Der Start ins Berufsleben

Unser Start bei Opacc

Am 10. August 2026 begann für uns, Silvan und Nils, die Lehre als Mediamatiker bei Opacc. Ein ganz besonderer Tag für uns, da wir nun offiziell in die Arbeitswelt eingetaucht sind.

Am Morgen wurden wir von Ria, Moni und Marco empfangen. Zuerst gab es ein kleines Frühstück. Danach stellten wir uns gegenseitig vor und bekamen erste Informationen über die Lehre. Beim Mittagessen konnten wir beim Grillieren der Burger mithelfen. Dabei hatten wir auch die Möglichkeit, die anderen Lernenden besser kennenzulernen.

Am Nachmittag erhielten wir unsere Laptops. Uns wurde gezeigt, welche Programme und Webseiten wir für die Arbeit und die Lehre brauchen. Nach all den neuen Informationen waren wir am Ende des Tages ziemlich müde. Trotzdem war es ein guter erster Tag, an dem wir schon viele neue Eindrücke sammeln konnten.

Ab dem nächsten Tag arbeiteten wir in unterschiedlichen Abteilungen. Ich, Nils, startete in der Systemtechnik. Dort durfte ich bereits in der ersten Woche bei verschiedenen Arbeiten mithelfen. Dazu gehörten unter anderem das Aufsetzen von Geräten, das Bearbeiten von Tickets unserer Mitarbeitenden und das Erledigen von ersten Bestellungen.

Ich, Silvan, startete in der Administration. Ich lernte dort die verschiedenen Tätigkeiten kennen und konnte schon einige Aufgaben selbst übernehmen. Ich erfasste zum Beispiel Kreditoren, betreute den Telefondienst, empfing Kunden und erledigte weitere administrative Arbeiten.

Der erste Schultag

Nach der ersten Arbeitswoche ging es für uns direkt mit der Berufsschule weiter. Am 17. August waren wir zum ersten Mal im BBZW Sursee, unserer Berufsschule. Bevor der Schulleiter uns offiziell begrüsste, hatten wir bereits unsere erste Lektion mit unserem Klassenlehrer und der neuen Klasse.

Auch die Berufsmatura startete kurz darauf. Unser erstes Fach war Mathematik. Danach folgten unter anderem Französisch, Englisch, Wirtschaft und Recht, Deutsch und Sport.

Die ersten Schultage waren ziemlich anstrengend. Einige Tage gingen bis 17:30 Uhr, was für uns am Anfang ungewohnt und neu war. Gleichzeitig war es interessant, so viele neue Leute kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen in die Ausbildung zu starten.

Die ersten Wochen waren deshalb eine Mischung aus neuen Erfahrungen, vielen Informationen und einigen Herausforderungen. Wir mussten uns zuerst an den neuen Alltag gewöhnen. Trotzdem haben wir die ersten Hürden geschafft und sind gespannt, was in den nächsten vier Jahren noch auf uns zukommt. Wir freuen uns!

Vier Wochen Malta

Ein Schritt aus meiner Komfortzone

Am 12. Juli 2026 sass ich, Anja, zum allerersten Mal ohne Familie oder Freunde in einem Flugzeug. Meine Destination: Malta.

Seit ungefähr einem Jahr hatte ich meinen Sprachaufenthalt geplant und mich riesig darauf gefreut. Doch als ich schliesslich alleine im Flugzeug sass und wusste, dass ich einen ganzen Monat auf einer Insel verbringen würde, auf der ich niemanden kannte, bekam ich plötzlich Angst.

Nach 2 Stunden und 10 Minuten landete ich endlich in Malta. Mit einem Transfer ging es zu meinem neuen Zuhause. Dort erwartete mich eine freundliche Gastmutter mit ihrem fünfjährigen, ziemlich aufgedrehten Sohn. Die kleine Wohnung teilte ich nicht mit der Gastfamilie, sondern mit vier weiteren Studentinnen. Meine Vorstellung von einer klassischen Gastfamilie war also ziemlich schnell dahin.

Zum Glück lernte ich meine Mitbewohnerinnen direkt kennen und fand auch in der ersten Schulwoche viele neue Freunde. Besonders die zahlreichen Aktivitäten der Schule machten den Aufenthalt abwechslungsreich. Doch nicht immer hatten meine Freunde Zeit oder es waren alle Plätze ausgebucht. Deshalb begann ich, immer mehr Dinge allein zu unternehmen.

Bereits in der ersten Woche nahm ich allein an einer Jeep-Tour auf Gozo teil, ging zum Parasailing und machte eine Sonnenuntergangs-Bootstour zur Blue Lagoon. Dabei stellte ich fest: Ich war zwar allein hingegangen, aber nie wirklich allein. Immer wieder lernte ich neue Menschen kennen. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass man manchmal einfach losgehen muss, auch wenn niemand mitkommt.

In den folgenden Wochen wurde es nicht langweilig: Ich besuchte ein Katy Perry Konzert, machte einen Surfkurs, fuhr Kajak, ging ans Pitbull Konzert, nahm Salsa-Lektionen und probierte sogar Wakeboarden.

Nach einem unglaublich abwechslungsreichen Monat kehrte ich mit besserem Englisch, vielen neuen Erfahrungen und Freundschaften nach Hause zurück. Gleichzeitig lernte ich, vieles mehr zu schätzen, unter anderem mein bequemes Bett zu Hause. Natürlich vermisste ich auch meine Familie und Freunde. Umso schöner war es, sie wiederzusehen.

Ein herzliches Dankeschön an Marco und Stefan, dank denen so ein langer Sprachaufenthalt überhaupt möglich war!

Adieu VID

Ein Rückblick auf unsere Zeit im Vertriebsinnendienst

Der Vertriebsinnendienst (VID) war sechs Monate Teil unserer Ausbildung, erklärt Luana: «Wir bereiteten Lösungsvorschläge vor, erstellten Auftragsbestätigungen, Kundenrapporte und eröffneten Kundenbenutzer in Jira für’s Projekt-Management, etc. Dabei lernten wir viel im Umgang mit Microsoft Office & Co. und dem Opacc ERP.»

Ab dem neuen Semester ändert sich das. Unser Bildungsplan ist stärker aufs Marketing ausgerichtet, weshalb künftige Lernende ihre sechs Monate im Marketing statt im VID verbringen werden. Grund genug für diesen Rückblick. Avery erinnert sich vor allem daran, wie gut auf uns betreut wurde. Stefan hatte immer ein offenes Ohr, genauso wie Dani und Louis, wenn er mal nicht da war. Die Kombination aus Selbstständigkeit und  dem perfekten Mass an Unterstützung hat ihr eine sorgfältige Arbeitsweise mitgegeben. Zuerst selbst versuchen und danach Feedback von Stefan bekommen. Heute achtet sie auf Details und kontrolliert alles vor der Abgabe lieber zweimal, um Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden.

Anja nimmt vor allem den Blick fürs Detail mit. Dank Stefans Tipps weiss sie heute genau, worauf sie beim Prüfen von Dokumenten achten muss, und betrachtet ihre eigenen Arbeiten seither kritischer, statt sie schnell «gut genug» sein zu lassen.

Und dann sind da die Stefanismen, bringt es Noemi auf den Punkt. «Er brachte uns geduldig bei, wie man im ERP etwas «benamsle» oder «abe zopfe» kann, ohne dabei «die ganzi Sooosse» «z’verhuebere». Nach dem Mittagessen fragte er jeweils, ob wir «guet gspese» haben. Bei Teamessen in der Pizzeria Hofmatt in Kriens tauschten wir uns über Skitage aus. Und trotz Auslastung fragte er regelmässig, ob «s’Gschäft lauft». War mal eine «üüüble Sache» zu hören, wussten wir Bescheid, dass es wieder ein Spezialfall war.

Danke, Stefan, für deine Geduld, deine Erklärungen und all die guten Momente!

Unsere Sommerferien

Erlebnisse und Highlights

Ria: Zusammen mit meinen Eltern und meiner Kollegin verbrachte ich 10 Tage am Meer in Jesolo, Italien. Neben entspannten Tagen am Strand genossen wir das warme Wetter und machten auch kleine Ausflüge, wie zum Beispiel nach Venedig.

Gion: Ich war die ersten 5 Tage meiner Ferien in Biarritz. Dort habe ich das schöne Wetter genossen und Zeit am Strand verbracht. Danach war ich im Unihockey-Trainingslager in Prag. Im Anschluss an die Trainings nahmen wir als Team noch an den «Czech Open» teil.

Anja: Während meinen Sommerferien machte ich einen Sprachaufenthalt in Malta. Neben den verschiedenen Wassersportarten, die ich ausprobieren konnte, waren die vielen neuen Leute, die ich kennenlernen durfte, definitiv mein Highlight.

Mateo: Während meiner Ferien war ich drei Wochen in Novi Vinodolski in Kroatien. Dort habe ich viel Zeit am Meer verbracht, mich erholt und die Ferien mit meiner Familie und Freunden genossen.

Avery: In meinen Sommerferien reiste ich mit meiner Familie nach Holland. Besonders genoss ich das Meer, die weiten Landschaften und das leckere Essen. Ausflüge in Städte wie Amsterdam und Haarlem boten zudem die perfekte Gelegenheit, viele tolle Schnappschüsse zu machen.

Noemi: Die erste Woche meiner Sommerferien verbrachte ich mit meiner Familie in Caorle, Italien. In der zweiten Woche ging ich mit meiner Kollegin nach Mallorca und konnte dort die Sonne, das Meer und die gemeinsame Zeit geniessen.

Luana: Meine Sommerferien verbrachte ich erneut auf Sardinien, wo ich zwei Wochen lang Sonne, Meer und die italienische Atmosphäre geniessen konnte.

Besuch am Standort Münchenstein

Ein spannender Einblick in die Infrastruktur und Arbeitsumgebung unseres zweiten Standorts

Am Freitag, 10. Juli durften Aline und ich, Ria, zusammen mit Michi nach Basel zu unserem zweiten Standort, welcher sich in Münchenstein befindet.

Unser Hauptziel war, die Infrastruktur zu checken und Anpassungen vorzunehmen. Dazu gehörten Aufgaben wie Headsets updaten, freie Arbeitsplätze testen oder auch Sitzungszimmer kontrollieren.

Der Standort in Münchenstein ist so aufgebaut, dass man zwei Grossraumbüros hat. Eines, in dem man in normaler Lautstärke miteinander über Projekte, Probleme oder Verbesserungen sprechen kann, und das andere für Mitarbeitende, die eher in Ruhe arbeiten möchten. Zusätzlich gibt es ein kleineres Büro und zwei Sitzungszimmer. Auch ein Aufenthaltsraum, den man gleichzeitig als Sitzungszimmer buchen kann, ist vorhanden.

Beim Renovieren des Büros achtete man darauf, dass die Innenausstattung wie Gestelle, Bistrostühle und Sitzungszimmer gleich aussehen wie im Campus in Rothenburg, was ihnen auch sehr gelungen ist. Obwohl der Standort kleiner ist als der Campus in Rothenburg, bietet er alles, was für den Arbeitsalltag benötigt wird. Dadurch wirkt der Standort vertraut und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild von Opacc ein.Für Aline und mich war dies ein sehr spannender Einblick in einen weiteren Standort unseres Unternehmens. Es war interessant, die Räumlichkeiten kennenzulernen und praktische Erfahrungen bei der Überprüfung der Infrastruktur zu sammeln. Insgesamt war es ein lehrreicher und abwechslungsreicher Tag.

Mission EFZ erfolgreich abgeschlossen

Unsere Lehre im Rückblick

Was sind eure Erinnerungen an den Lehrstart?

Aline: Unser Lehrstart war definitiv speziell. Statt den ersten Tag im Büro zu verbringen, ging es für uns gemeinsam auf die Rigi. So konnten wir unsere Fachvorgesetzten und die anderen Lernenden ganz entspannt kennenlernen und sind direkt gut ins Team gestartet.

Daria: Wenn ich an unseren Lehrstart zurückdenke, denke ich sofort an den gemeinsamen Tag auf der Rigi. Die gemeinsame Zeit auf der war eine tolle Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Durch die vielen Gespräche und Aktivitäten entstand schnell eine lockere Stimmung, die den Einstieg in die Lehre für mich angenehm gemacht hat.

Maurice: An unseren ersten Arbeitstag vor vier Jahren erinnere ich mich noch gut. Gemeinsam verbrachten wir den Tag auf der Rigi, wo wir von unseren zukünftigen Praxis- und Berufsbildnern Schritt für Schritt in die Arbeitswelt bei Opacc eingeführt wurden. Bei einer gemütlichen Wanderung, einem Grillplausch und vielen spannenden Gesprächen lernten wir uns und das Unternehmen bereits am ersten Tag besser kennen.

Welche Abteilung hat euch am besten gefallen?

Aline: Die Marketingabteilung hat mir am besten gefallen, weil ich dort meine kreativen Ideen einbringen konnte und die Aufgaben sehr vielseitig waren. Besonders spannend fand ich, dass ich an unterschiedlichen Projekten mitarbeiten durfte und immer wieder Neues dazugelernt habe. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich nach meiner Lehre in dieser Abteilung weiterarbeiten darf.

Daria: Am besten hat mir das OCS gefallen. Ich habe in dieser Zeit sehr viel neues gelernt und konnte viele tolle Erfahrungen sammeln. Ich durfte erste Arbeiten für Kunden erledigen und die Mitarbeitenden bei Kundenbesuchen begleiten.

Maurice: Mit Abstand am besten gefallen hat mir das Marketing. Die kreative Arbeit war einer der Hauptgründe, weshalb ich mich für die Ausbildung als Mediamatiker entschieden habe. Umso mehr freut es mich, dass ich auch nach dem Lehrabschluss im Marketingteam von Opacc weiterarbeiten darf.

Gab es einen Moment, in dem ihr besonders stolz auf euch wart?

Aline: Da gibt es für mich zwei Momente. Der erste war, als ich meine IPA vor den Experten präsentieren durfte. In diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich den ersten grossen Meilenstein auf dem Weg zum Lehrabschluss geschafft hatte. Der zweite Moment war nach der letzten BM-Prüfung. Als ich das Prüfungszimmer verlassen habe, ist der ganze Druck der vergangenen vier Jahre von mir abgefallen. Zu wissen, dass ich es geschafft hatte, war ein sehr schönes Gefühl.

Daria: Das war auf jeden Fall meine Lehrabschlussfeier, als ich mein EFZ abholen konnte. Nach vier Jahren Ausbildung mit vielen Höhen und Tiefen war es ein schönes Gefühl zu sehen, dass sich die ganze Arbeit und das Durchhalten gelohnt haben.

Maurice: Der stolzeste Moment war definitiv die Lehrabschlussfeier. Nach vier intensiven Jahren war es ein schönes Gefühl, den erfolgreichen Abschluss gemeinsam mit Familie, Freunden und den anderen Lernenden feiern zu dürfen.

Was waren für euch die spannendsten Projekte?

Aline: Eines meiner spannendsten Projekte war die Produktion der Spielerinnenvorstellung für die Spono Eagles. Ich durfte die Videos von den Aufnahmen mit Greenscreen bis zur Bearbeitung in Adobe Premiere Pro mitgestalten und dabei meine Kreativität voll ausleben. Besonders cool war es, die fertigen Videos später vor den Spielen in der Halle auf den Bildschirmen zu sehen.

Daria: Mein spannendstes Projekt war meine IPA. Dabei durfte ich die Lernenden Umgebung „Padawan“ neu aufbauen und nach meinen Vorstellungen gestalten. So entstand eineinterne Test- und Übungsumgebung, in der zukünftige Lernende neue Dinge ausprobieren und den Umgang mit den Systemen erlernen können, ohne dass es bei produktiven Systemen zu Unterbrüchen kommt.

Maurice: Besonders spannend war die Umsetzung des Opacc Campus Videos im Rahmen meiner IPA. Ebenso bleiben mir die vielen Events wie das Opacc Sommerfest oder die Opacc Connect in Erinnerung. Auch die Produktion von Videos, Animationen und Bildern für das Sponsoring der Spono Eagles Nottwil war ein abwechslungsreiches und spannendes Projekt.

Welche Tipps würdet ihr neuen Lernenden mit auf den Weg geben?

Aline:  Hab keine Angst davor, Fragen zu stellen oder Hilfe anzunehmen. Niemand erwartet, dass man von Anfang an alles kann, denn genau dafür ist die Lehre da, um Neues zu lernen.

Daria: Lasst euch von Fehlern nicht entmutigen. Sie gehören zur Ausbildung dazu und helfen euch, neue Erfahrungen zu sammeln und euch weiterzuentwickeln.

Maurice: Lasst euch nicht entmutigen, wenn eine Aufgabe anfangs schwierig oder unmöglich erscheint. Mit der Zeit sammelt ihr Erfahrungen und merkt, dass ihr viel mehr könnt, als ihr euch zu Beginn zugetraut hättet.

Wie verlief euer Lehrabschluss?

Aline: Im ersten Semester stand die IPA, also die praktische Abschlussarbeit im Betrieb, auf dem Programm. Gleichzeitig haben wir in der Berufsmaturität die schriftliche BM-Arbeit verfasst. Im zweiten Semester folgten dann noch die BM-Abschlussprüfungen.

Daria: Zuerst stand meine IPA an. Mit dem anschliessenden Tech Jam schlossen wir die letzten Module ab, bevor die ABU-Abschlussprüfungen den Lehrabschluss abrundeten.

Maurice: Der Lehrabschluss besteht aus mehreren Teilen. Einige Berufsmaturitätsfächer werden bereits während der Ausbildung abgeschlossen. Im vierten Lehrjahr folgen die Abschlussprüfungen sowie das Qualifikationsverfahren (QV) für das EFZ. Ein wichtiger Bestandteil davon ist die Individuelle Praktische Arbeit (IPA), bei der, während 80 Stunden ein eigenständiges Projekt umgesetzt wird

Vier Jahre voller spannender Projekte, neuer Herausforderungen und wertvoller Erfahrungen liegen hinter uns. Wenn wir heute auf unsere ersten Projekte zurückblicken, müssen wir schmunzeln. Es ist schön zu sehen, wie viel wir in dieser Zeit lernen durften. Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich haben wir uns enorm weiterentwickelt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns während dieser vier Jahre unterstützt, motiviert und begleitet haben.

Ein besonderer Dank geht an Ramon, der Maurice und mich, Aline, während der IPA mit viel Engagement unterstützt hat. Ebenso möchten wir Marco Reiter danken, unserem Berufsbildner der MediamatikerInnen der uns während der gesamten Lehrzeit begleitet und gefördert hat. Auch Michi möchten wir herzlich danken. Er hat Daria als Berufsbildner begleitet und sie besonders während der IPA tatkräftig unterstützt.

Unser LernendenEvent 2026

Adrenalin, Spass und neue gemeinsame Erinnerungen

Am 1. Juli 2026 fand unser Lernenden-Event im Europapark statt. Am Morgen trafen wir uns beim Inseli in Luzern, um gemeinsam mit dem Car loszufahren. Nach knapp zweieinhalb Stunden konnten wir von der Autobahn aus bereits die Silver Star am Horizont erkennen. Die Vorfreude stieg und die Müdigkeit vom frühen Aufstehen war sofort vergessen.

Aufgeregt liefen wir Richtung Eingang und steuerten direkt die Voltron an, die neueste Achterbahn des Europaparks. Nach dieser rasanten Fahrt waren wir definitiv alle wachgerüttelt. Natürlich liessen auch die anderen Attraktionen nicht lange auf sich warten, und so konnten wir eine Achterbahn nach der anderen abhaken.

Mit einem späten Mittagessen gegen 14.30 Uhr stärkten wir uns im skandinavischen Themenbereich mit Schnitzel, Pommes und Burgern. Anschliessend begaben wir uns auf eine Reise durch Batavia, bei der die Geschichte eines Piraten erzählt wird. Die Wasserbahnen zwischendurch sorgten bei den sommerlichen Temperaturen für die perfekte Abkühlung. Zum Abschluss durfte natürlich auch eine Fahrt mit der Silver Star nicht fehlen. Der perfekte Abschluss, bevor wir uns wieder auf den Weg zum Car machten.

Zurück beim Car liessen wir uns erschöpft, aber glücklich in unsere Sitze fallen und tauschten uns über die Erlebnisse des Tages aus. Gegen 21.00 Uhr kamen wir wieder sicher in Luzern an und machten uns auf den Heimweg.

Es war ein rundum gelungener und erlebnisreicher LernendenEvent. Ein herzliches Dankeschön geht an Luana und Noemi für die Organisation sowie an Michi, Marco und Ramon, die uns an diesem Tag begleitet haben. Ein weiterer Dank gilt auch Opacc, die uns jedes Jahr einen so unvergesslichen gemeinsamen Tag ermöglicht.

Es war ein erlebnisreicher Tag mit unvergesslichen Momenten!

Wiedersehen in der Pilatus Arena

Opacc Alumni Event 2026

Das Opacc Alumni Event bietet ehemaligen Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich wiederzusehen, Erfahrungen auszutauschen und einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen bei Opacc zu erhalten. Auch dieses Jahr fand der Anlass wieder statt.

Dieses Mal waren wir in der neuen Pilatus Arena in Kriens zu Gast. Bereits beim Ankommen fielen die moderne Architektur und die Grösse der Arena auf. Nach der Begrüssung folgte eine Präsentation mit aktuellen Informationen rund um die Opacc. Maurice und ich, Aline, durften ebenfalls einen Teil des Programms mitgestalten. Wir stellten unsere IPA-Projekte vor und gaben den Alumni einen Einblick in unsere Ausbildung sowie in die Inhalte und Ergebnisse unserer Abschlussprojekte.

Als MediamatikerIn gehörte es zudem zu unseren Aufgaben, den gesamten Event mit der Kamera zu begleiten und die wichtigsten Momente fotografisch festzuhalten.

Anschliessend ging es weiter mit einer Führung durch die neue Handballarena. Dabei konnten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und Bereiche wie die Garderoben und den Fitnessraum besichtigen, die normalerweise nicht zugänglich sind. Es war spannend zu erfahren, wie die Arena geplant wurde, welche Anforderungen beim Bau eine Rolle spielten und wie sie genutzt wird.

Im Verlauf des Abends fand ein persönlicher Austausch mit dem Sportchef Nik Tominec statt. In einer offenen und entspannten Gesprächsrunde berichtete er zunächst über die vergangene Saison. Er sprach über zentrale Momente, Herausforderungen und Erkenntnisse aus dem Team. Anschliessend gab er einen spannenden Ausblick auf die kommende Saison und erläuterte, welche Ziele gesetzt wurden und welche Entwicklungen im Verein geplant sind. Zum Schluss nahm er sich Zeit, um Fragen aus dem Publikum zu beantworten und direkt auf die Anliegen und Interessen der Teilnehmenden einzugehen.

Zum Abschluss des Abends wurden wir in der VIP-Lounge mit einem feinen Nachtessen verwöhnt. In entspannter Atmosphäre bot sich die Gelegenheit für weitere Gespräche und den Austausch zwischen aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden. So liessen wir den gelungenen Abend gemeinsam ausklingen.

Teamwork vor und hinter der Kamera

Unser Weg durch das Videomodul

Luana und ich, Noemi, haben ein weiteres Modul erfolgreich abgeschlossen. Während des gesamten dritten Lehrjahres haben wir uns in der Berufsschule mit den Themen Videoproduktion und Projektmanagement auseinandergesetzt.

Nach einer Einführung in das Modul startete das Projekt bereits mit einer ersten Herausforderung: die Gruppeneinteilung. Alle hatte verschiedenste Ideen und waren überzeugt davon, wie diese umgesetzt werden sollten. Nach einer langen Besprechung haben sich schliesslich aber passende Gruppen gebildet.

Ich arbeitete in einer Dreiergruppe und wir konnten uns schnell auf ein Thema einigen. Adidas.

Anschliessend begann die Planungsphase. Mit viel Motivation sammelten wir unsere Ideen und präsentierten diese in einem Pitch. Danach folgten verschiedene Analysen sowie das Erstellen unseres Storyboards.

Als die Drehtage festgelegt waren, waren wir alle etwas aufgeregt. Funktioniert alles wie geplant? Haben wir gutes Wetter? Insgesamt planten wir drei Drehtage. Der erste in der Allmend, der zweite in der Stadt Luzern und der letzte in Rothenburg.

Die Drehtage sind problemlos verlaufen und wir konnten unsere Ideen gut umsetzen. Danach begann die Postproduction. Beim Schneiden tauschten wir uns regelmässig aus, gaben einander Feedback und konnten schlussendlich alle einen zufriedenen Rohschnitt abgeben.

Doch damit war die Arbeit noch nicht erledigt. Parallel dazu entstand die Videodokumentation. Während des gesamten Projekts hatten wir B-Roll-Aufnahmen aufgenommen. Zusätzlich interviewten wir einander und sprachen über unsere Erfahrungen und Learnings. So hatten wir auch da unser Footage zusammen und konnten mit dem Schnitt beginnen.

Die Zeit verging jedoch schneller als erwartet, und es gab noch vieles zu erledigen: Color Grading, Voice-over-Aufnahmen und die Audiooptimierung, das Hinzufügen von Effekten sowie die Fertigstellung der Videodokumentation. Wir teilten die Aufgaben sinnvoll auf und machten uns an die Arbeit.

Schlussendlich sind wir alle rechtzeitig mit unseren Tasks fertig geworden. Die drei Werbevideos, die Videodokumentation, wie auch die schriftliche Doku konnten wir erfolgreich abgeben. Zum Abschluss durften wir im Kino vom Verkehrshaus die Videos der anderen Gruppen anschauen.

Ich denke, dieses Modul hat uns allen viel gebracht und wir konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.

Ein wichtiger Schritt Richtung Lehrabschluss

Individuelle Praktische Arbeit erfolgreich abgeschlossen

Im 4. Lehrjahr steht die IPA (Individuelle Praktische Arbeit) an. Sie ist die Abschlussarbeit der Lehre, bei der ein eigenes Projekt geplant und umgesetzt wird. Während zehn Arbeitstagen haben wir intensiv an unserem Projekt sowie an der dazugehörigen Dokumentation gearbeitet.

Bevor wir aber unser EFZ in den Händen halten dürfen, stehen noch einige Herausforderungen vor uns, beispielsweise die BM-Abschlussprüfungen. Eine grosse Hürde haben wir jedoch bereits gemeistert: die IPA (Individuelle Praktische Arbeit), welche wir Ende März abgeschlossen haben.

Ich, Aline, habe im Rahmen meiner IPA eine Broschüre zum UX-Designpfad gestaltet und umgesetzt. Ziel des Projekts war es, den UX-Prozess verständlich, strukturiert und visuell ansprechend darzustellen. Dabei gehörten unter anderem die Planung und Strukturierung des Projekts, die Gestaltung und visuelle Ausarbeitung, die Erstellung von Designs und Layouts, die Organisation und Koordination einzelner Arbeitsschritte sowie die Qualitätssicherung und Überarbeitung der Inhalte zu meinen Aufgaben. Neben der praktischen Umsetzung musste auch der gesamte Arbeitsprozess dokumentiert werden. Dazu gehörten tägliche Arbeitsjournale, Projektdokumentationen sowie die schriftliche Festhaltung aller wichtigen Entscheidungen und Arbeitsschritte. Am Ende der IPA wurde das gesamte Projekt vor externen Experten präsentiert und bewertet. Diese Präsentation bildete den Abschluss einer intensiven, aber auch sehr spannenden und lehrreichen Zeit.

Ich, Maurice, habe im Rahmen meiner IPA ein Campus-Video für die Opacc Software AG konzipiert und produziert. Ziel des Projekts war es, potenziellen Bewerbenden einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag, die Unternehmenskultur sowie die verschiedenen Standorte der Opacc zu bieten. Dabei gehörten die Planung und Konzeption des Videos, die Erstellung von Storyboard und Shotliste, die Organisation und Durchführung der Dreharbeiten sowie die komplette Postproduktion zu meinen Aufgaben. Zusätzlich war ich für den Videoschnitt, die Audiobearbeitung, das Colorgrading sowie die Integration grafischer Elemente gemäss dem Corporate Design verantwortlich. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der IPA war die Dokumentation des gesamten Arbeitsprozesses. Dazu gehörten tägliche Arbeitsjournale, Projektdokumentationen sowie die schriftliche Festhaltung wichtiger Entscheidungen und Herausforderungen während der Produktion. Zum Abschluss präsentierte ich das fertige Projekt vor externen Experten.

Ich, Daria, habe im Rahmen meiner IPA eine Lernumgebung für InformatikerInnen in der Opacc erstellt. Ziel war es, die bestehende Umgebung zu verbessern und so aufzubauen, dass Lernende selbständig damit arbeiten können. Dabei habe ich eine zentrale Umgebung aufgebaut und festgelegt, wie Lernende ihre eigenen Übungsumgebungen erstellen. Ausserdem habe ich eine Basis-VM erstellt, damit alle mit den gleichen Voraussetzungen starten können. Ein wichtiger Teil war auch das Erstellen von Aufgaben inkl. Lösungen, damit Lernende Schritt für Schritt wichtige Themen üben können, zum Beispiel das Einrichten einer eigenen Domäne oder das Arbeiten mit Benutzern. Während der Umsetzung gab es verschiedene Probleme, zum Beispiel bei der Installation oder im Netzwerk. Diese habe ich analysiert und gelöst, damit die Umgebung am Ende zuverlässig funktioniert. Am Schluss habe ich alles getestet und mein Projekt vor Experten präsentiert. Die IPA war ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zum Lehrabschluss und hat uns nochmals gezeigt, wie viel wir während unserer Ausbildung bereits lernen und umsetzen konnten. Jetzt blicken wir motiviert auf die letzten bevorstehenden Prüfungen und freuen uns darauf, schon bald unser EFZ in den Händen zu halten.