Interview zur neuen ERP-Benutzeroberfläche

Das neue Opacc ERP in der 5. Generation

Ich, Noemi, durfte ein Interview mit Andreas Reding, Productmanager OXAS & ERP, aus der Entwicklung durchführen. Ziel war es, ihm verschiedene Fragen zur neuen Softwaregeneration zu stellen und etwas über die komplett neue Benutzeroberfläche Nytron zu erfahren.

Wann ist die Idee aufgekommen?

Die Migration begann vor sechs Jahren. Andreas selber ist erst seit einem Jahr in diesem Projekt tätig, somit war er nicht von Anfang an dabei. Die Idee besteht darin, dass der OXAS-Würfel und somit das Grundgerüst der Technologie gleichbleibt und nur das User Interface verändert wird. Man kann sich das wie eine Renovation eines Hauses vorstellen. Die Grundstruktur und die stützenden Elemente bleiben gleich. Alles andere wird moderner gestaltet. Es werden neue Fenster montiert für mehr Licht im Innenraum, eine grosse offene Küche für mehr Spass beim Kochen wird eingebaut und die Wände werden mit neuen Farben gestrichen.

Was waren die Gründe?

Es gab viele verschiedene Gründe. Zum einen wollte man ein neues, modernes Erscheinungsbild realisieren. Der Hauptgrund war jedoch der Technologiewechsel. Man wollte auf ein neues Framework wechseln, welches neue Möglichkeiten und schnellere Entwicklungsprozesse ermöglicht.

Was waren die grössten Herausforderungen?

Aus Sicht des Produktmanagementes war es schwierig, einzuschätzen, was man mit den begrenzten Ressourcen umsetzen kann und wo die Prioritäten gesetzt werden. Es war auch wichtig, dass man berücksichtigt, dass alle verschiedenen User und somit alle Anwendenden, vom CEO bis zum Lagermitarbeitenden Nytron nutzen können. Somit soll das User Interface all die verschiedenen Arbeitsprozesse möglichst optimal unterstützen können.

Wie lange wurde daran gearbeitet?

Das Projekt hat im Jahr 2018 gestartet und dauert bereits sechs Jahre.

Was sind die grössten Unterschiede?

In Nytron wurde ein neues Headerkonzept entwickelt,. welches die Daten kompakter und einheitlicher darstellt. Ein weiterer grosser Unterschied sind die Tabs. Somit hat man pro Installation nur einen Windows-Task offen mit verschiedenen Fenstern. Auch die bisher schon mächtigen «Do it yourself» Funktionen wurden weiter ausgebaut. Zum Beispiel lassen sich nun «Do it yourself Panels» herauslösen und auf einen zweiten Bildschirm ziehen. 

Ab wann ist dies für Kunden erhältlich?

Das neue Nytron User Interface steht unseren Kunden mit der Version v24.01 ab dem 31.03.2024 zur Verfügung. Mit der neusten Version ist ein paralleler Betrieb des Cloud Clients Nytron und dem bisherigen Cloud Client Legacy (altes UI) möglich.

Wann werden unsere Kunden umstellen?

Es wird ein bis zwei Jahre dauern, bis alle Kunden komplett umgestellt haben. Es lohnt sich aber möglichst früh umzustellen, da alle neuen Features nur noch auf dem Nytron Client erscheinen.

Die Abschlussarbeit der Berufsmatura

Texte schreiben, Fakten recherchieren, Umfragen machen, …

Da Valeria und Mara im letzten Lehrjahr sind, stand für sie als Teil des BM-Qualifikationsverfahren die interdisziplinäre Projektarbeit an.

In dieser Arbeit muss über ein selbstgewähltes Thema in 2er – 3er Gruppen eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben werden. Sie haben die Arbeit nicht in derselben Gruppe gemacht. Deshalb hier vier Fragen an die beiden zu ihren Arbeiten:

Wie seid ihr auf eure Themen gekommen?

Mara: Wir haben uns überlegt, welche Themen uns interessieren und machbar sind, da die Arbeit ja mit zwei Fächern der Berufsmatura zu tun haben muss. Mit unserem gewählten Thema «Influencer Marketing» konnten wir die Fächer Deutsch und Wirtschaft abdecken.

Valeria: Wir haben uns für das Thema Zuckerkonsum entschieden. Die Themenwahl war bei uns ein Bauchentscheid und wir wollten herausfinden, ob wir zu viel Zucker essen und was die Folgen davon sein könnten.

Wie lief die Arbeit ab?

Mara: Wir schrieben einen Theorieteil, in dem wir Influencer Marketing erklärten und mit Studien belegten. Gleichzeitig suchten wir nach Influencern, die bereit waren, uns ein Interview zu geben. Zudem machten wir eine Online-Umfrage, um die Einstellung der Bevölkerung gegenüber Influencer Marketing zu analysieren. Schlussendlich werteten wir alle Daten aus.

Valeria: Bei uns basiert die Arbeit auf einem (Selbst-)Experiment. Dabei haben wir, und ein paar Bekannte von uns, eine Woche dokumentiert, wieviel Zucker wir konsumierten. Anschliessend haben wir zwei Wochen auf zugesetzten Zucker verzichtet und die Auswirkungen davon beobachtet. Die Experimente haben wir mit Fragebögen ausgewertet.

Was waren Schwierigkeiten während der Arbeit?

Mara: Die Themenwahl am Anfang war schwer, da wir uns nicht so gut auf ein Thema einigen konnten. Während der Arbeit war es schwierig, herauszufinden was Influencer verdienen. Es gibt nur wenige konkrete Zahlen zu den Löhnen von Influencern. Zudem sind diese je nach Reichweite des Influencers und der Marke, mit der man arbeitet, abhängig. Ein aussagekräftiges Ergebnis zu finden, war nicht leicht.

Valeria: Nach den Herbstferien war unser Thema von der Lehrperson abgesegnet und wir konnten mit dem Schreiben der Arbeit beginnen. Da wir das Experiment noch vor dem 1. Dezember abschliessen wollten (schliesslich möchte ja niemand auf Weihnachtsguetzli und Glühwein verzichten 😉), mussten wir uns innert wenigen Wochen zum Thema Zucker informieren, die Testgruppe festlegen und das Experiment vorbereiten. Das war für einen Moment lang ziemlich stressig. Am Ende zahlte es sich aber aus, weil der Projektabschluss und die Abgabe dann umso entspannter war.

Welche positiven Erlebnisse nimmst du aus der Arbeit mit?

Mara: Wir durften vier Interviews mit Schweizer Influencerinnen führen. Es war sehr spannend, von ihren Erfahrungen und ihren Tätigkeiten zu erfahren. Valeria: Beim Experiment habe ich herausgefunden, dass mein persönlicher Zuckerkonsum in einem gesunden Rahmen liegt. Die Arbeit selbst verlief dank guter Zeitplanung super. Da wir während der Lehrzeit schon viele Projekte in dieser Gruppenkonstellation durchgeführt hatten, verlief die Zusammenarbeit reibungslos.

Zahlen und Videos

Hinter den Kulissen des Opacc «CheckIn»

Mattia und ich, Janine, durften am vergangenen Freitag, dem 12.01.2024 am CheckIn, dem alljährlichen Mitarbeitenden Event, vor der gesamten Firma eine Präsentation halten. In dieser stellten wir die Ergebnisse der Mitarbeitendenumfrage 2023 vor. Wie wir das ganze vorbereitet haben, erzählen wir euch in diesem Beitrag.

Im November hatten wir ein erstes Meeting, bei dem uns der Auftrag von unseren beiden Oberstiftinnen Mara und Valeria und Dani, Leiter Unternehmensentwicklung und Verantwortlicher des Anlasses, nähergebracht wurde. Am «CheckIn» werden neben vielen Kennzahlen und Zielen für das kommende Jahr auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden im vergangenen Jahr vorgestellt. Zwischen den vielen Zahlen und Auswertungen werden als Auflockerung Vorstellungsvideos der neuen Mitarbeitenden von 2023 gezeigt, welche ebenfalls Mattia und ich produziert und umgesetzt haben.

Nach dem Meeting begannen wir mit dem Planen der Mitarbeitendenvideos. Aufgrund der vielen neuen Mitarbeitenden mussten wir das gängige Konzept überdenken. Anstelle der bisher verwendeten Fragen (Name, Ausbildung, Hobbys) beschlossen wir, einen kreativeren Ansatz zu wählen. So durften die Mitarbeitenden einen Zettel aus einer Schüssel ziehen und die Frage darauf beantworten.

Ein Beispiel ist: Wenn du eine Zeitreise machen könntest, in welches Jahr und wohin würdest du reisen?

So wurde das ganze Format viel lustiger und unterhaltsamer und man konnte anschliessend auch einfacher mit den neuen Mitarbeitenden ins Gespräch kommen.

Als die Videos alle im Kasten waren, ging es daran, sie zu schneiden. Natürlich mussten wir nebenbei auch die Umfrage vorbereiten und zur Kontrolle an Dani weiterleiten.

Der nächste Schritt war, die Auswertung der Umfrage zu machen, nachdem die Mitarbeitenden ca. zwei Wochen Zeit zum Ausfüllen hatten. Diesen Schritt übernahm Mattia. Er hat also sämtliche Antworten in Form von Punktzahlen und Textausschnitten aus der Umfrage analysiert, die jeweiligen Mittelwerte in jeder Kategorie ausgerechnet und die Resultate ansprechend in der Präsentation dargestellt.

Ich passte dann die Präsentation nach Danis Wünschen an und teilte die Folien für die Präsentation auf. Danach schrieb ich uns beiden Kärtchen für die gesamte Präsentation.

Gemeinsam übten wir die Präsentation mehrmals, bis wir für den 12. Januar bereit waren. Nachträglich können wir beide sagen, dass es ein wertvolles und lehrreiches Erlebnis war und wir sicher auch davon profitieren konnten. Jedoch sind wir auch froh, dass wir jetzt alles hinter uns zu haben. 

Unser erstes Projekt

Der Vorweihnachtsstress der Lernenden

Gemeinsam durften Luana und ich, Noemi, in der Vorweihnachtszeit unser erstes eigenes Projekt durchführen: Die Weihnachtskarten.

Opacc versendet jedes Jahr knapp 1000 Weihnachtskarten an Kunden, potenzielle Kunden und ehemalige Mitarbeitende. Dieses Jahr war es in unserer Verantwortung, dass diese rechtzeitig etikettiert, unterschrieben und versendet werden.

Schon Ende September wurde uns von Aline, Maurice und Daria die Aufgabe erklärt und der Zeitplan vorgegeben. Sobald alle verschiedenen Sachen eingetroffen waren, ging es daran, die Karten zusammenzustellen. Je ein Couvert, ein Karton, der Text und eine Karte. Diese wurden nummeriert, etikettiert und systematisch in der Bibliothek ausgelegt. Die Mitarbeitenden erhielten eine nummerierte Liste und konnten anhand dieser während einer bestimmten Zeitspanne die gewünschten Karten unterschreiben.

Danach waren wir wieder an der Reihe mit einpacken und frankieren. Et Voilà, die Weihnachtskarten waren termingerecht bereit zum Verladen und Verschicken.

Vom Lernenden zum Praxisbildner

Ein Interview mit Loris Belfiglio

Loris hat 2020 seine Lehre als Mediamatiker in der Opacc abgeschlossen. Seitdem ist er in der Systemtechnik tätig. Er sorgt sich immer gut um uns Lernende, weshalb er sich dazu entschieden hat, Praxisbildner zu werden. Deshalb besuchte er den Berufsbildner-Kurs, welchen er erfolgreich abschliessen konnte. In einem kurzen Interview mit mir, Daria, berichtet er darüber, wie diese Erfahrung für ihn war.

Loris, du hast deine Lehre auch in der Opacc gemacht. Wie hast du das erlebt?

Loris: «Die Ausbildung als Mediamatiker bei Opacc hat mir ausserordentlich gut gefallen. Die Lehrzeit habe ich in guter Erinnerung, besonders die Zusammenarbeit mit anderen Lernenden und den Praxisbildnern hat die Erfahrung bereichert. Die Ausbildung war äusserst lehrreich und bot mir den perfekten Start in die Arbeitswelt. Aufgrund meiner positiven Erfahrungen würde ich die Ausbildung bei Opacc allen weiterempfehlen.»

Was hat dich dazu inspiriert, den Kurs zum Praxisbildner zu machen?

Loris: «Das ist schwierig zu sagen. Als Michi, Berufsbildner Informatik, letztes Jahr drei Monate weg war, habe ich ja schon auf die Lernenden geschaut und seine Rolle übernommen. Seitdem aber Flavio (ehemaliger Ausbildner) auch weg ist, habe ich mich dazu entschieden den Kurs zu machen. Auch ich meiner eigenen Lehrzeit habe ich gerne anderen Lernenden geholfen und die Zusammenarbeit machte mir schon immer Spass.»

Was wurde in diesem Kurs behandelt? Was waren die wichtigsten Themen?

Loris: «Der Kurs behandelte umfassend die Rolle und Pflichten eines Berufsbildners. Dabei lag der Schwerpunkt auf einem idealen Umgang mit den Lernenden, insbesondere auch in Bezug auf Probleme in der Schule, private Angelegenheiten, die Arbeitsweise sowie lobende und wertschätzende Kommunikation. Ein weiteres wichtiges Thema war das Arbeitsrecht im Kontext der Lernenden, wobei spezielles Augenmerk auf relevante rechtliche Aspekte gelegt wurde. Des Weiteren wurde das Einstellungsverfahren und das Bewertungsverfahren behandelt, wobei der Fokus auf einer sorgfältigen Auswahl und einer fairen, objektiven Beurteilung gelegt wurde. Insgesamt wurde in dem Kurs ein umfassendes Verständnis für die Verantwortlichkeiten und die professionelle Herangehensweise eines Berufsbildners vermittelt.»

Wie lang bist du jetzt schon Praxisbildner und wie gefällt dir die Arbeit mit den Lernenden?

Loris: «Ich bin seit August 2023 Ausbildner. Die Arbeit mit den Lernenden macht mir am meisten Spass. Man muss sich Zeit nehmen können und geduldig sein. Diese Zeit nehme ich mir gerne, da es schön ist zu sehen, wie die Lernenden Fortschritte machen und sich weiterentwickeln. In vielen Fällen können wir selbst auch von den Lernenden profitieren.

Was möchtest du den Lernenden mit auf den Weg geben?

Loris: «Ihr sollt euch alle wertgeschätzt fühlen und niemals aufgeben. Bei Problemen, egal ob schulisch, bei der Arbeit oder bei privaten Themen, könnt ihr immer auf mich zukommen. Ich möchte euch die kurzen vier Jahre in der Ausbildung so schön wie möglich gestalten, damit ihr einen angenehmen Übergang in die Arbeitswelt habt.»

Wir Lernenden sind alle gespannt auf die Zusammenarbeit mit Loris in der Abteilung Systemtechnik.

Krimidinner

Auf Spurensuche nach einem Mörder?

Am Freitag, dem 1. Dezember, haben wir mit Marco ein Krimidinner veranstaltet. Janine, die momentan im Marketing ist, organisierte das Event.

Das Ganze fand im Restaurant „GnossStobe“ in Rain statt. Dort trafen wir uns alle zusammen und begannen mit dem ersten Teil des Dinners. Jeder von uns erhielt einen Zettel, auf dem stand, was unsere jeweilige Rolle zu tun und zu sagen hatte. Ich, Daria, schlüpfte in die Rolle einer wohlhabenden Dame, die ein Problem mit der Witwe – gespielt von Janine – hatte.
Wir diskutierten durchgehend, bemühten uns jedoch gleichzeitig, den Fall zu lösen. Der verstorbene Herr hatte ein Erbe hinterlassen, bei dem das Testament gefälscht worden war. Nach einigen hitzigen Diskussionen in der ersten Runde wurde uns die Vorspeise serviert.

Nachdem wir den Salat verspeist hatten, erhielten wir weitere Hinweise. Ich blieb natürlich weiterhin verärgert über die Witwe Amalia. So verlief der gesamte Abend – die Diskussionen wurden lebhafter und wir entdeckten immer mehr Hinweise. Wir bildeten Gruppen, lasen Berichte und tauschten uns darüber aus, was wir am Todestag getan hatten. Als schließlich Amalia (Janine) starb, waren wir alle geschockt. Es tauchten noch mehr Fragen auf, doch das Hauptgericht lenkte uns direkt nach ihrem Tod ab.

Gesättigt kehrten wir zurück zum Fall: Warum starb Amalia? Wie kam sie ums Leben? Wurde sie ermordet? Hat sie selbst jemanden umgebracht? All diese Fragen beschäftigten uns. Eine neue Kommissarin am Tisch half uns, beide Fälle zu klären. Es stellte sich heraus, dass der verstorbene Herr einen natürlichen Tod erlitten hatte. Doch was war mit Amalia? Wir erhielten immer mehr Hinweise und diskutierten angeregt. Jeder von uns hatte eine Vermutung, aber niemand war sich sicher. Die Kommissarin ließ uns am Ende auf Zetteln unsere Vermutungen notieren. Ich tippte auf den Dr. Samuel Schön, einen Schönheitschirurgen (Maurice), der mir schon die ganze Zeit verdächtig vorkam. Die Auflösung sorgte für Staunen: Es war James (Valeria), der eine Affäre mit Amalia hatte. Sie empfand jedoch keine Liebe für ihn und nutzte ihn nur aus, um das Testament fälschen zu können. Nach diesem spannenden Abend vergaben wir noch Auszeichnungen für die beste Darstellung und das beste Outfit, welche ich bzw. James (Valeria) erhielten. Zum Abschluss gab es ein köstliches Dessert und wir tauschten uns noch über die Ergebnisse des Abends aus. Es war eine unglaublich spannende und aufregende Erfahrung und ein aussergewöhnliches Wiedersehen mit Marco.

Zukunftstag 2023

Einblick in die Arbeitswelt

Nach einer intensiven Vorbereitung startete am 9. November um 8.30 Uhr der Zukunftstag in der ganzen Schweiz, so auch bei der Opacc. Daria, Maurice und ich, Aline, durften 11 Kinder begrüßen und ihnen einen ersten Einblick in die Arbeitswelt geben.

Zu Beginn begrüßte Sabrina die Kinder und es gab eine kleine Vorstellungsrunde, um sich etwas besser kennenzulernen. Anschließend starteten Maurice, Daria und ich mit einer kurzen Präsentation über die Opacc und die beiden Lernberufe Mediamatiker und Informatiker. Weiter ging es mit einem Rundgang durch den OpaccCampus. Wir zeigten ihnen die verschiedenen Abteilungen und die Kinder sahen, wo und was ihre Eltern arbeiten.

Nach einem leckeren Gipfeli in der Pause bekamen die Schülerinnen und Schüler ihren ersten Auftrag. In kleinen Gruppen durften sie einen Arbeitsplatz einrichten. Maurice zeigte in dieser Zeit einer Gruppe die Komponenten eines PCs.

Als Abschluss vor dem Mittagessen spielten wir Montagsmaler mit Begriffen, die den Kindern am Morgen bereits begegnet sind.

Nach einer feinen Pizza am Mittag gab es am Nachmittag einen kreativen Teil. Bei Maurice und mir durfte eine Gruppe mit Hilfe von uns ihre erste Videoproduktion aufnehmen. Sie haben sich vor die Kamera gestellt und sich in ein paar kurzen Worten vorgestellt. Die Gruppe, die bei Daria war, hat mit einfachen Programmierbefehlen versucht, eine Katze ins Ziel zu steuern. Anschließend wurden die Gruppen getauscht.

Danach stellte Salome den Kindern die Support-Abteilung vor. Zum Schluss holte Sabrina ein Feedback der Kinder ein, wie ihnen der Tag gefallen und was man noch besser machen könnte. Auch erklärte sie den weiteren Ablauf für diejenigen, die Interesse an einer Schnupperlehre haben. Danach verabschiedeten wir uns von den Kindern und sie wurden von ihren Eltern abgeholt.

Aus dem Backend einer Website

Ein aufregender erster Schritt in die Welt des Programmierens ͏

Im November haben Noemi und ich, Luana, unseren ersten ÜK (Überbetrieblichen Kurs) besucht. Dort lernten wir, wie man eine Website programmiert und veröffentlicht. Vor unserem Besuch stellte uns Valeria Codecademy vor, ein Tool zum Lernen von Programmiersprachen.

Um unsere Fähigkeiten in der Programmierung zu verbessern und Wissen für die E-Shop-Abteilung zu erlangen, absolvierten wir verschiedene Kurse bei Codecademy während unserer Lehre. In den ersten drei Tagen eigneten wir uns Grundkenntnisse in HTML und CSS an. An den letzten beiden Tagen widmeten wir uns unserem Projekt – der Erstellung unserer eigenen Website. Wir hatten freie Wahl bezüglich des Themas unserer Websites. Noemi erstellte mit ihrer Partnerin eine Website über das Skigebiet Laax, während ich mit meiner Partnerin eine Website über ein Handlettering-Café entwickelte.

Zu Beginn war das Programmieren nicht einfach für uns. Umso mehr freuten wir uns, wenn unser Code validiert wurde und funktionierte. Eine weitere Herausforderung war das responsive Design – die Anpassung der Website-Größe an verschiedene Geräte wie Smartphones oder Tablets. Besonders Spaß machte es mir, zu diskutieren, was eine gute Webseite ausmacht und welches Design am besten passt. Auch die Ladezeit der Webseite sowie komprimierte Bilder spielten dabei eine Rolle. Insgesamt konnten Noemi und ich viel aus unserem ÜK mitnehmen – sei es beim Programmieren selbst oder im Umgang mit Fehlern im Code. Es war ein aufregender erster Schritt in die Welt des Programmierens.

Wo hat es Kapazität für die Opacc?

Die Arbeit im OK eines Firmenevents

Schon seit vielen Jahren findet jeweils im Herbst das OpaccFun statt. Ein Firmenevent bei dem jeder Mitarbeitende den/die Partner/in oder seine/ihre Familie mitnehmen darf und wir alle ein Wochenende zusammen verbringen. In den letzten beiden Jahren waren wir in Mellau, Österreich im Hotel die Wälderin. Da bei so einem grossen Event eine gute Planung und Organisation notwendig ist, ist dazu jeweils ein OK (Organisationskomitee) verantwortlich. Für das OpaccFun 2024 sind Mattia und ich, Janine, im OK mit dabei.

Anfangs Oktober, schon wenige Wochen nach dem letzten Event, fand das erste OK-Meeting statt. Dort ging es darum, wo wir das Septemberwochenende im nächsten Jahr verbringen wollen. Wir merkten schnell, dass es sehr schwierig ist, für über 350 Leute eine Unterkunft zu finden. Dennoch gaben wir nicht auf und fanden schliesslich eine neue und passende Location für das nächste Jahr.

Bereits jetzt gefällt es Mattia und mir sehr gut im OK mithelfen zu dürfen. Ganz besonders freuen wir uns auf das Reko-Weekend, bei dem wir das Hotel für einen Tag und eine Nacht ausprobieren dürfen. Neben den spassigen Aufgaben bleibt uns jedoch auch viel Organisatorisches. Wie zum Beispiel das Koordinieren der Fun Points oder das Einteilen der Zimmer. Wir freuen uns sehr, zusammen mit dem restlichen OK ein tolles Event auf die Beine zu stellen.

Alles rund um die Kamera

Wie stellt man die Kamera manuell richtig ein? Und was gibt es für Techniken, um ein Bild zu bearbeiten?

Am 18. Oktober ging es los. Maurice und ich, Aline, besuchten unseren dritten üK. Dabei ging es darum, verschiedene Fotografie-Projekte zu realisieren.

Zu Beginn erhielten wir eine Einführung in die Ziele des üK’s. Der erste Auftrag war es, mit der Blende und der Verschlusszeit zu experimentieren. So lernten wir, wie man verschiedene Effekte mit der Schärfe erzielen kann.

Am zweiten Tag des üK’s ging die Hälfte der Klasse nach Luzern. Da suchten wir verschiedene Formen, Symmetrien und Perspektiven. Wenn man genau hinschaute, entdeckte man ganz viele faszinierende Formen und Motive. Mit den Fotos, welche wir in Luzern geschossen hatten, erstellten wir später eine Fotoserie mit neun Bilder.

Am dritten Tag hatten wir die Aufgabe, professionelle Produktfotos von zwei Produkten zu erstellen. Diese musste man möglichst gut präsentieren. Einige nutzen zum Beispiel Wasserspray, Spiegel, Blätter von draussen, Folien und so weiter.  Am Nachmittag setzten wir uns mit der Portraitfotografie auseinander. Wir erstellten verschiedene Arten von Portraits, darunter ein herkömmliches Bewerbungsportrait, ein Low-Key-Portrait sowie ein Portrait für das Double-Exposure-Projekt. Dies ist eine Technik, bei der man zwei verschiedene Bilder in einem einzigen Bild kombiniert. Es entstehen sehr kreative und interessante Effekte.

Als wir am darauffolgenden Mittwoch um 8.30 Uhr eintrafen, ging es weiter mit dem Multiplicity Bild. (siehe Bild) Dieses haben wir so bearbeitet, dass die Person mehrmals auf dem Bild in verschiedenen Situationen zu sehen ist.

Der gesamte ÜK war sehr lehrreich und wir konnten viele wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Ich bin überzeugt, dass wir die gelernten Techniken und Tipps sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich sehr gut anwenden können.