Fotoworkshop

Fokus Bildgestaltung

Anfangs November haben Mara und ich, Valeria, den ÜK zum Thema Fotografie besucht. Dabei haben wir vor allem die Technik des Fotografierens und die Kameraeinstellungen gelernt. Leider kam die Bildgestaltung im ÜK ein wenig zu kurz. Deshalb haben wir das im Dezember gemeinsam mit Marco, dem Leiter Berufsbildung bei Opacc, nachgeholt.

Angefangen hat unser Tag beim Bahnhof in Luzern. Dort erhielten wir verschiedene Themen, wie Brücke, Gasse, Leute etc., zu denen wir bis zur Kaffeepause passende Fotos machen sollten. Also zogen wir gemeinsam durch Luzern und suchten uns unsere Sujets.

Als wir diese beisammenhatten, machten wir es uns bei einem Kaffee gemütlich und schauten die ersten Ergebnisse an. Davor erklärte uns Marco noch, worauf man bei der Bildgestaltung achten sollte. Er zeigte uns auch den goldenen Schnitt, welchen wir danach stets suchten und angetroffen haben. Wir haben bemerkt, dass unsere ersten Bilder technisch korrekt waren, wir aber den Bildausschnitt meist noch optimieren könnten.

Um unsere schwirrenden Köpfe zu beruhigen, wagten wir uns wieder hinaus in die Kälte. Dank dem Hilfslinienraster auf dem Kameradisplay, welches wir in der Pause eingestellt hatten, gelang uns die Bildgestaltung schon um einiges besser. Nach einem stärkenden Mittagessen besuchten wir den Weihnachtsmarkt, um zusätzlich ein paar weihnachtliche Fotos zu machen.

Später am Nachmittag kehrten wir dann nach Rothenburg zurück und schauten uns gemeinsam die Ergebnisse vom Nachmittag an. Ausserdem zeigte uns Marco gute und schlechte Beispielbilder, die er an diesem Tag gemacht hat. Wir merkten schnell, dass kleine Unterschiede vom Bildausschnitt eine grosse Auswirkung auf den Betrachter haben.

Wir durften an diesem Tag beide sehr viel lernen und der Begriff «Goldener Schnitt» wird uns in Zukunft beim Fotografieren sicher begleiten.

OpaccERP Kurs

Mit 16 Jahren bereits die eigene Firma «gegründet»

Der erste Kurs in der Mediamatik Lehre. Für Mattia und mich, Janine, war das der ERP Kurs, den jeder Lehrling in seinem ersten Lehrjahr besucht. Viele neue Mitarbeitende hatten ebenfalls die Möglichkeit an dem ERP Kurs teilzunehmen. Am ersten Kurstag stellte sich allerdings heraus, dass Mattia und ich die einzigen waren, die ihn besuchten. So hatten wir jedoch optimale Betreuung. Die beiden Lehrer, Christian Kunz und Sami Wyssen, waren durch die geringe Schüleranzahl auch etwas gelassener.

Als Vorbereitung durften Mattia und ich unsere eigene Firma «gründen».

Wir hatten den Auftrag, ein kleines Logobanner zu erstellen, zu erklären was unsere Firma macht, fünf Mitarbeiter und ihre Funktionen vorzustellen und Kunden sowie Lieferanten unserer Firma aufzulisten. Grillbedarf Holle und World Cosmetics, das waren die beiden Firmen die wir «gegründet» haben.

Mit diesen Vorbereitungen konnten wir optimal in den ersten Kurstag starten. Unsere ersten Aufgaben waren es, neue Adressen zu erfassen, wie z.B. Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten. Jede Adresse musste anschliessend passend eröffnet werden. In meinem Fall eröffnete ich den Laden Manor als meinen Kunden. Im Verlauf des Tages lernten wir noch viel rund um den Verkauf.

Am zweiten Kurstag ging es dann zum Einkauf und das Lager. Auch dieser Tag verging wie im Flug.

Zu guter Letzt kam der dritte Kurstag, an welchem wir noch das MIS, den Service (Rapportierung von Dienstleistungen), den Adresspool und den Opacc Explorer genauer unter die Lupe nahmen.

Es waren drei spannende Tage. Meine Highlights bleiben jedoch die gemeinsamen Mittagessen im Restaurant und die tollen Gespräche, die sich dabei ergeben haben. Die zukünftigen Lernenden können sich sehr auf diese drei Tage freuen.

Nationaler Zukunftstag

11 Schüler besuchen die Opacc

Am 11. November war nationaler Zukunftstag. Auch bei uns in der Opacc waren 11 Kinder zu Besuch, um einen Einblick in die Arbeit ihrer Eltern zu erhalten.

Als erstes begrüsste Marco, der Leiter Berufsbildung bei Opacc, die Kinder. Anschliessend führten wir die Kinder um den Campus und zeigten ihnen die verschiedenen Abteilungen. Weiter ging es mit einer kurzen Präsentation über die Opacc und über die Berufe Mediamatiker und Informatiker, welche hier ausgebildet werden.

Nach einer erholsamen Znüni-Pause im Bistro bekamen die Kinder ihren ersten Auftrag. In der Systemtechnik mussten sie in dreier bis vierer Gruppen einen Arbeitsplatz einrichten. Während Mattia jeweils einer Gruppe die Komponenten eines PCs erklärte, half Mara den anderen Gruppen beim Einrichten.

Kurz vor dem Mittag wurde den Kindern noch ein Film über den Beruf Mediamatiker gezeigt.

Nach einer feinen Pizza ging es in die Entwicklung. Dort ging es darum, mit einer Schildkröte den eigenen Namen oder geometrische Formen mit Programmierbefehlen zu zeichnen. Da logisches Denken in der Entwicklung von grosser Bedeutung ist, lösten sie zum Schluss noch verschiedenste Knobelaufgaben.

Als letztes wurde den Kindern noch die Supportabteilung vorgestellt. Dies übernahm Christian, welcher die Fachdienste und unter anderem den Support leitet. Zum Schluss erklärte Marco den weiteren Ablauf für diejenigen, die in der Opacc schnuppern kommen möchten. Danach verabschiedeten wir uns von den Kindern und sie gingen zu ihren Eltern zurück.

Grundlagen der Fotografie

ÜK269 – Fotografieprojekt realisieren

In den letzten 2 Wochen durfte ich in Adligenswil meinen 3. ÜK zum Thema «Fotografieprojekt realisieren» besuchen.

In den ersten 3 Tagen lernten wir, worauf man beim Fotografieren schauen muss, und konnten viele praktische Übungen machen. Während den letzten beiden Tagen bearbeiteten wir unsere Bilder in Adobe Photoshop.

Nachdem uns der Inhalt der folgenden 5 Tage erklärt wurde, fingen wir mit den ersten Aufnahmen an. Dabei lernten wir, wie die Einstellung der Blende und der Verschlusszeit eine Auswirkung auf die Schärfentiefe und auf Bewegungen, die dargestellt werden, hat.

An unserem 2. ÜK-Tag lernten wir das Fotografieren in einem Studio. Da machten wir Portraitaufnahmen mit verschiedenen Hintergründen und Effekten, welche wir später im Photoshop bearbeiten konnten. Ebenfalls lernten wir, wie Produktfotos gemacht werden, um Produkte für z.B. einen Onlineshop optimal darzustellen. Diese konnten wir in einer Lightbox umsetzen.

Der nächste Tag begann in Luzern. Unsere Aufgabe war es, eine 9er-Serie von Bildern zu machen, welche Symmetrien in der Stadt darstellen soll. Dafür hatten wir den ganzen Morgen Zeit. Glücklicherweise hatten wir gutes Wetter und optimales Licht für diese Aufnahmen. Später fügten wir die Bilderserie zusammen und machten noch Aufnahmen für das Multiplicity-Bild.

Die letzten beiden Tage verbrachten wir damit, unsere Aufnahmen in Photoshop zu bearbeiten. Uns wurden dazu verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie man z.B. die Farben ändern oder die Helligkeit anpassen kann.  Mir gefiel, dass wir bei einigen Arbeiten wie z.B. beim Double Exposure Bild kreativ sein konnten und unsere eigenen Ideen umsetzen durften.

Der ÜK hat mir gut gefallen, da wir sehr viel Zeit hatten, um mit der Kamera neue Sachen auszuprobieren und die Inputs nur kurz waren. Ich konnte viel Neues lernen, was ich im Betrieb sicherlich mal anwenden werde.

Lernende Alumni Story

Jakob Schnyder erzählt über seine Zeit bei Opacc

Wer bist du?

Mein Name ist Jakob «Köbi» Schnyder und ich bin 35 Jahre alt. In meiner Freizeit lese ich viel und gehe gerne Wandern. Meine Lehre bei Opacc habe ich von 2002-2006 absolviert.

Was machst du beruflich?

Im Moment arbeite ich als Projektleiter bei Reichmuth & Co. Privatbankiers. Seit meiner Lehre habe ich ein «MSc Banking & Finance»-Studium abgeschlossen.

Wie war deine Lehre, was hat dir gefallen?

Die Lehre war für mich eine neue Erfahrung – und so war es für die Opacc. Als ich als erster Mediamatikerlehrling die Ausbildung begann, haben vermutlich alle involvierten Personen viel gelernt. Was aber an Erfahrung gefehlt hat, haben alle involvierten Personen mit ihrem Einsatz mehr als wettgemacht. Viele meiner «Betreuer» sind heute noch da – Marco Stuber, Monika Brügger, Reto Biotti, Stefan Maurer, Stefan Marti, Karin Marti, Regina Gripenberg und Elmar Walker. Die Lehre behalte ich in sehr positiver Erinnerung.

In sehr positiver Erinnerung geblieben ist mir ausserdem, dass man von Beginn an Verantwortung übernehmen durfte. Man konnte an realen Projekten mitarbeiten und auch selber mitgestalten. Auch sehr positiv in Erinnerung geblieben sind mir natürlich die OpaccFun Wochenenden (1x im Jahr). Speziell jenes in Laax, wo wir den Übergang von Inside zu OpaccOne theatralisch verarbeiten durften.

Gibt es etwas, das dir nicht gefiel?

Überall gibt es Punkte und Arbeiten, welche einem nicht gefallen. Es ist aber kein Punkt so präsent, dass ich ihn hier erwähnen könnte. 😊 Aaah doch: das Anschreiben der Couverts für die Weihnachtskärtchen. Hunderte, von Hand angeschrieben und von Hand frankiert – mit einer nicht selbstklebenden Briefmarke.

Würdest du nochmals die Lehre als Mediamatiker bei Opacc machen?

Ja, auf jeden Fall.
Es war eine sehr vielschichtige Ausbildung, bei welcher ich viel lernen durfte. Es gab gute Einblick in verschiedene Bereiche – Informatik, KV und Grafik. Das Gelernte konnte ich auch praktisch festigen und war somit gut auf das Berufsleben vorbereitet.

Ausflug auf die Oana Citywave

Citysurf als Ferienabschluss

Im Frühling besuchte Aline Feer einen unserer Mediamatik-Schnuppertage. Im Rahmen eines Wettbewerbs schrieb sie einen Blogbeitrag über den Tag und gewann so einen Oana Citywave-Gutschein. Ausserdem hat es nicht nur für einen Gutschein gereicht, sondern auch gleich für eine Lehrstelle als Mediamatikerin für 2022 bei Opacc. In diesen Herbstferien löste sie diesen Gutschein ein und schrieb freiwillig einen Blogbeitrag darüber:

Am 14. Oktober 2021 durfte ich einen abwechslungsreichen Nachmittag auf der Oana Citywave in Ebikon verbringen. Die perfekte Beschäftigung in diesen Herbstferien. Mit zehn anderen Anfängern hatte ich 45 Minuten Spass auf der Welle. 

Nachdem wir uns alle umgezogen hatten, erhielten wir eine kurze Einführung im Trockenen. Dabei wurde uns gezeigt, wie man sich auf dem Brett richtig verhält. Zum Beispiel wo man die Füsse richtig platzieren muss oder wie man sich in die Welle fallen lässt, wenn man sich auf dem Brett nicht mehr halten kann. Der Sog hinter der Welle sieht heftig aus, ist aber mit der richtigen Technik nicht gefährlich.

Dann ging es ab zum Pool. Um ein Gefühl für diesen Sport zu bekommen, gingen wir der Reihe nach ins Wasser. Beim ersten Versuch war ich noch sehr unsicher und nervös. Die grosse Welle machte mir richtig Eindruck. Doch nachdem ich das erste Mal vom Brett gefallen war, merkte ich, dass es überhaupt nicht schlimm ist und ich keine Angst haben muss. Mit der Zeit getraute ich mich immer mehr und konnte länger auf dem Brett stehen. Schnell waren die 45 Minuten wieder vorbei und wir zogen uns die nassen Helme und Anzüge wieder ab.

Anschliessend kamen dann die Profis. Ihnen zuzuschauen war sehr beeindruckend. Sie tanzten auf der Welle herum, als ob es Nichts wäre.

Für mich ist klar: Surfen im Internet ist definitiv einfacher als auf einer Welle. Obwohl es eine grossartige Erfahrung war, werde ich wohl keine Profisurferin.

Lehrstellenparcour 2021

Besuch von Jugendlichen der 2. Sekundarstufe

Im Rahmen des Lehrstellenparcours der Sekundarschule Rothenburg besuchten uns am 16. September zwei Gruppen von Sekundarschülern. Das Ziel hierbei war es, den Mediamatik-Beruf und auch die Opacc kennenzulernen. Dieses Jahr durften Mara und ich, Valeria, unserem Berufsbildner Marco bei dieser Aufgabe helfen. Um 8 Uhr traf die erste von zwei Gruppen bei der Opacc ein. Nachdem wir uns, die anderen Lernenden und die Fachvorgesetzten vorgestellt hatten, erklärte Marco als erstes, was die IPA ist. Die IPA (Individuelle Praktische Arbeit) ist die praktische Abschlussarbeit, welche die Lernenden im 4. Lehrjahr erstellen. Rund 90 Stunden stehen dazu zur Verfügung. Dazu zeigte Marco als Beispiel das Video vom Opacc Campus, welches Flavio 2019 gemacht hatte. Anschliessend folgte der wichtigste Teil: Wir erklärten den Jugendlichen was ein Mediamatiker genau macht. Angefangen mit den Tätigkeiten, über die Chancen und Veränderungen, welche dieser Beruf mit sich bringt, bis hin zu den Einsatzgebieten. Als kleines Highlight zeigten wir an dieser Stelle den SRF mySchool Film über den Mediamatiker, welcher vor zwei Jahren bei uns gedreht wurde. Als nächstes stellten wir die verschiedenen Abteilungen mit ihren Tätigkeiten vor. Beim Quiz testeten wir nun, ob die Jugendlichen gut aufgepasst hatten. Wer alle Fragen richtig beantwortete, hatte sogar noch die Chance etwas zu gewinnen. Gegen Ende informierte Marco noch, wie es jetzt weitergeht für alle, die Interesse am Beruf Mediamatiker bei der Opacc haben. Nachdem nun alle Fragen geklärt wurden, verabschiedeten wir uns von dieser Gruppe, welche jetzt weiter zu einem anderen Lehrbetrieb zog.

Es war ein sehr spannender Morgen und wir hoffen den einen oder anderen im Frühling beim Schnuppertag wiederzusehen.

Lernende Alumni Story

Ramon Wüest erzählt über seine Zeit bei Opacc

Wer bist du?

Mein Name ist Ramon Wüest. Ich bin mittlerweile 30 Jahre alt und wohne im Kanton Obwalden. Von 2006 bis 2010 habe ich hier bei Opacc meine Lehre als Mediamatiker absolviert. Abgesehen von einem Zwischenjahr im Jahr 2015 arbeite ich nach wie vor hier. In der Zwischenzeit habe ich mich entschieden, Kommunikation zu studieren. Das Studium habe ich im Sommer 2021 abgeschlossen.

Was machst du beruflich?

Ich bin Kommunikations Manager und somit zuständig für die Kommunikation, aktuell vor allem wenn es um die interne Kommunikation geht. Beispielsweise bin ich zuständig für die Infoscreens und das Intranet und verwalte den Kommunikationsfluss. Zusätzlich bin ich mitverantwortlich für die Durchführung und insbesondere für das Einladungswesen der Campus Events. Aber auch die Moderation der Anlässe und die Produktion von Foto- und Videomaterial gehört, neben vielen anderen Projekten, zu meinen Aufgabenbereichen.

Wie war deine Lehre, was hat dir gefallen?

Meine Lehre war sehr gut! Besonders gefallen hat mir, dass ich trotz 1.5 Stunden Verspätung an meinem ersten Schnuppertag eingestellt wurde. 😉 Nein, Spass beiseite – Die Ausbildung war sehr abwechslungsreich. Ich fand es super, dass ich nie als Lehrling abgestempelt, sondern von Anfang an als vollwertiger Mitarbeitender angesehen wurde. Ich durfte sehr früh viel Verantwortung übernehmen und eigenständig spannende Aufgaben und Projekte realisieren. Ausserdem hat das Team einfach gepasst.

Gibt es etwas, das dir nicht gefiel?

Damals nicht!
In den vergangenen Jahren hat sich das Berufsbild stark weiterentwickelt. Als ich in der Lehre war, besuchten die Mediamatik-Lernenden bei Opacc nur drei Abteilungen. Rückblickend hätte ich gerne Einblick in mehr Abteilungen gehabt, so wie die OpaccLernenden heute.

Würdest du nochmals die Lehre als Mediamatiker bei Opacc machen?

Ja, auf jeden Fall!
Opacc kann alle Bereiche des Mediamatikers gut abdecken. Auch die neue Bildungsverordnung hat daran nichts geändert. Man könnte sagen, dass Opacc als Ausbildungsbetrieb für Mediamatiker prädestiniert ist. Zusätzlich machen auch die Mitarbeitenden und insbesondere die Fachvorgesetzten die Lehre bei Opacc sehr spannend.

Lustige Momente?

Natürlich waren jährliche Events wie das OpaccFun oder das Weihnachtsapéro immer sehr lustig. Amüsante Momente gab es aber auch mal Freitagnachmittags nach 15 Uhr, wenn alle schon etwas erschöpft waren und nur noch Schwachsinn im Kopf hatten. Es war sehr schön, dass es auch Platz hatte, nach einer intensiven Arbeitswoche etwas Spass zu haben.

Gute Erinnerungen?

Mir bleiben vor allem die Leute bei Opacc, viele Momente, die mich persönlich weitergebracht haben und unzählige Gespräche, die vielleicht auch über das Berufliche hinaus und ins Freundschaftliche hinein gingen, in bester Erinnerung. Der Mensch hatte bei Opacc schon immer Platz und ich wurde hier in der Opacc zum Erwachsenen.

Intensivsprachkurs Englisch

Englisch lernen trotz Virus

Nachdem ich, Manuel, mit dem Ende des zweiten Lehrjahres das Fach Französisch abgeschlossen habe, steht dieses Jahr Englisch auf dem Programm. Im Frühling 2022 finden die Englisch-Abschlussprüfungen in Form eines Cambridge-Diploms statt.

Um sich perfekt auf die Prüfung vorzubereiten, gehen die Mediamatik-Lernenden normalerweise anfangs des dritten Lehrjahrs eine Woche in einen Fremdsprachaufenthalt nach England. Doch wie schon viele Male zuvor, machte das Virus uns Lernenden einen Strich durch die Rechnung und der Ausflug nach England fiel aus. Um uns trotzdem bei der Vorbereitung auf unseren Englischabschluss zu unterstützen, hat die Berufsschule deshalb ein Ersatzangebot in Form eines freiwilligen Intensivsprachkurses auf die Beine gestellt.

Am 4. Oktober 2021 war es so weit und ich fuhr mit dem Zug nach Sursee. Anfangs war ich etwas skeptisch und ich konnte mir nicht so richtig vorstellen, was mich erwarten wird. Nach Ankunft im Klassenzimmer wurde mir rasch klar, dass dies kein klassischer Englischunterricht werden würde. Die nette und etwas aufgedrehte Lehrerin, welche muttersprachlich Englisch sprach und hauptberuflich solche Intensivsprachkurse gab, verdeutlichte uns, dass sie auf unsere individuellen Stärken und Schwächen eingehen und mit uns daran arbeiten möchte. Es kristallisierte sich schnell heraus, dass die meisten Schüler viel Gewicht auf das Sprechen legen wollten. Neben einigen Übungen zu den klassischen Themen wie Grammatik, Hör- und Leseverständnis und Schreiben haben wir deshalb die ganze Woche sehr viel gesprochen. Wir haben Diskussionen in der ganzen Klasse geführt, uns zu zweit über verschiedenste Themen ausgetauscht und kurze Präsentationen gehalten. Mit der Zeit hat man den Fortschritt richtig gehört, was sehr motivierend war.

Rückblickend hat sich der Kurs für mich auf jeden Fall gelohnt. Ich konnte meinen aktiven Englisch-Wortschatz vergrössern und fühle mich allgemein sicherer mit der Sprache. Die Abschlussprüfung kann kommen!

Erster Arbeitstag

Start in die Mediamatiker-Lehre

Am 19. August begann für Mattia und mich, Janine, ein neuer Lebensabschnitt; die Berufslehre. Allerdings begann die Lehre für uns nicht so, wie bei den meisten andern. Nach den sechs Wochen Sommerferien durften wir mit einem lockeren Wandertag starten.

Um 9 Uhr am Morgen trafen wir Monika, Valeria, Marco und Christian in Luzern am Bahnhof. Als erstes haben wir das viele Essen untereinander aufgeteilt. Mit dem Postauto ging es dann direkt nach Holderchäppeli in Schwarzenberg. Nach einigen Metern haben wir eine etwas andere Vorstellungsrunde gemacht, bei welcher wir ein Netz mit einer Schnur gesponnen haben. Nach ungefähr 15 Minuten laufen, kamen wir an einem kleinen Hofladen in der Neualp an. Nach einer kurzen Stärkung durch etwas frischen Apfelmost hat uns Monika das Teamreglement und einige andere wichtige Informationen rund um das Verhalten auf dem Campus und während der Lehre erklärt. Nachdem Christian ein nettes Schwätzchen mit den örtlichen Schweinen gehalten hatte, sind wir weitermarschiert. Valeria erklärte uns anschliessend, wie die sogenannten ÜKs und die Berufsschule ablaufen werden. Danach brachte sie uns die Plattform Codecademy etwas näher. Damit kann man auf einfache Weise Programmieren lernen. Beim Weiterlaufen entdeckten wir spontan unsere Grillstelle, wo wir dann gegessen haben. Nach dem Apéro hat uns Marco die Regeln für die Lehre aufgezeigt. Zu Mittag haben wir feines Fleisch vom Grill und Salat als gesunde Beilage genossen. Nachdem wir uns ordentlich die Bäuche vollgeschlagen haben, sind wir weitergewandert. Anschliessend haben wir ein lustiges Quiz über die Opacc gemacht und die Gottis für uns zugeordnet. Mit der Gondelbahn ging es dann nach unten und mit dem ÖV nach Hause. Das war unsere Einführung in die Lehre.

Am Mittwoch, nach den ersten zwei Tagen Schule, ging es dann richtig los. Ich, Mattia, begann in der Systemtechnik und für Janine ging es in die Administration. Die ersten Arbeiten, die sie machen durfte, waren: Rechnungen stempeln, Kreditoren erfassen, Post machen und noch einige mehr. Ich habe mit Maras Hilfe mein erstes Gerät aufgesetzt, beim Server-Backup mitgeholfen sowie Software auf Entwicklergeräten installiert. Danach wurde uns beiden noch das Rapportsystem gezeigt. Nach einem anstrengenden, aber interessanten ersten Arbeitstag, gingen wir erschöpft nach Hause.