Webseiten bewirtschaften

Überbetrieblicher Kurs zum Thema Content Management System

In den letzten 2 Wochen durfte ich, Mara, einen weiteren überbetrieblichen Kurs zum Thema Content Management System (CMS) in Adligenswil besuchen.

An unserem ersten ÜK-Tag lernten wir, was ein CMS ist und wo es eingesetzt wird. Zudem wurden uns die Ziele des Kurses vorgestellt, damit wir wussten was in den nächsten Tagen auf uns zukommt.

Wir teilten uns in 2er Gruppen ein und bekamen alle eine Firma zugeteilt, für die wir später eine Webseite mit CMS erstellen sollten. Wir bekamen genaue Angaben, welche Inhalte auf der Webseite gezeigt werden müssen und wie das CI/CD der Firma aussieht. Mithilfe dieser Angaben konnten wir ein Kundenbriefing erstellen bei dem wir die Zielgruppe, das Design der Webseite und das Blogkonzept für die Blogseite definierten.

Als das Design stand, konnten wir mit dem Programmieren beginnen. Wir suchten im Internet ein passendes Template, welches uns als Basis für unsere Webseite diente. Wir passten die Vorlage an unsere Vorgaben an, bis sie unseren Vorstellungen der Webseite entsprach.

Später installierten wir das CMS. Wir verschoben unsere HTML- und CSS Dateien in das im Voraus installierte CMS. Uns wurde gezeigt, wie man den Code einfacher schreiben kann und für immer gleichbleibende Inhalte wie z.B. die Navigationsleiste sogenannte Partials erstellt werden können.

Nachdem der Code mithilfe dieser Partials optimiert wurde, fingen wir an die Plugins zu installieren und diese in unsere Webseite einzubinden, so dass man später ohne Programmierkenntnisse die Webseite bearbeiten kann.

Weiter hinterlegten wir die Cookie-Abfrage für unsere Webseite, führten eine Suchmaschinenoptimierung ein und erstellten eine Besucherstatistik.

Da wir nun alle nötigen Komponenten für die Webseite kennengelernt hatten, blieb uns Zeit, alle noch nicht funktionierenden Plugins zu optimieren.

Zum Schluss schauten wir uns alle Webseiten der anderen Gruppen an und gaben einander positive Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge.

Der ÜK war recht anstrengend, da wir alle kaum Vorkenntnisse von CMS hatten und der Stoff anspruchsvoll war. Unser Kursleiter konnte uns jedoch die Theorie sehr gut erklären, sodass wir unser Projekt schlussendlich alle umsetzen konnten. Insgesamt  war es ein gelungener und spannender ÜK, indem wir sehr viel lernen konnten.

«Elektromobilität – der Motor gerät ins Stocken»

BM-Arbeit von Fabio und Elias

Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, befinden uns im letzten Lehrjahr unserer Ausbildung zum Mediamatiker EFZ. Da wir beide die Berufsmaturität Typ Wirtschaft und Dienstleistung absolvieren, mussten wir eine sogenannte interdisziplinäre Projektarbeit (kurz IDPA) schreiben. Die Arbeit ist auch umgangssprachlich als «BM-Arbeit» bekannt. Es handelt sich dabei um eine schriftliche Arbeit, die verschiedene Berufsmaturafächer miteinander verknüpfen soll.

Die Auswahl des Themas kann man unter gewissen Vorgaben selbst bestimmen. Unsere Arbeit trägt den Titel: «Elektromobilität – der Motor gerät ins Stocken: Hürden auf dem Weg zur ökologischen Fortbewegung.» Die Vorbereitungen dazu begonnen bereits in der ersten Woche nach den Sommerferien. Vor zwei Wochen haben wir die Arbeit abgegeben. Gerne blicke ich auf das Projekt zurück. 

Wie der Name verrät, thematisieren Fabio und ich in unserer Arbeit die Problematik mit der steigenden Elektromobilität anhand eines Fallbeispiels. Bei uns war das Fallbeispiel ein Wohnkomplex in Horw. Wir führten insgesamt drei Experteninterviews, stellten eigene Recherchen an, lasen uns Studien und Berichte durch und befragten 434 Menschen per Online-Umfrage. 

Fabio und ich sind ein eingespieltes Team, man konnte sich auf den anderen verlassen und die Zusammenarbeit hat wie immer Spass gemacht. Wir sind mit unserer Arbeit sehr zufrieden. 

Intensivsprachkurs Englisch

Englisch lernen trotz Virus

Nachdem ich, Manuel, mit dem Ende des zweiten Lehrjahres das Fach Französisch abgeschlossen habe, steht dieses Jahr Englisch auf dem Programm. Im Frühling 2022 finden die Englisch-Abschlussprüfungen in Form eines Cambridge-Diploms statt.

Um sich perfekt auf die Prüfung vorzubereiten, gehen die Mediamatik-Lernenden normalerweise anfangs des dritten Lehrjahrs eine Woche in einen Fremdsprachaufenthalt nach England. Doch wie schon viele Male zuvor, machte das Virus uns Lernenden einen Strich durch die Rechnung und der Ausflug nach England fiel aus. Um uns trotzdem bei der Vorbereitung auf unseren Englischabschluss zu unterstützen, hat die Berufsschule deshalb ein Ersatzangebot in Form eines freiwilligen Intensivsprachkurses auf die Beine gestellt.

Am 4. Oktober 2021 war es so weit und ich fuhr mit dem Zug nach Sursee. Anfangs war ich etwas skeptisch und ich konnte mir nicht so richtig vorstellen, was mich erwarten wird. Nach Ankunft im Klassenzimmer wurde mir rasch klar, dass dies kein klassischer Englischunterricht werden würde. Die nette und etwas aufgedrehte Lehrerin, welche muttersprachlich Englisch sprach und hauptberuflich solche Intensivsprachkurse gab, verdeutlichte uns, dass sie auf unsere individuellen Stärken und Schwächen eingehen und mit uns daran arbeiten möchte. Es kristallisierte sich schnell heraus, dass die meisten Schüler viel Gewicht auf das Sprechen legen wollten. Neben einigen Übungen zu den klassischen Themen wie Grammatik, Hör- und Leseverständnis und Schreiben haben wir deshalb die ganze Woche sehr viel gesprochen. Wir haben Diskussionen in der ganzen Klasse geführt, uns zu zweit über verschiedenste Themen ausgetauscht und kurze Präsentationen gehalten. Mit der Zeit hat man den Fortschritt richtig gehört, was sehr motivierend war.

Rückblickend hat sich der Kurs für mich auf jeden Fall gelohnt. Ich konnte meinen aktiven Englisch-Wortschatz vergrössern und fühle mich allgemein sicherer mit der Sprache. Die Abschlussprüfung kann kommen!

Geplant, gefilmt, geschnitten

Praktisches Projektmanagement

Im 1. sowie im 3. Lehrjahr besuchen wir Mediamatiker*innen (Bildungsverordnungen <2019) das Schulfach «Projektmanagement». Hier lernen wir den Umgang mit Zielsetzungen, wie man effizient im Team arbeitet, eine sinnvolle Aufgabenplanung zu führen, und vieles mehr. Im ersten Halbjahr des vergangenen Schuljahres lernten wir vor allem Theorie zu Arbeitsplanungen wie die «ALPEN-Methode», das «Time-Boxing», oder etwa die «Ivy-Lee-Methode».
Doch im zweiten Halbjahr stand dann ein praktisches Projekt an, in welchem wir beweisen durften, wieviel wir nun von Arbeitsplanung verstehen.
Wir durften grosszügigerweise selbst entscheiden, um was für eine Art Projekt es sich handeln soll, da die Arbeitsweise, Aufgabenmanagement sowie Dokumentation im Vordergrund standen.

Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, entschieden uns, drei kurze Videos über die Berufslehren Metallbauer*in EFZ, Metallbaupraktiker*in EBA, sowie Metallbaukonstrukteur*in EFZ bei der Firma Wasta AG in Stans zu drehen. Fabio’s Vater Beat arbeitet bei der Wasta und kam mit diesem Vorschlag vor einiger Zeit zu Fabio. Die Videos sollten die Online-Präsenz der Lernenden verbessern und auf Lehrstellen aufmerksam machen. Fabio und ich freuten uns, ein Filmprojekt realisieren zu können, da uns das Filmen, Schneiden und Animieren sehr gut gefällt.

Jeweils zwei Lektionen pro Woche arbeiteten wir nun während dem gesamten 6. Semester an der Planung und der Umsetzung der Videos. Wir besuchten im Februar die Wasta AG, um alles mit Beat zu besprechen und kurz nach den Osterferien fuhren wir an einem Samstag nach Stans und filmten den gesamten Vormittag. Es entstanden tolle Aufnahmen beim Schweissen, Bohren, Stanzen, Biegen und vielem mehr. Die drei Lernenden der Wasta AG waren eifrig bemüht, ihre Lehre so interessant wie möglich zu präsentieren, was man in jeder Szene erkennen konnte.

Während der restlichen Zeit haben wir dann die Videos geschnitten, das Intro animiert und den Videos den finalen Schliff gegeben, ehe wir alles pünktlich abgeben konnten. Jeder Arbeitsschritt musste, während dem Projekt detailliert dokumentiert werden. Dies war sehr wichtig, da die Dokumentation erheblich zur Benotung beitrug.

Unsere Arbeit lohnte sich, denn am Ende waren alle Beteiligten zufrieden und uns gefiel das Endprodukt ebenfalls sehr. Wir freuen uns, dass die Wasta AG die Videos in Kürze auf ihrer Webseite aufschalten wird.

KICKOSIP – Multimediaprojekttage

Kampagne für ein fiktives Getränk erstellen

Während dem QV-Unterbruch durften Elias und ich, Fabio Krieger, vier Tage lang ein Multimediaprojekt mitgestalten. Diese Projekte werden jährlich mit den Lernenden im dritten Lehrjahr durchgeführt. In dieser Zeit arbeiten die Lernenden in einem Team von 2 – 3 Personen an einem zufällig zugeteilten Projekt und erstellen diverse Multimedia-Produkte dazu. Dieses Jahr war das Thema fiktive Getränke.

Die Lernenden im vierten Lehrjahr haben im Unterricht ein Konzept für ein fiktives Getränk erstellt. Dazu gehörte die Idee vom Getränk, ein kleines Briefing und ein kurzer Pitch. Je nach Gruppe wurde mehr oder weniger definiert, was beispielsweise das CI (Corporate Identity) oder die Anforderungen betrifft.

Elias, Samuel Pechmann (Klassengspändli) und mir wurde das Getränk KICKOSIP zugeteilt. Ein koffeinhaltiges Getränk mit Kaktusfeige, welches für Ausgänger und Partyhelden gedacht ist. Unser «Kunde» hat uns das Produktdesign, Schriften, Farben, Logo und Illustrationen vorgegeben, sowie auch diverse Anforderungen an die Endprodukte (Interaktives PDF, Video, Rollup-Plakat, kreatives Mailing) gestellt. Im Voraus haben wir ein Konzept erstellt, welches jedes Produkt grob beschreibt und Designvorschläge sowie auch allfällige Änderungen an den Angaben des Kunden beinhaltet.

Gleich am ersten Projekttag wollten wir alle Fotos und Filmaufnahmen im Kasten haben, deswegen haben wir schon am Morgen unsere Sachen gepackt und uns mobilisiert. Mit den selbst erstellten Prototypen gingen wir dann in die Beach-Bar in Nottwil und machten diverse Fotos. Am Nachmittag haben wir dann noch die Filmaufnahmen im Schulhaus gemacht. In den folgenden Tagen haben wir mit den Fotos und Videos die verschiedenen Produkte erstellt und konnten das Projekt sogar frühzeitig abgeben. Zudem haben wir einen eigenen Instagram-Account erstellt und dort einige Inhalte hochgeladen. Den Instagram-Account findet ihr hier. www.instagram.com/kickosip_switzerland

Uns hat dieses Projekt sehr grossen Spass bereitet, da man so eine ungefähre Ahnung hat, wie die Arbeit als Mediamatiker und der Kundenkontakt im zukünftigen Berufsleben aussehen könnte.

Abschlussprüfung im 2. Lehrjahr

Französisch Delf B1

Zwei Jahre sind nun durch und die Hälfte ist geschafft. Doch mit dem Ende des zweiten Lehrjahres steht die erste für die Berufsmatura relevante Abschlussprüfung auf dem Programm. Bei der Diplomprüfung «DELF Niveau B1» werden die mündlichen und schriftlichen Französischkenntnisse der Lernenden auf die Probe gestellt. Dieses Jahr war ich, Manuel von Wyl, an der Reihe.

Der mündliche Teil besteht aus einem Dialog, einem Monolog und einer Argumentation. Der schriftliche Teil aus einem Aufsatz, einem Hör- und einem Leseverständnis.

Bereits ab der ersten Französischlektion der Ausbildung beginnt die Vorbereitung auf diese Prüfung. Der wichtigste Faktor für die Vorbereitung ist jedoch der Fremdsprachaufenthalt in der französischen Stadt Montpellier. Dieser ist aber leider, wie schon letztes Jahr, virusbedingt ersatzlos ausgefallen.

Deshalb hat sich die Vorbereitung mehr auf den Unterricht verlagert. Mit unserer Französischlehrerin haben wir einige alte DELF-Prüfungen gelöst, um uns mit den Aufgabentypen vertraut zu machen, Grammatikregeln zu repetieren und unser Vokabular aufzufrischen. Für den Monolog im mündlichen Teil der Prüfung habe ich eine kurze Biografie verfasst und diese auswendig gelernt.

Gut vorbereitet bin ich dann am Samstag, 12. Juni 2021 zum mündlichen Teil der DELF Diplomprüfung angetreten. Zu Beginn hatte ich zehn Minuten Zeit, um mich auf die Argumentation vorzubereiten. Ich konnte zwischen drei Themen wählen, musste anschliessend den Text analysieren und meine Gedanken dazu notieren.
Nach der Vorbereitung begab ich mich in ein anderes Zimmer zu zwei Experten. Als erstes habe ich mich mit Hilfe meiner auswendig gelernten Biografie vorgestellt und einige Fragen beantwortet. Dann wurden mir drei Situationen vorgelegt. Ich habe ein Szenario ausgewählt und mit einem der Experten ein Gespräch darüber geführt. Schliesslich musste ich noch meine Argumentation vortragen. Abgesehen von wenigen kleinen Aussetzern war ich zufrieden mit meiner Leistung und konnte den Raum mit einem guten Gefühl verlassen.

Eine Woche später, am 19. Juni 2021, stand dann die schriftliche Prüfung an. Da ich vertraut mit der Art der Aufgaben war, hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl. Das Hörverständnis bereitete mir keine grossen Schwierigkeiten. Beim Leseverständnis hatte ich etwas mehr Mühe, da die Texte anspruchsvoll waren. Das Thema des Aufsatzes war zu Beginn etwas unverständlich, doch mit ein wenig Interpretation hat auch das Schreiben des Texts funktioniert. Nach 90 Minuten durfte ich den heissen Raum erleichtert und mit einem guten Gefühl verlassen und mich mit einem Glace abkühlen.

Drei Wochen später erhielt ich dann meine Prüfungsergebnisse: «BESTANDEN!» So konnte ich entspannt in die Sommerferien.

Bots im Opacc-Netz

IPA von Vitus

Wissen, was sich alles so auf ihren Servern treibt, ist sehr wichtig für eine Firma. Genau aus diesem Leitgedanken entstand die Idee meiner IPA-Arbeit.

Nun galt es, ein Konzept für diese Idee aufzustellen, um dieses schlussendlich von den Experten gegenprüfen zu lassen. Nachdem die Idee mit Hilfe von Skizzen und anschliessend von Adobe XD zu einem fertigen Mockup entwickelt wurde, war es so weit. Doch um was geht es?

Ich habe mich in meiner IPA für das Erstellen einer Webseite entschieden, welche Infos zur Anzahl Bots (maschinell erzeugter Internetverkehr) gibt und diese visuell veranschaulicht. So ist es für die Systemtechnik einfacher ihre Serveraktivität im Auge zu behalten und zu wissen, was sich denn auf diesen genau abspielt.

Nachdem mein Antrag vom Chefexperten angenommen wurde, galt es abzuwarten, bis die Arbeit beginnt. Das sind 90 Stunden, in einem bestimmten Zeitraum, die sich der Kandidat selbst einteilen kann. Das ist ein wichtiger Teil der IPA, denn ein gut geplantes Projekt ist alles!

Nachdem ich meine Planung erstellt hatte, war ich bereit für die Prüfungszeit. Ich habe mir das Projekt so eingeplant, dass ich mit dem HTML angefangen habe und dann dieses mithilfe von CSS stylte. Damit die Webseite lebendiger wurde, ergänzte ich sie mit JavaScript.

Während der Umsetzung des praktischen Teils der IPA gab es auch noch den theoretischen Teil, nämlich die Dokumentation. Sie dient als Anleitung und als Leitlektüre um meine Arbeitsweise und meine Arbeitsschritte nachvollziehen zu können. Diese wurde während der Umsetzung des praktischen Teiles geschrieben.

Nachdem die Webseite umgesetzt und einsatzbereit und die Dokumentation gebunden war, war es an der Zeit, meine IPA abzugeben. Ich schickte also meinen Code für die Webseite und die dazugehörige Dokumentation an die Chefexperten, damit diese die Arbeit bewerten konnten. Nachdem ich die Arbeit abgeschickt hatte, war die IPA aber noch lange nicht vorbei. Bevor ich meine Note bekam, musste ich die IPA den Chefexperten noch präsentieren. Diese Präsentation war auch ein Teil der IPA, zählte also auch zu der daraus resultierenden Bewertung. Diese Präsentation dauerte ca. 20 Minuten und wurde mit einem Fachgespräch mit den Chefexperten ergänzt. In diesem ging es darum, meine Gedankengänge besser zu verstehen und nachvollziehen zu können, wie ich während dem Projekt vorgegangen bin. Nach diesem Gespräch war die IPA abgeschlossen.

Wie die Projektarbeit benotet wird? Erfährt man leider erst beim Lehrabschluss. Bis dahin gilt es, gespannt zu bleiben und weiterhin aufregende Projekte umzusetzen.

Autopilot – Fluch oder Segen

BM-Arbeit von Vitus

Autopilot – Fluch oder Segen? Das ist der Titel meiner Interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA). Im Grunde ist eine IDPA das gleiche wie eine BM-Arbeit, also eine Abschlussarbeit der Berufsmatura. Diese Arbeit wird in einer Gruppe erarbeitet. Dazu setzte ich mich mit zwei meiner Klassenkameraden zusammen und wir starteten die Themensuche.

Dieser Teil der Arbeit konnten wir schnell abschliessen, denn wir sind alle drei Auto- und Technikfans. Wir entschieden uns das autonome Fahren zu untersuchen. Als Referenz benutzten wir den Autopiloten von Tesla. Da diese Arbeit jedoch für die Berufsmatura und nicht für den Mediamatiker ist, konnten wir uns nicht auf den technischen Aspekt konzentrieren, sondern mussten Themen der Berufsmatura in die Arbeit einbinden. Wir entschieden uns die rechtlichen Aspekte des autonomen Fahrens zu untersuchen. Das betrifft vor allem Unfälle, die durch einen Fehler in der Technik bzw. im Autopiloten entstanden sind und nicht durch den Lenker des Fahrzeugt provoziert wurden.

Wir teilten die Arbeit in drei Teile auf, sodass jeder unabhängig vom anderen an der Arbeit arbeiten konnte und wir uns nicht gegenseitig im Weg standen.

Arno erarbeitete den rechtlichen Teil der Arbeit. Er organisierte ein Interview mit einem Anwalt, der auf dieses Thema spezialisiert ist. Er erarbeitete das Interview im Voraus und traf sich anschliessend mit dem Anwalt. Nach dem Interview wertete er seine Antworten aus und zog aus diesen Schlüssen. Mit diesem Interview deckten wir schon einen Grossteil unserer Hypothesen ab.

Ausserdem planten wir eine Umfrage durchzuführen, um abschätzen zu können, wie die Bevölkerung auf die Entwicklung des autonomen Fahrens reagiert. Diesen Teil erarbeitete Erik. Er erstellte mit Hilfe unserer Hypothesen eine Umfrage. Diese Umfrage wurde mithilfe des Absatzkanals Instagram verbreitet. Anschliessend wurden die Antworten ausgewertet und gebüschelt.

Mein Teil der Arbeit drehte sich um die Theorie des Autopiloten von Tesla. Ich erarbeitete die 5 Stufen des autonomen Fahrens und analysierte den Autopiloten. Ausserdem beantwortete ich mit Hilfe des Interviews und den Ergebnissen der Umfrage unsere Hypothesen.

Abschliessend setzten wir uns alle zusammen und schweissten unsere Teile der Arbeit zu einer grossen fertigen Arbeit. Wichtig dabei war, dass man den roten Faden nicht verliert. Ich lernte viel während dem Erarbeiten dieser Arbeit und kann viel Erfahrung aus dem Projekt mitnehmen. Das Erarbeiten hat uns Spass gemacht und wir sind zufrieden mit der finalen Arbeit.

Ein grünes Wunder erleben

Wie Green-Screens in Marketing-Videos funktionieren

Im November besuchten Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, den von der Schule organisierten Videoworkshop. Wir beide freuten uns, da Video uns beide interessiert. Geleitet wurde der Kurs von unserer Marketing- und Projektmanagementlehrerin, Aline Bühler. Sie führt mit ihrem Ehemann eine Foto- und Videoproduktions-Firma und kennt sich daher bestens mit der Materie aus.

Im Workshop lernten wir die Arbeit mit dem Green-Screen kennen. Im Prinzip ist ein Green-Screen eine grosse grüne Fläche, die man als Video-Hintergrund benutzt. Die schrille grüne Farbe kann in der «Post-Production» (Videobearbeitung) gänzlich entfernt und durch jeden beliebigen Inhalt ersetzt werden. Green-Screens waren zuerst besonders bei Spielfilmen mit aufwendigen Szenerien im Gebrauch. Mittlerweile werden sie auch in Nachrichtensendungen und Webvideoproduktionen für beispielsweise Youtube etc. verwendet.

Unser Green-Screen-Setup wurde in einem Klassenzimmer aufgebaut. Von Aline lernten wir die How-Tos in Sachen Marketingvideos. Sie zeigte uns die richtige Beleuchtung, wie man das Mikrofon richtig verkabelt und wie man sich professionell für die Kamera schminken lässt.

Wir verwendeten den Green-Screen um einen sogenannten Elevator-Pitch zu drehen. Beim Elevator-Pitch klärt eine Person möglichst neutral und sachlich über ein Projekt auf. Da wir im Fach Projektmanagement aktuell an einem grösseren Projekt arbeiten, konnten wir dieses vorstellen. Mehr zum Projekt gibt’s im Januar.

In der Post-Production mussten wir nun mit Adobe After Effects das Grün herauseditieren und mit einem Hintergrund unserer Wahl ersetzen. Ich entschied mich, unsere missratenen Aufnahmen aus dem Projektmanagement-Videoprojekt zu einer kleinen Outtakes-Folge zusammenzuschneiden und in den Hintergrund zu legen. Danach erstellte ich noch eine sogenannte Bauchbinde mit meinem Namen. Eine Bauchbinde ist ein Element, das als Layer im Video eingeblendet wird. Zum Schluss wurden noch Farben und Audio angepasst und schon hatte ich meinen eigenen Elevator-Pitch, gefilmt mit einem Green-Screen.

Maskenpflicht im Unterricht

Wie sich der Stoff vor dem Mund auf die Schule auswirkt

Die Sommerferien sind vorbei, doch Corona noch lange nicht. Trotzdem findet der Unterricht im Schulhaus BBZW wieder statt. Mit Maskenpflicht und Abstandsregeln soll eine Ausbreitung des Virus verhindert werden. Wie sich diese Auflagen auf das Befinden der Schüler*innen in Sursee auswirkt, haben wir recherchiert und unsere Mitschüler*innen, uns selbst und sogar die Lehrpersonen befragt. Dies ist eine Zusammenstellung der Meinungen, Impressionen und Kommentare der Beteiligten:

Die wohl deutlichste Veränderung zum herkömmlichen Unterricht bildet die Maskenpflicht. Dies bestätigen Schüler wie auch Lehrer. Letztere gaben an, sich mit Masken die neuen Gesichter der Lernenden im ersten Lernjahr nicht ordentlich einprägen zu können. Auch die Mimik der Zuhörenden wäre nun nicht mehr zu deuten. Ratlosigkeit und Aufmerksamkeit sehen nun gleich aus. Obwohl die Lehrer durch eine Plexiglassschiebe am Lehrerpult geschützt sind und so auf Masken verzichten dürfen, sei es wichtig, dass sie ihrer Vorbildsfunktion gerecht werden, so die Meinung unseres Geschichtslehrers Bruno Soliva.

Die Notwendigkeit einer Maskenpflicht verstehen zwar alle, doch bringt sie verschiedene Unannehmlichkeiten mit sich. Es wurden Motivationslosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und genereller Unmut der Schule gegenüber genannt. Doch auch Lehrer haben zu kämpfen. Es wäre «alles komplizierter», so Herr Soliva. Eine Mitschülerin gab an, die Masken wären nötig, doch wird der Gebrauch besonders auf dem Pausenhof grob vernachlässigt. Dem versucht die Schule mit «Masken- & Abstands-Patrouille», teilweise vom Schulrektor Stefan Fleischlin höchstpersönlich, entgegenzuwirken. Der Erfolg bleibt jedoch überschaubar. Im Gebäude hingegen sieht es besser aus. Die Maskenpflicht werde in den Gängen und Klassenzimmern «besser als im ÖV umgesetzt», so die Meinung mehrerer Befragten.

Während der Pandemie wurden Schüler*innen am BBZW-Sursee auch vollumfänglich online unterrichtet. – ohne Maske. Das Homeschooling bewährte sich gemäss Aussagen von Schülern und Schülerinnen und Lehrpersonen nicht. Zu hoch sei die Unkonzentriertheit zu Hause vor dem Bildschirm. Deswegen stellten wir die Frage, ob der Schulbetrieb zum richtigen Zeitpunkt wieder aufgenommen wurde. Dabei richteten wir uns nach der Balance zwischen der Gefährdung der Schüler, sich anzustecken und nach dem nötigen Präsenzunterricht, um die Stofflücke möglichst klein zu halten. Die Meinungen waren eindeutig, der Halbklassenunterricht war ein Fehlschlag. Beim Halbklassenunterricht befindet sich die Hälfte der Klasse zu Hause vor dem Bildschirm, während der Rest vor Ort in Sursee sitzt. Lehrerpersonen wie auch Schüler betonten die Mühseligkeit dieser Unterrichtsform. Halbklassenunterricht wurde kurz vor den Sommerferien eingeführt. Man wollte die Durchführung von Prüfungen unter Aufsicht von Lehrern ermöglichen. Dass die Prüfungen dann aber nicht richtig zählten, verhinderte eine begrüssende Haltung zum Halbklassenunterrichts.

Nach Abwägung zwischen Online- und Präsenzunterricht ergibt sich trotz mühsamer Maskenpflicht eine Erstrangigkeit des Unterrichts in Sursee. Ob die Pflicht der Maske mit der Zeit vernachlässigt wird, oder ob sich alle daran gewöhnen, wird sich mit der Zeit zeigen. Eine zeitnahe Verabschiedung ist jedoch nicht vorgesehen.