht den Faden (und den Appetit) zu verlieren.
Noemi hatte zwar keine französische Küche auf Sterne-Niveau – dafür ein Zimmer mit dem Charme einer Abstellkammer. Kein Fenster, aber dafür ganz viel Herzlichkeit. Ihre Gastmutter sorgte mit ihrer warmen Art dafür, dass selbst das fensterlose Kämmerchen irgendwie gemütlich wurde.

Freundschaft, Sand & Sonnenuntergänge

Nach der Schule gingen wir oft gemeinsam an den Strand – zum Abschalten, Austauschen, Lachen und Freundschaften knüpfen. Die Nachmittage am Meer wurden schnell zu einem festen Ritual und sorgten für echtes Feriengefühl zwischen den Lernstunden.

Vocabulaire statt Vokabelfrust

In der Schule hiess es: sprechen, hören, schreiben – und manchmal verzweifeln. Neue Wörter, alte Grammatik und viel Übung im freien Sprechen standen auf dem Stundenplan. Die Lehrpersonen waren hilfsbereit, geduldig – und nie um einen Witz verlegen. Perfekt für motivierte Lernende mit leichtem Ferienmodus.

Unser Résumé: Ein Sprachaufenthalt wie aus dem Bilderbuch

Auch wenn nicht alles perfekt war, waren die zwei Wochen voller Lernmomente, Lacher und neuer Begegnungen. Ein Sprachaufenthalt, der uns nicht nur sprachlich, sondern auch menschlich weitergebracht hat.

Würden wir es weiterempfehlen? Absolument!

Sprachaufenthalt im Süden Englands

Zwei Wochen in der Southbourne School of English

Im Oktober hatten Aline und ich, Maurice, die Gelegenheit, für zwei Wochen nach England zu reisen, um unser Englisch zu verbessern. Nach einem gut einstündigen Flug und einer zweistündigen Busfahrt kamen wir bei der «Southbourne School of English» an, wo unsere Gastfamilien bereits auf uns warteten. Nachdem wir in unserem neuen Zuhause für die nächsten zwei Wochen alles ausgepackt hatten, genossen wir ein köstliches Abendessen mit der Gastfamilie. Ich lebte bei einer Familie mit mehreren Kindern und zwei Hunden, was das Ganze sehr lebhaft und amüsant machte.
Am nächsten Morgen um 9:00 Uhr begann unser erster Schultag. Kirsty, eine der Lehrerinnen, gab uns zunächst eine kurze Einführung in den Unterricht und die Schulregeln. Anschliessend zeigte sie uns das gesamte Schulgebäude bei einer kleinen Führung. Um 9:45 Uhr startete dann der reguläre Unterricht.
Die Unterrichtstage waren sehr intensiv und informativ, aber zum Glück endete der Unterricht bereits um 15:30 Uhr. In der verbleibenden Zeit erkundeten wir die Geschäfte in Southbourne und besuchten den Strand. Oft gingen wir gemeinsam in ein Café, um dort unsere Hausaufgaben zu erledigen, damit wir am Abend mehr Freizeit hatten.
Am Samstag, als bereits die Hälfte unseres Aufenthalts vergangen war, unternahmen wir einen Ausflug nach London. Wir hatten die Möglichkeit, an einer geführten Tour teilzunehmen, entschieden uns jedoch, die Stadt eigenständig mit unseren Freunden zu erkunden. Um 16:30 Uhr fuhren wir mit dem Bus zurück nach Southbourne. Wir waren alle sehr müde und freuten uns auf unser Bett bei der Gastfamilie. Während des Tages schien die Sonne und es war nur leicht bewölkt. Doch auf der Heimfahrt begann es stark zu regnen, was dazu führte, dass der Ausflug zur Jurassic Coast am Sonntag abgesagt wurde. Stattdessen besuchten wir einen grossen Outlet Store in Portsmouth als Alternativprogramm.
Die beiden Wochen vergingen wie im Flug und bald war es Zeit, unsere Koffer zu packen und die Rückreise in die Schweiz anzutreten. Insgesamt war der Sprachaufenthalt im Süden Englands eine lehrreiche und abwechslungsreiche Erfahrung, die wir nicht so schnell vergessen werden.

Einblick in unser Animationsprojekt

Modulabschluss

Maurice und ich, Aline, haben im Modul 266 «Digitale Animationen produzieren» ein Animationsvideo produziert. Zu Beginn haben wir viel Zeit in eine genaue Planung investiert, um sicherzustellen, dass unser Konzept auch wirklich funktioniert. Dabei haben wir die technischen als auch die kreativen Aspekte berücksichtigt. Das Moodboard, welches wir erstellt haben, half uns, das Ganze visuell darzustellen.

Mein Animationsvideo soll ein Leitfaden für neue Mitarbeitende bei der Opacc sein. Maurice hat hingegen ein Animationsvideo erstellt, welches den Bewerbungsprozess für eine Lehrstelle bei der Opacc detailliert erklärt. (Siehe Video)

Nach der Planung ging es zum praktischen Teil. Wir nahmen Videomaterial auf, erstellten verschiedene Grafiken und animierten diese mit Adobe Premiere Pro und After Effects.

Am Anfang hatte ich grossen Respekt vor den technischen Anforderungen des Animationsvideos. Da ich noch nie ein Animationsvideo von Grund auf selbst erstellt hatte, konnte ich nicht einschätzen, wie lange so etwas dauert. Jetzt weiss ich, dass Animationen sehr aufwendig sind und viel Zeit in Anspruch nehmen. Jedes Detail, jede Bewegung und jeder Übergang erfordern sorgfältige und präzise Arbeit.

Wir freuen uns, das Gelernte in zukünftigen Projekten anwenden zu können und unsere Fähigkeiten weiter auszubauen.