Startklar für die Zukunft

Praxistag 2024

Auch in diesem Jahr bieten wir wieder zwei Lehrstellen für Mediamatikerinnen und Mediamatiker EFZ mit Beginn im Sommer 2025 an. Im Juni fand unser alljährlicher Praxistag statt, bei dem fünf interessierte Bewerbende die Gelegenheit hatten, ihre Fähigkeiten in den verschiedenen Abteilungen der Opacc unter Beweis zu stellen. Während dieses spannenden Tages konnten die Bewerbenden vielfältige Aufgaben gemeinsam mit ihren Praxisbildnerinnen und -bildnern meistern.

Administration

In der Administration durfte ich, Luana, ausnahmsweise die Rolle der Praxisbildnerin Moni übernehmen. Die Aufgaben in der Administration umfassten das Erfassen der ersten Rechnungen im System, das Frankieren und Versenden der Post sowie das Erlernen, wie man ein Telefonat von einem Kunden entgegennehmen würde. Alle fünf Bewerbenden hatten 45 Minuten Zeit, um diese Aufgaben zu bewältigen und sich mit den Abläufen vertraut zu machen. Alle Bewerbenden haben ihre Aufgaben hervorragend gemeistert und beeindruckten durch ihre Motivation und ihr Engagement.

Support

Auch im Support haben die Bewerbenden ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Zusammen mit Roman durfte ich, Janine, sie während einer Stunde begleiten und ihnen einen Einblick in die Abteilung geben. Da es jedoch etwas schwierig wäre, mit den Lernenden Telefone abzunehmen, auf Kundensystemen zu arbeiten oder ihnen den Ablauf eines ganzen Calls zu zeigen, haben wir uns dazu entschieden, ihnen den Support auf eine etwas andere Weise näherzubringen. Dafür haben wir drei Quizze herausgesucht, welche die Bewerbenden lösen konnten. Anschliessend fragten wir sie, wie sie auf ihre Lösung gekommen sind und wieso sie denken, dass es richtig ist. So haben wir schnell gesehen, dass alle ein recht verknüpftes und logisches Denken haben. Bei einer anderen Aufgabe, in der es darum ging, 15 Objekte nach ihrer Wichtigkeit zu ordnen, wenn man zum Beispiel allein auf dem Meer ist, haben wir ebenfalls ihre Gedankengänge und das logische Denken überprüft. Am Ende haben wir mit den Lernenden noch etwas über sie selbst geredet, um sie besser kennenzulernen.

Natürlich waren die Bewerbenden auch noch in den anderen vier Abteilungen, in denen sie ebenso spannende Aufgaben erledigen durften. Der Praxistag war schlussendlich ein voller Erfolg und wir freuen uns darauf, die zukünftigen Mediamatik-Lernenden in der Opacc-Familie begrüssen zu dürfen.

4 Jahre später

Vom Ausbildungsstart bis zum Lehrabschluss

Vier Jahre sind es nun schon her seit unserem Start in die Berufswelt. Bei unserem Einführungstag am 14. August 2020 war uns, Valeria und Mara, noch nicht einmal genau klar, was uns in den verschiedenen Abteilungen erwartet. Unsere erste Aufgabe war es, ein Plakat zur Lehre bei Opacc zu gestalten. Dazu fotografierten wir uns gegenseitig, um pro Abteilung ein passendes Bild fürs Plakat zu erhalten.

Nach dem ersten Tag bei Opacc folgte der erste Tag in der Berufsschule. Neue Mitschüler, neue Fächer und das alles während der Maskenpflicht. Im ersten Lehrjahr begannen wir mit kleinen Modulprojekten wie Porträtfotos und unserer ersten eigenen Webseite. Mit der Zeit wuchs unser Wissen und die Schulprojekte wurden umfangreicher. Im vierten Lehrjahr setzten wir dann ganze Kampagnen mit Marketingmassnahmen und dazugehörigen Werbemitteln wie Plakaten, Webseiten, Videos und Fotos um. Diese grossen Projekte waren zwar zeitintensiv, aber auch spannend und wir konnten uns kreativ ausleben.

Neben den Schulprojekten absolvierten wir beide die berufsbegleitende Berufsmatura (BM). Im dritten Lehrjahr durften wir zur Vorbereitung auf den Englisch-Abschluss zwei Wochen in Brighton verbringen. Da wir dort nur kurze Schultage hatten, konnten wir nachmittags die Stadt erkunden und am Strand entspannen. Diese zwei Wochen vergingen wie im Flug und wir verbesserten unser Englisch quasi nebenbei. Nach dieser unvergesslichen Zeit kehrte der Schulalltag mit vielen Prüfungen und einem durchgetakteten Stundenplan zurück. Die doppelte Belastung von BM und Lehre war zeitweise sehr stressig, und wir sind froh, dass wir es nun hinter uns haben.

Auch während der Ausbildung im Betrieb durften wir viele Highlights erleben. Durch den Abteilungswechsel jedes Semester lernten wir nach und nach die verschiedenen Bereiche von Opacc kennen. Manchmal waren wir froh, eine Abteilung zu verlassen, manchmal war es auch schade zu gehen. Diese Wechsel halfen uns, unsere Interessen zu entdecken und eine Richtung zu finden, die wir nach der Lehre einschlagen möchten. Weitere Highlights, die uns besonders in Erinnerung bleiben werden, sind der Fotoworkshop in Luzern, die OpaccFuns und der tolle Zusammenhalt im Lernenden-Team.

Mit dem Wechsel ins vierte Lehrjahr gab es auch Veränderungen in der Berufsbildung bei Opacc. Marco, unser ehemaliger Berufsbildner, verliess die Firma, was Unsicherheit bezüglich unseres Abschlusses mit sich brachte. Schon zu Beginn des vierten Lehrjahres starteten wir mit der IDPA (BM-Arbeit) und kurz darauf folgte die IPA (Lehrabschlussarbeit). Nachdem wir im Frühling diese Arbeiten abgeschlossen hatten, begannen die Vorbereitungen für die BM-Abschlussprüfungen. Es war also das ganze Jahr durch etwas los.

Nun, Ende Juni, haben wir die Schule hinter uns und freuen uns auf die bevorstehende Abschlussreise in Griechenland. Dort werden wir eine Woche mit unserer Klasse verbringen, mit der wir die letzten vier Jahre gemeinsam gemeistert haben. Ein Tag nach unserer Rückkehr wird uns dann an der Abschlussfeier unser Zeugnis überreicht.

Besonders danken möchten wir dafür unseren Praxisbildnern Dani und Ramon für eure Unterstützung während der IPA, sowie dem gesamten Berufsbildungs-Team für die abwechslungsreiche und spannende Ausbildung.

Und wie geht es danach für uns weiter? Während der Lehre haben wir unsere beruflichen Interessen besser kennengelernt. Mara möchte sich im Bereich Marketing weiterentwickeln, während Valeria den Weg Richtung Webprogrammierung einschlägt. Wir beide bleiben nach der Lehre bei Opacc: Mara im Marketing und Valeria im Enterprise Shop. Auch ein Studium schliessen wir beide in Zukunft nicht aus.

Im Verlauf der Lehre lernten wir die verschiedenen Abteilungen kennen und entwickelten uns immer weiter.

Einblick in unser Animationsprojekt

Modulabschluss

Maurice und ich, Aline, haben im Modul 266 «Digitale Animationen produzieren» ein Animationsvideo produziert. Zu Beginn haben wir viel Zeit in eine genaue Planung investiert, um sicherzustellen, dass unser Konzept auch wirklich funktioniert. Dabei haben wir die technischen als auch die kreativen Aspekte berücksichtigt. Das Moodboard, welches wir erstellt haben, half uns, das Ganze visuell darzustellen.

Mein Animationsvideo soll ein Leitfaden für neue Mitarbeitende bei der Opacc sein. Maurice hat hingegen ein Animationsvideo erstellt, welches den Bewerbungsprozess für eine Lehrstelle bei der Opacc detailliert erklärt. (Siehe Video)

Nach der Planung ging es zum praktischen Teil. Wir nahmen Videomaterial auf, erstellten verschiedene Grafiken und animierten diese mit Adobe Premiere Pro und After Effects.

Am Anfang hatte ich grossen Respekt vor den technischen Anforderungen des Animationsvideos. Da ich noch nie ein Animationsvideo von Grund auf selbst erstellt hatte, konnte ich nicht einschätzen, wie lange so etwas dauert. Jetzt weiss ich, dass Animationen sehr aufwendig sind und viel Zeit in Anspruch nehmen. Jedes Detail, jede Bewegung und jeder Übergang erfordern sorgfältige und präzise Arbeit.

Wir freuen uns, das Gelernte in zukünftigen Projekten anwenden zu können und unsere Fähigkeiten weiter auszubauen.

Kunst in der Sprühdose

Kreativ sein mit Street Art

Als diesjährigen Lernenden-Event am 5. Juni besuchte das ganze Opacc Lernenden Team gemeinsam mit Sabrina, Leiterin HR und hauptverantwortliche Berufsbildung, und Michi, Berufsbildner Informatik und Fachvorgesetzter, einen Graffiti-Workshop in der Stadt Luzern.

Der Event begann, als wir um 13:31 in die S1 Richtung Luzern gestiegen sind. Unsere Reise ging bis zur Bushaltestelle Gütsch an der Baselstrasse in Luzern. Dort trafen wir uns mit Vera und Phillip von Art with us. Sie begleiteten uns den ganzen Tag durch den Workshop.

Zuerst suchten wir an einer legalen Graffiti-Wand ein Piece aus, das wir übersprayen wollten. Dabei brachen wir sogar einen Ehrenkodex der Graffiti-Künstler, denn wenn man ein Werk übersprayt, sollte das neue Kunstwerk das Alte übertreffen.

Danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine Hälfte des Teams kümmerte sich darum, das alte Graffiti zu übermalen und die Wand neu zu grundieren. Die andere Hälfte setzte sich mit Stift und Notizblock hin und dachte sich ein Design aus.

Als das Design stand und die Wand grundiert war, wurde uns von Vera und Phillip der Umgang mit den Spraydosen gezeigt. Da realisierten wir, es sieht einfacher aus, als es ist, und es gibt einiges zu beachten. Wir konnten danach auf der frisch grundierten Wand den Umgang mit den Spraydosen etwas trainieren und kleine Formen, Symbole und Wörter sprühen.

Als alle mehr oder weniger sicher im Umgang mit den Spraydosen waren, ging die Arbeit am grossen Graffiti los. Als Design haben wir uns für das Wort „Virus“ entschieden. Dieses wird auf den Tasten einer Tastatur dargestellt. Das Werk wird mit dem pinkfarbigen Panther aus der Fernsehserie komplettiert.

Auch hier wurde die Arbeit aufgeteilt. Einige kümmerten sich um den Panther, andere um die Tasten und wieder andere um die Buchstaben. So entstand mit viel Teamwork schlussendlich das erste Opacc Lernenden-Graffiti. Wie das fertige Werk aussah, könnt ihr dem Bild entnehmen.

Zum Schluss des Workshops musste aufgeräumt werden. Wir verabschiedeten und bedankten uns bei Vera und Phillip für den tollen Workshop und machten uns auf den Weg zum zweiten und gleichzeitig letzten Programmpunkt.

Als grosser Abschluss des diesjährigen Opacc Lernenden-Events assen wir Pizza im La Bestia in Luzern. Wir alle haben den Workshop und das anschliessende Essen sehr genossen und werden uns noch lange daran erinnern.

Zahlen und Videos

Hinter den Kulissen des Opacc «CheckIn»

Mattia und ich, Janine, durften am vergangenen Freitag, dem 12.01.2024 am CheckIn, dem alljährlichen Mitarbeitenden Event, vor der gesamten Firma eine Präsentation halten. In dieser stellten wir die Ergebnisse der Mitarbeitendenumfrage 2023 vor. Wie wir das ganze vorbereitet haben, erzählen wir euch in diesem Beitrag.

Im November hatten wir ein erstes Meeting, bei dem uns der Auftrag von unseren beiden Oberstiftinnen Mara und Valeria und Dani, Leiter Unternehmensentwicklung und Verantwortlicher des Anlasses, nähergebracht wurde. Am «CheckIn» werden neben vielen Kennzahlen und Zielen für das kommende Jahr auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden im vergangenen Jahr vorgestellt. Zwischen den vielen Zahlen und Auswertungen werden als Auflockerung Vorstellungsvideos der neuen Mitarbeitenden von 2023 gezeigt, welche ebenfalls Mattia und ich produziert und umgesetzt haben.

Nach dem Meeting begannen wir mit dem Planen der Mitarbeitendenvideos. Aufgrund der vielen neuen Mitarbeitenden mussten wir das gängige Konzept überdenken. Anstelle der bisher verwendeten Fragen (Name, Ausbildung, Hobbys) beschlossen wir, einen kreativeren Ansatz zu wählen. So durften die Mitarbeitenden einen Zettel aus einer Schüssel ziehen und die Frage darauf beantworten.

Ein Beispiel ist: Wenn du eine Zeitreise machen könntest, in welches Jahr und wohin würdest du reisen?

So wurde das ganze Format viel lustiger und unterhaltsamer und man konnte anschliessend auch einfacher mit den neuen Mitarbeitenden ins Gespräch kommen.

Als die Videos alle im Kasten waren, ging es daran, sie zu schneiden. Natürlich mussten wir nebenbei auch die Umfrage vorbereiten und zur Kontrolle an Dani weiterleiten.

Der nächste Schritt war, die Auswertung der Umfrage zu machen, nachdem die Mitarbeitenden ca. zwei Wochen Zeit zum Ausfüllen hatten. Diesen Schritt übernahm Mattia. Er hat also sämtliche Antworten in Form von Punktzahlen und Textausschnitten aus der Umfrage analysiert, die jeweiligen Mittelwerte in jeder Kategorie ausgerechnet und die Resultate ansprechend in der Präsentation dargestellt.

Ich passte dann die Präsentation nach Danis Wünschen an und teilte die Folien für die Präsentation auf. Danach schrieb ich uns beiden Kärtchen für die gesamte Präsentation.

Gemeinsam übten wir die Präsentation mehrmals, bis wir für den 12. Januar bereit waren. Nachträglich können wir beide sagen, dass es ein wertvolles und lehrreiches Erlebnis war und wir sicher auch davon profitieren konnten. Jedoch sind wir auch froh, dass wir jetzt alles hinter uns zu haben. 

Alles rund um die Kamera

Wie stellt man die Kamera manuell richtig ein? Und was gibt es für Techniken, um ein Bild zu bearbeiten?

Am 18. Oktober ging es los. Maurice und ich, Aline, besuchten unseren dritten üK. Dabei ging es darum, verschiedene Fotografie-Projekte zu realisieren.

Zu Beginn erhielten wir eine Einführung in die Ziele des üK’s. Der erste Auftrag war es, mit der Blende und der Verschlusszeit zu experimentieren. So lernten wir, wie man verschiedene Effekte mit der Schärfe erzielen kann.

Am zweiten Tag des üK’s ging die Hälfte der Klasse nach Luzern. Da suchten wir verschiedene Formen, Symmetrien und Perspektiven. Wenn man genau hinschaute, entdeckte man ganz viele faszinierende Formen und Motive. Mit den Fotos, welche wir in Luzern geschossen hatten, erstellten wir später eine Fotoserie mit neun Bilder.

Am dritten Tag hatten wir die Aufgabe, professionelle Produktfotos von zwei Produkten zu erstellen. Diese musste man möglichst gut präsentieren. Einige nutzen zum Beispiel Wasserspray, Spiegel, Blätter von draussen, Folien und so weiter.  Am Nachmittag setzten wir uns mit der Portraitfotografie auseinander. Wir erstellten verschiedene Arten von Portraits, darunter ein herkömmliches Bewerbungsportrait, ein Low-Key-Portrait sowie ein Portrait für das Double-Exposure-Projekt. Dies ist eine Technik, bei der man zwei verschiedene Bilder in einem einzigen Bild kombiniert. Es entstehen sehr kreative und interessante Effekte.

Als wir am darauffolgenden Mittwoch um 8.30 Uhr eintrafen, ging es weiter mit dem Multiplicity Bild. (siehe Bild) Dieses haben wir so bearbeitet, dass die Person mehrmals auf dem Bild in verschiedenen Situationen zu sehen ist.

Der gesamte ÜK war sehr lehrreich und wir konnten viele wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Ich bin überzeugt, dass wir die gelernten Techniken und Tipps sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich sehr gut anwenden können.

Designprojekt Odyssey – Buchungsplattform für Weltallreisen

Wie entsteht das Design einer Webplattform? Wie wird eine Webplattform benutzerfreundlich?

Im August durfte ich, Mara, in der Abteilung Enterprise Shop starten. Und mit dem Wechsel in die neue Abteilung startete mein Projekt Odyssey.

Im E-Shop-Team gestalten und programmieren die Mitarbeitenden Onlineshop-Lösungen für verschiedene Kunden. Dank dem neuen E-Shop-Ausbildungsplan von Dani erhielt ich die Möglichkeit, mich zwischen zwei Lernpfaden DES (Design) oder DEV (Entwicklung) zu entscheiden. Das bedeutet, dass wir Lernenden uns in dem Semester, welches wir im E-Shop-Team verbringen, in eine Richtung spezialisieren dürfen.  Das Ziel des Projekts war es, den Ablauf eines Webdesigns von der Planung bis zur Umsetzung kennenzulernen. 

Planung
Als erstes durfte ich mein Lernprojekt aussuchen: Operation Odyssey. Odyssey ist ein Unternehmen, welches im Jahr 2358 Weltraumreisen anbietet. Sie möchten eine neue Webplattform entwickeln, über die man solche Weltraumreisen buchen kann.

Personas
Nachdem ich meine Projektplanung gemacht hatte, startete ich mit dem Erstellen von Personas. Personas sind fiktive User, welche später die Webplattform besuchen und eine Weltallreisen buchen würden. Anhand dieser Personas konnte ich die Anforderungen an die Buchungsplattform besser erkennen und mögliche Hindernisse und Bedürfnisse beachten.

Prototyp
Als nächster Schritt stand der konzeptionelle Teil der Buchungsplattform auf dem Plan. Ich erstellte einen Prototyp, in dem ich definierte, welche Inhalte der Webseite später wo angezeigt werden. Der Prototyp hilft, um zu sehen, ob der Aufbau der Webseite sinnvoll und verständlich gewählt wurde. Zum Erstellen des Prototyps gehört auch immer ein User-Testing. Beim User-Testing müssen sich verschiedene Leute durch den Prototyp durchklicken und sagen, was sie nicht verstehen und was noch verbessert werden muss.

Die drei Testings, die ich durchführen durfte, waren sehr hilfreich und brachten gute neue Erkenntnisse im Projekt, die zeigten, wie und wo ich weiterarbeiten soll. Auf der Startseite sowie im Buchungsprozess gab es wichtige Punkte, um die Abläufe klarer zu gestalten.

Visual Design
Nachdem der Prototyp finalisiert war, ging es mit dem Visual Design weiter. Ich wählte konkrete Farben, Schriften, Formen, Bilder, … um die Webseite zu gestalten. Wichtig war dabei, die Gestaltungsgrundlagen zu beachten und das Design begründen zu können: «Wieso wurden genau diese Farben oder Bilder gewählt?», «Passen die Elemente zusammen?», «Was muss auf dieser Seite auffallen?», «Wo liegt die Hauptaktion?», … .

Beim Design gab es mehr zu beachten als gedacht. In diesem Schritt konnte ich einiges lernen. Wichtig war auch, dass man immer wieder vorkommende Elemente wie Buttons oder den Header als Komponente erstellt. Das bedeutet, dass wenn man den Hauptbutton anpasst, die anderen Buttons automatisch auch mit angepasst werden.

Meetings
Ich hatte durch den gesamten Projektablauf Unterstützung von Dani und Dave. In unseren regelmässigen Meetings konnten sie mir hilfreiche Tipps geben und wir besprachen Unklarheiten und Hindernisse.
Insgesamt arbeitete ich 30 Tage an meinem Projekt. Es war eine sehr spannende und lehrreiche Zeit und ich freue mich auf kommende Designprojekte in dieser Abteilung.

Berufsbildungsparty

20 Jahre OpaccLernende

Am Freitag, dem 30. Juni, fand die Opacc Berufsbildungsparty im Seeclub Sempach statt. Dieses Fest wurde zum Anlass des Jubiläums «20-Jahre OpaccLernende» organisiert.

Bei der Party hatte man die Möglichkeit, viele bekannte Gesichter wieder einmal, oder vielleicht das erste Mal, zu sehen. Dabei waren alle aktuellen und ehemaligen Lernenden, die Fachvorgesetzten sowie die ehemaligen Berufsbildner Joe Koller und Elmar Walker. Natürlich war auch Marco Stuber, unser aktuelle Berufsbildner mit dabei. 

Die Vorbereitungen liefen bereits vor Start des Fests auf Hochtouren. Dabei leisteten vor allem die Lernenden der Marketingabteilung, Valeria, Mara und Janine, einen grossen Beitrag. Aber auch die anderen Lernenden wurden für unterschiedlichen Aufgaben eingespannt.

Um 17:00 Uhr startete die Opacc-Berufsbildungsparty. Es war ein fröhliches Beisammensein. Ein leckeres Apéro und Getränke wurden für die Gäste vorbereitet. Ausserdem wurden eine Fotobox und ein Gästebuch aufgestellt, wo man sich mit selbst geschossenen Bildern, einem Text oder einer Zeichnung verewigen konnte.

Langsam wurden die Gäste hungrig, doch bevor es etwas zwischen die Zähne gab, hielt Marco eine kurze Rede. Er erzählte über den Start der Mediamatiker Ausbildung in der Opacc, damals noch unter Leitung des ehemaligen Berufsbildners Joe Koller. Ausserdem regte Marco die Teilnehmer an, über ihre eigene Lehrzeit nachzudenken und sich zurückzuerinnern. Zum Schluss seiner Ansprache wurde den beiden langjährigen, ehemals in der Berufsbildung tätigen Opäcclern, ein Geschenk überreicht.

Nun war es Zeit für das Abendessen. Für die Verpflegung wurden zwei sogenannte «Spiessligrill» aufgestellt. Jeder konnte sich am Buffet an rohem Fleisch und Gemüse bedienen und seinen eigenen Grillspiess zusammenstellen. Als Beilage gab es Brot und viele, leckere Salate und Saucen. Nach dem Hauptgang wurden noch die, von den Lernenden selbst gemachten Desserts aufgetischt.

Der Abend verging schnell. Nach und nach verabschiedeten sich die Gäste, bis nur noch die aktuellen Lernende und einige freiwillige Helfer da waren. Zu einem schönen Fest gehört auch das Aufräumen. Es wurde geputzt, abgewaschen und eingepackt, bis um 00:30 Uhr alles aufgeräumt und an seinem Platz war.

An dieser Stelle möchten wir uns für die Ermöglichung und die Organisation dieses Abends herzlich bedanken und freuen uns auf die nächste Opacc Berufsbildungsparty

Fotoworkshop

Wir trafen uns morgens kurz nach 7 vor dem Bahnhof in Luzern und schlenderten bewaffnet mit Kamera und Reflektor durch die Gassen Luzerns

Nach dem ersten Teil des Fotoworkshops im vergangenen Dezember 2022 durften Janine und Ich, Mattia, von Marco noch etwas über die Portraitfotografie lernen. Wir verbrachten zusammen einen Tag in Luzern und haben die Objektive unserer Kameras zum Glühen gebracht.
Durch einige unglückliche Zufälle ging aber leider der Reflektor in der Opacc vergessen und wir mussten etwas improvisiert in den Tag starten. Während Janine diesen noch besorgte, wärmten sich Marco und ich um den Wagenbachbrunnen herum bereits etwas auf. Als wir dann schliesslich komplett waren, konnten wir so richtig mit dem Portraitfotografieren starten.

Der Trick ist, die eigentlich zu dunkle Person mit dem Reflektor so aufzuhellen, dass sie die gleiche Helligkeit wie der Hintergrund hat. Ohne den Reflektor wäre die porträtierte Person viel zu dunkel oder der Hintergrund zu hell.
Mit dieser Strategie schlenderten wir durch die Strassen Luzerns und haben bei jeder Gelegenheit versucht, ein paar schöne Momente einzufangen. Dabei ist wichtig zu beachten, dass das Bild beim Auslösen der Kamera entsteht, und nicht in der Nachbearbeitung.
Dort kann man kleine Imperfektionen zwar ausbessern, man braucht für ein schönes Endresultat jedoch trotzdem eine gute Aufnahme und diese entsteht beim Abdrücken des Auslösers.

Gestärkt vom feinen Burger an der Reuss machten wir uns wieder auf den Weg, um noch ein paar weitere «Farbfötäli» zu machen, wie Marco so schön sagt.
Zusammengefasst kann man also sagen, dass die beiden Fotoworkshops mit Marco sehr viel Spass machten und wir beide eine Menge gelernt haben. Im ersten Teil im Dezember 2022 haben wir die Fotografie auf einer technischen Ebene angeschaut und was man bei der Bildgestaltung beachten sollte. Dieses Wissen konnten wir jetzt beim zweiten Teil erneut verwenden und uns so ohne Probleme auf die Portraits konzentrieren. Danke Marco!

Sport auf der Basis von Wissenschaft

Kundenevent bei OYM in Cham

Am 20. April durfte ich, Valeria, bei der Opacc User Group (OUG) dabei sein. Die OUG ist ein Austausch von Kunden für Kunden zu den Software-Anwendungen von Opacc. Die Veranstaltung fand diesmal bei OYM in Cham statt.

Das Gebäude von OYM war mir beim Vorbeifahren auf der Autobahn schon oft aufgefallen. Was jedoch alles hinter der Fassade steckt, beeindruckte mich an diesem Nachmittag sehr. Gemäss ihrem Motto «Athletes – powered by science» begleitet das OYM Spitzenathleten und -athletinnen aus rund zehn Sportarten, darunter vor allem auch Spieler des EVZ, in ihrem Trainingsalltag. «Viele meinen, bei OYM geht es um die Trainings-Infrastruktur», meinte Sportvisionär Dr. HP Strebel zum Abschluss des Nachmittags. Und obwohl OYM wahrscheinlich auch damit vorne dabei ist, wie wir bei der Führung selbst sehen durften, geht es eigentlich um die Wissenschaft, die dahintersteckt. Zu den Athleten und Athletinnen werden kontinuierlich Daten aus ihrem Trainingsalltag erfasst. Aufgrund dieser Daten werden Massnahmen in den vier Kernkompetenzen Athletik Training, Ernährung, Gesundheit und Forschung und Entwicklung erstellt und angewendet. Dadurch bietet OYM ein wissenschaftlich fundiertes Training, das optimal auf die Athleten und Athletinnen abgestimmt wird.

Im offiziellen Teil des Nachmittags zeigten Mitarbeitende von OYM, wie sie Opacc ECRM nutzen, um Athleten und Athletinnen zu verwalten und Leistungen abzurechnen. Von weiteren Kundenvertretenden erfuhren wir, wie der Einkauf von Säcken in Südasien über das CRM verwaltet wird, wie Hefe-Bestellungen bei der Lieferung noch angepasst werden können und wie der Projektplan im CRM für einen Kranaufbau aussieht. Alles in allem war die OUG für mich ein interessanter Nachmittag bei einem sehr spannenden Kunden mit grossen Visionen.