Ein halbes Jahr bei Opacc

Janine und Mattia blicken auf ihr erstes Semester zurück

Mattia

Das erste Semester meiner Lehre habe ich, Mattia, in der Systemtechnik verbracht. Dort habe ich von meinem Fachvorgesetzten Michael, aber auch von den anderen Arbeitskollegen sehr viel gelernt und wurde ideal in die Berufswelt eingeführt.

Unter anderem gehörten zu meinen täglichen Aufgaben das Aufsetzen von Computern, zum Beispiel für neue Mitarbeitende, deren Sitzplätze so einzurichten, dass sie ohne Schwierigkeiten arbeiten können und technische Probleme von Mitarbeitenden zu lösen.

Zwischendurch konnte ich auch an etwas grösseren Projekten arbeiten. Ich habe zum Beispiel in der Adventszeit mit meiner Mitlernenden Janine die Weihnachtskarten organisiert und verschickt. Mehr dazu gibts im Blog dazu.

Nebenbei besuche ich zwei Tage pro Woche die Berufsschule in Sursee. Dort lerne ich in zahlreichen neuen Fächern fremde Themen kennen und löse spannende Aufgabenstellungen.

Alles in allem bin ich mit dem ersten Semester meiner Lehre sehr zufrieden.

Janine

Seit August 2021 bin ich, Janine, hier in der Opacc. Die Zeit verging wie im Flug und jetzt steht bald mein erster Abteilungswechsel vor der Tür. Ich werde in die Systemtechnik gehen, wo ich Mattia, mein Mitlernender, ablöse.

Die letzten sechs Monate habe ich in der Administration verbracht. Dort habe ich viel zum Thema Buchhaltung dazugelernt.
Meine Hauptaufgaben waren es, die Kunden am Eingang zu empfangen, Telefone entgegenzunehmen und diese weiterzuleiten, die Post zu machen oder Rechnungen zu erfassen. Falls ich mal Fragen hatte, waren Monika und Melanie stehts bereit mir diese zu beantworten. Dafür bin ich meinen Arbeitskolleginnen sehr dankbar.

Auch der Spass hat in der Opacc nicht gefehlt. Es fanden verschiedene Events statt, wie zum Beispiel unser internes Sommerfest oder das Weihnachtsapéro, welche trotz Corona im kleinen Rahmen stattfinden konnten.

Alles in allem war mein erstes halbes Jahr bei der Opacc ein voller Erfolg und ich freue mich auf weitere schöne und lehrreiche Momente.

«Elektromobilität – der Motor gerät ins Stocken»

BM-Arbeit von Fabio und Elias

Fabio Krieger und ich, Elias Schmid, befinden uns im letzten Lehrjahr unserer Ausbildung zum Mediamatiker EFZ. Da wir beide die Berufsmaturität Typ Wirtschaft und Dienstleistung absolvieren, mussten wir eine sogenannte interdisziplinäre Projektarbeit (kurz IDPA) schreiben. Die Arbeit ist auch umgangssprachlich als «BM-Arbeit» bekannt. Es handelt sich dabei um eine schriftliche Arbeit, die verschiedene Berufsmaturafächer miteinander verknüpfen soll.

Die Auswahl des Themas kann man unter gewissen Vorgaben selbst bestimmen. Unsere Arbeit trägt den Titel: «Elektromobilität – der Motor gerät ins Stocken: Hürden auf dem Weg zur ökologischen Fortbewegung.» Die Vorbereitungen dazu begonnen bereits in der ersten Woche nach den Sommerferien. Vor zwei Wochen haben wir die Arbeit abgegeben. Gerne blicke ich auf das Projekt zurück. 

Wie der Name verrät, thematisieren Fabio und ich in unserer Arbeit die Problematik mit der steigenden Elektromobilität anhand eines Fallbeispiels. Bei uns war das Fallbeispiel ein Wohnkomplex in Horw. Wir führten insgesamt drei Experteninterviews, stellten eigene Recherchen an, lasen uns Studien und Berichte durch und befragten 434 Menschen per Online-Umfrage. 

Fabio und ich sind ein eingespieltes Team, man konnte sich auf den anderen verlassen und die Zusammenarbeit hat wie immer Spass gemacht. Wir sind mit unserer Arbeit sehr zufrieden. 

Von der Schule in die Berufswelt

Fotoshooting und Videodreh zum Thema Friendly Workspace

Im Auftrag der Gesundheitsförderung Schweiz kamen kürzlich ein Journalist und ein Fotograf bei uns im Campus vorbei. Sie führten mit Marco ein Interview zum Thema «Wohlbefinden am Arbeitsplatz.» Ein wichtiger Punkt war dabei das Wohlbefinden bei den Lernenden, sowie deren Übertritt von der Schule ins Berufsleben. Dazu durften wir, Valeria und Mara, im Vorhinein Statements zu unseren persönlichen Erfahrungen zum Übertritt ins Berufsleben schreiben.

Am Interviewtag bekamen wir die Möglichkeit persönlich mit dem Journalisten über unsere Lehre zu sprechen und ihm seine Fragen zu beantworten. Zudem machte der Fotograf an verschiedenen Orten im Campus zu verschiedenen Arbeitssituationen Fotos von uns. Dabei achtete er sich sehr darauf, dass die dargestellten Situationen realistisch und authentisch wirken.

Ein paar Wochen später kam ein Filmteam im Auftrag der Gesundheitsförderung vorbei, um ein kurzes Video zu drehen, welches zusammen mit dem Beitrag in der Zeitung veröffentlicht werden soll. Als erstes wurden mit Marco und mir Interviews geführt und gefilmt. Anschliessend wurden Clips während der Arbeit am Arbeitsplatz, während Meetings und während der Pause aufgenommen. Es war eine spannende Erfahrung einmal vor der Kamera zu stehen und mitanzusehen, wie solche Werbevideos und Zeitungsbeiträge entstehen.

Für das Video hier klicken

Eine Stadt namens valeria.local

Eine Serverumgebung aufbauen

Begriffe wie Domäne oder Backup sind dir nicht ganz klar? Auch bei mir herrschten so einige Fragezeichen, als ich im Sommer in die Systemtechnik kam. Um dem entgegenzuwirken, haben Flavio und Michi, die beiden Fachvorgesetzten in der Systemtechnik, dieses Projekt realisiert. Mit einem leeren Server und einer Dokumentation wagte ich, Valeria, mich an das Projekt.

Um meine eigene Serverumgebung aufzubauen, brauchte ich zuerst einen Server. In diesen baute ich die benötigten Komponenten wie Festplatten oder Netzteil ein. Danach versorgte ich meinen Server mit Strom und Internet und konnte ihn einschalten.

Der nächste Schritt war das Installieren des Windows-Betriebssystems. Als ich mich über Umwege das erste Mal anmelden konnte, hatte ich die erste Hürde schon fast geschafft.

Da eine Serverumgebung aus mehr als einem Server besteht, ging es im nächsten Schritt darum, zwei virtuelle Server (sogenannte VMs) zu erstellen. Eine VM funktioniert gleich wie ein Server, nur das diese auf einem physischen Server, dem sogenannten Host, läuft und den Speicherplatz und die Prozessorleistung davon bezieht.

Jetzt konnte ich meine eigene Domäne erstellen. Eine Domäne kann man sich vorstellen wie eine Stadt. Darin werden Häuser und Bewohner zusammengefasst. Dabei entsprechen die Häuser den PCs und Server in einer Domäne und die Bewohner sind die Benutzer. Damit diese Stadt funktioniert, braucht es ein Regierungsgebäude. Für meine Serverumgebung machte ich darum einen der virtuellen Server zum Domänencontroller. Sobald dieser bestand, konnte ich die anderen Server in meine «Stadt» aufnehmen und gleich ein paar Benutzer erstellen.

Um Sicherzustellen, dass meine Stadt bei einem Grossbrand nicht ausgelöscht wird, funktionierte ich den zweiten virtuellen Server zum Backupserver um. Mithilfe einer Software kopiert dieser Server zweimal täglich alle Daten von meinen Servern. Falls ich also irgendwann etwas lösche oder verändere, das nicht sein sollte, kann ich das vom Backup zurückholen.

Durch dieses Projekt konnte ich vor allem im Bereich Netzwerktechnik dazulernen und es hat mir viel Spass gemacht, mein eigenes kleines Reich zu errichten.

Juice – Marketingkampagne

Medien für Marketing-Aktion erstellen

Im überbetrieblichen Kurs «Medien für Marketing-Aktionen erstellen» drehte sich alles um unsere fiktive Firma Juice, die Biokombucha herstellt. Für diese Firma habe ich, Lino, zusammen mit Jonas Beltrametti, einem Mitschüler, innerhalb von 5 Tagen ein Konzept, einen Produktfilm, ein Printprodukt und eine Landingpage erstellen.

Am ersten Tag des Kurses bekamen wir eine kurze Einführung in das Projekt und durften zwischen vier Produkten wählen, zu diesem Produkt gab es ein kurzes Video, in dem das Unternehmen und das CI/CD vorgestellt wurden. Am Nachmittag begannen wir bereits mit dem Konzept, dazu erstellten wir eine SWOT-Analyse, in der wir die Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen verglichen, außerdem erstellten wir Personas und Mockups.

Am zweiten und dritten Tag stellten wir das Konzept fertig und drehten den Produktfilm. Dazu bauten wir ein kleines Set, begannen mit der Animation unseres Logos und schnitten unseren Produktfilm zusammen.

Am vierten Tag haben wir die Arbeit aufgeteilt. Ich war damit beschäftigt, die Printprodukte zu entwerfen, also einerseits ein Roll-up und andererseits einen Produktflyer, während Jonas das Video fertigschnitt und anschliessend renderte.

Am fünften Tag habe ich unsere Landing Page erstellt. Dazu habe ich das erhaltene Template an unser Produkt angepasst und dann das komplette Projekt abgegeben.

Mir hat der Kurs sehr gut gefallen, weil er sehr vielseitig war und ich viele Dinge aus den vorherigen Kursen wiederverwenden konnte. Ich kann auch viel von dem Wissen für meine Arbeit bei Opacc nutzen, da ich derzeit im Marketing tätig bin.

Abteilungsvideo Systemtechnik

Mitarbeiter betreuen, Arbeitsplätze einrichten und Server verwalten

Mitarbeiter betreuen, Arbeitsplätze einrichten und Server verwalten – das sind nur einige der Aufgaben, die dich in der Systemtechnik erwarten. Im neuen Abteilungsvideo haben Lino und ich, Manuel, die wichtigsten Tasks der SysTech zusammengefasst.

Nachdem im August 2020 das Marketing-Abteilungsvideo veröffentlicht wurde, hat Elias bereits ein Konzept für den Systemtechnik-Film erstellt. Wegen Corona wurde das Projekt dann aber vorerst auf Eis gelegt. Diesen Dezember haben Lino und ich das Konzept jedoch wieder hervorgeholt und umgesetzt.

Zu Beginn analysierten wir die Vorarbeit von Elias. Er hat zu unserem Vorteil bereits eine komplette Shotliste erstellt. Diese beinhaltete einen detaillierten Beschrieb jeder Szene, einschliesslich des Sprechertexts, der Einstellungsgrösse und der Kamerabewegung. So konnten wir ohne weitere Vorarbeit mit den Dreharbeiten starten.

An einem Mittwochnachmittag erstellten wir in einem Zug alle Aufnahmen. Als Darsteller für das Video haben wir Mattia und Valeria gewählt, da sie momentan in der Systemtechnik sind. Aufgrund des ausführlichen Konzepts von Elias war das Rohmaterial schnell im Kasten.

Abschliessend musste das Video noch geschnitten werden. Diesen Arbeitsschritt übernahm ich. Nachdem ich alle Aufnahmen gesichtet hatte, mussten die einzelnen Clips in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Diesen Prozess nennt man Rohschnitt. Nun optimierte ich noch das Bild und den Ton, fügte Hintergrundmusik und Effekte hinzu und ergänzte das Video mit Intro und Outro. Dann konnte ich den Film exportieren und mit meinen Vorgesetzten besprechen. Nach einigen kleinen Anpassungen waren alle zufrieden und wir konnten das Projekt abschliessen.

Das Erstellen des Systemtechnik-Abteilungsvideos hat viel Spass gemacht und wir konnten beide viel von diesem Projekt mitnehmen.

Weihnachtsgrüsse von der Opacc

Die erste grosse Aufgabe in der Lehre

Wie jedes Jahr versendete die Opacc auch im 2021 wieder Weihnachtsgrüsse an die Kunden.
Da dies traditionell die erste grosse Aufgabe der Lernenden im 1. Lehrjahr ist, durften Janine und ich, Mattia, diese Herausforderung dieses Jahr entgegennehmen.

Bereits im Oktober wurden wir von Mara und Valeria über die Karten und unsere Aufgaben informiert. Sie hatten ein Konzept mit allen wichtigen Eckpunkten erstellt, um uns die ganze Aufgabe etwas zu erleichtern.

Als nach den Herbstferien alles Material eingetroffen war, haben wir mit dem Etikettieren und Zusammenstellen der Couverts begonnen.
Nach dieser Fleissarbeit haben wir die Weihnachtskarten in der Bibliothek ausgelegt, sodass die Mitarbeitenden die Karten für ihre Kontaktpersonen persönlich unterzeichnen konnten.
Die Couverts haben wir alle mit einer Nummer versehen, damit das Unterschreiben der richtigen Karten etwas leichter fällt. Die Nummern konnten vorher ausgelesen werden, damit die Mitarbeitenden nicht alle Stapel durchsuchen mussten. Dadurch konnten wir auch Menschenansammlungen verhindern, was insbesondere zu Zeiten von Corona nicht schlecht ist.
In dieser Zeit gab es für uns, ausser der täglichen Kontrolle der Karten und dem Drucken von einigen zusätzlichen Etiketten für Mitarbeiterwünsche, nicht viel zu tun und wir konnten uns unseren Abteilungen widmen.

Nachdem die Mitarbeitenden vier Wochen Zeit zum Unterschreiben hatten, hat unser CEO Beat die Karten noch unterzeichnet.
In einem kleinen Schlussspurt haben wir die Weihnachtsgrüsse frankiert, verpackt und von der Post abholen lassen.

Eine eigene Website programmieren

Überbetrieblicher Kurs 101

Mitte Oktober habe ich, Mattia, den ersten Überbetrieblichen Kurs in meiner Lehre besucht. Im ÜK101 ging es darum, in fünf Tagen eine eigene Website mit HTML und CSS zu erstellen.

In den ersten drei Tagen des Kurses haben wir das nötige Grundwissen erlernt, um danach in Zweierteams eine Website zu programmieren. Zu Beginn ging es um den Ablauf eines Webprojektes und die verschiedenen Phasen dieses Prozesses. Man beginnt mit der Planung, legt die Inhalte fest und erstellt Skizzen für das Design der Site, danach wird der Code geschrieben und zum Schluss wird das Ganze veröffentlicht.
Der Fokus des ÜKs lag auf dem vierten Schritt, dem Coding.
Danach wurde uns etwas über die Dokumentstruktur, das Responsive Design, CSS-Grids und einige andere interessante Themen erzählt.

Am Morgen des vierten Tages konnten wir mit dem Programmieren beginnen. Unsere Website sollte aus einer Startseite und drei Unterseiten bestehen, so konnten wir die Menge zu zweit gut aufteilen.
Die finale Website musste einige Kriterien erfüllen. Es musste mindestens ein ausfüllbares Formular vorhanden sein, es mussten Bilder auf der Homepage zu sehen sein und der Code musste valide, also fehlerlos sein.

Am Nachmittag des fünften und letzten Tages, vor der Abgabe des Projektes, ging es noch um das Testing, also das Überprüfen der Website. Die Seite wird dabei in verschiedenen Browsern und auf dem Smartphone getestet, die Ladegeschwindigkeit wird gemessen und die Links werden überprüft.

Nachdem wir unsere Website zur Abgabe erfolgreich auf einen Webserver geladen haben, war mein erster Überbetrieblicher Kurs auch schon vorbei.

Fotoworkshop

Fokus Bildgestaltung

Anfangs November haben Mara und ich, Valeria, den ÜK zum Thema Fotografie besucht. Dabei haben wir vor allem die Technik des Fotografierens und die Kameraeinstellungen gelernt. Leider kam die Bildgestaltung im ÜK ein wenig zu kurz. Deshalb haben wir das im Dezember gemeinsam mit Marco, dem Leiter Berufsbildung bei Opacc, nachgeholt.

Angefangen hat unser Tag beim Bahnhof in Luzern. Dort erhielten wir verschiedene Themen, wie Brücke, Gasse, Leute etc., zu denen wir bis zur Kaffeepause passende Fotos machen sollten. Also zogen wir gemeinsam durch Luzern und suchten uns unsere Sujets.

Als wir diese beisammenhatten, machten wir es uns bei einem Kaffee gemütlich und schauten die ersten Ergebnisse an. Davor erklärte uns Marco noch, worauf man bei der Bildgestaltung achten sollte. Er zeigte uns auch den goldenen Schnitt, welchen wir danach stets suchten und angetroffen haben. Wir haben bemerkt, dass unsere ersten Bilder technisch korrekt waren, wir aber den Bildausschnitt meist noch optimieren könnten.

Um unsere schwirrenden Köpfe zu beruhigen, wagten wir uns wieder hinaus in die Kälte. Dank dem Hilfslinienraster auf dem Kameradisplay, welches wir in der Pause eingestellt hatten, gelang uns die Bildgestaltung schon um einiges besser. Nach einem stärkenden Mittagessen besuchten wir den Weihnachtsmarkt, um zusätzlich ein paar weihnachtliche Fotos zu machen.

Später am Nachmittag kehrten wir dann nach Rothenburg zurück und schauten uns gemeinsam die Ergebnisse vom Nachmittag an. Ausserdem zeigte uns Marco gute und schlechte Beispielbilder, die er an diesem Tag gemacht hat. Wir merkten schnell, dass kleine Unterschiede vom Bildausschnitt eine grosse Auswirkung auf den Betrachter haben.

Wir durften an diesem Tag beide sehr viel lernen und der Begriff «Goldener Schnitt» wird uns in Zukunft beim Fotografieren sicher begleiten.

OpaccERP Kurs

Mit 16 Jahren bereits die eigene Firma «gegründet»

Der erste Kurs in der Mediamatik Lehre. Für Mattia und mich, Janine, war das der ERP Kurs, den jeder Lehrling in seinem ersten Lehrjahr besucht. Viele neue Mitarbeitende hatten ebenfalls die Möglichkeit an dem ERP Kurs teilzunehmen. Am ersten Kurstag stellte sich allerdings heraus, dass Mattia und ich die einzigen waren, die ihn besuchten. So hatten wir jedoch optimale Betreuung. Die beiden Lehrer, Christian Kunz und Sami Wyssen, waren durch die geringe Schüleranzahl auch etwas gelassener.

Als Vorbereitung durften Mattia und ich unsere eigene Firma «gründen».

Wir hatten den Auftrag, ein kleines Logobanner zu erstellen, zu erklären was unsere Firma macht, fünf Mitarbeiter und ihre Funktionen vorzustellen und Kunden sowie Lieferanten unserer Firma aufzulisten. Grillbedarf Holle und World Cosmetics, das waren die beiden Firmen die wir «gegründet» haben.

Mit diesen Vorbereitungen konnten wir optimal in den ersten Kurstag starten. Unsere ersten Aufgaben waren es, neue Adressen zu erfassen, wie z.B. Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten. Jede Adresse musste anschliessend passend eröffnet werden. In meinem Fall eröffnete ich den Laden Manor als meinen Kunden. Im Verlauf des Tages lernten wir noch viel rund um den Verkauf.

Am zweiten Kurstag ging es dann zum Einkauf und das Lager. Auch dieser Tag verging wie im Flug.

Zu guter Letzt kam der dritte Kurstag, an welchem wir noch das MIS, den Service (Rapportierung von Dienstleistungen), den Adresspool und den Opacc Explorer genauer unter die Lupe nahmen.

Es waren drei spannende Tage. Meine Highlights bleiben jedoch die gemeinsamen Mittagessen im Restaurant und die tollen Gespräche, die sich dabei ergeben haben. Die zukünftigen Lernenden können sich sehr auf diese drei Tage freuen.