Vertiefungsarbeit

Auswirkungen von Sozialen Medien auf die Mentale Gesundheit

In den letzten Wochen habe ich, Daria, mich im Rahmen meiner Vertiefungsarbeit intensiv mit dem Thema «Auswirkungen von sozialen Medien auf die mentale Gesundheit» beschäftigt. Für diese Arbeit wollten ich und meine Klassenkameradin herausfinden, wie Plattformen wie Instagram, TikTok, Snapchat oder YouTube das Verhalten, die Gefühle und das Wohlbefinden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeinflussen.

Für die Arbeit habe ich eigene Recherchen durchgeführt und eine Online-Umfrage gestartet, um herauszufinden, welche positiven und negativen Effekte soziale Medien haben. Dabei habe ich untersucht, wie ständiger Vergleich, Likes, Followerzahlen und Cybermobbing das Selbstwertgefühl und die mentale Gesundheit beeinflussen können. Auch die positiven Aspekte, wie soziale Vernetzung, Unterstützung und Zugehörigkeit, wurden berücksichtigt.

Die Ergebnisse haben wir schriftlich zusammengefasst und aufbereitet. Nach der Fertigstellung folgt in den kommenden Monaten noch die Präsentation, die ich vor meinem ABU-Lehrer und meiner Klasse halten werde, um die wichtigsten Erkenntnisse vorzustellen.

Während der Arbeit habe ich gelernt, wie wichtig ein bewusster Umgang mit sozialen Medien ist und wie sehr kleine Veränderungen, wie Pausen oder Reflexion, die eigene mentale Gesundheit beeinflussen können. Ich bin stolz auf das, was ich erarbeitet habe, und hoffe, dass meine Arbeit anderen hilft, das Thema bewusster wahrzunehmen.

Modul Marketing und Projektmanagement

Von der Idee zur fertigen Kampagne

Im Rahmen der Module M280 und M306 im dritten Lehrjahr der Mediamatik Ausbildung arbeiteten wir in Gruppen an einem umfassenden Marketingprojekt. Ziel war es, eine bestehende Marke von Grund auf zu rebranden und den gesamten Prozess von – der ersten Idee bis zum fertigen Marketingprodukt – selbst zu durchlaufen. Der Schwerpunkt lag bewusst nicht auf der Technik, sondern auf dem Konzept und der Organisation.

Während wir in früheren Modulen vor allem gelernt hatten, wie man ein gutes Plakat oder Social Media Asset technisch erstellt, fokussierten wir uns in diesem Projekt auf die Strategie. Wir analysierten, planten und entschieden.

Unsere Gruppe wählte Seetal Tourismus als Marke. Nach einer umfangreichen Ausgangsanalyse und einem Wettbewerbsvergleich entwickelten wir ein neues Markenbild. Kernfragen begleiteten uns dabei: Welche Geschichte soll die Marke erzählen? Welche Werte vermittelt sie? Welche Zielgruppen sprechen wir an und über welche Touchpoints erreichen wir sie?

Wir definierten Zielgruppen und Customer Journeys, erarbeiteten eine Neupositionierung, planten den Projektablauf und legten Markenwerte, Tonalität und visuelle Gestaltung fest. Unser Ergebnis: Das Seetal soll als nahe, familiäre und moderne Freizeitregion wahrgenommen werden, die gut erreichbar ist und authentische Natur- und Gemeinschaftserlebnisse bietet.

Für die Umsetzung entschieden wir uns für eine responsive Landingpage, eine App, ein Corporate Design sowie Social Media Inhalte und Plakate. Nach der Konzeptphase folgte die Umsetzung. Jedes Teammitglied war für ein Produkt verantwortlich. Ich selbst erstellte das Mockup für die Landingpage. Die grösste Herausforderung lag darin, über verschiedene Kanäle und Medien hinweg einen einheitlichen Look und eine konsistente Markenbotschaft sicherzustellen. Dies erforderte viel interne Abstimmung, klare Rollen und regelmässige Reviews. Das Resultat ist eine stimmige Kampagne mit einem homogenen und authentischen Markenauftritt.

Rückblickend war dieses Modul eines der anspruchsvollsten unserer Ausbildung. Es verlangte viel fachliches Denken, Kreativität und Teamarbeit. Gleichzeitig habe ich enorm profitiert. Besonders die Bedeutung einer sauber aufgebauten Konzept- und Planungsphase wurde mir bewusst. Diese Erfahrung wird mich in zukünftigen Projekten begleiten.

Wer einen detaillierten Einblick in das Rebranding von Seetal Tourismus möchte, findet weiter unten die klickbaren Prototypen der App und der Landingpage.

Wer zusätzlich die vollständige Dokumentation mit allen Analysen, Konzeptteilen und Marketingprodukten sehen möchte, kann sich gerne per Mail an lernende@opacc.ch melden. Viel Freude beim Entdecken.

Mein Abenteuer in Brighton

Englischlernen mit Herz

Ich, Noemi, durfte die letzten zwei Wochen in Brighton, England verbringen –ein Sprachaufenthalt zur Vorbereitung auf unser First-Diplom im Fach Englisch.

Gleich zu Beginn der Herbstferien ging es für mich los, ganz allein nach Brighton. Alles lief problemlos: Mein Koffer war nicht zu schwer, die Passkontrolle verlief schnell und der Flieger hob pünktlich ab. In England angekommen, wurde ich herzlich empfangen. Ich wohnte bei zwei netten Männern, die etwas ausserhalb von Brighton in einem typisch englischen Reihenhaus lebten.

Am Montagmorgen begann mein erster Schultag. Ich war alleine in der Klasse, nur ich und mein Lehrer. Zuerst war ich recht überrascht, doch im Nachhinein war es ein grosser Vorteil. Ich hatte zwei Wochen Einzelunterricht und mein Lehrer, Andrew, konnte sich ganz auf mich konzentrieren.

Trotzdem fand ich schnell Anschluss. Bereits am ersten Nachmittag verbrachte ich Zeit mit einer Schweizerin aus der Nebenklasse. Nach und nach lernten wir auch andere Schüler und Schülerinnen kennen – von Saudi-Arabien bis in die Türkei war alles dabei. Es war sehr spannend, so viele verschiedene Kulturen kennenzulernen und gemeinsam die Nachmittage zu verbringen.

Insgesamt waren es zwei sehr erfolgreiche Wochen, die ich jedem weiterempfehlen kann. Ich konnte nicht nur mein Englisch verbessern, sondern auch persönlich viel dazulernen.

Croissants, Konjugationen & kleine Katastrophen

Wie wir in Abstellkammern wohnten, bei der falschen Gastmutter landeten und trotzdem einen unvergesslichen Sprachaufenthalt erlebten

Bonjour, Chaos!

Der Sprachaufenthalt in Nizza begann direkt mal ausserhalb des Lehrplans: Ich, Luana, stieg mit bestem Halbwissen in Französisch bei der falschen Gastmutter aus dem Auto. Alles wirkte richtig – bis auf den Namen auf dem Briefkasten. Mit einem etwas peinlichen Lächeln und einem improvisierten „désolée“ machte ich mich auf den Weg zur richtigen Adresse.

Trois plats, beaucoup de mots

Bei meiner echten Gastmutter angekommen, erwartete mich ein kulinarisches Sprachtraining vom Feinsten: Drei-Gänge-Menüs, begleitet von endlosen Gesprächen, französischem Fernsehen und dem verzweifelten Versuch, beim Zuhören nicht den Faden (und den Appetit) zu verlieren.
Noemi hatte zwar keine französische Küche auf Sterne-Niveau – dafür ein Zimmer mit dem Charme einer Abstellkammer. Kein Fenster, aber dafür ganz viel Herzlichkeit. Ihre Gastmutter sorgte mit ihrer warmen Art dafür, dass selbst das fensterlose Kämmerchen irgendwie gemütlich wurde.

Freundschaft, Sand & Sonnenuntergänge

Nach der Schule gingen wir oft gemeinsam an den Strand – zum Abschalten, Austauschen, Lachen und Freundschaften knüpfen. Die Nachmittage am Meer wurden schnell zu einem festen Ritual und sorgten für echtes Feriengefühl zwischen den Lernstunden.

Vocabulaire statt Vokabelfrust

In der Schule hiess es: sprechen, hören, schreiben – und manchmal verzweifeln. Neue Wörter, alte Grammatik und viel Übung im freien Sprechen standen auf dem Stundenplan. Die Lehrpersonen waren hilfsbereit, geduldig – und nie um einen Witz verlegen. Perfekt für motivierte Lernende mit leichtem Ferienmodus.

Unser Résumé: Ein Sprachaufenthalt wie aus dem Bilderbuch

Auch wenn nicht alles perfekt war, waren die zwei Wochen voller Lernmomente, Lacher und neuer Begegnungen. Ein Sprachaufenthalt, der uns nicht nur sprachlich, sondern auch menschlich weitergebracht hat.

Würden wir es weiterempfehlen? Absolument!

Sprachaufenthalt im Süden Englands

Zwei Wochen in der Southbourne School of English

Im Oktober hatten Aline und ich, Maurice, die Gelegenheit, für zwei Wochen nach England zu reisen, um unser Englisch zu verbessern. Nach einem gut einstündigen Flug und einer zweistündigen Busfahrt kamen wir bei der «Southbourne School of English» an, wo unsere Gastfamilien bereits auf uns warteten. Nachdem wir in unserem neuen Zuhause für die nächsten zwei Wochen alles ausgepackt hatten, genossen wir ein köstliches Abendessen mit der Gastfamilie. Ich lebte bei einer Familie mit mehreren Kindern und zwei Hunden, was das Ganze sehr lebhaft und amüsant machte.
Am nächsten Morgen um 9:00 Uhr begann unser erster Schultag. Kirsty, eine der Lehrerinnen, gab uns zunächst eine kurze Einführung in den Unterricht und die Schulregeln. Anschliessend zeigte sie uns das gesamte Schulgebäude bei einer kleinen Führung. Um 9:45 Uhr startete dann der reguläre Unterricht.
Die Unterrichtstage waren sehr intensiv und informativ, aber zum Glück endete der Unterricht bereits um 15:30 Uhr. In der verbleibenden Zeit erkundeten wir die Geschäfte in Southbourne und besuchten den Strand. Oft gingen wir gemeinsam in ein Café, um dort unsere Hausaufgaben zu erledigen, damit wir am Abend mehr Freizeit hatten.
Am Samstag, als bereits die Hälfte unseres Aufenthalts vergangen war, unternahmen wir einen Ausflug nach London. Wir hatten die Möglichkeit, an einer geführten Tour teilzunehmen, entschieden uns jedoch, die Stadt eigenständig mit unseren Freunden zu erkunden. Um 16:30 Uhr fuhren wir mit dem Bus zurück nach Southbourne. Wir waren alle sehr müde und freuten uns auf unser Bett bei der Gastfamilie. Während des Tages schien die Sonne und es war nur leicht bewölkt. Doch auf der Heimfahrt begann es stark zu regnen, was dazu führte, dass der Ausflug zur Jurassic Coast am Sonntag abgesagt wurde. Stattdessen besuchten wir einen grossen Outlet Store in Portsmouth als Alternativprogramm.
Die beiden Wochen vergingen wie im Flug und bald war es Zeit, unsere Koffer zu packen und die Rückreise in die Schweiz anzutreten. Insgesamt war der Sprachaufenthalt im Süden Englands eine lehrreiche und abwechslungsreiche Erfahrung, die wir nicht so schnell vergessen werden.

Einblick in unser Animationsprojekt

Modulabschluss

Maurice und ich, Aline, haben im Modul 266 «Digitale Animationen produzieren» ein Animationsvideo produziert. Zu Beginn haben wir viel Zeit in eine genaue Planung investiert, um sicherzustellen, dass unser Konzept auch wirklich funktioniert. Dabei haben wir die technischen als auch die kreativen Aspekte berücksichtigt. Das Moodboard, welches wir erstellt haben, half uns, das Ganze visuell darzustellen.

Mein Animationsvideo soll ein Leitfaden für neue Mitarbeitende bei der Opacc sein. Maurice hat hingegen ein Animationsvideo erstellt, welches den Bewerbungsprozess für eine Lehrstelle bei der Opacc detailliert erklärt. (Siehe Video)

Nach der Planung ging es zum praktischen Teil. Wir nahmen Videomaterial auf, erstellten verschiedene Grafiken und animierten diese mit Adobe Premiere Pro und After Effects.

Am Anfang hatte ich grossen Respekt vor den technischen Anforderungen des Animationsvideos. Da ich noch nie ein Animationsvideo von Grund auf selbst erstellt hatte, konnte ich nicht einschätzen, wie lange so etwas dauert. Jetzt weiss ich, dass Animationen sehr aufwendig sind und viel Zeit in Anspruch nehmen. Jedes Detail, jede Bewegung und jeder Übergang erfordern sorgfältige und präzise Arbeit.

Wir freuen uns, das Gelernte in zukünftigen Projekten anwenden zu können und unsere Fähigkeiten weiter auszubauen.

Vom Projektmanagement bis zur Programmierung

Ein Blick hinter die Kulissen von Valerias IPA-Projekt

Heute, wenn dieser Blog erscheint, sind es noch genau 78 Arbeitstage, die Mara und ich, Valeria, als Lernende verbringen. Das Ende naht 😊. Bevor wir aber unser EFZ in den Händen halten dürfen, stehen noch einige Herausforderungen vor uns. Eine davon, die IPA (Individuelle praktische Arbeit, Lehrabschlussarbeit), haben wir Mitte März abgeschlossen.

Die Rahmenbedingungen der IPA sind klar. Innert 90 Stunden (rund 4 Wochen) realisierten wir im Betrieb ein selbst gewähltes und geplantes Projekt und schrieben eine Dokumentation dazu. Da mir das Programmieren am meisten liegt, ging auch mein IPA-Projekt in diese Richtung. Ich setzte ein neues Kennzahlenmodul um.

Die Geschäftsleitung von Opacc steckt jedes Jahr Ziele, die das Unternehmen erreichen möchte. Diese werden anhand von Kennzahlen gemessen. Zum Beispiel könnte ein Ziel sein, dass die Opacc bis Ende Jahr mehr als 200 Mitarbeitende beschäftigt. Das Kennzahlenmodul ist also im Grunde eine Webseite, auf der die Kennzahlen angezeigt und von bestimmten Personen bearbeitet werden können.

Das Design dafür hat Mara während ihrer Zeit im Enterprise Shop für mich erstellt. Somit konnte ich mich voll auf meine Stärke, das Programmieren, konzentrieren. Während der IPA habe ich auch noch einen Gesamttest durchgeführt, bei dem drei Personen das (fast) fertige Kennzahlenmodul auf Herz und Nieren geprüft haben. Das war die grösste Schwierigkeit meiner Arbeit, da ich einerseits bis zu diesem Datum die Umsetzung abgeschlossen haben musste und andererseits die Tests länger dauerten als geplant.

Im Vorhinein habe ich viel Zeit in die Projektplanung gesteckt. Das hat mir bei der Umsetzung sehr geholfen und die Arbeit verlief reibungslos. Die Umsetzung hat Spass gemacht und ich bin stolz auf das Ergebnis.

Was Mara als IPA gemacht hat und wie es ihr dabei ergangen ist, lest ihr im Blog vom Mai.

Campus Chronicles, Einblicke ins Studienleben

Erste eigene Audioproduktion

In der Berufsschule erstellte ich, Maurice, gemeinsam mit einem Klassenkameraden im Rahmen des Moduls M267, Digitale Audioaufnahmen produzieren, einen Podcast. Unsere Aufgabe war es, zu zweit ein spannendes Thema zu entwickeln, welches wir dann in unserem Podcast behandeln. Für den Podcast mussten wir ein Interview mit einer externen Person führen. Zusätzlich zu den Interviewaufnahmen nahmen wir auch Moderationsteile auf, die wir dann zu einem Podcast zusammenschneiden mussten.

Unser Podcast trug den Titel «Campus Chronicles, Einblicke ins Studienleben» und handelte, wie es der Name schon vermuten lässt, um das Leben als Student. Um Eindrücke aus erster Hand zu erhalten, wählten wir als Interviewpartner einen Studenten der pädagogischen Hochschule Luzern.

Die Aufnahme des Interviews stellte sich aber als herausfordernder als gedacht heraus. Unser Interviewpartner, ein Bekannter von mir, befand sich zur Zeit der Aufnahme in England in einem Sprachaufenthalt. Dies führte zu einigen organisatorischen Herausforderungen. Das Interview fand remote statt, wir verbunden uns per Videoanruf und nahmen die beiden Tonspuren separat auf.

Bevor wir mit diesem Modul begonnen haben, hatte ich nur geringe Erfahrung im Bereich Audioproduktion. Bei der Opacc war ich einmal Gast in unserem Lernenden-Podcast, ansonsten hatte ich noch keine eigene Produktion durchgeführt. Zu Beginn hatte ich grossen Respekt vor den technischen Anforderungen des Podcasts. Im Nachhinein hat fast alles wie gewünscht funktioniert.

Wir können nun auf eine sehr intensive und spannende Zeit zurückblicken, in der wir viel im Bereich Audiotechnik gelernt haben.

Die Abschlussarbeit der Berufsmatura

Texte schreiben, Fakten recherchieren, Umfragen machen, …

Da Valeria und Mara im letzten Lehrjahr sind, stand für sie als Teil des BM-Qualifikationsverfahren die interdisziplinäre Projektarbeit an.

In dieser Arbeit muss über ein selbstgewähltes Thema in 2er – 3er Gruppen eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben werden. Sie haben die Arbeit nicht in derselben Gruppe gemacht. Deshalb hier vier Fragen an die beiden zu ihren Arbeiten:

Wie seid ihr auf eure Themen gekommen?

Mara: Wir haben uns überlegt, welche Themen uns interessieren und machbar sind, da die Arbeit ja mit zwei Fächern der Berufsmatura zu tun haben muss. Mit unserem gewählten Thema «Influencer Marketing» konnten wir die Fächer Deutsch und Wirtschaft abdecken.

Valeria: Wir haben uns für das Thema Zuckerkonsum entschieden. Die Themenwahl war bei uns ein Bauchentscheid und wir wollten herausfinden, ob wir zu viel Zucker essen und was die Folgen davon sein könnten.

Wie lief die Arbeit ab?

Mara: Wir schrieben einen Theorieteil, in dem wir Influencer Marketing erklärten und mit Studien belegten. Gleichzeitig suchten wir nach Influencern, die bereit waren, uns ein Interview zu geben. Zudem machten wir eine Online-Umfrage, um die Einstellung der Bevölkerung gegenüber Influencer Marketing zu analysieren. Schlussendlich werteten wir alle Daten aus.

Valeria: Bei uns basiert die Arbeit auf einem (Selbst-)Experiment. Dabei haben wir, und ein paar Bekannte von uns, eine Woche dokumentiert, wieviel Zucker wir konsumierten. Anschliessend haben wir zwei Wochen auf zugesetzten Zucker verzichtet und die Auswirkungen davon beobachtet. Die Experimente haben wir mit Fragebögen ausgewertet.

Was waren Schwierigkeiten während der Arbeit?

Mara: Die Themenwahl am Anfang war schwer, da wir uns nicht so gut auf ein Thema einigen konnten. Während der Arbeit war es schwierig, herauszufinden was Influencer verdienen. Es gibt nur wenige konkrete Zahlen zu den Löhnen von Influencern. Zudem sind diese je nach Reichweite des Influencers und der Marke, mit der man arbeitet, abhängig. Ein aussagekräftiges Ergebnis zu finden, war nicht leicht.

Valeria: Nach den Herbstferien war unser Thema von der Lehrperson abgesegnet und wir konnten mit dem Schreiben der Arbeit beginnen. Da wir das Experiment noch vor dem 1. Dezember abschliessen wollten (schliesslich möchte ja niemand auf Weihnachtsguetzli und Glühwein verzichten 😉), mussten wir uns innert wenigen Wochen zum Thema Zucker informieren, die Testgruppe festlegen und das Experiment vorbereiten. Das war für einen Moment lang ziemlich stressig. Am Ende zahlte es sich aber aus, weil der Projektabschluss und die Abgabe dann umso entspannter war.

Welche positiven Erlebnisse nimmst du aus der Arbeit mit?

Mara: Wir durften vier Interviews mit Schweizer Influencerinnen führen. Es war sehr spannend, von ihren Erfahrungen und ihren Tätigkeiten zu erfahren. Valeria: Beim Experiment habe ich herausgefunden, dass mein persönlicher Zuckerkonsum in einem gesunden Rahmen liegt. Die Arbeit selbst verlief dank guter Zeitplanung super. Da wir während der Lehrzeit schon viele Projekte in dieser Gruppenkonstellation durchgeführt hatten, verlief die Zusammenarbeit reibungslos.

Auf nach England

Unser Sprachaufenthalt im Süden Englands

Der England-Sprachaufenthalt im dritten Lehrjahr – darauf haben Mattia und ich, Janine, uns schon lange gefreut. Am Sonntag, dem 1. Oktober 2023, sollte es losgehen. Mit gepackten Koffern machten wir uns auf den Weg nach Basel zum Flughafen. Doch noch nicht einmal am Flughafen angekommen, erreichte uns die Nachricht, dass unser Flug gestrichen wurde. Der Schock sass bei allen tief, als wir die Lehrpersonen am Flughafen trafen und sie fragten, was wir jetzt tun würden.

Nach vielen Telefonaten und Gesprächen mit dem Personal der Airline hiess es, wir könnten alle wieder nach Hause fahren, da es für uns an diesem Sonntag keinen Flug mehr gab. Die Hoffnung war gross, dass wir am darauffolgenden Tag fliegen könnten. Leider schafften wir es auch am Montag nicht nach England. So mussten wir am Dienstag alle nach Genf fahren, um von dort nach London, Heathrow zu fliegen.

Endlich auf der Startbahn waren wir alle erleichtert und die Vorfreude auf den Sprachaufenthalt stieg allmählich wieder. Nach einer Stunde Flug und zwei Stunden Carfahrt (auf der linken Seite der Strasse) erreichten wir die «Southbourne School of English», wo unsere Gastfamilien bereits auf uns warteten. In unserem zweiwöchigen Zuhause angekommen, bekamen wir gleich ein leckeres Dinner und packten unsere Koffer aus.

Am nächsten Tag erwartete uns unser erster Schultag. Zunächst bekamen wir alle von Alison, einer der Lehrerinnen, eine kleine Einführung zum Unterricht und den Schulregeln, bevor es dann um 9:45 Uhr mit dem richtigen Unterricht losging.

Die Schultage waren kurz, aber dennoch sehr lehrreich. Viele erkundeten nach dem Nachmittagsunterricht noch die Geschäfte in Southbourne, den Strand oder das 15 Minuten entfernte Bournemouth. Wir hatten an gewissen Abenden die Möglichkeit, an einem Abendprogramm, das die Schule organisierte, teilzunehmen. So spielten wir zum Beispiel am Mittwochabend alle gemeinsam Bowling.

Am Samstag ging es dann für alle Schüler nach London. Nach einer kurzen Tour, in der wir unter anderem den Buckingham Palace, den Big Ben und Westminster Abbey besichtigten, bekamen wir fünf Stunden Zeit, um zu shoppen, etwas zu Mittag zu essen oder uns London selbst noch einmal anzusehen.

Am darauffolgenden Tag bot sich uns nochmals die Chance, viel Geld auszugeben, indem wir einen riesigen Outletstore in Portsmouth besuchten.

Die beiden Wochen vergingen wie im Flug, sodass wir bald schon wieder unsere Koffer packen mussten und uns auf den Weg zurück in die Schweiz machten. Alles in allem war der Sprachaufenthalt im Süden Englands, trotz des holprigen Starts, ein voller Erfolg und wird uns allen in Erinnerung bleiben.