Abschlussarbeit gemeistert

Fünf Fragen an Manuel und Lino zu ihrer IPA (Individuelle Praktische Arbeit)

Kannst du uns kurz erklären, was du als IPA gemacht hast?

Lino: In meiner IPA habe ich eine Broschüre über die Berufsbildung bei Opacc erstellt.

Manuel: Im Rahmen meiner IPA habe ich das «Opacc EnterpriseShop Foto-Modul» umgesetzt und auf der OpaccFUN-Website integriert. Das OpaccFUN ist das alljährliche Firmenweekend von Opacc, bei dem alle Mitarbeitenden mit Anhang eingeladen sind. Dieses Modul soll unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit bieten, während dem OpaccFUN Bilder des Events miteinander zu teilen. Im Prinzip kann das Foto-Modul mit einer abgespeckten Version von Instagram verglichen werden.

Wie bist du auf diese Idee gekommen oder wie ist sie entstanden?

Lino: Die Idee kam bei einem Meeting mit Marco auf, in welchem wir über mögliche IPA-Themen diskutierten. Marco schlug vor, dass ich die bereits vorhandene Broschüre für Mediamatiker/innen bei Opacc überarbeiten könnte. Da mich der Design-Aspekt des Projekts sehr interessierte, stimmte ich sofort zu.

Manuel: Für mich war klar, dass meine IPA etwas mit Web-Entwicklung zu tun haben soll. Dies habe ich bei Marco so platziert. Im Anschluss haben wir uns mit Dani Ruppen, dem Fachvorgesten im Team EnterpriseShop, ausgetauscht und sind schlussendlich auf diese Idee gestossen.

Welche Schwierigkeiten und Hindernisse gab es während der Umsetzung?

Lino: Im Grossen und Ganzen hatte ich nicht viele Probleme. Das einzige Hindernis war beim Ausarbeiten der Dokumentation, da dies nicht besonders meine Stärke ist. Ansonsten hatte ich keine grösseren Schwierigkeiten.

Manuel: Mein Projekt war für eine IPA sehr umfangreich und die Umsetzung hat deshalb viel Zeit in Anspruch genommen. Zu einem umfangreichen Projekt gehört jedoch auch eine umfangreiche Dokumentation. Das Jonglieren der Umsetzung und der Dokumentation unter Zeitdruck hat mir Schwierigkeiten bereitet.

Was hat dir am meisten Spass gemacht?

Lino: Das Ausarbeiten und Gestalten des Layouts hat mir vermutlich am meisten Spass gemacht. Auch zu sehen, wie sich die Broschüre immer weiterentwickelt hat, von der ersten Skizze über ein Mockup bis zur fertigen Broschüre, fand ich spannend.

Manuel: In den vier Jahren meiner Ausbildung zum Mediamatiker habe ich meine Passion für Web-Entwicklung entdeckt. Entsprechend hat mir die gesamte Umsetzung des Foto-Moduls viel Freude bereitet. Speziell spannend fand ich die Entwicklung des Upload-Prozess.

Welche Tipps würdest du Mara und Valeria für ihre IPA nächstes Jahr geben?

Lino: Nehmt euch genügend Zeit für die Vorarbeiten. Mein Projektplan war ziemlich detailliert, dies half mir den roten Faden zu behalten und ich konnte meine Arbeit ohne grossen Zeitdruck erarbeiten.

Manuel: Die Gewichtung der Dokumentation ist bei der IPA sehr hoch. Bei einem nächsten Mal würde ich deshalb eher zu einer Konzeptarbeit tendieren, da so das Produkt und die Dokumentation Hand in Hand erstellt werden können.

Medienkonsum und der Einfluss auf unsere Psyche

Machen uns unsere Medien Krank?

Im Rahmen der Vertiefungsarbeit im Fach Allgemeinbildung (ABU) habe ich, Lino, mich zusammen mit zwei Klassenkameraden mit dem Thema „Medienkonsum und der Einfluss auf unsere Psyche“ befasst und darüber eine Arbeit geschrieben.

Die Auswahl des Themas fiel uns relativ einfach. Wir wollten ein Selbstexperiment machen und eine unserer ersten Ideen war, ein Social Media Detox durchzuführen. Dank meines Klassenkameraden, der in seinem Umfeld eine Psychologin hat, die sich mit dem Thema Handysucht in Zusammenhang mit Depression auseinandersetzt, kamen wir auf unser Thema.

Wie der Titel verrät, behandelt unsere VA das Thema welchen Einfluss Social Media auf unsere Psyche hat. Dazu haben wir ein Interview mit einer Expertin durchgeführt, welche sich mit Internetabhängigkeit beschäftigt. Wie bereits kurz erwähnt, haben wir auch ein Selbstexperiment durchgeführt, in welchem wir eine Woche auf jegliche digitalen Medien, wie auch auf unser Smartphone verzichtet haben. Mit Hilfe des Interviews, unseren Erfahrungen im Selbstexperiment und Recherchen konnten wir dann unsere Frage, ob unser Mediennutzungsverhalten uns krank machen kann, beantworten.

Wir konnten unsere Frage bejahen. Medien können uns in mehrfacher Hinsicht psychisch und physisch krank machen, weshalb ein bewusster Umgang mit den digitalen Medien sehr zu empfehlen ist. Das bedeutet, immer wieder zu überprüfen, wie viel Zeit man tatsächlich am Handy verbringt und natürlich das Handy von Zeit zu Zeit beiseitezulegen.

First-Vorbereitung im Süden von England

Sprachaufenthalt in Brighton

Im Oktober verbrachten Valeria und ich, Mara, zwei Wochen in Brighton an der Südküste von England, um unser Englisch auf First-Niveau zu bringen.

Zusammen mit neun anderen Lernenden aus unserer Klasse und weiteren zwei Klassen flogen wir nach London und reisten von dort aus mit dem Bus nach Brighton. In Brighton angekommen, wurden wir zu unserer Gastfamilie gefahren, welche uns freundlich empfing. Nachdem uns das Haus gezeigt wurde und wir uns eingerichtet hatten, bekamen wir eine Führung durch Brighton.

Am nächsten Morgen ging dann schon die Schule los. Wir wurden in Klassen eingeteilt und besuchten unsere ersten Englisch-Unterrichtsstunden. Um 15:15 war die Schule jeweils aus, ab dann hatten wir Freizeit oder konnten am Freizeitprogramm der Schule teilnehmen. Da Brighton eine schöne Stadt mit Strand, leckeren Restaurants und vielen Einkaufsläden ist, wurde uns nicht langweilig.

Am Wochenende hatten wir zwei Tage schulfrei und konnten unser Programm selbst bestimmen. Wir entschieden uns, mit dem Zug nach London zu fahren und unsere freie Zeit dort zu verbringen. In der zweiten Woche hatten wir verschiedene Prüfungen in der Schule, welche uns auf das First vorbereiten sollten. Zum Schluss konnten wir eine komplette First-Prüfung machen, um zu sehen, ob wir bestehen oder nicht. Glücklicherweise bestanden alle und wir sind nun bereit für unsere richtige First-Diplomprüfung.

Filmen bei Minustemperaturen und Schnee

Schulprojekt-Werbevideo über das Wandergebiet Hasliberg

gemeinsam mit einer Klassenkameradin ein Werbevideo über das Wandergebiet Hasliberg. Die Planung dafür erfolgte im Unterricht. Das Video, in dem zwei Darstellerinnen beim Wandern im Hasliberg und die Landschaft selbst gezeigt werden, soll rund 40 Sekunden dauern.

Da der Abgabetermin relativ kurzfristig war, fanden wir genau einen Samstag, an dem wir die Aufnahmen gemeinsam machen konnten. Der Wetterbericht für diesen Tag: Minustemperaturen und Schnee. Zum Glück hatten wir das bereits befürchtet und neben der Schönwettervariante noch einen zweiten Plan erarbeitet. So stieg ich am Samstag mit Skijacke und Mütze in den Zug Richtung Hasliberg. Auf dem Weg erfolgte die zweite Planänderung: unsere Darstellerinnen waren beide krank.

Im Hasliberg angekommen, lachten wir erstmal über unser Pech und fuhren mit der Gondel hoch. Wir entschieden uns, uns gegenseitig zu filmen und dank dem Stativ konnten wir auch Aufnahmen von uns zu zweit machen. Mit diesem neuen Plan im Hinterkopf legten wir los und sahen bald schon überall Möglichkeiten für coole Shots. Einen zwischenzeitlichen Schneefall überbrückten wir im Restaurant und als dieser vorbei war, konnten wir sogar noch die Drohne steigen lassen.

Das Filmen hatte schlussendlich viel Spass gemacht und uns ist ein vorzeigwürdiges Endergebnis gelungen.

C’est finalement fait

Französisch-Abschlussprüfungen

Wie üblich schlossen Mara und ich, Valeria, im 2. Lehrjahr Französisch als erstes Berufsmatura-Fach ab. Mitte Juni war es so weit. Schon seit gut einem halben Jahr freuten wir uns mehr oder weniger auf dieses Datum. Mehr, weil wir danach keinen Französischunterricht mehr haben werden, weniger, weil wir die Prüfungen noch bestehen mussten.

Wir entschieden uns hierfür beide für das externe Sprachdiplom DELF, welches wir auf dem Niveau B1 absolvierten. Im Unterricht bereiteten wir uns die letzten paar Monate intensiv darauf vor. Dadurch kannten wir die Aufgabentypen bereits. Wir erhielten hilfreiche Tipps von der Französischlehrerin, welche auch als Prüfungsexpertin arbeitet. Der jährliche Fremdsprachenaufenthalt in Frankreich hätte uns für diese Prüfung sicher auch viel gebracht. Dieser ist jedoch aus bekannten Gründen auch dieses Jahr ersatzlos ausgefallen.

Als erstes auf dem Prüfungsplan standen die mündlichen Prüfungen, meiner Meinung nach die schlimmsten. Bei drei verschiedenen Aufgaben mussten wir uns der Expertin vorstellen, sie in einem Rollenspiel überzeugen und am Ende eine Argumentation halten. Da ich die Vorstellung zu Hause vorbereitet hatte, gelang mir dieser Teil am besten.

Eine Woche später folgte der restliche Teil der Prüfung. Beim Lese- und Hörverständnis fühlte ich mich sicher und dank der Vorbereitung im Unterricht gelang mir auch der Aufsatz besser als erwartet. Nach zwei Stunden verliessen wir den Raum erleichtert und zuversichtlich.

Das Gefühl bestätigte sich, als wir zwei Wochen später unsere Resultate erhielten: «Bestanden».

Ich bin froh, Französisch für den Moment abschliessen zu können, kann mir aber gut vorstellen, mich nach der Lehre nochmals damit zu befassen.

Stretch, Bounce und Squeeze

Einen animierten Erklärfilm erstellen

In der Berufsschule im Modul «Digitale Animation produzieren» erstellte ich, Valeria, einen 3-minütigen Animationsfilm, der zukünftigen Lernenden bei Opacc das Projekt Codecademy erklären soll.

Im Februar, in den ersten Lektionen dieses Moduls, lernte ich die Grundlagen des Animierens kennen. Dabei ging es darum, Animationen möglichst plastisch, also wie im echten Leben zu gestalten. So sollten zum Beispiel Elemente, die grösser werden als erstes ein bisschen schrumpfen, bevor sie dann wachsen. Dabei lernte ich auch Adobe After Effects und Premiere Pro kennen, die Software-Programme, mit denen ich den Animationsfilm umsetzen werden.

Vor den Osterferien legte ich dann mit dem Projekt los. Zuerst erarbeitete ich ein Shootingboard, indem ich die einzelnen Bilder und Animationen skizzierte. Dabei entwarf ich auch den Sprechertext. Mit diesen Grundlagen konnte ich mit dem spannendsten Teil anfangen: dem Animieren. Dabei stellte ich fest, dass dieser Teil sehr aufwendig und zeitintensiv war. Am Ende hinterlegte ich dem ganzen Film noch Musik und machte den Feinschliff. Jetzt ist der Film bereit für die Lernenden, die im August mit der Lehre beginnen.

Das Projekt hat mir viel Spass gemacht und das Modul hat mir bis jetzt in der Berufsschule am besten gefallen.

Spitzt die Ohren!

Podcast-Konzept als IPA

Bereits im ersten Lehrjahr fragte ich, Elias, mich, was ich wohl für eine IPA (Individuelle Praktische Arbeit / Abschlussarbeit) machen würde. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich einen eigenen Podcast ins Leben rufen würde, hätte ich vermutlich die Stirn gerunzelt.

Doch genau das habe ich in 90 Stunden gemacht. Um genau zu sein, habe ich ein Konzept geschrieben, die die Produktion des zukünftigen OpaccLernenden-Podcast regelt. Richtig gelesen! Die OpaccLernenden bekommen ihren eigenen Podcast! Die Idee dazu kam während einem Teams-Meeting mit Marco Stuber, Bildungsverantwortlicher bei Opacc. Wir unterhielten uns, welche Podcasts wir während der Pandemie gehört haben, als die Idee zum eigenen OpaccLernenden-Podcast kam.

Nun, ein halbes Jahr später, durfte ich während knapp vier Wochen dieses Konzept umsetzen. Da es sich um eine benotete Abschlussarbeit handelt, musste ich im Voraus einen Zeitplan erarbeiten. Während der Umsetzung war es obligatorisch, täglich seine Arbeiten zu rapportieren und eine Dokumentation zu schreiben.

Am ersten Tag meiner IPA erstellte ich ein Mind-Map mit allem, was mir zum Thema «Podcast» einfiel. Danach recherchierte ich zu den aufgeschriebenen Punkten und kopierte die interessantesten Blog-Artikel, Anleitungen, etc. in mein OneNote. Die vier Kapitel, die ich geplant hatte, waren «Organisation», «Folgen-Konzept», «Produktion und Audiotechnik» sowie «Marketing und Distribution». In den ersten 22 Stunden erarbeitete ich das Kapitel «Organisation». Darin legte ich wichtige Rahmenbedingungen fest wie beispielsweise die Verantwortlichen, die Organisierenden, die Gesprächsthemen usw. Im Kapitel «Folgen-Konzept» legte ich fest, wie die Folgen ablaufen sollen. Im Kapitel «Produktion und Audiotechnik» erstellte ich Anleitungen für die bestellte Hardware und die evaluierte Audiosoftware. Im letzten Kapitel legte ich die Eingliederung des Podcasts in die Social-Media-Präsenz der OpaccLernenden ein und dokumentierte die Distribution über Spotify und unsere Webseite.

Während der Erarbeitung setzte ich mich immer wieder unserem Kommunikations Manager, Ramon Wüest, unserem Bildungsverantwortlichen, Marco Stuber, zusammen, um meine Arbeit und meine Fortschritte zu besprechen. Dieses Feedback hielt mich während den gesamten 90 Stunden auf Kurs. Zum Schluss durfte ich das fertige Konzept den Fachvorgesetzten vorstellen. Die IPA werde ich als intensive, aber interessante Arbeit in Erinnerung behalten und ich freue mich darauf, meine Arbeit den Prüfungsexperten vorzustellen und zu gerne würde ich diese Arbeit meinem «Ich-im-ersten-Lehrjahr» vorstellen, ich denke es hätte mir gefallen.

packsy – THE BAG FOR EVERYONE

Marketingkampagne für einen Taschenhersteller

Im Rahmen eines Projektmanagement-Moduls in der Berufsschule erstelle ich, Manuel, mit drei Klassenkammeraden momentan eine Marketingkampagne für den fiktiven Taschenhersteller «packsy». Die Kampagne setzt sich aus einem animierten Key Visual, Produktbildern und einem Video zusammen. Das Ganze soll ansprechend auf einer Webseite präsentiert werden.

Der Claim von «packsy» lautet «THE BAG FOR EVERYONE». Dieser Slogan war auch die Ausgangslage für das Konzept des Videos. Wir wollten dieselbe Tasche verschiedenen Personen zeigen, um die Vielseitigkeit des Dufflebags hervorzuheben. Wir hatten die Idee, dies mit sogenannten Match-Cuts umzusetzen. Ein Match-Cut ist eine Art von Videoschnitt und entsteht, wenn das Sujet wechselt, der Hintergrund aber gleichbleibt. Aufgrund dieser Idee erstellten wir ein Storyboard. In den Osterferien trafen wir uns dann, um die Aufnahmen für das Video zu erstellen.

Am Mittwoch, 27. April 2022, versammelten wir uns um 10:00 Uhr am Bahnhof in Luzern. Nachdem wir uns kurz über den Tagesablauf abgesprochen hatten, suchten wir einen Ort, um die Produktbilder zu schiessen, da die Sonne für die Videoaufnahmen noch zu tief stand. Eine gemütliche Bank in der Altstadt schien optimal.

Nachdem die Fotos im Kasten warnen, machten wir uns an die Videoaufnahmen. Dafür benötigten wir eine neue Location. Wir hatten zwar im Vorhinein über Google Maps mögliche Drehorte herausgesucht, diese funktionierten jedoch nicht. Glücklicherweise sind wir aber im Vorbeigehen über den perfekten Ort gestolpert. Da ich der Hauptverantwortliche für die Webseite bin, habe ich beim Dreh vor allem als Darsteller agiert und den Kameramann unterstützt. Das Erstellen der Aufnahmen für die Match-Cuts fiel uns nicht besonders schwer. Ein Problem war jedoch, dass wir immer wieder Passanten im Bild hatten und neu aufnehmen mussten.

Gestärkt nach einer Glacé-Pause machten wir uns auf die Suche nach einer zweiten Location, um die Aufnahmen für das Ende des Videos zu erstellen. Dabei hatten wir weniger Schwierigkeiten als zuvor. Auch das Filmen ging einiges schneller, da dieser Drehort etwas weniger belebt war.

Rückblickend war der Tag ein voller Erfolg. Wir konnten alle Aufnahmen machen und sind nun im Projekt ein grossen Schritt weiter. Meine Projektpartner, Sven und Tobias, die für den Videoteil der Kampagne zuständig sind, werden als nächsten Schritt die Produktbilder aufbereiten und das Video schneiden. Das Mockup (Skizze) der Webseite habe ich bereits erstellt. Für mich gilt es nun, die Homepage mit HTML, CSS und Javascript umzusetzen.

Webseiten bewirtschaften

Überbetrieblicher Kurs zum Thema Content Management System

In den letzten 2 Wochen durfte ich, Mara, einen weiteren überbetrieblichen Kurs zum Thema Content Management System (CMS) in Adligenswil besuchen.

An unserem ersten ÜK-Tag lernten wir, was ein CMS ist und wo es eingesetzt wird. Zudem wurden uns die Ziele des Kurses vorgestellt, damit wir wussten was in den nächsten Tagen auf uns zukommt.

Wir teilten uns in 2er Gruppen ein und bekamen alle eine Firma zugeteilt, für die wir später eine Webseite mit CMS erstellen sollten. Wir bekamen genaue Angaben, welche Inhalte auf der Webseite gezeigt werden müssen und wie das CI/CD der Firma aussieht. Mithilfe dieser Angaben konnten wir ein Kundenbriefing erstellen bei dem wir die Zielgruppe, das Design der Webseite und das Blogkonzept für die Blogseite definierten.

Als das Design stand, konnten wir mit dem Programmieren beginnen. Wir suchten im Internet ein passendes Template, welches uns als Basis für unsere Webseite diente. Wir passten die Vorlage an unsere Vorgaben an, bis sie unseren Vorstellungen der Webseite entsprach.

Später installierten wir das CMS. Wir verschoben unsere HTML- und CSS Dateien in das im Voraus installierte CMS. Uns wurde gezeigt, wie man den Code einfacher schreiben kann und für immer gleichbleibende Inhalte wie z.B. die Navigationsleiste sogenannte Partials erstellt werden können.

Nachdem der Code mithilfe dieser Partials optimiert wurde, fingen wir an die Plugins zu installieren und diese in unsere Webseite einzubinden, so dass man später ohne Programmierkenntnisse die Webseite bearbeiten kann.

Weiter hinterlegten wir die Cookie-Abfrage für unsere Webseite, führten eine Suchmaschinenoptimierung ein und erstellten eine Besucherstatistik.

Da wir nun alle nötigen Komponenten für die Webseite kennengelernt hatten, blieb uns Zeit, alle noch nicht funktionierenden Plugins zu optimieren.

Zum Schluss schauten wir uns alle Webseiten der anderen Gruppen an und gaben einander positive Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge.

Der ÜK war recht anstrengend, da wir alle kaum Vorkenntnisse von CMS hatten und der Stoff anspruchsvoll war. Unser Kursleiter konnte uns jedoch die Theorie sehr gut erklären, sodass wir unser Projekt schlussendlich alle umsetzen konnten. Insgesamt  war es ein gelungener und spannender ÜK, indem wir sehr viel lernen konnten.

«Elektromobilität – der Motor gerät ins Stocken»

BM-Arbeit von Fabio und Elias

Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, befinden uns im letzten Lehrjahr unserer Ausbildung zum Mediamatiker EFZ. Da wir beide die Berufsmaturität Typ Wirtschaft und Dienstleistung absolvieren, mussten wir eine sogenannte interdisziplinäre Projektarbeit (kurz IDPA) schreiben. Die Arbeit ist auch umgangssprachlich als «BM-Arbeit» bekannt. Es handelt sich dabei um eine schriftliche Arbeit, die verschiedene Berufsmaturafächer miteinander verknüpfen soll.

Die Auswahl des Themas kann man unter gewissen Vorgaben selbst bestimmen. Unsere Arbeit trägt den Titel: «Elektromobilität – der Motor gerät ins Stocken: Hürden auf dem Weg zur ökologischen Fortbewegung.» Die Vorbereitungen dazu begonnen bereits in der ersten Woche nach den Sommerferien. Vor zwei Wochen haben wir die Arbeit abgegeben. Gerne blicke ich auf das Projekt zurück. 

Wie der Name verrät, thematisieren Fabio und ich in unserer Arbeit die Problematik mit der steigenden Elektromobilität anhand eines Fallbeispiels. Bei uns war das Fallbeispiel ein Wohnkomplex in Horw. Wir führten insgesamt drei Experteninterviews, stellten eigene Recherchen an, lasen uns Studien und Berichte durch und befragten 434 Menschen per Online-Umfrage. 

Fabio und ich sind ein eingespieltes Team, man konnte sich auf den anderen verlassen und die Zusammenarbeit hat wie immer Spass gemacht. Wir sind mit unserer Arbeit sehr zufrieden.