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Bonjour mes dames et messieurs, comment allez-vous?

Französisch Abschlussprüfung im 2. Lehrjahr

Bonjour mes dames et messieurs, comment allez-vous?

Naja, etwas komplizierter wurde es dann schon für Fabio Krieger und mich, Elias Schmid. Bei der Diplomprüfung «DELF Niveau B1» werden die sprachlichen und schriftlichen Kenntnisse und Geschicklichkeiten der Schüler*innen in der französischen Sprache auf die Probe gestellt. Nun waren wir Lernenden aus dem zweiten Lehrjahr an der Reihe.

Bereits ab der ersten Lektion Französisch im ersten Lehrjahr beginnt die Vorbereitung auf diese Prüfung. Die Prüfung, welche bei Bestehen mit einem international anerkannten Diplom belohnt wird, besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil ist ein ca. 15-minütiges Gespräch mit zwei Experten. Der zweite Teil umfasst mehrere Hör- und Leseverständnisse, sowie die Aufgabe einen Aufsatz korrekt strukturiert aufs Papier zu bringen.

Doch wie so oft mischte das Virus mit. Der geplante Fremdsprachaufenthalt in der französischen Stadt Montpellier fiel ersatzlos ins Wasser. Die Sicherheit in der Sprache musste ohne Aufenthalt in Montpellier dennoch erlangt werden. Wir wussten, dass nun sehr viel mehr Arbeit zu Hause auf uns wartet.

Zudem fand in der entscheidenden Phase vor der Prüfung, nämlich von März bis Juni, der Unterricht nur noch über den Bildschirm statt. Also hängten Fabio und ich uns rein, nahmen Nachmittage frei, um zu Hause zu lernen. Wir erstellen Listen mit Unmengen von Wörtern, Satzkonstruktionen und grammatischen Zeiten und erschufen so unser kleines eigenes Montpellier – hier in der Innerschweiz.

Am Samstag, 13. Juni 2020 war es dann soweit. Der erste, mündliche Teil der Prüfung stand an. Ich begab mich mit anderen Teilnehmenden nach Luzern, Fabio nach Meggen.
In einem Klassenzimmer wurde mir ein Text zugeteilt, dessen Inhalt ich analysieren und meine persönliche Meinung notieren musste. Dann wurde ich in ein anderes Zimmer zu zwei Männern mittleren Alters gebeten, wo ich mich, meine Hobbies und meinen Lehrbetrieb Opacc samt meinen Aufgaben vorstellte. Danach besprach ich den gelesen Text mit den beiden Herren, unterhielt mich noch etwas mit ihnen und da waren die 15 Minuten bereits um. Ab und zu erreichte ich meine sprachlichen Grenzen und musste umkehren, doch hatte ich nach dem Gespräch ein positives Gefühl.

Eine Woche später, am 20. Juni stand dann die schriftliche Prüfung an. Wieder waren Fabio und ich an unterschiedlichen Orten. In der grossen «Aula Dufour» im AAL Armeeausbildungszentrum Luzern fand ich mich mit mindestens 80 anderen Teilnehmenden aus verschiedensten Branchen ein. Die Hör- und Leseverständnisse stellten mich vor keine grösseren Schwierigkeiten und das Thema  des Aufsatzes «Homeschooling Tipps & Tricks» kam uns aufgrund der Gegenwärtigkeit dieser Unterrichtsform sehr gelegen.

Nach eineinhalb Stunden war dann alles vorbei. Obwohl uns die Ergebnisse erst in drei Wochen erreichen würden, verliess ich den Prüfungssaal mit einem guten Gefühl.

Das gute Gefühl wurde bestätigt, Fabio und ich erhielten unsere soliden Testergebnisse und sind somit Besitzer eines DELF B1 Sprachzertifikates. Das war ein toller Start in die Sommerferien.

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