Bots im Opacc-Netz

IPA von Vitus

Wissen, was sich alles so auf ihren Servern treibt, ist sehr wichtig für eine Firma. Genau aus diesem Leitgedanken entstand die Idee meiner IPA-Arbeit.

Nun galt es, ein Konzept für diese Idee aufzustellen, um dieses schlussendlich von den Experten gegenprüfen zu lassen. Nachdem die Idee mit Hilfe von Skizzen und anschliessend von Adobe XD zu einem fertigen Mockup entwickelt wurde, war es so weit. Doch um was geht es?

Ich habe mich in meiner IPA für das Erstellen einer Webseite entschieden, welche Infos zur Anzahl Bots (maschinell erzeugter Internetverkehr) gibt und diese visuell veranschaulicht. So ist es für die Systemtechnik einfacher ihre Serveraktivität im Auge zu behalten und zu wissen, was sich denn auf diesen genau abspielt.

Nachdem mein Antrag vom Chefexperten angenommen wurde, galt es abzuwarten, bis die Arbeit beginnt. Das sind 90 Stunden, in einem bestimmten Zeitraum, die sich der Kandidat selbst einteilen kann. Das ist ein wichtiger Teil der IPA, denn ein gut geplantes Projekt ist alles!

Nachdem ich meine Planung erstellt hatte, war ich bereit für die Prüfungszeit. Ich habe mir das Projekt so eingeplant, dass ich mit dem HTML angefangen habe und dann dieses mithilfe von CSS stylte. Damit die Webseite lebendiger wurde, ergänzte ich sie mit JavaScript.

Während der Umsetzung des praktischen Teils der IPA gab es auch noch den theoretischen Teil, nämlich die Dokumentation. Sie dient als Anleitung und als Leitlektüre um meine Arbeitsweise und meine Arbeitsschritte nachvollziehen zu können. Diese wurde während der Umsetzung des praktischen Teiles geschrieben.

Nachdem die Webseite umgesetzt und einsatzbereit und die Dokumentation gebunden war, war es an der Zeit, meine IPA abzugeben. Ich schickte also meinen Code für die Webseite und die dazugehörige Dokumentation an die Chefexperten, damit diese die Arbeit bewerten konnten. Nachdem ich die Arbeit abgeschickt hatte, war die IPA aber noch lange nicht vorbei. Bevor ich meine Note bekam, musste ich die IPA den Chefexperten noch präsentieren. Diese Präsentation war auch ein Teil der IPA, zählte also auch zu der daraus resultierenden Bewertung. Diese Präsentation dauerte ca. 20 Minuten und wurde mit einem Fachgespräch mit den Chefexperten ergänzt. In diesem ging es darum, meine Gedankengänge besser zu verstehen und nachvollziehen zu können, wie ich während dem Projekt vorgegangen bin. Nach diesem Gespräch war die IPA abgeschlossen.

Wie die Projektarbeit benotet wird? Erfährt man leider erst beim Lehrabschluss. Bis dahin gilt es, gespannt zu bleiben und weiterhin aufregende Projekte umzusetzen.

Visualisierung von Daten, Teil 2

Die Erstellung von Direkterledigungsstatistiken 

Seit Ende Februar arbeite ich in der Abteilung Support. Hier dreht sich alles darum, Kundinnen und Kunden bei ihren Fragen zum OpaccERP zu unterstützen. Für jeden Fall wird ein sogenannter «Call» eröffnet. Darin wird das Problem beschrieben, die Arbeitsschritte dokumentiert und schliesslich der ausführliche Lösungsweg genannt. Die Calls sind nummeriert und werden nach Abschluss der Fälle in einer Datenbank abgelegt, der «Knowledge Base» (engl. «Wissensdatenbank»). Jene hilft uns, ähnliche Fälle schneller lösen zu können. Denn die Behebung dieser Calls soll möglichst schnell erfolgen, so dass die Kundin oder der Kunde zeitnah eine Lösung erhält. Erfolgt die Behebung des Falls innerhalb von achteinhalb Stunden, sprechen wir von einer «Direkterledigung.» An der Anzahl dieser Direkterledigungen wird der Erfolg des Supportteams jeden Monat bemessen. Damit alle Supporterinnen und Supporter stets Bescheid wissen, wie die aktuellen Zahlen sind, entstand das Projekt «Direkterledigungsstatistiken im Support Dashboard.»

Vielleicht kommt Dir das Support-Dashboard noch bekannt vor. Ich empfehle den Blogbeitrag dazu zu lesen: https://lernende.opacc.ch/blog/2020-10-dashboard

Das Einzige was ich zu Beginn wusste, war bloss, dass das Dashboard eine WordPress-Site mit einem vorinstallierten Plugin namens «Visualizer» war. Dieses Plugin konnte verwendet werden, um Excel .csv-Dateien, also einfache Exceltabellen in Graphen, zu verarbeiten. Doch wie würde ich die richtigen Daten in die Excel-Files bekommen? Und wie erstelle ich überhaupt so einen Graphen mit diesem Plugin? Ich würde es herausfinden müssen. 

Zum Glück hat Vitus, Ersteller des Dashboards, eine Dokumentation dazu verfasst. Darin wurden die Grundfunktionen wie das Erstellen von Graphen beschrieben. Die Dokumentation aufmerksam zu durchforsten war ein guter Anfang und ich begann das Plugin zu verstehen. In OneNote dokumentierte ich alles was ich herausfand und nach einiger Zeit sah meine digitale Notizseite aus wie ein Fahndungsbrett der Polizei in einem Fernsehkrimi. Die Seite war übersäht mit roten Strichen und Verbindungen von knappen, stichwortartigen Texten mit dicken Übertiteln sowie grossen Bildern und selbstgezeichneten Skizzen. Vereinzelt befanden sich darin auch Links zu Webseiten mit Anleitungen und Tutorials.

Anhand meiner Notizen begann ich nun, die ersten Graphen zu konstruieren. Zugegeben, anfangs war es eher ein Probieren, doch ich erlangte wichtige Erkenntnisse, die ich laufend notierte. Nach einigen Versuchen hatte ich Graphen aus Test-Werten vor mir, wie ich sie skizziert hatte.  
Beim Einfügen der realen Werte bekam ich schliesslich Hilfe von Christian «the Scripting Machine» Kunz. Christian scriptete für mich, dass die Daten aus dem OpaccERP in die richtigen Stellen der Tabellen gezogen wurden. Vielen Dank Christian! 🙂 

Da ich im September wieder die Abteilung wechseln werde, habe ich für den zukünftigen Zuständigen eine Dokumentation für die Direkterledigungsstatistiken erstellt. Es soll ihm dann genau so Antworten liefern, wie die Dokumentation von Vitus mir damals half. 

Obwohl die Graphen nun öffentlich sind, arbeite ich gelegentlich immer noch daran. Es gibt noch kleinere Baustellen, die ich noch fertigstellen möchte. Mir hat es Spass gemacht, all diese Dinge selbst zu lernen und dieses Wissen nun erfasst zu haben. Ich freue mich, dass die Statistiken übersichtliche Infos an das Support-Team liefern.  

Online Schnuppertag bei der Opacc

Schnuppern während Corona

Juhuu! Schnuppern ist trotz Corona möglich. Meine Freude war gross, als ich zum virtuellen Schnuppertag als Mediamatikerin eingeladen wurde. Die Opacc hat ein sehr spannendes Onlineprogramm zusammengestellt.

Um 08.30 Uhr ging es los. Das Opacc Team hat 15 Schnuppernde freundlich empfangen. Ramon Wüest nahm uns auf einen virtuellen Rundgang mit. Er zeigte uns den OpaccCampus. Der Eingangsbereich war sehr einladend und auch der Rest des Gebäudes war offen und hell. Cool, was der Campus alles bietet: Tolle Arbeitsplätze, spezielle Sitzungszimmer, ein gemütliches Bistro, fortgeschrittene Technik, einen riesigen Aussenbereich und vieles mehr. Ein Ort, an dem man sich sofort wohlfühlt.

Obwohl der Rundgang einen richtig guten Einblick ins Gebäude gab, wäre es schön, den OpaccCampus irgendwann live zu sehen.

Im Anschluss gingen wir zu dritt in einen virtuellen Raum. Dort wurden uns die Abteilungen vorgestellt. Am Schluss jeder Abteilung gab es spannende Aufgaben zu lösen.

Zu Beginn war ich in der Abteilung Systemtechnik. Meine Aufgabe war es, einen Büroarbeitsplatz einzurichten. Ich machte mich im Internet schlau, was es dafür alles braucht: Computer, einen bequemen Bürostuhl, Headset, Drucker und vieles mehr. Ein Büro mit meinen Ideen einzurichten, hat mir grossen Spass gemacht. In Gedanken habe ich bereits darin gearbeitet.

Nach 45 Minuten stand bei mir die Abteilung E-Commerce/WAS auf dem Programm. Mit Vitus Leu durfte ich eine Website programmieren. Direkt zu sehen, wie sich die Website entwickelt, fand ich motivierend.

In der Administration war viel Fantasie gefragt. Wir gründeten eine Firma und überlegten uns, welches Produkt diese herstellt. Schnell hatte ich viele Ideen im Kopf und bin sofort in meine eigene Welt eingetaucht.

Nach dem Mittag erhielt ich in der Abteilung Support einen Einblick ins Programmieren. Jetzt galt es, scharf zu überlegen. Meine Aufgabe war, eine Katze mit Programmier-Bauklötzen ins Ziel zu bringen. Als diese über die Ziellinie marschierte, war ich richtig stolz. Davon hätte ich süchtig werden können.

Im Marketing begaben wir uns als Online-Detektive auf eine virtuelle Schnitzeljagd. Quer durchs Internet haben wir Antworten für das richtige Lösungswort gesucht und dieses in den Teams-Chat geschrieben. Natürlich darf Social Media in dieser Abteilung nicht fehlen. Auf Instagram habe ich selbst einen Account. Vielleicht war mir deshalb der Auftrag, eine Story zu erstellen, sofort vertraut. Sowieso war die Marketingabteilung mein persönlicher Favorit des Schnuppertages. Um 16.30 Uhr war ein spannender Tag vorbei. Vom Beruf der Mediamatikerin bin ich überzeugt. Diese Ausbildung ist genau mein Ding. Von Opacc habe ich einen tollen Eindruck erhalten. Dort einmal zu arbeiten ist ein Traum von mir.

Erstellt durch Aline Feer, Teilnehmerin des Schnuppertages

Die U19 Handballer des HSG sind Cupsieger

Corona-Update

Seit dem 10. April 2021 darf die U19 Elite der HSG Nordwest unter einem strengen Schutzkonzept wieder Spiele bestreiten. Weniger als einen Monat später, nämlich am vergangenen Samstag, 8. Mai 2021, gewannen sie den Schweizer Cup in der Mobiliar Arena in Gümligen.

Ich habe den Kapitän dieser Mannschaft, Jan Reichmuth, interviewt. Folgend die wichtigsten Details daraus:

Auf die Frage, ob es einen grossen Unterschied in der Vorbereitung gebe im Vergleich zu den vergangenen Saisons, antwortete er, dass sie nicht wie normal mehrmals in der Woche zusammen als ein Team trainieren konnten, sondern nur einmal in der Woche in kleinen Gruppen.

Dank ihres Athletiktrainers, der ihnen auch für zu Hause verschiedene Aufgaben erteilte, waren sie in Topform. Seiner Meinung nach war dies ein großer Vorteil im Finale, was sich in ihrem 29 zu 24 Punkte Sieg widerspiegelt. Seiner Aussage nach fand er es aber sehr schade, dass nicht viele Fans zuschauen durften und sie nur im kleinen Kreis feiern konnten, da dieser Pokalsieg doch eine große Leistung ist.

Auf meine letzte Frage, was die nächsten Ziele der Mannschaft seien, antwortete er, dass sie sich vor allem auf die nächste Saison konzentrieren möchten, in der sie hoffentlich wieder normal spielen können, ohne Einschränkungen durch Corona.

Printprodukte entwerfen und umsetzen

Umgang mit InDesign, Illustrator und Photoshop

In den letzten 2 Wochen durfte ich meinen 2. ÜK im ersten Lehrjahr zum Thema «Printprodukte entwerfen und umsetzen» besuchen.

An unserem ersten Tag lernten wir was wichtig ist bei der Erstellung eines Logos und welche verschiedenen Arten von Logos es gibt. Nach dem Theorieteil bekamen wir unseren ersten Auftrag. Wir durften für ein skandinavisches Reisebüro mit dem Namen «Nordtours» ein Logo gestalten. Dazu erstellten wir zuerst mehrere Skizzen, von denen wir im nächsten Schritt dann unsere beiden Favoriten auswählten und im Programm Adobe-Illustrator umsetzen konnten.

Am nächsten Tag wählten wir eines unserer beiden Logos zum Weiterarbeiten aus. Anhand von diesem Logo erstellten wir ein CI/CD (Corporate Identity / Corporate Design). Das ist ein Dokument, in dem alle Wiedererkennungsmerkmale einer Firma aufnotiert sind. Unser CI/CD beinhaltet die Farben & Graustufen, die Schriftarten/Schriftgrössen und das Logo selbst in verschiedenen Ausführungen.

Weiter ging es mit unserer grössten Arbeit, einer 16-seitigen Broschüre. Diese haben wir anhand unseres CI/CDs gestaltet. Wir konnten 2 Tage lang recht selbständig an unserer Broschüre arbeiten, bekamen jedoch zwischendurch kurze Inputs. Das war sehr gut so, da man so genau in seinem Tempo arbeiten konnte, trotzdem aber alle nötigen Infos bekam.

Der nächste Schritt war es, ein Plakat in der Grösse A3 zu gestalten. Dabei mussten wir darauf achten, dass die Informationen auch auf Distanz gut lesbar sind.

Unsere letzte Aufgabe war es nun noch, ein Inserat zu erstellen. Dieses basierend auf dem zuvor erstellten Plakat. Das heisst, wir übernahmen alle Texte und auch das Bild, jedoch musste das Ganze in Querformat und schwarz/weiss dargestellt werden. Wir lernten, wie man die Fotos im Photoshop in Graustufen umwandelt und allgemein wie Inserate aufgebaut werden.

Ich konnte viel Neues lernen in diesen 5 Tagen. Es war spannend, dass wir verschiedene Druckmedien zu unserer erfundenen Firma erstellen durften und länger an einem Projekt arbeiten konnten.

Abteilungswechsel

Von der Internen Systemtechnik in den Vertriebsinnendienst

Ende Semester erhalten wir OpaccLernende nicht nur die Zeugnisse, sondern rotieren auch unsere Abteilungen. Also bin ich, Manuel, Anfang März in die Abteilung Vertriebsinnendienst gewechselt. Jedoch lief dieser Wechsel aufgrund der momentanen Homeoffice-Pflicht etwas anders ab.

Vor einem Abteilungswechsel ist es bei uns in der Opacc üblich, dass man von dem Lernenden eingeführt wird, der momentan in der jeweiligen Abteilung ist. In meinem Fall war das Lino. Da wir uns nicht vor Ort treffen durften, machte mich Lino über Teams mit den wichtigsten Prozessen und Abläufen des Vertriebsinnendienstes vertraut und gab mir einige Tipps und Tricks mit auf den Weg.

Nach zwei Onlinebriefings wechselte ich in den Vertriebsinnendienst zu meinem neuen Fachvorgesetzten Stefan. Doch auch wir durften uns nur von zuhause aus, durch unsere Webcams austauschen. Obwohl die Technik nicht immer mitspielte und das stundenlange in den Bildschirm Starren mit der Zeit anstrengend wurde, konnte Stefan mich gut in die neue Abteilung einarbeiten. Sehr hilfreich bei der Einarbeitung war die Teams-Funktion «Bildschirm teilen». Mit diesem Tool konnte Stefan mir beispielsweise einen Arbeitsablauf auf seinem Bildschirm erklären oder ich konnte ihm zeigen, wie ich bei einer Aufgabe vorging. Die grösste Schwierigkeit beim Arbeiten zuhause war die Infrastruktur.

Obschon die Homeoffice-Pflicht meinen Abteilungswechsel nicht gerade erleichtert hat, denke ich, dass ich gut von der internen Systemtechnik in den Vertriebsinnendienst wechseln konnte. Ich habe schon viele Prozesse kennengelernt und kann mittlerweile sehr selbstständig arbeiten.

Alumni-Story

Lukas Obertüfer spricht über seine Lehrzeit

Wer bist du?

Lukas Obertüfer, 31, habe die Lehre als Mediamatiker mit kaufm. Berufsmaturität von 2006 – 2010 bei Opacc absolviert und arbeite heute noch hier. Bald bin ich 15 Jahre bei Opacc dabei. Meine Freizeit verbringe ich gerne so gut es geht fern von Computern, z.B. in den Bergen oder in geselliger Runde.

Nach der Lehre habe ich diverse Fachkurse und kleinere Weiterbildungen absolviert, sowie im letzten Jahr den Dipl. Techniker HF Informatik erfolgreich abgeschlossen.

Was machst du beruflich?

Ich arbeite als Systemtechniker bei Opacc und betreue mit unserem Team die IT-Infrastruktur unserer Kunden und dem OpaccCampus sowie das OpaccCloudCenter.

Ein Schwerpunkt meiner persönlichen Arbeit wurde in den letzten Jahren der technische Teil des OpaccOXAS. Hier bin ich für das Team Systemtechnik einer der Experten und arbeite eng mit anderen Abteilungen und Teams zusammen.

Wie war deine Lehre, was hat dir gefallen?

Uff, das ist schon so lange her. Bestens in Erinnerung geblieben sind mir die Fachvorgesetzten, mit denen ich in den vier Lehrjahren zusammenarbeiten durfte (alle arbeiten übrigens auch heute noch bei Opacc). Speziell gefallen hat mir die Zeit im Team der internen Systemtechnik zusammen mit Marco Stuber. Das war auch einer der Hauptgründe, weshalb ich nach der Lehre bei Opacc bleiben wollte.

Gibt es etwas das dir nicht gefiel?

Nichts Grösseres, an das ich mich 10.5 Jahre später noch erinnern könnte. Somit würde ich sagen, nein.

Würdest du nochmals die Lehre als Mediamatiker bei Opacc machen?

Bei Opacc ja, auf jeden Fall! Wir sind ein Top-Lehrbetrieb, der jungen Menschen den Start ins Berufsleben ermöglicht und diese dann noch weiterbringt, wie man an meinem Beispiel gut sehen kann.

Der Mediamatiker, wie er 2021 ausgebildet wird, wäre aber nicht mehr das, was ich mir als Erstausbildung als Teenager aussuchen würde. Eine Lehre als Informatiker Fachrichtung Systemtechnik (oder wie auch immer das heute genau heisst) wäre aber bei Opacc eine sehr gute Möglichkeit. Ich hoffe, wir können diese Ausbildung demnächst auch anbieten.

Lustige Momente?

In allerbester Erinnerung sind die zahlreichen Anlässe ausserhalb der Arbeitszeit wie unser Firmenwochenende «OpaccFun» oder der alljährliche legendäre Weihnachtsapéro. Die lustigsten Geschichten dabei sind aber nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Gute Erinnerungen?

Die vielen grossartigen Menschen bei Opacc machen die Arbeit hier, auch in Corona Zeiten, im Grossen und Ganzen zu einem sehr positiven Erlebnis. Das ist eine Beschreibung der Opacc, die ich seit Beginn meiner Berufslehre im Jahr 2006 bis heute jederzeit so unterschreiben würde. Danke allen, die ihren Anteil dazu beitragen!

Autopilot – Fluch oder Segen

BM-Arbeit von Vitus

Autopilot – Fluch oder Segen? Das ist der Titel meiner Interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA). Im Grunde ist eine IDPA das gleiche wie eine BM-Arbeit, also eine Abschlussarbeit der Berufsmatura. Diese Arbeit wird in einer Gruppe erarbeitet. Dazu setzte ich mich mit zwei meiner Klassenkameraden zusammen und wir starteten die Themensuche.

Dieser Teil der Arbeit konnten wir schnell abschliessen, denn wir sind alle drei Auto- und Technikfans. Wir entschieden uns das autonome Fahren zu untersuchen. Als Referenz benutzten wir den Autopiloten von Tesla. Da diese Arbeit jedoch für die Berufsmatura und nicht für den Mediamatiker ist, konnten wir uns nicht auf den technischen Aspekt konzentrieren, sondern mussten Themen der Berufsmatura in die Arbeit einbinden. Wir entschieden uns die rechtlichen Aspekte des autonomen Fahrens zu untersuchen. Das betrifft vor allem Unfälle, die durch einen Fehler in der Technik bzw. im Autopiloten entstanden sind und nicht durch den Lenker des Fahrzeugt provoziert wurden.

Wir teilten die Arbeit in drei Teile auf, sodass jeder unabhängig vom anderen an der Arbeit arbeiten konnte und wir uns nicht gegenseitig im Weg standen.

Arno erarbeitete den rechtlichen Teil der Arbeit. Er organisierte ein Interview mit einem Anwalt, der auf dieses Thema spezialisiert ist. Er erarbeitete das Interview im Voraus und traf sich anschliessend mit dem Anwalt. Nach dem Interview wertete er seine Antworten aus und zog aus diesen Schlüssen. Mit diesem Interview deckten wir schon einen Grossteil unserer Hypothesen ab.

Ausserdem planten wir eine Umfrage durchzuführen, um abschätzen zu können, wie die Bevölkerung auf die Entwicklung des autonomen Fahrens reagiert. Diesen Teil erarbeitete Erik. Er erstellte mit Hilfe unserer Hypothesen eine Umfrage. Diese Umfrage wurde mithilfe des Absatzkanals Instagram verbreitet. Anschliessend wurden die Antworten ausgewertet und gebüschelt.

Mein Teil der Arbeit drehte sich um die Theorie des Autopiloten von Tesla. Ich erarbeitete die 5 Stufen des autonomen Fahrens und analysierte den Autopiloten. Ausserdem beantwortete ich mit Hilfe des Interviews und den Ergebnissen der Umfrage unsere Hypothesen.

Abschliessend setzten wir uns alle zusammen und schweissten unsere Teile der Arbeit zu einer grossen fertigen Arbeit. Wichtig dabei war, dass man den roten Faden nicht verliert. Ich lernte viel während dem Erarbeiten dieser Arbeit und kann viel Erfahrung aus dem Projekt mitnehmen. Das Erarbeiten hat uns Spass gemacht und wir sind zufrieden mit der finalen Arbeit.

OpaccLernende-Website

Ein neues Gewand

Im Dezember 2020 haben Elias Schmid und ich, Fabio Krieger einen interessanten Auftrag bekommen. Marco Stuber, Lernendenverantwortlicher der Opacc, gemeinsam mit Marketing-Manager Urs Amrein, erteilte uns die Aufgabe, eine Webseite für unseren Blog zu erstellen, da dieser in der neu überarbeiteten Jobs-Seite nicht untergebracht werden kann. Eine Webseite zu erstellen ist nicht so einfach, wie man vielleicht denken mag. Es stecken diverse Meetings, Vorschläge, Diskussionen und Überlegungen hinter der Fassade, welche im Internet zu sehen ist.

Begonnen haben Elias und ich mit der Planung. Da diese Seite uns repräsentiert, war es uns wichtig, dass alle Lernenden ihre Inputs dazu einbringen können. Deswegen gab es als erstes ein Meeting mit unseren Mitlernenden, in dem wir diverse Ideen sammelten, wie die Webseite aussehen könnte. Schnell war uns klar, dass wir eigentlich nicht nur den Blog separieren möchten. Eine eigene Webseite ermöglicht uns die Lehre, die Lernenden und die Vorgesetzten viel umfänglicher und besser zu beschreiben. Deswegen einigten wir uns auf fünf Menüpunkte: Blog, Lehre, Über uns, FAQ und Kontakt. Das Menü «Blog» enthält alle Blogbeiträge, im Abschnitt «Lehre» soll es eine Zeitleiste geben von der Sekundarschule bis zum Lehrabschluss und im «Über uns» werden die Lernenden und Vorgesetzen vorgestellt.

Somit hatten wir den Inhalt bereits zusammen. Im nächsten Schritt ging es darum, wie das ganze aussehen soll. Mit dem Programm AdobeXD habe ich insgesamt 4 unterschiedliche Mockups, also Prototyp-Designs, erstellt und diese mit Elias zusammen besprochen. Anschliessend haben wir die verschiedenen Versionen den Projektbeteiligten vorgestellt. Schnell konnten wir uns auf eine Version einigen. Damit war auch diese Grundlage festgelegt.

Nach diesem Schritt ging es an die Umsetzung. Aber wie baut man eine voll funktionsfähige Webseite mit dynamischem Content in weniger als 5 Wochen? Hier kommt das Tool WordPress ins Spiel. WordPress ist ein System, welches dir ein freies Content-Management ermöglicht. Zudem kannst du die Möglichkeiten beinahe ins Unendliche erweitern, indem du zusätzliche Plugins installierst. Das haben wir auch getan. Da wir keine Zeit hatten, ein eigenes Theme/Design zu programmieren, wir aber trotzdem genau unser Design umsetzen wollten, war das Plugin Elementor genau das, wonach wir gesucht haben. Elementor macht das Erstellen von Themes, Seiten und Beiträgen um einiges leichter. Per Drag-and-Drop und diversen Einstellungen haben wir innert den folgenden drei Wochen unsere Webseite zusammengebaut. Wie nach jedem Schritt gab es im Anschluss ein Meeting, indem wir noch Kleinigkeiten und Verbesserungen besprochen haben. Nach zwei weiteren Wochen Finetuning war es dann so weit. Am 1. März 2021 konnten wir die neue Lernenden-Webseite veröffentlichen. Und wie findest du das Endprodukt? Schreib deine Meinung in die Kommentare!

LernendeQuestions

Die gleichen Fragen an verschiedene Lernende #5

Wer bist du?

Valeria: Ich bin Valeria von Däniken, 15 Jahre alt und wohne in Rothenburg. In meiner Freizeit spiele ich Handball oder fahre Snowboard. Zurzeit bin ich in der Administration.

Mara: Mein Name ist Mara Kiener. Ich bin 15 Jahre alt und komme aus dem Entlebuch. Meine Hobbys sind Volleyball, Skifahren und Snowboarden. Ich bin momentan in der Systemtechnik.

Wie bist du zur Opacc gekommen?

Valeria: Ich kenne die Opacc durch meinen Vater, da er ebenfalls hier arbeitet und durch ihn habe ich auch vom Schnuppertag gehört.

Mara: Die Opacc ist mir schon länger ein Begriff, weil mein Vater ein langjähriger Mitarbeiter ist und da es im Raum Luzern nicht viele Stellen als Mediamatiker*in gibt, habe ich mich bei der Opacc beworben.

Was gefällt dir am Mediamatiker?

Valeria: Mir gefällt vor allem die Mischung aus Informatik und Marketing. Ausserdem finde ich es grossartig, dass mit der neuen Bildungsverordnung mehr Webdesign integriert wird.

Mara: Mir gefällt die Vielseitigkeit des Berufs im Vergleich zu anderen Lehren. Ich habe zum Beispiel eine Schnupperlehre als KV gemacht, die fand ich aber eher eintönig.

Welches war deine grösste/schwierigste Aufgabe?

Valeria: Die jährlichen Weihnachtskarten.

Mara: Ich denke, die Planung und Umsetzung der Weihnachtskarten, damit sie pünktlich verschickt werden können, war eine meiner größten Aufgaben.

Ist die Lehre gemäss deinen Erwartungen?

Valeria: Ja, ich finde schon und ich freue mich auf die noch kommende Zeit.

Mara: Mehr oder weniger wie erwartet.

Würdest du nochmals die Lehre als Mediamatiker bei der Opacc machen?

Valeria: Ja, es gefällt mir sehr gut bei der Opacc, weil man sehr unterstützt und respektiert wird.

Mara: Ja, definitiv.