Startklar für die Zukunft

Praxistag 2024

Auch in diesem Jahr bieten wir wieder zwei Lehrstellen für Mediamatikerinnen und Mediamatiker EFZ mit Beginn im Sommer 2025 an. Im Juni fand unser alljährlicher Praxistag statt, bei dem fünf interessierte Bewerbende die Gelegenheit hatten, ihre Fähigkeiten in den verschiedenen Abteilungen der Opacc unter Beweis zu stellen. Während dieses spannenden Tages konnten die Bewerbenden vielfältige Aufgaben gemeinsam mit ihren Praxisbildnerinnen und -bildnern meistern.

Administration

In der Administration durfte ich, Luana, ausnahmsweise die Rolle der Praxisbildnerin Moni übernehmen. Die Aufgaben in der Administration umfassten das Erfassen der ersten Rechnungen im System, das Frankieren und Versenden der Post sowie das Erlernen, wie man ein Telefonat von einem Kunden entgegennehmen würde. Alle fünf Bewerbenden hatten 45 Minuten Zeit, um diese Aufgaben zu bewältigen und sich mit den Abläufen vertraut zu machen. Alle Bewerbenden haben ihre Aufgaben hervorragend gemeistert und beeindruckten durch ihre Motivation und ihr Engagement.

Support

Auch im Support haben die Bewerbenden ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Zusammen mit Roman durfte ich, Janine, sie während einer Stunde begleiten und ihnen einen Einblick in die Abteilung geben. Da es jedoch etwas schwierig wäre, mit den Lernenden Telefone abzunehmen, auf Kundensystemen zu arbeiten oder ihnen den Ablauf eines ganzen Calls zu zeigen, haben wir uns dazu entschieden, ihnen den Support auf eine etwas andere Weise näherzubringen. Dafür haben wir drei Quizze herausgesucht, welche die Bewerbenden lösen konnten. Anschliessend fragten wir sie, wie sie auf ihre Lösung gekommen sind und wieso sie denken, dass es richtig ist. So haben wir schnell gesehen, dass alle ein recht verknüpftes und logisches Denken haben. Bei einer anderen Aufgabe, in der es darum ging, 15 Objekte nach ihrer Wichtigkeit zu ordnen, wenn man zum Beispiel allein auf dem Meer ist, haben wir ebenfalls ihre Gedankengänge und das logische Denken überprüft. Am Ende haben wir mit den Lernenden noch etwas über sie selbst geredet, um sie besser kennenzulernen.

Natürlich waren die Bewerbenden auch noch in den anderen vier Abteilungen, in denen sie ebenso spannende Aufgaben erledigen durften. Der Praxistag war schlussendlich ein voller Erfolg und wir freuen uns darauf, die zukünftigen Mediamatik-Lernenden in der Opacc-Familie begrüssen zu dürfen.

4 Jahre später

Vom Ausbildungsstart bis zum Lehrabschluss

Vier Jahre sind es nun schon her seit unserem Start in die Berufswelt. Bei unserem Einführungstag am 14. August 2020 war uns, Valeria und Mara, noch nicht einmal genau klar, was uns in den verschiedenen Abteilungen erwartet. Unsere erste Aufgabe war es, ein Plakat zur Lehre bei Opacc zu gestalten. Dazu fotografierten wir uns gegenseitig, um pro Abteilung ein passendes Bild fürs Plakat zu erhalten.

Nach dem ersten Tag bei Opacc folgte der erste Tag in der Berufsschule. Neue Mitschüler, neue Fächer und das alles während der Maskenpflicht. Im ersten Lehrjahr begannen wir mit kleinen Modulprojekten wie Porträtfotos und unserer ersten eigenen Webseite. Mit der Zeit wuchs unser Wissen und die Schulprojekte wurden umfangreicher. Im vierten Lehrjahr setzten wir dann ganze Kampagnen mit Marketingmassnahmen und dazugehörigen Werbemitteln wie Plakaten, Webseiten, Videos und Fotos um. Diese grossen Projekte waren zwar zeitintensiv, aber auch spannend und wir konnten uns kreativ ausleben.

Neben den Schulprojekten absolvierten wir beide die berufsbegleitende Berufsmatura (BM). Im dritten Lehrjahr durften wir zur Vorbereitung auf den Englisch-Abschluss zwei Wochen in Brighton verbringen. Da wir dort nur kurze Schultage hatten, konnten wir nachmittags die Stadt erkunden und am Strand entspannen. Diese zwei Wochen vergingen wie im Flug und wir verbesserten unser Englisch quasi nebenbei. Nach dieser unvergesslichen Zeit kehrte der Schulalltag mit vielen Prüfungen und einem durchgetakteten Stundenplan zurück. Die doppelte Belastung von BM und Lehre war zeitweise sehr stressig, und wir sind froh, dass wir es nun hinter uns haben.

Auch während der Ausbildung im Betrieb durften wir viele Highlights erleben. Durch den Abteilungswechsel jedes Semester lernten wir nach und nach die verschiedenen Bereiche von Opacc kennen. Manchmal waren wir froh, eine Abteilung zu verlassen, manchmal war es auch schade zu gehen. Diese Wechsel halfen uns, unsere Interessen zu entdecken und eine Richtung zu finden, die wir nach der Lehre einschlagen möchten. Weitere Highlights, die uns besonders in Erinnerung bleiben werden, sind der Fotoworkshop in Luzern, die OpaccFuns und der tolle Zusammenhalt im Lernenden-Team.

Mit dem Wechsel ins vierte Lehrjahr gab es auch Veränderungen in der Berufsbildung bei Opacc. Marco, unser ehemaliger Berufsbildner, verliess die Firma, was Unsicherheit bezüglich unseres Abschlusses mit sich brachte. Schon zu Beginn des vierten Lehrjahres starteten wir mit der IDPA (BM-Arbeit) und kurz darauf folgte die IPA (Lehrabschlussarbeit). Nachdem wir im Frühling diese Arbeiten abgeschlossen hatten, begannen die Vorbereitungen für die BM-Abschlussprüfungen. Es war also das ganze Jahr durch etwas los.

Nun, Ende Juni, haben wir die Schule hinter uns und freuen uns auf die bevorstehende Abschlussreise in Griechenland. Dort werden wir eine Woche mit unserer Klasse verbringen, mit der wir die letzten vier Jahre gemeinsam gemeistert haben. Ein Tag nach unserer Rückkehr wird uns dann an der Abschlussfeier unser Zeugnis überreicht.

Besonders danken möchten wir dafür unseren Praxisbildnern Dani und Ramon für eure Unterstützung während der IPA, sowie dem gesamten Berufsbildungs-Team für die abwechslungsreiche und spannende Ausbildung.

Und wie geht es danach für uns weiter? Während der Lehre haben wir unsere beruflichen Interessen besser kennengelernt. Mara möchte sich im Bereich Marketing weiterentwickeln, während Valeria den Weg Richtung Webprogrammierung einschlägt. Wir beide bleiben nach der Lehre bei Opacc: Mara im Marketing und Valeria im Enterprise Shop. Auch ein Studium schliessen wir beide in Zukunft nicht aus.

Im Verlauf der Lehre lernten wir die verschiedenen Abteilungen kennen und entwickelten uns immer weiter.

Einblick in unser Animationsprojekt

Modulabschluss

Maurice und ich, Aline, haben im Modul 266 «Digitale Animationen produzieren» ein Animationsvideo produziert. Zu Beginn haben wir viel Zeit in eine genaue Planung investiert, um sicherzustellen, dass unser Konzept auch wirklich funktioniert. Dabei haben wir die technischen als auch die kreativen Aspekte berücksichtigt. Das Moodboard, welches wir erstellt haben, half uns, das Ganze visuell darzustellen.

Mein Animationsvideo soll ein Leitfaden für neue Mitarbeitende bei der Opacc sein. Maurice hat hingegen ein Animationsvideo erstellt, welches den Bewerbungsprozess für eine Lehrstelle bei der Opacc detailliert erklärt. (Siehe Video)

Nach der Planung ging es zum praktischen Teil. Wir nahmen Videomaterial auf, erstellten verschiedene Grafiken und animierten diese mit Adobe Premiere Pro und After Effects.

Am Anfang hatte ich grossen Respekt vor den technischen Anforderungen des Animationsvideos. Da ich noch nie ein Animationsvideo von Grund auf selbst erstellt hatte, konnte ich nicht einschätzen, wie lange so etwas dauert. Jetzt weiss ich, dass Animationen sehr aufwendig sind und viel Zeit in Anspruch nehmen. Jedes Detail, jede Bewegung und jeder Übergang erfordern sorgfältige und präzise Arbeit.

Wir freuen uns, das Gelernte in zukünftigen Projekten anwenden zu können und unsere Fähigkeiten weiter auszubauen.

Verwalten einer Webseite mit CMS

Vierter überbetrieblicher Kurs

Im Mai absolvierten Maurice und ich, Aline, unseren vierten überbetrieblichen Kurs (ÜK) zum Thema Content-Management-System (CMS)

Am ersten Tag des ÜKs wurden wir in die Grundlagen eines CMS eingeführt. Ein Content-Management-System ist eine Software, mit der man leicht Webseiten verwalten kann, ohne dass tiefgehende Programmierkenntnisse erforderlich sind.

Wir bildeten Zweiergruppen und jede Gruppe erhielt eine Firma, für die wir später eine Webseite mit CMS erstellen sollten. Wir erhielten detaillierte Angaben, welche Inhalte auf der Webseite dargestellt werden mussten und wie das Corporate Design der Firma aussah. Mit diesen Informationen erstellten wir ein Kundenbriefing, in dem wir die Zielgruppe, das Design der Webseite und das Blogkonzept definierten.

Nachdem das Design feststand, ging es los mit der Programmierung. Wir suchten im Internet ein passendes Template, welches als Grundlage für unserer Webseite diente. Das Template passten wir an die Vorgaben und an unsere Vorstellungen an.

Danach installierten wir das CMS und übertrugen unsere HTML- und CSS-Dateien in das CMS. Uns wurde gezeigt, wie man den Code vereinfacht und Partials für wiederkehrende Inhalte erstellt. Danach installierten wir Plugins, damit die Webseite später ohne Programmierkenntnisse bearbeitet werden kann.

Zum Schluss musste der ganze Webauftritt noch getestet werden. Beispielsweise haben wir den Code validiert, die Performance und die Usability geprüft und die Browserkompatibilität kontrolliert.

Insgesamt war es ein sehr gelungener und spannender ÜK, indem wir viel gelernt haben.

Einblick in die überbetrieblichen Kurse von Daria

Drei ÜKs in drei Monaten

In den vergangenen Monaten Februar, März und April hatte ich, Daria, das Vergnügen, an überbetrieblichen Kursen teilzunehmen, die mir eine Vielzahl an praktischen und theoretischen Fähigkeiten vermittelt haben.

Im Februar besuchte ich den ÜK M188, der sich auf den Betrieb, die Wartung und die Überwachung von Services konzentrierte. Hier habe ich gelernt, wie man verschiedene Dienste effizient verwaltet, deren Leistung überwacht und sicherstellt, dass sie kontinuierlich verfügbar sind. Diese Kenntnisse sind besonders wichtig, um in einem professionellen Umfeld die Qualität und Zuverlässigkeit der IT-Dienstleistungen sicherzustellen.

Der März stand im Zeichen des ÜK M190, bei dem der Aufbau und Betrieb von Virtualisierungsplattformen im Mittelpunkt stand. In diesem Kurs konnte ich praktische Erfahrungen mit verschiedenen Virtualisierungstechnologien sammeln und verstehen, wie man virtuelle Maschinen erstellt, konfiguriert und verwaltet. Virtualisierung ist ein wesentlicher Bestandteil moderner IT-Infrastrukturen, und ich bin froh, jetzt ein solides Fundament in diesem Bereich zu haben. 

Im April habe ich den ÜK M184 absolviert, der sich mit der Implementierung von Netzwerksicherheit befasste. Sicherheit ist ein kritischer Aspekt jeder IT-Umgebung. In diesem Modul lernte ich, wie man Netzwerke schützt, Angriffe erkennt und abwehrt, sowie Sicherheitsrichtlinien implementiert. Diese Fähigkeiten sind unerlässlich, um Daten und Systeme vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Die Überbetrieblichen Kurse waren sehr lehrreich und haben mir geholfen, mein Wissen und meine Fähigkeiten erheblich zu erweitern. Dennoch bin ich froh, wieder zurück bei der Opacc zu sein. Hier kann ich die erlernten Inhalte direkt in die Praxis umsetzen und weiter vertiefen.

Von der Skizze zum Logo

Printprodukte entwerfen und umsetzen

Luana und ich, Noemi, haben unseren zweiten überbetrieblichen Kurs erfolgreich absolviert. Dieses Mal lag der Fokus auf der Gestaltung und Umsetzung von Printprodukten. Während zwei Wochen haben wir die Programme Adobe InDesign und Adobe Illustrator näher kennengelernt.

Nach einer kurzen Einführung am ersten Morgen wurde uns unser Thema, ein Reisebüro für Graubünden, bekannt gegeben. Am ersten Tag stand die Erstellung eines Logos für unser Reisebüro auf dem Programm. Wir hatten bestimmte Vorgaben, welche wir berücksichtigen mussten, konnten unserer Kreativität jedoch ansonsten freien Lauf lassen. Wir begannen damit, unsere Logos zu skizzieren und diese anschliessend mithilfe von Adobe Illustrator umzusetzen.

Parallel dazu haben wir ein Corporate Design Manual erstellt. Dieses Manual umfasst alle grundlegenden Gestaltungsprinzipien wie Schriftarten und Farben. Dieses wurde während des ganzen ÜKs gepflegt und laufend ergänzt.

Die nächsten Tage widmeten wir der Broschüre. Diese wurde ebenfalls zum Thema Graubünden entwickelt. Unser erstelltes Design Manual mussten wir dabei beachten. Mit vorgegebenen Texten und Bildern gestalten wir eine 16-seitige Broschüre in Adobe InDesign.

Zudem hatten wir den Auftrag, ein Muster passend zu unserem Thema zu entwerfen. Es war das Ziel, dieses in unserem Design einzubeziehen.

Zu guter Letzt gestalteten wir ein Plakat, bei welchem wir erneut kreativ sein konnten. Das Plakat sollte die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf unser fiktives Reisebüro für Graubünden lenken.

Wir konnten in diesen fünf Tagen viel Neues über die verschiedenen Printmedien lernen. Zudem bekamen wir wertvolle Tipps und Tricks, die ich in Zukunft bestimmt wieder anwenden kann.

Jugendliche als Ratgeber und Vorbilder

Einblicke in die Berufswahl mit Rent-a-Stift

Am 21. März besuchten Maurice und ich, Aline, die erste Schulklasse im Auftrag von Rent-a-Stift.

Rent-a-Stift bietet Schülerinnen und Schülern der 2. Sekundarschule im Kanton Luzern eine ergänzende Möglichkeit zum Berufswahlunterricht. Lernende im 2. Lehrjahr besuchen Schulen und teilen ihre persönlichen Erfahrungen im Berufswahlprozess.

Nach der intensiven Vorbereitung im Workshop und in der Opacc war es endlich so weit: Wir besuchten unsere erste Klasse in Buchrain. Die Kinder zeigten grosses Interesse und stellten viele Fragen. Zu Beginn präsentierten wir ihnen Möglichkeiten, wie man einen passenden Beruf findet. Danach zeigten wir ihnen unseren Weg zur Lehre auf und welche Schwierigkeiten und Erfahrungen wir gemacht hatten. Ich denke, wir konnten den SchülerInnen wertvolle Tipps für ihren eigenen Weg mitgeben.

Zudem gaben wir ihnen einen Einblick in unseren Alltag, welcher für sie noch sehr fremd war. Gemeinsam mit den SchülerInnen erarbeiteten wir Unterschiede zwischen der Lehre und dem Schulalltag. 

Vor der Präsentation war ich etwas nervös, schlussendlich hat jedoch alles einwandfrei funktioniert. Für mich war es eine sehr positive Erfahrung und ich freue mich auf die weiteren zwei Besuche, welche noch bevorstehen😊.

Vom Projektmanagement bis zur Programmierung

Ein Blick hinter die Kulissen von Valerias IPA-Projekt

Heute, wenn dieser Blog erscheint, sind es noch genau 78 Arbeitstage, die Mara und ich, Valeria, als Lernende verbringen. Das Ende naht 😊. Bevor wir aber unser EFZ in den Händen halten dürfen, stehen noch einige Herausforderungen vor uns. Eine davon, die IPA (Individuelle praktische Arbeit, Lehrabschlussarbeit), haben wir Mitte März abgeschlossen.

Die Rahmenbedingungen der IPA sind klar. Innert 90 Stunden (rund 4 Wochen) realisierten wir im Betrieb ein selbst gewähltes und geplantes Projekt und schrieben eine Dokumentation dazu. Da mir das Programmieren am meisten liegt, ging auch mein IPA-Projekt in diese Richtung. Ich setzte ein neues Kennzahlenmodul um.

Die Geschäftsleitung von Opacc steckt jedes Jahr Ziele, die das Unternehmen erreichen möchte. Diese werden anhand von Kennzahlen gemessen. Zum Beispiel könnte ein Ziel sein, dass die Opacc bis Ende Jahr mehr als 200 Mitarbeitende beschäftigt. Das Kennzahlenmodul ist also im Grunde eine Webseite, auf der die Kennzahlen angezeigt und von bestimmten Personen bearbeitet werden können.

Das Design dafür hat Mara während ihrer Zeit im Enterprise Shop für mich erstellt. Somit konnte ich mich voll auf meine Stärke, das Programmieren, konzentrieren. Während der IPA habe ich auch noch einen Gesamttest durchgeführt, bei dem drei Personen das (fast) fertige Kennzahlenmodul auf Herz und Nieren geprüft haben. Das war die grösste Schwierigkeit meiner Arbeit, da ich einerseits bis zu diesem Datum die Umsetzung abgeschlossen haben musste und andererseits die Tests länger dauerten als geplant.

Im Vorhinein habe ich viel Zeit in die Projektplanung gesteckt. Das hat mir bei der Umsetzung sehr geholfen und die Arbeit verlief reibungslos. Die Umsetzung hat Spass gemacht und ich bin stolz auf das Ergebnis.

Was Mara als IPA gemacht hat und wie es ihr dabei ergangen ist, lest ihr im Blog vom Mai.

Zusammenspiel von Web, Print, Film und Social-Media

Multichannel-Publishing für Lebensmittel-Start-up erstellen

Janine und ich, Mattia, haben Ende Februar unsere letzte Reise nach Adligenswil angetreten und dort den letzten ÜK (Überbetrieblichen Kurs) unserer Ausbildung besucht.

Am ersten Kurstag wurden wir Lernende in drei Gruppen aufgeteilt und wir durften uns eines von drei Lebensmitteln auswählen. Meine Gruppe und ich haben uns dabei für Nachos entschieden. Als Vorgabe bekamen wir ein Logo mit passender Schrift und die zu erledigenden Arbeitsaufträge. Nirvana Nachos, wie sich das Start-up nannte, benötigte von uns eine Landingpage, ein Werbevideo, zahlreiche Printprodukte, wie beispielsweise eine Beachflag, einen Flyer und einen Roll-Up-Banner und Beiträge für ihren Social-Media-Kanal.

Wir begannen nach dem gründlichen Studieren des Auftrages also mit einer genauen Rollenplanung. Ich war für die Printprodukte und einen Teil der Social-Media-Beiträge zuständig. Wir erstellten ausserdem ein Konzept, wie wir die Firma positionieren möchten. Diese bestand aus mehreren Analysen, wobei wir auf den Markt, die Kampagne und die eigenen Stärken und Schwächen eingegangen sind. Aufbauend auf diesen Analysen konnten wir dann die Produkte für jedes Teilprojekt (Web, Print, Film und Social-Media) genau planen und mit Skizzen erste Entwürfe festhalten.

Am zweiten Tag finalisierten wir also dieses Konzept und begannen mit der Umsetzung der im Konzept geplanten Produkte.

An den Tagen drei bis fünf habe ich neben dem Realisieren der Printprodukte auch zwischendurch beim Videodreh mitgeholfen, da beim Filmen eine helfende Hand immer sehr wertvoll ist.

Gegen Ende des Kurses hin sammelten wir also alle Ergebnisse der einzelnen Produkte und führten diese in der Dokumentation zusammen. Zirka um 16:00 Uhr am fünften und letzten Kurstag gaben wir unser Branding ab und besprachen anschliessend die Resultate der drei Gruppen in der Klasse.
Es war spannend zu sehen, wie die anderen Teams mit ihren Vorgaben umgingen und daraus eine Markenidentität schufen. Alles in allem habe ich in diesem Kurs nicht wahnsinnig viel technisches Wissen dazugelernt, es war jedoch trotzdem eine sehr wichtige und lehrreiche Erfahrung, da in den bisherigen Modulen die einzelnen Teilprojekte nur isoliert betrachtet wurden. Ich habe die Bereiche Print, Web, Film und Social-Media also zum ersten Mal im Zusammenspiel erlebt.

Lernende Questions

Die gleichen Fragen an unsere Lernenden #7

Wer bist du?

Noemi: Mein Name ist Noemi Egli, ich bin 16 Jahre alt und habe letzten Sommer die Lehre als Mediamatikerin bei der Opacc gestartet. In meiner Freizeit spiele ich sehr gerne Volleyball, treffe mich mit Freunden oder unternehme Sachen mit meiner Familie.

Luana: Ich heisse Luana Podojil, bin 16 Jahre alt und habe im Sommer 2023 meine Ausbildung als Mediamatikerin begonnen. Neben meiner beruflichen Laufbahn habe ich eine Leidenschaft fürs Snowboarden und widme mich gerne dem Schiesssport.

Wie bist du zur Opacc gekommen?

Noemi: Durch den Lehrstellenparcours, an welchem ich in der zweiten Sekundarstufe teilnehmen durfte. Dort konnte ich die Opacc das erste Mal besuchen und war direkt an der Firma und dem Beruf Mediamatiker interessiert.

Luana: Durch meine Nachbarin, die ebenfalls bei der Opacc tätig ist, bin ich auf die Firma aufmerksam geworden. Nach dem Schnuppertag war ich überzeugt, dass die Opacc und der Beruf des Mediamatikers genau das Richtige für mich ist.

Was gefällt dir am Beruf Mediamatiker?

Noemi: Die Vielseitigkeit des Berufs begeistert mich besonders. Ein halbes Jahr war ich jetzt in der Administration, nun wechsle ich die Abteilung und werde viel Neues kennenlernen.

Luana: Mir gefällt am Beruf Mediamatiker besonders die kreative Entfaltung, die Vielfalt der Projekte und die Zusammenarbeit im Team. Die Möglichkeit, mit modernen Technologien zu arbeiten, macht den Beruf für mich besonders spannend und bietet Raum für ständige Weiterentwicklung in verschiedenen Bereichen.

Welches war bisher deine grösste/schwierigste Arbeit?

Noemi: Das Weihnachtskartenprojekt. Dieses haben Luana und ich allein durchgeführt und es war eine sehr grosse Herausforderung, gerade für den Start in die Lehre.

Luana: Meine bisher grösste und gleichzeitig anspruchsvollste Arbeit war definitiv das Weihnachtskartenprojekt, das ich gemeinsam mit Noemi durchführen durfte. Genaueres dazu findest du in unserem Blog.

Ist die Lehre gemäss deinen Erwartungen?

Noemi: Ja. Genauso wie ich das letzte halbe Jahr erleben durfte habe ich es mir auch vorgestellt. Das vergangene Semester hat mir sehr gefallen und ich freue mich auf die weitere spannende Zeit.

Luana: Ja, meine Lehre entspricht meinen Erwartungen. Während des Praxistags und Schnuppertags haben mir die Opäccler einen Einblick in den Ausbildungsalltag gegeben, und das hat sich auch während meiner Lehre bestätigt.