C’est finalement fait

Französisch-Abschlussprüfungen

Wie üblich schlossen Mara und ich, Valeria, im 2. Lehrjahr Französisch als erstes Berufsmatura-Fach ab. Mitte Juni war es so weit. Schon seit gut einem halben Jahr freuten wir uns mehr oder weniger auf dieses Datum. Mehr, weil wir danach keinen Französischunterricht mehr haben werden, weniger, weil wir die Prüfungen noch bestehen mussten.

Wir entschieden uns hierfür beide für das externe Sprachdiplom DELF, welches wir auf dem Niveau B1 absolvierten. Im Unterricht bereiteten wir uns die letzten paar Monate intensiv darauf vor. Dadurch kannten wir die Aufgabentypen bereits. Wir erhielten hilfreiche Tipps von der Französischlehrerin, welche auch als Prüfungsexpertin arbeitet. Der jährliche Fremdsprachenaufenthalt in Frankreich hätte uns für diese Prüfung sicher auch viel gebracht. Dieser ist jedoch aus bekannten Gründen auch dieses Jahr ersatzlos ausgefallen.

Als erstes auf dem Prüfungsplan standen die mündlichen Prüfungen, meiner Meinung nach die schlimmsten. Bei drei verschiedenen Aufgaben mussten wir uns der Expertin vorstellen, sie in einem Rollenspiel überzeugen und am Ende eine Argumentation halten. Da ich die Vorstellung zu Hause vorbereitet hatte, gelang mir dieser Teil am besten.

Eine Woche später folgte der restliche Teil der Prüfung. Beim Lese- und Hörverständnis fühlte ich mich sicher und dank der Vorbereitung im Unterricht gelang mir auch der Aufsatz besser als erwartet. Nach zwei Stunden verliessen wir den Raum erleichtert und zuversichtlich.

Das Gefühl bestätigte sich, als wir zwei Wochen später unsere Resultate erhielten: «Bestanden».

Ich bin froh, Französisch für den Moment abschliessen zu können, kann mir aber gut vorstellen, mich nach der Lehre nochmals damit zu befassen.

Stretch, Bounce und Squeeze

Einen animierten Erklärfilm erstellen

In der Berufsschule im Modul «Digitale Animation produzieren» erstellte ich, Valeria, einen 3-minütigen Animationsfilm, der zukünftigen Lernenden bei Opacc das Projekt Codecademy erklären soll.

Im Februar, in den ersten Lektionen dieses Moduls, lernte ich die Grundlagen des Animierens kennen. Dabei ging es darum, Animationen möglichst plastisch, also wie im echten Leben zu gestalten. So sollten zum Beispiel Elemente, die grösser werden als erstes ein bisschen schrumpfen, bevor sie dann wachsen. Dabei lernte ich auch Adobe After Effects und Premiere Pro kennen, die Software-Programme, mit denen ich den Animationsfilm umsetzen werden.

Vor den Osterferien legte ich dann mit dem Projekt los. Zuerst erarbeitete ich ein Shootingboard, indem ich die einzelnen Bilder und Animationen skizzierte. Dabei entwarf ich auch den Sprechertext. Mit diesen Grundlagen konnte ich mit dem spannendsten Teil anfangen: dem Animieren. Dabei stellte ich fest, dass dieser Teil sehr aufwendig und zeitintensiv war. Am Ende hinterlegte ich dem ganzen Film noch Musik und machte den Feinschliff. Jetzt ist der Film bereit für die Lernenden, die im August mit der Lehre beginnen.

Das Projekt hat mir viel Spass gemacht und das Modul hat mir bis jetzt in der Berufsschule am besten gefallen.

Spitzt die Ohren!

Podcast-Konzept als IPA

Bereits im ersten Lehrjahr fragte ich, Elias, mich, was ich wohl für eine IPA (Individuelle Praktische Arbeit / Abschlussarbeit) machen würde. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich einen eigenen Podcast ins Leben rufen würde, hätte ich vermutlich die Stirn gerunzelt.

Doch genau das habe ich in 90 Stunden gemacht. Um genau zu sein, habe ich ein Konzept geschrieben, die die Produktion des zukünftigen OpaccLernenden-Podcast regelt. Richtig gelesen! Die OpaccLernenden bekommen ihren eigenen Podcast! Die Idee dazu kam während einem Teams-Meeting mit Marco Stuber, Bildungsverantwortlicher bei Opacc. Wir unterhielten uns, welche Podcasts wir während der Pandemie gehört haben, als die Idee zum eigenen OpaccLernenden-Podcast kam.

Nun, ein halbes Jahr später, durfte ich während knapp vier Wochen dieses Konzept umsetzen. Da es sich um eine benotete Abschlussarbeit handelt, musste ich im Voraus einen Zeitplan erarbeiten. Während der Umsetzung war es obligatorisch, täglich seine Arbeiten zu rapportieren und eine Dokumentation zu schreiben.

Am ersten Tag meiner IPA erstellte ich ein Mind-Map mit allem, was mir zum Thema «Podcast» einfiel. Danach recherchierte ich zu den aufgeschriebenen Punkten und kopierte die interessantesten Blog-Artikel, Anleitungen, etc. in mein OneNote. Die vier Kapitel, die ich geplant hatte, waren «Organisation», «Folgen-Konzept», «Produktion und Audiotechnik» sowie «Marketing und Distribution». In den ersten 22 Stunden erarbeitete ich das Kapitel «Organisation». Darin legte ich wichtige Rahmenbedingungen fest wie beispielsweise die Verantwortlichen, die Organisierenden, die Gesprächsthemen usw. Im Kapitel «Folgen-Konzept» legte ich fest, wie die Folgen ablaufen sollen. Im Kapitel «Produktion und Audiotechnik» erstellte ich Anleitungen für die bestellte Hardware und die evaluierte Audiosoftware. Im letzten Kapitel legte ich die Eingliederung des Podcasts in die Social-Media-Präsenz der OpaccLernenden ein und dokumentierte die Distribution über Spotify und unsere Webseite.

Während der Erarbeitung setzte ich mich immer wieder unserem Kommunikations Manager, Ramon Wüest, unserem Bildungsverantwortlichen, Marco Stuber, zusammen, um meine Arbeit und meine Fortschritte zu besprechen. Dieses Feedback hielt mich während den gesamten 90 Stunden auf Kurs. Zum Schluss durfte ich das fertige Konzept den Fachvorgesetzten vorstellen. Die IPA werde ich als intensive, aber interessante Arbeit in Erinnerung behalten und ich freue mich darauf, meine Arbeit den Prüfungsexperten vorzustellen und zu gerne würde ich diese Arbeit meinem «Ich-im-ersten-Lehrjahr» vorstellen, ich denke es hätte mir gefallen.

packsy – THE BAG FOR EVERYONE

Marketingkampagne für einen Taschenhersteller

Im Rahmen eines Projektmanagement-Moduls in der Berufsschule erstelle ich, Manuel, mit drei Klassenkammeraden momentan eine Marketingkampagne für den fiktiven Taschenhersteller «packsy». Die Kampagne setzt sich aus einem animierten Key Visual, Produktbildern und einem Video zusammen. Das Ganze soll ansprechend auf einer Webseite präsentiert werden.

Der Claim von «packsy» lautet «THE BAG FOR EVERYONE». Dieser Slogan war auch die Ausgangslage für das Konzept des Videos. Wir wollten dieselbe Tasche verschiedenen Personen zeigen, um die Vielseitigkeit des Dufflebags hervorzuheben. Wir hatten die Idee, dies mit sogenannten Match-Cuts umzusetzen. Ein Match-Cut ist eine Art von Videoschnitt und entsteht, wenn das Sujet wechselt, der Hintergrund aber gleichbleibt. Aufgrund dieser Idee erstellten wir ein Storyboard. In den Osterferien trafen wir uns dann, um die Aufnahmen für das Video zu erstellen.

Am Mittwoch, 27. April 2022, versammelten wir uns um 10:00 Uhr am Bahnhof in Luzern. Nachdem wir uns kurz über den Tagesablauf abgesprochen hatten, suchten wir einen Ort, um die Produktbilder zu schiessen, da die Sonne für die Videoaufnahmen noch zu tief stand. Eine gemütliche Bank in der Altstadt schien optimal.

Nachdem die Fotos im Kasten warnen, machten wir uns an die Videoaufnahmen. Dafür benötigten wir eine neue Location. Wir hatten zwar im Vorhinein über Google Maps mögliche Drehorte herausgesucht, diese funktionierten jedoch nicht. Glücklicherweise sind wir aber im Vorbeigehen über den perfekten Ort gestolpert. Da ich der Hauptverantwortliche für die Webseite bin, habe ich beim Dreh vor allem als Darsteller agiert und den Kameramann unterstützt. Das Erstellen der Aufnahmen für die Match-Cuts fiel uns nicht besonders schwer. Ein Problem war jedoch, dass wir immer wieder Passanten im Bild hatten und neu aufnehmen mussten.

Gestärkt nach einer Glacé-Pause machten wir uns auf die Suche nach einer zweiten Location, um die Aufnahmen für das Ende des Videos zu erstellen. Dabei hatten wir weniger Schwierigkeiten als zuvor. Auch das Filmen ging einiges schneller, da dieser Drehort etwas weniger belebt war.

Rückblickend war der Tag ein voller Erfolg. Wir konnten alle Aufnahmen machen und sind nun im Projekt ein grossen Schritt weiter. Meine Projektpartner, Sven und Tobias, die für den Videoteil der Kampagne zuständig sind, werden als nächsten Schritt die Produktbilder aufbereiten und das Video schneiden. Das Mockup (Skizze) der Webseite habe ich bereits erstellt. Für mich gilt es nun, die Homepage mit HTML, CSS und Javascript umzusetzen.

Webseiten bewirtschaften

Überbetrieblicher Kurs zum Thema Content Management System

In den letzten 2 Wochen durfte ich, Mara, einen weiteren überbetrieblichen Kurs zum Thema Content Management System (CMS) in Adligenswil besuchen.

An unserem ersten ÜK-Tag lernten wir, was ein CMS ist und wo es eingesetzt wird. Zudem wurden uns die Ziele des Kurses vorgestellt, damit wir wussten was in den nächsten Tagen auf uns zukommt.

Wir teilten uns in 2er Gruppen ein und bekamen alle eine Firma zugeteilt, für die wir später eine Webseite mit CMS erstellen sollten. Wir bekamen genaue Angaben, welche Inhalte auf der Webseite gezeigt werden müssen und wie das CI/CD der Firma aussieht. Mithilfe dieser Angaben konnten wir ein Kundenbriefing erstellen bei dem wir die Zielgruppe, das Design der Webseite und das Blogkonzept für die Blogseite definierten.

Als das Design stand, konnten wir mit dem Programmieren beginnen. Wir suchten im Internet ein passendes Template, welches uns als Basis für unsere Webseite diente. Wir passten die Vorlage an unsere Vorgaben an, bis sie unseren Vorstellungen der Webseite entsprach.

Später installierten wir das CMS. Wir verschoben unsere HTML- und CSS Dateien in das im Voraus installierte CMS. Uns wurde gezeigt, wie man den Code einfacher schreiben kann und für immer gleichbleibende Inhalte wie z.B. die Navigationsleiste sogenannte Partials erstellt werden können.

Nachdem der Code mithilfe dieser Partials optimiert wurde, fingen wir an die Plugins zu installieren und diese in unsere Webseite einzubinden, so dass man später ohne Programmierkenntnisse die Webseite bearbeiten kann.

Weiter hinterlegten wir die Cookie-Abfrage für unsere Webseite, führten eine Suchmaschinenoptimierung ein und erstellten eine Besucherstatistik.

Da wir nun alle nötigen Komponenten für die Webseite kennengelernt hatten, blieb uns Zeit, alle noch nicht funktionierenden Plugins zu optimieren.

Zum Schluss schauten wir uns alle Webseiten der anderen Gruppen an und gaben einander positive Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge.

Der ÜK war recht anstrengend, da wir alle kaum Vorkenntnisse von CMS hatten und der Stoff anspruchsvoll war. Unser Kursleiter konnte uns jedoch die Theorie sehr gut erklären, sodass wir unser Projekt schlussendlich alle umsetzen konnten. Insgesamt  war es ein gelungener und spannender ÜK, indem wir sehr viel lernen konnten.

«Elektromobilität – der Motor gerät ins Stocken»

BM-Arbeit von Fabio und Elias

Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, befinden uns im letzten Lehrjahr unserer Ausbildung zum Mediamatiker EFZ. Da wir beide die Berufsmaturität Typ Wirtschaft und Dienstleistung absolvieren, mussten wir eine sogenannte interdisziplinäre Projektarbeit (kurz IDPA) schreiben. Die Arbeit ist auch umgangssprachlich als «BM-Arbeit» bekannt. Es handelt sich dabei um eine schriftliche Arbeit, die verschiedene Berufsmaturafächer miteinander verknüpfen soll.

Die Auswahl des Themas kann man unter gewissen Vorgaben selbst bestimmen. Unsere Arbeit trägt den Titel: «Elektromobilität – der Motor gerät ins Stocken: Hürden auf dem Weg zur ökologischen Fortbewegung.» Die Vorbereitungen dazu begonnen bereits in der ersten Woche nach den Sommerferien. Vor zwei Wochen haben wir die Arbeit abgegeben. Gerne blicke ich auf das Projekt zurück. 

Wie der Name verrät, thematisieren Fabio und ich in unserer Arbeit die Problematik mit der steigenden Elektromobilität anhand eines Fallbeispiels. Bei uns war das Fallbeispiel ein Wohnkomplex in Horw. Wir führten insgesamt drei Experteninterviews, stellten eigene Recherchen an, lasen uns Studien und Berichte durch und befragten 434 Menschen per Online-Umfrage. 

Fabio und ich sind ein eingespieltes Team, man konnte sich auf den anderen verlassen und die Zusammenarbeit hat wie immer Spass gemacht. Wir sind mit unserer Arbeit sehr zufrieden. 

Intensivsprachkurs Englisch

Englisch lernen trotz Virus

Nachdem ich, Manuel, mit dem Ende des zweiten Lehrjahres das Fach Französisch abgeschlossen habe, steht dieses Jahr Englisch auf dem Programm. Im Frühling 2022 finden die Englisch-Abschlussprüfungen in Form eines Cambridge-Diploms statt.

Um sich perfekt auf die Prüfung vorzubereiten, gehen die Mediamatik-Lernenden normalerweise anfangs des dritten Lehrjahrs eine Woche in einen Fremdsprachaufenthalt nach England. Doch wie schon viele Male zuvor, machte das Virus uns Lernenden einen Strich durch die Rechnung und der Ausflug nach England fiel aus. Um uns trotzdem bei der Vorbereitung auf unseren Englischabschluss zu unterstützen, hat die Berufsschule deshalb ein Ersatzangebot in Form eines freiwilligen Intensivsprachkurses auf die Beine gestellt.

Am 4. Oktober 2021 war es so weit und ich fuhr mit dem Zug nach Sursee. Anfangs war ich etwas skeptisch und ich konnte mir nicht so richtig vorstellen, was mich erwarten wird. Nach Ankunft im Klassenzimmer wurde mir rasch klar, dass dies kein klassischer Englischunterricht werden würde. Die nette und etwas aufgedrehte Lehrerin, welche muttersprachlich Englisch sprach und hauptberuflich solche Intensivsprachkurse gab, verdeutlichte uns, dass sie auf unsere individuellen Stärken und Schwächen eingehen und mit uns daran arbeiten möchte. Es kristallisierte sich schnell heraus, dass die meisten Schüler viel Gewicht auf das Sprechen legen wollten. Neben einigen Übungen zu den klassischen Themen wie Grammatik, Hör- und Leseverständnis und Schreiben haben wir deshalb die ganze Woche sehr viel gesprochen. Wir haben Diskussionen in der ganzen Klasse geführt, uns zu zweit über verschiedenste Themen ausgetauscht und kurze Präsentationen gehalten. Mit der Zeit hat man den Fortschritt richtig gehört, was sehr motivierend war.

Rückblickend hat sich der Kurs für mich auf jeden Fall gelohnt. Ich konnte meinen aktiven Englisch-Wortschatz vergrössern und fühle mich allgemein sicherer mit der Sprache. Die Abschlussprüfung kann kommen!

Geplant, gefilmt, geschnitten

Praktisches Projektmanagement

Im 1. sowie im 3. Lehrjahr besuchen wir Mediamatiker*innen (Bildungsverordnungen <2019) das Schulfach «Projektmanagement». Hier lernen wir den Umgang mit Zielsetzungen, wie man effizient im Team arbeitet, eine sinnvolle Aufgabenplanung zu führen, und vieles mehr. Im ersten Halbjahr des vergangenen Schuljahres lernten wir vor allem Theorie zu Arbeitsplanungen wie die «ALPEN-Methode», das «Time-Boxing», oder etwa die «Ivy-Lee-Methode».
Doch im zweiten Halbjahr stand dann ein praktisches Projekt an, in welchem wir beweisen durften, wieviel wir nun von Arbeitsplanung verstehen.
Wir durften grosszügigerweise selbst entscheiden, um was für eine Art Projekt es sich handeln soll, da die Arbeitsweise, Aufgabenmanagement sowie Dokumentation im Vordergrund standen.

Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, entschieden uns, drei kurze Videos über die Berufslehren Metallbauer*in EFZ, Metallbaupraktiker*in EBA, sowie Metallbaukonstrukteur*in EFZ bei der Firma Wasta AG in Stans zu drehen. Fabio’s Vater Beat arbeitet bei der Wasta und kam mit diesem Vorschlag vor einiger Zeit zu Fabio. Die Videos sollten die Online-Präsenz der Lernenden verbessern und auf Lehrstellen aufmerksam machen. Fabio und ich freuten uns, ein Filmprojekt realisieren zu können, da uns das Filmen, Schneiden und Animieren sehr gut gefällt.

Jeweils zwei Lektionen pro Woche arbeiteten wir nun während dem gesamten 6. Semester an der Planung und der Umsetzung der Videos. Wir besuchten im Februar die Wasta AG, um alles mit Beat zu besprechen und kurz nach den Osterferien fuhren wir an einem Samstag nach Stans und filmten den gesamten Vormittag. Es entstanden tolle Aufnahmen beim Schweissen, Bohren, Stanzen, Biegen und vielem mehr. Die drei Lernenden der Wasta AG waren eifrig bemüht, ihre Lehre so interessant wie möglich zu präsentieren, was man in jeder Szene erkennen konnte.

Während der restlichen Zeit haben wir dann die Videos geschnitten, das Intro animiert und den Videos den finalen Schliff gegeben, ehe wir alles pünktlich abgeben konnten. Jeder Arbeitsschritt musste, während dem Projekt detailliert dokumentiert werden. Dies war sehr wichtig, da die Dokumentation erheblich zur Benotung beitrug.

Unsere Arbeit lohnte sich, denn am Ende waren alle Beteiligten zufrieden und uns gefiel das Endprodukt ebenfalls sehr. Wir freuen uns, dass die Wasta AG die Videos in Kürze auf ihrer Webseite aufschalten wird.

KICKOSIP – Multimediaprojekttage

Kampagne für ein fiktives Getränk erstellen

Während dem QV-Unterbruch durften Elias und ich, Fabio Krieger, vier Tage lang ein Multimediaprojekt mitgestalten. Diese Projekte werden jährlich mit den Lernenden im dritten Lehrjahr durchgeführt. In dieser Zeit arbeiten die Lernenden in einem Team von 2 – 3 Personen an einem zufällig zugeteilten Projekt und erstellen diverse Multimedia-Produkte dazu. Dieses Jahr war das Thema fiktive Getränke.

Die Lernenden im vierten Lehrjahr haben im Unterricht ein Konzept für ein fiktives Getränk erstellt. Dazu gehörte die Idee vom Getränk, ein kleines Briefing und ein kurzer Pitch. Je nach Gruppe wurde mehr oder weniger definiert, was beispielsweise das CI (Corporate Identity) oder die Anforderungen betrifft.

Elias, Samuel Pechmann (Klassengspändli) und mir wurde das Getränk KICKOSIP zugeteilt. Ein koffeinhaltiges Getränk mit Kaktusfeige, welches für Ausgänger und Partyhelden gedacht ist. Unser «Kunde» hat uns das Produktdesign, Schriften, Farben, Logo und Illustrationen vorgegeben, sowie auch diverse Anforderungen an die Endprodukte (Interaktives PDF, Video, Rollup-Plakat, kreatives Mailing) gestellt. Im Voraus haben wir ein Konzept erstellt, welches jedes Produkt grob beschreibt und Designvorschläge sowie auch allfällige Änderungen an den Angaben des Kunden beinhaltet.

Gleich am ersten Projekttag wollten wir alle Fotos und Filmaufnahmen im Kasten haben, deswegen haben wir schon am Morgen unsere Sachen gepackt und uns mobilisiert. Mit den selbst erstellten Prototypen gingen wir dann in die Beach-Bar in Nottwil und machten diverse Fotos. Am Nachmittag haben wir dann noch die Filmaufnahmen im Schulhaus gemacht. In den folgenden Tagen haben wir mit den Fotos und Videos die verschiedenen Produkte erstellt und konnten das Projekt sogar frühzeitig abgeben. Zudem haben wir einen eigenen Instagram-Account erstellt und dort einige Inhalte hochgeladen. Den Instagram-Account findet ihr hier. www.instagram.com/kickosip_switzerland

Uns hat dieses Projekt sehr grossen Spass bereitet, da man so eine ungefähre Ahnung hat, wie die Arbeit als Mediamatiker und der Kundenkontakt im zukünftigen Berufsleben aussehen könnte.

Abschlussprüfung im 2. Lehrjahr

Französisch Delf B1

Zwei Jahre sind nun durch und die Hälfte ist geschafft. Doch mit dem Ende des zweiten Lehrjahres steht die erste für die Berufsmatura relevante Abschlussprüfung auf dem Programm. Bei der Diplomprüfung «DELF Niveau B1» werden die mündlichen und schriftlichen Französischkenntnisse der Lernenden auf die Probe gestellt. Dieses Jahr war ich, Manuel von Wyl, an der Reihe.

Der mündliche Teil besteht aus einem Dialog, einem Monolog und einer Argumentation. Der schriftliche Teil aus einem Aufsatz, einem Hör- und einem Leseverständnis.

Bereits ab der ersten Französischlektion der Ausbildung beginnt die Vorbereitung auf diese Prüfung. Der wichtigste Faktor für die Vorbereitung ist jedoch der Fremdsprachaufenthalt in der französischen Stadt Montpellier. Dieser ist aber leider, wie schon letztes Jahr, virusbedingt ersatzlos ausgefallen.

Deshalb hat sich die Vorbereitung mehr auf den Unterricht verlagert. Mit unserer Französischlehrerin haben wir einige alte DELF-Prüfungen gelöst, um uns mit den Aufgabentypen vertraut zu machen, Grammatikregeln zu repetieren und unser Vokabular aufzufrischen. Für den Monolog im mündlichen Teil der Prüfung habe ich eine kurze Biografie verfasst und diese auswendig gelernt.

Gut vorbereitet bin ich dann am Samstag, 12. Juni 2021 zum mündlichen Teil der DELF Diplomprüfung angetreten. Zu Beginn hatte ich zehn Minuten Zeit, um mich auf die Argumentation vorzubereiten. Ich konnte zwischen drei Themen wählen, musste anschliessend den Text analysieren und meine Gedanken dazu notieren.
Nach der Vorbereitung begab ich mich in ein anderes Zimmer zu zwei Experten. Als erstes habe ich mich mit Hilfe meiner auswendig gelernten Biografie vorgestellt und einige Fragen beantwortet. Dann wurden mir drei Situationen vorgelegt. Ich habe ein Szenario ausgewählt und mit einem der Experten ein Gespräch darüber geführt. Schliesslich musste ich noch meine Argumentation vortragen. Abgesehen von wenigen kleinen Aussetzern war ich zufrieden mit meiner Leistung und konnte den Raum mit einem guten Gefühl verlassen.

Eine Woche später, am 19. Juni 2021, stand dann die schriftliche Prüfung an. Da ich vertraut mit der Art der Aufgaben war, hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl. Das Hörverständnis bereitete mir keine grossen Schwierigkeiten. Beim Leseverständnis hatte ich etwas mehr Mühe, da die Texte anspruchsvoll waren. Das Thema des Aufsatzes war zu Beginn etwas unverständlich, doch mit ein wenig Interpretation hat auch das Schreiben des Texts funktioniert. Nach 90 Minuten durfte ich den heissen Raum erleichtert und mit einem guten Gefühl verlassen und mich mit einem Glace abkühlen.

Drei Wochen später erhielt ich dann meine Prüfungsergebnisse: «BESTANDEN!» So konnte ich entspannt in die Sommerferien.