ÜK 4 | Erstellen einer dynamischen Webseite

Programmieren von zuhause aus

Sechs Tage lang besuchten Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, beide im zweiten Lehrjahr, den vierten ÜK unserer Lehre. Aufgrund der aktuellen Lage fand dieser jedoch nicht wie gewohnt im ICT-Berufsbildungszentrum in Adligenswil, sondern wie die Schule per Fernverbindung statt. In diesem ÜK drehte sich alles rund um interaktive Webseiten. Grundgerüst dafür, war das im Schulunterricht gelernte Basiswissen über HTML und CSS. In diesem ÜK wurde jedoch unser Können darin, sowie das logische und vernetzte Denken nochmals so richtig auf die Probe gestellt. Fabio und ich bildeten eine Zweier-Gruppe. Wir sind uns von vorherigen ÜKs als Team vertraut und sind mittlerweile ein gut abgestimmtes Team.

Gleich zu Beginn wurde Fabio und mir eine Webseite zugeteilt, welche wir nachbauen sollten. Wir machten uns an die Arbeit, welche wir in sechs Projekttagen abzuschliessen hatten.
Die Webseite wurde anhand eines CMS erstellt. Ein CMS ist eine Art Verwaltung der Webseite. Man hat alle Seiten seiner Webseite im Überblick, kann Komponenten, wie zum Beispiel eine Navigationsleiste auf verschiedenen Seiten darstellen. Zudem mussten noch jede Menge Plug-Ins (zu vergleichen mit einem «Zusatzprogramm») in unser OctoberCMS implementiert und funktionstüchtig gemacht werden. Zum Teil mussten wir diese Plug-Ins mit einem sogenannten «Plug-In-Builder» selber erstellen. Ebenfalls interessant war die Erstellung des Blogs. Mit dem «Blog-Plug-In» konnten wir Beiträge erfassen, illustrieren und auf unsere Webseite hochschalten.
Viel war neu in diesem ÜK und das Gelernte war zwar oft ziemlich komplex, erweiterte aber definitiv unsere Kenntnisse in der Erstellung von Webseiten.

Ein kleines Netzwerk in Betrieb nehmen

Netzwerke aufbauen, das lernte ich im ÜK5

Angefangen hatte der Kurs am Montagmorgen um 08:30. Wie gewohnt fuhr ich mit dem Bus nach Adligenswil zu unserm ÜK-Zentrum. Dort wurden wir in der Mensa kurz dem Kursleiter vorgestellt, der uns die Kursregeln näherbrachte. Gestartet haben wir mit trockener Theorie. Wir schauten uns das OSI-Modell mit den sieben Layern genauer an und lernten wie man IP-Adressen berechnet. Diese Phase zog sich über zwei Tage. Dann kam die Gruppenbildung. Ich bildete meine Gruppe mit Arno. Wir starteten mit dem physikalischen Einrichten unseres Netzwerkes. Hauptsächlich ist das das Verbinden von Clients (Personal Computers) mit einem Switch und unserem Server mithilfe von RJ45 Kabeln.

Nach dem «handwerklichem» kamen wir zum technischen Teil. Wir mussten jetzt alle Clients ins selbe Netzwerk bringen. Dies erledigten wir erst noch manuell per Systemsteuerung. Um den Router einzurichten, mussten wir einem Client eine IP aus dem gleichen IP-Range wie der Router geben. Anschliessend konnten wir per Webinterface den Router zu unseren Gunsten einrichten. Wir änderten seine IP-Adresse so, dass er von nun an in unserem Netzwerk. So konnten wir auf unserem Windows Server einen DHCP-Server(Dynamic Host Configuration Protocol) einrichten. Dieses ermöglichte uns unseren Clients automatisch IPs zuzuweisen, um beliebig viele neue Clients in das Netzwerk einzubinden.

Mit der AD (Active Directory) verwalteten wir unsere Benutzer. Ausserdem konnte man per AD lokale und globale Gruppen erstellen. Diese benutzten wir, um Berechtigungen zu verteilen. Man konnte Ordner den gewünschten Usern freigeben und es anderen verweigern. Ausserdem konnten wir Passwörter, Username etc. auf der AD verwalten und nach Belieben wechseln.

Abgeschlossen haben wir das Einrichten unseres Netzwerkes mit einem funktionierenden Drucker. Diesen haben wir gleich wie den Router per Webinterface in unser Netzwerk eingebunden.

Der ÜK hat mir persönlich sehr gefallen und auch die Arbeitsatmosphäre war sehr angenehm. Neben den verlorenen Nerven eignete ich mir viel Wissen an. Hauptsächlich lag das an dem «Wieso funktioniert das ned? Ich hans doch rechtig gmacht?»-Effekt. Dieses Wissen wird mir in Zukunft im Berufsalltag sicherlich weiterhelfen.